Ringlè Flear = Tune

tuner schrieb:
Wie man ganz am Anfang des Studiums lernt und sich auch leicht selber denken kann, wir die Produktionszeit, der Aufwand und der Preis steigen, wenn der Dreher/Fräser in einem kleineren Toleranzbereich arbeiten muss.
Stefan

MMHH könnte sein (wobei das keine Fakten sind).
Ohne es wirklich zu wissen würde ich aber anders denken:
Das Programm für meinetwegen einen Nabenkörper steht & das Maschinchen macht auf den 1000'stel mm genau das was man ihr gesagt hat. Schon kann ich Nabenkörper am laufenden Band produzieren. Die Genauigkeit hat nix mit dem Arbeiter an der Maschine zu tun (wo in der Serienproduktion wird denn noch von Hand am Rädchen gedreht ? ), sondern vielmehr durch die Maschine selber (deren Güte) bestimmt.
:ka:
 
das stimmt so nicht ganz markus. das werkzeug verschleisst im laufe der produktion, die maschine wird wärmer usw. bei maschienen sie nicht super modern sind, kann das teilweise nicht kompensiert werde. der arbeiter geht nun z.b. alle hundert stück hin und misst z.b. drei werkstücke und erfasst die ist-maße. dann vergleicht er diese mit seinem toleranzen blatt. verlässt nun ein messwert die vorgaben, so muss in die produktion eingegriffen werde. das bedeutet, man korrigiert die werte für drehmeissel und/oder fräser und weiter gehts oder man tauscht die werkstücke. wenn man seine schranken also größer macht, so muss man seltener eingreifen, was geringere kosten bedeutet und aber auch größere toleranzen.

hoffe ich hab mich nicht verhaspelt, sonst haut auf mich drauf :D
 
checky schrieb:
MMHH könnte sein (wobei das keine Fakten sind).
Ohne es wirklich zu wissen würde ich aber anders denken:
Das Programm für meinetwegen einen Nabenkörper steht & das Maschinchen macht auf den 1000'stel mm genau das was man ihr gesagt hat. Schon kann ich Nabenkörper am laufenden Band produzieren. Die Genauigkeit hat nix mit dem Arbeiter an der Maschine zu tun (wo in der Serienproduktion wird denn noch von Hand am Rädchen gedreht ? ), sondern vielmehr durch die Maschine selber (deren Güte) bestimmt.
:ka:

Stimmt nicht ganz: um eine sehr geringe Toleranzen in der Serienproduktion zu gewährleisten bedarf es einem ordentlichen Qualitätsmanagement. Fehlt dieses wird es noch teurer (Auschuss, Fehler beim Kunden, erhöhter Aufwand für Justage/Kalibrierung, Materialverlust usw). Die Maschine wird nämlich immer Fehler haben und somit Abweichungen (man spricht von systematischen und zufälligen Abweichungen), die z.B. auf Werkzeugverschleiß, Schmierung usw. Dann kommen noch viele weitere Einflüsse, die nichts direkt mit der Maschine und dem einen Bauteil zu tun haben, sondern auf Wechselwirkungen mit anderen Bauteilen, deren Konstruktion und Produktion (insbesondere bei Zulieferung) beruhen, aber das geht dann doch zu weit...

Glaub mir, es WIRD teurer wenn die Toleranzen kleiner werden, zumindest in dem Bereich, in dem wir uns befinden, auch wenn es der Maschine von den technischen Daten egal ist.
 
bikeaholics.de schrieb:
das stimmt so nicht ganz markus. das werkzeug verschleisst im laufe der produktion, die maschine wird wärmer usw. bei maschienen sie nicht super modern sind, kann das teilweise nicht kompensiert werde. der arbeiter geht nun z.b. alle hundert stück hin und misst z.b. drei werkstücke und erfasst die ist-maße. dann vergleicht er diese mit seinem toleranzen blatt. verlässt nun ein messwert die vorgaben, so muss in die produktion eingegriffen werde. das bedeutet, man korrigiert die werte für drehmeissel und/oder fräser und weiter gehts oder man tauscht die werkstücke. wenn man seine schranken also größer macht, so muss man seltener eingreifen, was geringere kosten bedeutet und aber auch größere toleranzen.

hoffe ich hab mich nicht verhaspelt, sonst haut auf mich drauf :D

Stimmt (Stichwort QRK = Qualitätsregelkarten, SPC = statistical process control), da warst du einen Tick schneller
 
Ah gut erklärt, danke. :daumen:
Wenn ich so drüber nachdenke ists bei uns in der Produktion (Elektronik) prinzipiell nichts anderes, allerdings wird bei uns durch Software "nachgeregelt".

Wobei Qualitätsmanagement hin oder her noch in keinster Weise aussagt, dass Hersteller A mit engeren Toleranzen arbeitet als Hersteller B. Es sagt lediglich, dass der Produktionsprozess überwacht wird, wie gut oder schlecht der Prozess als solches ist steht ganz wo anders geschrieben ;)

Ich bleibe noch immer dabei, dass günstigeres ebenso gut sein kann wie das teure "Original".
 
:bier: hehe. stimmt mir viel nur regelkarten nicht mehr ein;)

eben genau diese differenz zwischen den engeren und den größeren Toleranzen können bei Nabe im zusammenhang mit geringerer Lagerqualität zum schnellen tod führen! wenn dann noch die wandung des gehäuses recht dünn und "weich" ist siehts bitter aus.

mein fazit, wer ne superleicht nabe haben will <300gr muss bereit sein auch mal was einzuschicken.

man kann überall pech haben. voll vertrauen tue ich auch nur der xtr
 
bikeaholics.de schrieb:
man kann überall pech haben. voll vertrauen tue ich auch nur der xtr
thumbup.gif
dito.
Warum schafft es Shimano eigentlich nicht den Titanfreilaufkörper so auszufräsen wie den Stahlfreilaufkörper der XT, oder die Achsen der Dura Ace reinzubauen ?? Na egal, wird seine Gründe haben & istn anderes Thema.
 
bikeaholics.de schrieb:
:bier: hehe. stimmt mir viel nur regelkarten nicht mehr ein;)

eben genau diese differenz zwischen den engeren und den größeren Toleranzen können bei Nabe im zusammenhang mit geringerer Lagerqualität zum schnellen tod führen! wenn dann noch die wandung des gehäuses recht dünn und "weich" ist siehts bitter aus.

mein fazit, wer ne superleicht nabe haben will <300gr muss bereit sein auch mal was einzuschicken.

man kann überall pech haben. voll vertrauen tue ich auch nur der xtr

Na ja,auch mit einer XTR oder XT kann man Pech haben.Habe schon mehr als 1 mal den Freilauf geplättet bei XT und XTR.Mögen "Montagsmodelle" gewesen sein,aber auch Shimano ist nicht perfekt.
 
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