runde gegen oder im uhrzeigersinn?

D

dubbel

Guest
screenshot, gebastelt aus transalp stanciu CD,
gegen_oder_im.JPG

frage: besser gegen oder im uhrzeigersinn zu fahren,
besonders die strecke bormio - rabbijoch... ?
(oder gibts sinnvollere varianten?)

zusatzfrage: p. chaschauna besser von N nach S, oder?!
(kommt somit hierfür nicht in frage...)

*edit* der teil von bormio nach livigno sollte am laga cancano vorbeigehen, da passt das bild nicht
und wünschenswert wäre die richtung st. maria - val mora und val d'uina von N nach S.
 
Ich habe nicht *die* Antowort, aber ein paar Anmerkungen:
  • Beim Rabiijoch halte ich N-S für besser
  • Montozzo-Scharte macht nur W-O Spaß
  • Beim Eisjöchl ist die Richtung fast egal, aber dazu gab es hier ja schon dutzende Diskussionen
  • Warum Val Mora nur N-S? Das sollte auch andersrum gut gehen

Zum Chachauna: Von N nach S eine elende Schieberei auf schmalem steilen Pfad. Ich fand das echt übel, obwohl mir Schieben kaum etwas ausmacht. Die Abfahrt nach Livigno war eine supersteile Schotterpiste alla Plumsjoch. In der anderen Richtung ist das wahrscheinlich besser, da sowohl das Hochschieben angenehmer sein sollte und der Pfad hinunter weitgehend fahrbar.

Gruß
Daniel
 
Hi Dubbel,
die Runde im Gegenuhrzeigersinn hat bestimmt einige reizvolle Abschnitte:
Übers Rabbijoch von S-->N wird man bestimmt einiges schieben müssen. Ich schätze mal so etwa 350 hm. Die Abfahrt ins Ultental ist dafür im oberen Teil zuerst etwas trailig und dann Schotter. Meiner Meinung ist das nicht schlechter als N-->S, da die Abfahrt vom Joch ins Rabbital durch die vielen Biker ziemlich ramponiert wurde und bei weitem nicht mehr das ist, was sie mal war.

Die Auffahrt zur Naturnser Alm/Vigiljoch kannst Du auch gleich von St. Walburg aus beginnen, ohne bis auf der Teerstraße bis nach St. Pankratz runterzudüsen. Da kannst Du gute 300hm sparen. Ein Highlight dürfte die Abfahrt von der Naturnser Alm/Vigiljoch werden, wenn Du den Stanciu-Track verläßt und den zahlreichen Trails (Wegnummern 27/28 in der Kompass-Karte)folgst, die über Aschheim ins Vinschgau runterführen. Hier kannst Du, wenn Du den Rauhebühel noch mitnimmst, 1500 hm am Stück auf Singletrails vernichten.

Viel Spaß beim Planen und Fahren.

Herbie
 
ich würde diese runde auch gegen den Uhrzeigersinn fahren.
Montozzoscharte hast Du so besser .
Eisjöchl ist wie gesagt egal. Rabbijoch war ich 98 das letzte mal.
Val Mora ist auf jeden Fall in beiden Richtungen ein Highlight
Passo Constainas ist glaub Schotter. Val Uina ruter ist ein absolutes Highlight!
 
Apropo Alternativen, zum Rabbijoch gibts ein paar die "sinnvoll" erscheinen :

- von Male über den Passe d l'Om ins Val di Bresimo und dann weiter übers Klapfbergjoch hinüber ins Ultental
- von Rabbi über den Passo Palù ins Val di Bresimo und dann weiter übers Klapfbergjoch hinüber ins Ultental
- von Male über Livo nach Rumo Richtung Gampen und dann übers Samerjoch

Viel Spaß beim Ausprobieren

Herbie
 
Uina gefällt mir von Süd nach Nord viel besser wie andersrum; Val Mora find ich von N-->S reizvoller.
Die andern Übergänge sind egal, bzw. mir teilweise unbekannt.
Deshalb bin ich dagegen (also gegen die Uhr).

Gruss
rasinini
 
Ich würde die Runde im Uhrzeigersinn fahren, und zwar wegen folgenden Gründen:

1. Eisjöchl in Richtung von Osten nach westen halte ich für eine bessere Idee, aber da kann man drüber diskutieren, wie alle fleissigen Forumsleser ja wissen :D

2. Vor allem den Pass Chaschauna fänd ich in Richtung Süd-Nord besser, da du in dem Fall "nur" die elendig steile Schotterpiste raufschieben musst, aber dafür die Abfahrt in Richtung Norden echt spassig ist!! Umgekehrt musst du auch schieben, hast aber dafür keine so spektakuläre Abfahrt.

3. fände ich Val d'Uina in umgekehrter Richtung nicht so klug, da man die steile Schotterreise zur Sesvennahütte eh nicht rauffahren kann, und Runterfahren durch die Schlucht selbst meiner Meinung nach unverantwortlich ist.
 
Aber unterm Strich ist dennoch gegen den Uhrzeiger sinnvoller, für meinen Geschmack jedenfalls:

Pass da Costainas: egal
Val Mora: besser N-S (d.h. gg. Uhrzeigersinn)
Gavia: egal
Montozzo: besser W-O (d.h. gg. Uhrzeigersinn)
Rabbijoch: besser N-S (d.h. im Uhrzeigersinn)
Eisjöchl: egal
Val d Uina: egal

Ergo: Gegen Urhzeigersinn gewinnt gegen im Uhrzeigersinn mit 2:1
 
Ich denke die Runde macht sowohl mit, als auch gegen den Uhrzeiger fahren Spass. Als Alternativen könnte man noch das Valle di Rezallo (Richtung im Uhrzeiger ist sicher interessanter) zwischen Gavia und Bormio einbauen, sowie den Passo Cercen zwischen Rabbi und Pejo und die Abfahrt vom Martscheinberg (Naturnseralm ins Ultental - macht nur in Richtung mit dem Uhrzeiger Sinn). Würde mich für im Uhrzeigersinn entscheiden, da ich denke insgesamt einfacher auf die Übergänge, und etwas anspruchsvoller ins Tal zu gelangen. Mit dem Uhrzeiger könnte man auch noch das Madritschjoch mit einbauen.
 
Hallo Dubbel,

nach langer Abwesenheit wieder da!

würde auch gegen den Urzeigersinn fahren.
Rabbijoch ist allerdings so herum eher bergan eine Plackerei, aber der Rest ist lohnenswerter andersherum. Val d'Uina halte ich so für besser.
Tipps vom Klug********r:
Schlingpass über die Plantapatschhütte.
Nach Val Mora nicht nach Livigno sondern am Lago Fraele übers Val Viola nach Bormio.
 
rohstrugel schrieb:
Als Alternativen könnte man noch das Valle di Rezallo (Richtung im Uhrzeiger ist sicher interessanter) zwischen Gavia und Bormio einbauen

In der Tat sehr empfehlenswert. Dann unbedingt mit Übernachtung im Rifugio La Baita - super Gasthaus (hüttenähnlich) mit sehr sympathischen Wirt!
 
hallo,
erst mal vielen dank, bin schon etwas schlauer.

also:
1. von bormio ins ultental scheint ja gegen den uzgs zu gehen.
. [@ fubbes: wieso macht Montozzo-Scharte nur W-O Spaß?)
2. die vielen varianten muss ich mir alle erst mal anschauen.
3. eisjöchl is für die runde eh wurscht, weil von naturns los und in naturns wieder ankunft (mehr oder weniger...)
4. auch scuol - val d'uina bzw. costainas is eigentlich egal, wenn man bereit ist, sich den ofenpass von unten hochzuschaffen
5. chaschauna also eher von S nach N. ich dachte eigentlich genau umgekehrt, so is dann doch besser.
6. wie is von sta. maria den umbrailpass hoch und dann nach bormio?
 
Oh, vom Ofenpass runter gibt´s feine Trails, vor allem zwischen Sta. Maria und Lü. Ansonsten ist Ofenpass kein Problem, bißchen langweilige Fleißaufgabe.

Von Sta. Maria den Umbrail hoch kenne ich nicht, aber ganz toll ist von Sta. Maria den Ofenpass hoch (also dieser Streckenabschnitt direkt ja nicht) aber dann links weg (Trail) und unten in der Talebene wieder links hoch Ri. Passo del Gallo und dann Ri Lago di Livigno. Traumhaft!!!! Variante wäre auch über Val Mora und dann an der Hütte bevor es links Ri. Lago San Giacomo geht einfach geradeaus hoch (da wirst aber schieben müssen, ist steil und lose), dann kannst Du auch weiter Ri. Passo del Gallo. Das fand ich persönlich noch schöner als das Val Mora direkt, der Fahrspaß ist da noch größer. Aber ist vielleicht auch Geschmackssache.
 
Verständnisfrage: Warum ist das Eisjöchl angesichts der Tatsache, dass Naturns Start und Ziel ist, egal?

Außerdem eine grundsätzliche Anmerkung zur Tour: Durchs Vinschgau zu fahren hat mir noch nie besonders viel Spaß gemacht. Radweglabyrinth durch überschwemmte und stickige Obstgärten halt. Besonders spaßig in O-W-Richtung, weil es da kontiniuierlich leicht bergan geht. Falls Du doch im Uhrzeigersinn fahren solltest, ließe sich das übers Madritschjoch umgehen, was allerdings zugegebener Maßen Zeit kosten würde.

Und dann noch:

dubbel schrieb:
1. von bormio ins ultental scheint ja gegen den uzgs zu gehen.
. [@ fubbes: wieso macht Montozzo-Scharte nur W-O Spaß?)

Bin mal eben so frei: Die Westseite der Montozzoscharte ist ein Schotterweg der aus Richtung Gavia kommend bis fast ganz oben fahrbar ist (vielleicht eine viertel Stunde schieben). Die Ostrampe, also zum Lago Pian Palu runter, ist ein traumhafter Trail bergab - und pures Schieben.
 
Superfriend schrieb:
Bin mal eben so frei: Die Westseite der Montozzoscharte ist ein Schotterweg der aus Richtung Gavia kommend bis fast ganz oben fahrbar ist (vielleicht eine viertel Stunde schieben). Die Ostrampe, also zum Lago Pian Palu runter, ist ein traumhafter Trail bergab - und pures Schieben.
... bergauf.

Gruß
Daniel
 
Wuudi schrieb:
geht mir genauso... aber dein AlpenMANIAcrossCOUNTDOWN zeigt noch 245 Tage ;)
Wirst dich also doch noch ein "wenig" gedulden müssen :)

naja, aber man kann sich die zeit hier ja gut motivierend vertreiben *gg* habe mir gerade schon die karten rausgesucht die ich mitnehmen will und noch ordern muss ;-)

coffee
 
Superfriend schrieb:
Verständnisfrage: Warum ist das Eisjöchl angesichts der Tatsache, dass Naturns Start und Ziel ist, egal?
andersrum: für die gesamte runde ist es egal, wie die eisjöchl-schleife gefahren wird.

Superfriend schrieb:
Außerdem eine grundsätzliche Anmerkung zur Tour: Durchs Vinschgau zu fahren hat mir noch nie besonders viel Spaß gemacht.
geht eigentlich nur darum, die gegend um livigno / bormio mit dem eisjöchl zu kombinieren. vinschgau war halt das simpelste, bin da aber definitiv für alle alternativen offen.

madritschjoch in welche richtung ohne zu viel schieben?
 
dubbel schrieb:
madritschjoch in welche richtung ohne zu viel schieben?

Leider nur W-O, was den Sieg der gegen-den-Uhrzeigersinn-Variante ins Wanken bringt. Beim Madritschjoch ist die Auffahrt recht schwer, aber insgesamt nicht so verblockt wie am Eisjöchl. Einiges zum schieben eben. Bergab ein ganz schöner Trail zum Zufrittsee (oder Zutrifftsee oder so ähnlich). Insgesamt lohnenswert der tollen Blicke ins Ortlermassiv wegen. An der Westrampe stören die Liftanlagen ein wenig. Es bietet sich eine Übernachtung in der Schaubachhütte an.
 
Superfriend schrieb:
Leider nur W-O, was den Sieg der gegen-den-Uhrzeigersinn-Variante ins Wanken bringt.
herrje.

machen wir das mal als offene frage:
lässt sich das eisjöchl überhaupt sinnvoll in einer runde mit den genannten punkten weiter westlich verbinden?
 
zum madritschjoch noch:

kann man auch von ost nach west machen, dann muste aber nach der zufallhütte fast alles schieben, das sind hütte bis pass gut 900 hm. ggf. kann man auch ein bissl was davon bergauf fahren, aber am ende definitiv nix mehr.

von west nach ost wird man aber in der regel auch einiges schieben ab schaubachhütte. wenn man dort übernachtet, vermutlich weniger, als wenn man von sulden die piste zur schaubachhütte hochgekurbelt ist. die saugt einem nämlich schon soviel power aus den beinen, dass man dann auf die weitere steile kurbelei über skipisten gen madritschjoch höchstwahrscheinlich keine lust mehr hat (ging mir zumindest zweimal so ...). von der hütte zum joch sind's gut 550 hm, von sulden zur hütte gut 650 hm steilste schotterrampen (oder seilbahn ...).

ciao,
elmar
 
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