Schaltungsproblem/Kettenlinie 3x9 und 142er Steckachse

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Will mich die Tage endlich mal wieder an ein Aufbauprojekt wagen, das ich über den Sommer habe einschlafen lassen...

Zwar kein MTB, sondern ein Omnium-Lastenrad, aber vielleicht kann mir hier jemand doch die ein oder andere Frage beantworten:

Rahmenset ist neu, aufgebaut mit 3x9. Standard-BSA-Tretlager (68 mm). 142er Steckachse. Durchgehende Zughülle bis zum Schaltwerk. PROBLEM: Bekomme das Schaltwerk zum Verrecken nicht sauber eingestellt, entweder schalten die kleinen Ritzel sauber oder die großen. Kann das mit der Kombi 142 3x9 zusammenhängen?
 
142 mit 3*9 war vor 15 Jahren ca üblich und funktionierte einwandfrei in allen Gang Kombinationen.
Wenn die Kettenlinie nicht aufs mittlere Blatt optimiert ist, würde sich das ja nur bei den anderen beiden Blättern auswirken.

Das muss einen anderen Grund haben.
 
Ev. gibt es etwas was nicht richtig zusammenpasst . Gib mal die genauen Bezeichnungen der Komponenten bekannt .
Kette , Kassette , Schaltwerk , Schaltgriff .
 
142 mit 3*9 war vor 15 Jahren ca üblich und funktionierte einwandfrei in allen Gang Kombinationen.
Wenn die Kettenlinie nicht aufs mittlere Blatt optimiert ist, würde sich das ja nur bei den anderen beiden Blättern auswirken.

Das muss einen anderen Grund haben.
Danke für Deine Antwort, mir bislang noch nicht die Mühe gemacht, mich näher mit der Kettenlinie zu beschäftigen. Mein Verdacht geht auch in erster Linie in Richtung Ausfallenden bzw. daß was mit der Rahmenaufnahme für die Inserts was nicht stimmt. Die Steckachse geht auch hinten nicht so problemlos rein wie vorne. Anbei mal ein Foto, habe gerade kein aktuelleres griffbereit.

So wie die Inserts nun montiert sind stand das Schaltauge auch schief, war da auch mal mit dem Richtwerkzeug dran, danach ging es wohl mal mit einer kurzen, direkten Zuganlenkung (hatte mal einen Schaltgriff ziemlich direkt am Schaltwerk montiert).

Eine weitere Fehlerquelle könnte also wohl auch in dem Bogen der Zugaußenhülle liegen. Ein nächster Versuch wird wohl nach neuerlicher Überprüfung der Inserts ein Schaltwerk mit einer direkteren Zuganlenkung sein (772/972 oder X9/X0).

Wer das Rad nicht so extrem schlecht zu transportieren, wäre es schon längst bei dem Händler, bei dem ich das Rahmenset gekauft habe. Wobei ich da auch so meine Zweifel habe, daß der überhaupt die Kompetenz hat, einen etwaigen Fehler im Hinterbau zu vermessen.
 

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Ev. gibt es etwas was nicht richtig zusammenpasst . Gib mal die genauen Bezeichnungen der Komponenten bekannt .
Kette , Kassette , Schaltwerk , Schaltgriff .
Unter Verdacht stehen aktuell vor allem wie in einer vorherigen Antwort geschrieben die Ausfallenden bzw. die an ihnen montierten Inserts, da laut meiner Meßlehre das Schaltauge einen leichten Schiefstand hat, ein Problem, das es bei einem Neurad eigentlich nicht geben sollte. (Wobei ich den schon einmal quick und dirty verringert habe...)

Weiterer möglicher Schwachpunkt: Zu kurzer Bogen der Zugaußenhülle. Nach dem obigen Foto hatte ich den wohl noch einmal ein wenig verkürzt.

Komponenten: Schaltwerk 771, Kassette 770, Kette HG93 - SRAM Rocket 3x9. In Kombi mit einem 952 Schaltwerk fahre ich die Rockets seit vielen vielen tausend Kilometern problemlos an meinem alten Reise-MTB.
 
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Schaltzugklemmung sieht bei dir passend aus, wenn du das RD-M771 hast:
https://si.shimano.com/de/pdfs/si/5W60A/SI-5W60A-002-GER.pdfFalls du aber tatsächlich das inverse RD-M770 hast, ist die Schaltzugklemmung falsch:
https://si.shimano.com/de/pdfs/si/5W50A/SI-5W50A-001-GER.pdfAlso da bitte noch mal nachsehen.
Sorry, komm da schonmal mit den Nummern durcheinander, ist/war wohl ein RD M771. War, weil ich habe gerade auf ein altes X0-Schaltwerk, das ich noch in der Kiste liegen hatte, umgebaut, auch wenn ich es mir gerne erspart hätte, das komplette Cockpit noch einmal zu demontieren, um die Shifter zu wechseln.

Inserts auch noch einmal neu befestigt, Schaltauge noch einmal überprüft - und die neue Kombi scheint jetzt zu funktionieren...
 
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