Hallo zusammen
Evtl. interessiert das keinen aber irgendwie muss ich meinen Frust trotzdem los werden - vielleicht hat einer von euch das auch schon mal erlebt und hat es genau so toll gefunden...
also wie folgt:
Nachdem mir davon abgeraten wurde mit dem Bike das Schilthorn in Angriff zu nehmen (konditionell bin ich sehr dankbar dafür
), ging ich am Samstag richtung Meiringen und von dort mit der Bahn bis Mägiswald (oder Mägisalp?). Und dann schon von der Gondel aus eine unglaublich schöne Sicht auf all die Berge und Bäche. Oben angekommen mal startklar gemacht, ein bisschen cool an den Wanderleuten durchgefahren und noch eine Magnesiumtablette geschluckt - und auf gehts Richtung: keine Ahnung - einfach noch ein paar Höhenmeter in die Waden stopfen.
Ja, auf dem Weg hoch nichts spezielles. Ein paar Kühe ein paar Wanderer und ein blöd guckender Bauer in seinem Jeep mit Hund hinten drauf. Dann ein paar Höhenmeter weiter oben (schätzungsweise auf 2000 M. ü. M.) eine Abzweigung. Entweder Käserstatt oder Melchse Frutt. Ich wollte eigentlich noch höher rauf aber meine Kondition ist der art mies im Moment, dass ich Richung Käserstatt wollte und dann hinunter möglich lange am Berg dem See entlang.
Also bei o. e. Abzweigung links nach Käserstatt. Ein kleiner SIngletrail, etwa 150 Meter gerade aus. Und dann *rätädängkrachzack*.
Hui was ist jetzt? Ach, nur die Kette ausgehängt. Schnell abgestiegen vom Velöchen und dann Schock. Kette irgendwo zwischen Ritzel und Rad, hinterer Umwerfer in den Speichen, mein neues DT Swiss Rad kaputt (zum Glück nur eine Speiche), Achse leicht verbogen, ein paar Kratzer in den Waden von den Plattformpedals
ALso das ganze mal angeschaut. Umwerfer gelöst und aus den Speichen geholt eigentlich alles kein Problem, hätte alles repariet werden können an Ort und Stelle, aber auf die Idee einen Werkbank mitzunehmen um die Umwerferhalterung wieder gerade zu biegen (ich glaube das heisst AUge oder so) bin ich leider nicht gekommen. Ehrlich gesagt wäre der Platz im Rucksack auch etwas kanpp gewesen.
ALso was macht man... genau - fluchen. und dann ein bisschen reparieren. Also alles ab. Umwerfer, Kette, Kabelzüge und Kanäle. Und all die dummen Wanderer, blöde gucken aber weder fragen ob alles ok ist noch einen schönen Tag wünschen (bis auf ein paar Englender die sich wirklich sorgten).
Aber immerhin, zum Glück konnte ich bergab fahren. Ohne Kette zwar zimmlig beschissen aber die Abfahrt war noch lustig. EIn paar Jumps, ein paar Wurzeln und dann ach ja, die Bremsen (scheiss Hayes) die verdammt schnell zu heiss haben (liegt das evtl. an meinem bescheiden Fahrgewicht von 95 kg exkl. Velo?).
Fazit: Dort hin gehe ich wieder einmal hin. Zwar ohne Werkbank aber mit einem Ersatzauge (?).
Gruss
Yves
p. s. kann es sein dass die Kette etwas zu lang war und dann über das grösste Ritzel fällt zwischen Rad und Kranz (wenn es holpert)
Evtl. interessiert das keinen aber irgendwie muss ich meinen Frust trotzdem los werden - vielleicht hat einer von euch das auch schon mal erlebt und hat es genau so toll gefunden...
also wie folgt:
Nachdem mir davon abgeraten wurde mit dem Bike das Schilthorn in Angriff zu nehmen (konditionell bin ich sehr dankbar dafür

Ja, auf dem Weg hoch nichts spezielles. Ein paar Kühe ein paar Wanderer und ein blöd guckender Bauer in seinem Jeep mit Hund hinten drauf. Dann ein paar Höhenmeter weiter oben (schätzungsweise auf 2000 M. ü. M.) eine Abzweigung. Entweder Käserstatt oder Melchse Frutt. Ich wollte eigentlich noch höher rauf aber meine Kondition ist der art mies im Moment, dass ich Richung Käserstatt wollte und dann hinunter möglich lange am Berg dem See entlang.
Also bei o. e. Abzweigung links nach Käserstatt. Ein kleiner SIngletrail, etwa 150 Meter gerade aus. Und dann *rätädängkrachzack*.
Hui was ist jetzt? Ach, nur die Kette ausgehängt. Schnell abgestiegen vom Velöchen und dann Schock. Kette irgendwo zwischen Ritzel und Rad, hinterer Umwerfer in den Speichen, mein neues DT Swiss Rad kaputt (zum Glück nur eine Speiche), Achse leicht verbogen, ein paar Kratzer in den Waden von den Plattformpedals
ALso das ganze mal angeschaut. Umwerfer gelöst und aus den Speichen geholt eigentlich alles kein Problem, hätte alles repariet werden können an Ort und Stelle, aber auf die Idee einen Werkbank mitzunehmen um die Umwerferhalterung wieder gerade zu biegen (ich glaube das heisst AUge oder so) bin ich leider nicht gekommen. Ehrlich gesagt wäre der Platz im Rucksack auch etwas kanpp gewesen.
ALso was macht man... genau - fluchen. und dann ein bisschen reparieren. Also alles ab. Umwerfer, Kette, Kabelzüge und Kanäle. Und all die dummen Wanderer, blöde gucken aber weder fragen ob alles ok ist noch einen schönen Tag wünschen (bis auf ein paar Englender die sich wirklich sorgten).
Aber immerhin, zum Glück konnte ich bergab fahren. Ohne Kette zwar zimmlig beschissen aber die Abfahrt war noch lustig. EIn paar Jumps, ein paar Wurzeln und dann ach ja, die Bremsen (scheiss Hayes) die verdammt schnell zu heiss haben (liegt das evtl. an meinem bescheiden Fahrgewicht von 95 kg exkl. Velo?).
Fazit: Dort hin gehe ich wieder einmal hin. Zwar ohne Werkbank aber mit einem Ersatzauge (?).
Gruss
Yves
p. s. kann es sein dass die Kette etwas zu lang war und dann über das grösste Ritzel fällt zwischen Rad und Kranz (wenn es holpert)