Schnelles 29" Hardtail für Gravel?

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Liebe Community,

ich bin auf der Suche nach einem schnellem Hardtail für Touren auf 40% Radwegen, 35% Schotter, 20% befestigten Waldwegen und 5% flowige Singletrails. Etwa 2x Woche für 50-60km bei 2.5 bis 3 Stunden Fahrtzeit (~21 km/h), kumulativ leider nur 300 Höhenmeter.
Keine Sprünge, keine Tricks, keine waghalsigen Abfahrten, sondern sicheres und sportlich schnelles Fahren durch die Natur um die Fitness zu verbessern.

____________________
Kurze Vorgeschichte: Ich habe vor ca. 3 Jahren mit dem Fahrradfahren begonnen und beim Fahrradhändler ein Lapierre Edge 527 in der Größe M (45 cm) inklusive Crankbrothers Highline 3 100mm Dropperpost für ca. 900 € gekauft. Gewicht ~14 kg mit 40x30x22 und 11-36.
Im Frühling, Sommer und Herbst ca. 2x Woche gefahren, im Winter bisher nicht. Wie oben beschrieben, fahre ich im Idealfall nur auf Schotter und Waldautobahnen und gelegentliche flowige Singletrails. Ich mag weder Risiko, noch mag ich Stürze, noch mag ich Schlamm. Mir geht's darum lange und schnelle Touren durch den Wald zu fahren um (wieder) fit zu werden. Benutze dabei als kleinste Übersetzung 22:28 (~1% der Zeit), aber größtenteils auch die 40:11 (20% der Zeit). Es gibt leider kaum Höhenmeter.
Vorne: Continental Mountain King 2.3 ProTection @3 bar, Hinten: Continental Cross King 2.1 @3 bar


Leider hat mich vor ca. einem Monat ein Auto auf einer dieser Touren angefahren und nach Krankenhausaufhalt und Physiotherapie darf ich wohl endlich wieder aufs Fahrrad setzen. Nur lohnt sich die Reparatur des Lapierre nach dem Unfall nicht mehr. Es wird also dringend Ersatz benötigt.

Auf der Suche nach Nachfolgemodellen habe ich die lokalen Fahrradhändler abgeklappert und mich dabei auf folgendes gesetzt:
  • Gravelbike: Bergamont Grandurance 8 in 55: unglaublich leicht und schnell, Sitzposition sogar recht angenehm
  • CX: Cube Cross Race Pro in 56: zu kurzer Radstand, stoße beim Einlenken mit meiner 46er Schuhgröße gegen den Reifen, Sitzposition zu tief
  • MTB: Orbea ALMA H10 EAGLE in L: etwas schwerfällig
  • MTB: Cube C:62 Reaction Race von 2018: unglaublich leicht und sah fantastisch aus, mit superweicher Fox 32 Rhythm, war leider aber nur mit 36x26 Kurbel und der Freilauf war unglaublich laut
  • Update:
    • Gravelbike: Canyon Grail 7 in M: Schnörkeloses Gravelbike, lediglich 1x. Die Sitzposition fühlte sich sehr bequem an für ein Gravelbike. Beim Lenken auch gerade so genug Platz zwischen Rad und Schuhspitze. Allerdings sind Gravelbikes definitiv für mich ein Fall für n+1. Auf grobem Schotter und unebenem Terrain fühle ich mich zu unsicher.
    • Fitnessbike: Canyon Pathlite 6 in M: Für mich ein grauenvoller Mix aus Gravel und MTB. Hat zwar moderne Komponenten, aber damit fühle ich mich wie auf einem Altherrenrad. Höchstens etwas für die Stadt. Absolut nichts was für mich unter Sportgerät fällt.
    • MTB: Canyon Grand Canyon AL 9.0 (2019) in L: Überstandshöhe war zwar gerade noch so in Ordnung, alles andere war aber definitiv zu groß. Fühlte sich insgesamt wie eher wie ein unhandliches Trail-Bike an. Nicht wie ein agiles und schnelles Hardtail. Lag das lediglich an der Größe L?
    • MTB: Canyon Grand Canyon 5 in M: Von der Ausstattung her natürlich unterste Klasse, vergleichbar mit dem was ich bisher gefahren bin. Von der Suntour-Gabel habe ich jetzt noch noch Alpträume :D . Allerdings in M fühlte sich sich das Hardtail agil, schnell und bequem an. Verglichen zu der 2019er Version, ist das wirklich nur die unterschiedliche Größe? Fühlten sich beinahe wie zwei komplett unterschiedliche Hersteller an.

Ich habe lange überlegt ob ich auf ein Gravelrad umsteigen soll, da ich die langweiligen Straßenabschnitte natürlich deutlich schneller hinter mir hätte. Als ängstlicher Fahrer weiß ich allerdings nicht, ob ich mit dem schmalen Rennradlenker mich auf sportlich schnellen Touren im Wald wohlfühle.


______________
Zu mir:
  • Größe: 1.80m
  • Schrittlänge: 87 cm
  • Gewicht: ~90 kg

Was ist mir wichtig?
Mit folgender Priorität:
  1. möglichst schnelles und leichtes Hardtail / 29"er für Straße / Wald / Endurance (~21 km/h, bewege mich meist zwischen 15 - 35 km/h
  2. große Maximalspreizung der Gänge: von 0.8 - 3.6
  3. hydraulische Scheibenbremse
  4. -
  5. Federgabel mit Remotelockout
  6. innen verlegte Züge
  7. schwarze Standrohre der Federgabel

Auf was kann verzichtet werden?
  • extrem gute Federgabel (fahre ja im Prinzip nur ebene Waldstrecken, aber bitte keine Suntour XCR Air, die klappert und federt grauenvoll)
  • unnötige High-End Komponenten: besser geht immer, aber bisher war ich drei Jahre mit Deore unterwegs
  • clipless Pedale, mit Schuhgröße 46 und extra, extra, extra breit kann ich das wohl vergessen
  • bereits integrierte absenkbare Sattelstütze, die Crankbrothers Highline 3 müsste ich doch im Prinzip übernehmen können, oder nach 3 Jahren lieber nicht?

Budget:
  • so im Bereich bis 1300 € +/- (als Student ist das Budget momentan leider nicht unbegrenzt)
  • lieber neu, aber bei besonders guten Angeboten vielleicht auch gebraucht, bin da aber eher misstrauisch
  • Verfügbarkeit noch dieses Jahr


Finales Update: Es ist ein Alma H20 in L geworden, mit Bremsen-, Schalthebel und Dropperpost-Upgrade.
 
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Eine wichtige Frage wär vielleicht noch:
Du willst bei einem Händler vor Ort kaufen? Sind die verlinkten Marken alle, die deine Händler anbieten?

Das ist von der Preis Leistung mit den Komponenten, als auch von der Modernität des Rahmens nicht unbedingt der Hit. Kann aber bei der aktuellen Lage und den Preisen schon OK sein.
 
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sebhunter

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Was ist mir wichtig?
Mit folgender Priorität:
  1. möglichst schnelles und leichtes Hardtail / 29"er für Straße / Wald / Endurance (~21 km/h, bewege mich meist zwischen 15 - 35 km/h

  • so im Bereich bis 1300 € +/- (als Student ist das Budget momentan leider nicht unbegrenzt)
  • lieber neu, aber bei besonders guten Angeboten vielleicht auch gebraucht, bin da aber eher misstrauisch
  • Verfügbarkeit noch dieses Jahr
Leicht ist ja Definitionssache...wenn unter 13kg (komplett) leicht ist, dann Radon Jealous 8 (unter Budget, und für Deine Ansprüche völlig ausreichend) oder 9 (250,- über Budget), oder warten auch das neue Rose Count Solo.
Radon wäre wohl noch grad so dieses Jahr verfügbar, bei Rose weiß man das leider nicht.
 
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Du willst bei einem Händler vor Ort kaufen? Sind die verlinkten Marken alle, die deine Händler anbieten?


Das ist von der Preis Leistung mit den Komponenten, als auch von der Modernität des Rahmens nicht unbedingt der Hit. Kann aber bei der aktuellen Lage und den Preisen schon OK sein.

Bergamont, Cube, Orbea und Lapierre sind die Marken der Händler vor Ort. Komme bei der aktuellen Verfügbarkeit aber wohl nicht um Versender herum.

Was würde ich denn für Komponenten bei dem Preis erwarten? Immerhin wiegt das Bike 1.5 kg weniger als alle anderen in dem Bereich.

Was gibt es denn für Probleme bei der Modernität des Rahmens?



Diese zwei Punkte schließen sich aus.
Leichte HTs für 1.300€ gibt es eigentlich nicht, außer wir definieren leicht unterschiedlich.


Verglichen mit allen Baumarktfahrrädern zuvor waren jetzt 14 kg drei Jahre lange für mich relativ angenehm und gar nicht so schwer. Als leicht würde ich für mich bei Hardtails alles unter 12 kg ansehen.

Leicht ist ja Definitionssache...wenn unter 13kg (komplett) leicht ist, dann Radon Jealous 8 (unter Budget, und für Deine Ansprüche völlig ausreichend) oder 9 (250,- über Budget), oder warten auch das neue Rose Count Solo.
Radon wäre wohl noch grad so dieses Jahr verfügbar, bei Rose weiß man das leider nicht.

Von den Komponenten her ist das Radon 8 ja anscheinend ein echt gutes Preis / Leistungsverhältnis für 1000 €. Das mag vielleicht kleinlich klingen, aber alle Radon AL Modelle scheinen ja außen verlegte Züge zu haben, wenn ich das richtig sehe.
Das ist wirklich schade, denn innen verlegte Züge sehen einfach so ausgeräumt aus und sind so viel leichter zu reinigen beim MTB.
 

sebhunter

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Das mag vielleicht kleinlich klingen, aber alle Radon AL Modelle scheinen ja außen verlegte Züge zu haben, wenn ich das richtig sehe.
Das ist wirklich schade, denn innen verlegte Züge sehen einfach so ausgeräumt aus und sind so viel leichter zu reinigen beim MTB.
Das war ja eine Anforderung von Dir, die ich aber bewusst ignoriere ;) , denn innen verlegte Züge mögen chick aussehen, aber sind bei Nachrüstungen/Reparaturen unpraktisch und neigen gerne zum Klappern. Das wäre also bei mir die letzte Prio...
 
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In drei Jahren musste ich bisher weder Züge reparieren noch nachrüsten. Aber das Klappern wäre natürlich äußerst nervig. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Kommt soetwas häufiger vor?


Das Cube C:62 Reaction One ist natürlich überall ausverkauft, aber ich habe zufällig noch einen Händler gefunden (knapp 100 km entfernt), der ein einziges Modell in L / 19" noch im Laden stehen hat.
Der Größenconfigurator spuckt bei 1.80m auch L / 19" aus, das müsste passen, richtig?

Sehr verlockend. 1.5 kg leichter als vergleichbare Modelle von Radon oder Canyon, aber mit Komponenten, die eher einem 1000 € Bike entsprechen.
Und da das Cube einen 27.2mm Innendiameter hat, müsste auch noch ein neuer Dropperpost für ~150 € dazu.

Dafür könnte ich das Cube heute / morgen schon abholen und muss nicht noch 1 - 3 Monate wie bei Versendern warten.
Schwierig.
 
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Also Gravelbike oder Ht ist eine Grundsatzentscheidung.
Ich finde, dass das Gravelbike bei Dir viel besser passt und du bestimmt 2kmh damit rausholst.

Beim Gravel würde ich die neue Grx schaltung mit 30/46 vorne nehmen wegen der gewünschten Übersetzung.
Sonst probesitzen, dass die Geometrie passt. Beim Gravel wichtiger als beim MTB gefühlt.
Für alles außer Trail und Schlamm genügen mir 35 Reifen.


oder suchst du ein Ht?
 
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Ob Hardtail oder Gravel, darüber habe ich mir lange den Kopf zerbrochen. Im Idealfall würde ich beides kaufen. Für ein einziges Bike wäre ich mit einem Gravelbike sicher deutlich schneller unterwegs. Bei einem Gewicht von 90 kg bietet ein Gravelbike aber auch nicht so besonders viel Komfort.
Ich weiß auch nicht, ob ich auf Dauer mit dem Rennradlenker zurechtkomme.
 

sebhunter

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In drei Jahren musste ich bisher weder Züge reparieren noch nachrüsten. Aber das Klappern wäre natürlich äußerst nervig. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Kommt soetwas häufiger vor?
Doch wenn Du einen Dropper nachrüsten willst, das hast Du ja vor, oder?
Viel Spaß dabei :D ...das wird dann ein netter Einbauhilfs-Faden hier ;)
 

sebhunter

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Sehr verlockend. 1.5 kg leichter als vergleichbare Modelle von Radon oder Canyon, aber mit Komponenten, die eher einem 1000 € Bike entsprechen.
Und da das Cube einen 27.2mm Innendiameter hat, müsste auch noch ein neuer Dropperpost für ~150 € dazu.
Genau leicht ist das Cube...das war´s aber auch, die Ausstattung ist sogar schlechter als auf manchem 800,-€ Rad, Dropper in 27,2mm ist auch kaum einer über 100mm zu finden, und dann noch teuer...also echt nicht.
 
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Bei einem Gewicht von 90 kg bietet ein Gravelbike aber auch nicht so besonders viel Komfort
Also komfort ist relativ. Auf der Straße und leichten Schotter ist das Gravel komfortabler wegen der mehr Griffmöglichkeiten.

Ausserdem spielt ja Geo, Reifenwahl, Sattel, härte des Rahmens, da ne riesige Rolle.
Aber bevor du dich nicht grundsätzlich zwischen Gravel und Ht entschieden hast, wird eine empfehlung schwierig.
Würde mir für dein Einsatzgebiet immer ein Gravel holen. Alleine Straße und Schotter macht soviel mehr Spaß.
Komfort beim Gravel ist immer ne persönliche Sache. Es gibt nicht die bequeme und die sportliche Geo.
Aber schon Richtungen.
Das trek checkpoint alr 4 ist zum Beispiel ein Grvel mit bequemer Position, gescheiter Schaltung, viel Reifenfreiheit und vielen Montagepunkten. Das ist auf meiner Wunschliste als ein Rad für alles.
Aber wenn du nur zum Sport ohne Reisen(Montagepunkte) suchstg gibt es viel Auswahl. Bei trek ist halt etwas teurer wegen Rahmen und Händler.

Willst du 2x10 also 15 gänge oder eher 1x12 also 12 gänge?
 
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Doch wenn Du einen Dropper nachrüsten willst, das hast Du ja vor, oder?
Glaub nicht. Bei 5% flowigen Singletrails ist ein Dropper ziemlich fehl wenn er auf das Gewicht achten will.


Sonst guck mal die Rose backroad reihe an. Leicht schnell, extrem preiswert. 1500 wirst du aber ausgeben müssen wenn man keine kompromisse machen will.
 

sebhunter

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Glaub nicht. Bei 5% flowigen Singletrails ist ein Dropper ziemlich fehl wenn er auf das Gewicht achten will.
Kann es sein, daß Du die Beiträge des TE nicht ganz aufmerksam liest? ;) ...er will doch im neuen Bike auch wieder den Dropper:
Kurze Vorgeschichte: Ich habe vor ca. 3 Jahren mit dem Fahrradfahren begonnen und beim Fahrradhändler ein Lapierre Edge 527 in der Größe M (45 cm) inklusive Crankbrothers Highline 3 100mm Dropperpost

bereits integrierte absenkbare Sattelstütze, die Crankbrothers Highline 3 müsste ich doch im Prinzip übernehmen können, oder nach 3 Jahren lieber nicht?

Und da das Cube einen 27.2mm Innendiameter hat, müsste auch noch ein neuer Dropperpost für ~150 € dazu.
 
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Genau leicht ist das Cube...das war´s aber auch, die Ausstattung ist sogar schlechter als auf manchem 800,-€ Rad, Dropper in 27,2mm ist auch kaum einer über 100mm zu finden, und dann noch teuer...also echt nicht.

Bisher fande ich den Dropperpost unglaublich praktisch. Für meine Bedürfnisse eigentlich vollkommen unnötig, aber sehr komfortabel wenn es auch nur leicht bergab geht und kein Sattel im Weg ist.
Bisher haben mir 100 mm Dropperpost auch gereicht. Aber ja, teuer und keine große Auswahl.

Bei den neuen Shimano Kassetten geht das kleinste Ritzel ja bis 10x herunter. Bei der SX Eagle am Cube ist ja leider bei 34x11 Schluss. Das ist ein Punkt an dem ich noch überlege.
Bis auf die natürlich geringere Anzahl an Gängen, erwartet mich beim Umstieg von Shimano 3 x 10 auf SRAM 1 x 12 noch etwas anderes?

In meinem Fall suche ich ja im Prinzip eher nach einem Hardtail was schnell unterwegs ist. Sind da 1.5 kg weniger Gewicht (11.5 vs 14 kg) im Tausch für die schlechtere Ausstattung am Cube nicht ein sinnvoller Tausch?

Da ich bisher lediglich drei Jahre lange mit Deore Schaltung und Altus Bremse unterwegs war, kann ich nicht einschätzen, ob ich den Unterschied zwischen der Ausstattung am Cube C:62 Reaction One und einem vergleichbaren Radon / Canyon / Orbea sehe.
 
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große Maximalspreizung der Gänge: von 0.8 - 3.6
Gib mir das mal bitte in Entfaltung in meter pro kurbelumdrehung.
Ich checks nicht.
bei 36 vorne und 10 bis 51 hinten mit 622-50 Reifen hättest du eine Übersetzung von 1.6 bis 8.2. Ist das gesucht?

36x10 ist schon ineffizient, weil 10 ziemlich klein.

———-
Also kein Gravel.
Wenn du nen Dropper verbaust, kaum Höhenmeter fährst ist doch das Gewicht egal.

Deine Anforderungen hamonieren nicht so richtig.
 
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bei 36 vorne und 10 bis 51 hinten mit 622-50 Reifen hättest du eine Übersetzung von 1.6 bis 8.2. Ist das gesucht?


Wenn du nen Dropper verbaust, kaum Höhenmeter fährst ist doch das Gewicht egal.
Deine Anforderungen hamonieren nicht so richtig.
1.6 - 8.2 Entfaltung / m pro Kurbelumdrehung müssten das zumindest laut dem Ritzelrechner sein. Bis vor kurzem hatte ich mich damit nie beschäftigt, ich bitte das zu entschuldigen.

Im Prinzip ist das Gewicht jetzt nicht das alles entscheidende Kriterium, das ist richtig. Aber mir kam der Unterschied zwischen dem C:62 One 29" mit den 11.5 kg und meinem 27.5" mit knapp 14 kg selbst bei der Probefahrt auf dem Parkplatz schon enorm vor.

Ja, im Prinzip suche ich ein Gravelbike mit Federgabel, Dropperpost und Flatbar. Gibt es aber leider nicht. Insofern dachte ich mir ein leichtes 29er MTB wäre die naheliegendste Alternative.
 
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Oh Mann,
das ist mal wieder so ein Thread, in dem eine Menge Bullshit geschrieben wird >:(

Ich gehe jetzt mal nicht auf jeden Käse ein, sondern beziehe mich ausschliesslich auf die Eingangs gestellten Anforderungen des TE.

Zum C62 One:
Da lass mal lieber die Finger von. Rahmen und Bremse sind zwar top, dem Preis ist aber die mäßige restliche Ausstattung geschuldet. Die Federgabel ist nicht so pralle und bei der 1-fach SX-Schaltung legst Du Dir ein faules Ei ins Nest.
Wenn Du die SX nämlich mit einem 10-51 Ritzelpaket ausstatten willst, geht das nicht so einfach, da Du dann auch einen anderen Freilauf u.U. sogar ein komplett neues Hinterrad benötigst. Ausserdem bringt eine 10-51 gegenüber einer 10-50 Kassette nicht wirklich etwas.
Mit dem 34 Blatt vorne kannst Du lange, schnelle Strecken eh vergessen, es sei denn Du kannst die Trittfrequenz einer Nähmaschine treten:D
Einen lauten Freilauf habe ich, bewußt, auch am Bike, das erspart im Wald die Klingel. Funktional hat das keinen Einfluss.

Zum 2018er C62 Race:

Aus meiner Sicht das ideale Bike für Dich. Derselbe Rahmen (Material und Geometrie) wie die aktuellen C62-Bikes und eine wirklich gute Ausstattung inklusive einer sehr tauglichen Fox-Federgabel.
Mit der Standard-2fach Übersetzung 26/36 kannst Du schon deutlich mehr Gas geben. Wenn das immer noch nicht reicht kannst Du recht einfach auf 28/38 umrüsten.
Die Verschleissteile sind bei 2x11 deutlich günstiger als bei den 1-fach Gruppen. Ausserdem ist der Verschleiss geringer, gerade bei Deinen Anforderungen.
Beispiel: 11-fach XT-Kassette = 65€, 12-fach XT-Kassette = 130€

Welcher Preis wird denn für das 2018er aufgerufen ?

Thema Dropperpost

Da wird in der Tat wohl eine Neue fällig sein. Die Cubes haben 27,2mm Sitzrohrdurchmesser.
Aber willst Du Dir bei Deinem Fahrprofil wirklich das deutliche Mehrgewicht einer Dropper ans Bike schrauben?
Wenn man sich etwas Fahrtechnik angeeignet hat, braucht man das bei Deinen Anforderungen nicht wirklich.

Thema Rahmengröße:
19" passt bei den Cubes perfekt für Dich. Ich kann das zufällig sehr gut beurteilen, da ich dieselben Maße wie Du habe (bin aber leichter :aetsch::D).

Achso, Thema innenverlegte Züge:
Was klappern kann, ist in der Regel die innenverlegte Bremsleitung. Die Schaltzüge klappern, bei korrekter Montage, eher nicht (sind unter Spannung).
Das Wechseln geht übrigens genauso einfach wie bei aussenverlegten Zügen. Man muss nur wissen wie @sebhunter:D
 
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Zum 2018er C62 Race:
Aus meiner Sicht das ideale Bike für Dich. Derselbe Rahmen (Material und Geometrie) wie die aktuellen C62-Bikes und eine wirklich gute Ausstattung inklusive einer sehr tauglichen Fox-Federgabel.
Mit der Standard-2fach Übersetzung 26/36 kannst Du schon deutlich mehr Gas geben. Wenn das immer noch nicht reicht kannst Du recht einfach auf 28/38 umrüsten.
Die Verschleissteile sind bei 2x11 deutlich günstiger als bei den 1-fach Gruppen. Ausserdem ist der Verschleiss geringer, gerade bei Deinen Anforderungen.
Beispiel: 11-fach XT-Kassette = 65€, 12-fach XT-Kassette = 130€

Welcher Preis wird denn für das 2018er aufgerufen ?
Genau meine Meinung.
Du brauchst 36x10 oder 38x11 als minimum für den größten Gang. Das wird bei einfach beim Ht ziemlich schwierig mit einfach vorne. würde dann nach 2 fach gucken.
 
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Aus meiner Sicht das ideale Bike für Dich. Derselbe Rahmen (Material und Geometrie) wie die aktuellen C62-Bikes und eine wirklich gute Ausstattung inklusive einer sehr tauglichen Fox-Federgabel.
Mit der Standard-2fach Übersetzung 26/36 kannst Du schon deutlich mehr Gas geben. Wenn das immer noch nicht reicht kannst Du recht einfach auf 28/38 umrüsten.
Die Verschleissteile sind bei 2x11 deutlich günstiger als bei den 1-fach Gruppen. Ausserdem ist der Verschleiss geringer, gerade bei Deinen Anforderungen.
Beispiel: 11-fach XT-Kassette = 65€, 12-fach XT-Kassette = 130€

Welcher Preis wird denn für das 2018er aufgerufen ?

Thema Dropperpost
Da wird in der Tat wohl eine Neue fällig sein. Die Cubes haben 27,2mm Sitzrohrdurchmesser.
Aber willst Du Dir bei Deinem Fahrprofil wirklich das deutliche Mehrgewicht einer Dropper ans Bike schrauben?
Wenn man sich etwas Fahrtechnik angeeignet hat, braucht man das bei Deinen Anforderungen nicht wirklich.

Vielen Dank für deine äußerst ausführliche Antwort bezüglich meiner Bedenken.

Das 2018er C62 Race hätte 1400 € gekostet, ist aber leider mittlerweile schon verkauft worden :( .

Ein Dropperpost ist eigentlich nicht nötig, aber 400g extra fallen da nicht so sehr ins Gewicht für die Option im Bedarf mehr Sicherheit zu haben.

Was sind eigentlich die maximalen Kettenblätter bei den modernen 1x und 2x Schaltungen? Und weshalb gibt's im MTB-Bereich eigentlich keine 40t Kettenblätter? Die waren doch bei den 3x Schaltungen alltäglich?
 

sebhunter

Brennsuppnschwimma
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Fährst du die Reifen wirklich mit 3bar? Dann brauchst echt kein MTB... ;)
Ja, im Prinzip suche ich ein Gravelbike mit Federgabel, Dropperpost und Flatbar. Gibt es aber leider nicht. Insofern dachte ich mir ein leichtes 29er MTB wäre die naheliegendste Alternative.
..sowas gibts ja, sowas hab ich, steht seit einem Jahr im Keller und verstaubt....:
 
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