Schöninger MTB CUP am 09.09.12 (NDS)

Stimmt, war mal wieder ein schönes Rennen. Ein paar längere Anstiege mehr und man hätte eine perfekte Marathon Strecke :daumen:
 
Stimmt, war mal wieder ein schönes Rennen. Ein paar längere Anstiege mehr und man hätte eine perfekte Marathon Strecke :daumen:

Fand es auch so ziemlich fordend! War ab Mitte der ersten Runde alleine unterwegs, auf Position 4...daran hat sich leider bis zum Ende nix mehr geändert:heul: 2:34min Rückstand auf Platz 3!
 
hättest dich ja etwas zurückfallen lassen können.

platz 7 und 8 auf der 66 km strecke haben ab ende runde 2 gut zusammen gearbeitet.
war mega geil so rad an rad durch den wald zu flitzen.
 
Ich habe auch alle Mittel genutzt, sogar virtuelle "Waffen" aber es hat nichts geholfen :D

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hättest dich ja etwas zurückfallen lassen können.

platz 7 und 8 auf der 66 km strecke haben ab ende runde 2 gut zusammen gearbeitet.
war mega geil so rad an rad durch den wald zu flitzen.

glaub ich gern, habe aber noch hoffnung gesehen wieder ranfahren zu können...meine Startphase is immer grottenschlecht:rolleyes:
 
vor mir warst du am anfang auf jeden fall noch.
im ersten trail war ich in gruppe 2 oder 3.
da dort etwas viel gebremst wurde, war das ganze auf der ersten schotterpassage schon gelaufen. die erste gruppe war schon meilenweit weg.

aber 2h32min hätte ich sicher auch nicht fahren können.
so 2h37min, also 5min schneller, wären ohne verkehr machbar gewesen.

aber egal, es war ein sehr schönes rennen!
 
Eben deswegen Vollgas auf den ersten 800m bergauf bis Eingang Trail (dannach war ja erstmal kaum ein Überholen mehr möglich)! Aber gerade solch eine schnelle Startphase fällt mir schwer:mad: Ich brauch immer nen paar Minuten bis es läuft! Wenn jemand Anregungen hat wie man dies ändern kann, gern her damit:)
 
vorher richtig warmfahren und dort schon auskotzen.

dann, so wie ich, erst 2 min vor start in den startblock sprinten.

das warmfahren habe ich aber auch nicht gemacht. war nur flaschen deponieren.
 
Schöninger MTB Cup - Mein Fazit

Start 09.00 Uhr - Ankunft 08.10 Uhr = zu spät!
Unterlagen abholen, umziehen, Rad aufbauen, Verpflegung vorbereiten und Flaschen deponieren - 08.58 Uhr in der Startaufstellung

Runde 1
Start und vollgas, der erste schmale Trail ist nicht weit. Leider ist die Spitze weg und ich befinde mich bei den Verfolgern. Na gut, also erst mal die Strecke kennenlernen und die Möglichkeiten zum Überholen nutzen die sich bieten. Das sind dann Stellen wie Trailausgang - Wegquerung - Traileingang. Ein Grinsen huscht durch mein Gesicht.
Die erste Runde läuft ganz anständig. Selbst ein kurzes Nachjustieren der Sattelstütze im Trail, und der damit verbundene Verlust von 2 Plätzen, sind nur von kurzer Dauer.

Runde 2
Eingang Runde 2 bin ich wieder an meiner Position. Irgendwann sind langsame Fahrer vor mir und ich versuche Linien zu fahren die man besser nicht fahren sollte. Ein kurzer Zwischenstop an der Leiter eines Hochsitz ist auch dabei. Keine Angst, das Dingen steht noch. Das kostet leider Zeit, und die langsamen Fahrer werden auch nicht weniger. Das Grinsen wird breiter. Am Ende der Runde ist Flaschentausch angesagt. Ich werde von 2 Fahrern überholt ...

Runde 3
... und wir jagen die ersten Meter durch den Trail. Da ich lieber vorne fahre gehts durch Laub und Äste an den beiden vorbei. Wegfahren? Hmm, besser nicht, die Beine fühlen sich schwer an. Also gehts zusammen weiter. Auf dem langen Zwischenstück zwischen den Trails kreiseln wir eigentlich ganz gut. Dann komme ich auf die wahnwitzige Idee den beiden auf dem Flachstück zu enteilen und trete an. Leider gehts erst 2 km später wieder in den Trail. Ein Verfolger ist noch da. Wir flügen Rad an Rad durch den Wald. Dauergrinsen. Er überholt und fährt etwas weg. Ich bin schnell wieder dran. Ein Stück weiter macht er einen Fehler und ich rausche in ihn hinein. Da war ich zu nah dran. Nichts passiert, wir waren gerade eh nicht so schnell. Zusammen gehts in die nächste Runde.

Runde 4
Die erste Trailpassage nehme ich von vorne. Auf dem Flachstück wird gekreiselt. In den nächsten Trails lasse ich ihm den Vortritt. Zwischendurch werden einige Fahrer überrundet. Klappt alles wie einstudiert. Danke! Dann kommt mein Lieblingsmatschloch. Das mit dem Hochsitz, ihr einnert euch!? In der letzten Runde musste mein Mitstreiter dort abreißen lassen. Alles oder nichts? Besser nicht, das es ja noch berghoch geht und er dort letzte Runde stärker erschien. Also fahre ich mein Dingen weiter. Die Trails werden gerockt, Rad an Rad. Kurz bevor die letzen Schotteranstiege anfangen können wir noch einen aus der selben Runde einfangen. Nun heißt es taktieren. Am Anfang des letzten Anstiegs kommt ein "Wir bekommen Besuch" von rechts und wir legen nach etwas Kohle nach. Die Verfolger haben keine Chance. Der Abstand vergrößert sich schnell wieder. Dann kommen wir zur Verpflegung und ich gehe als Erster in die kurze Abfahrt zum Ziel. Links und rechts sind Löcher, in der Mitte kann man Gas geben. Will er vorbei, wirds ungemütlich für ihn. Ein kurzes Stück Straße, ich bin noch vorne, Rechtskurve, traumhaft genommen, mein grandioser Antritt (Rob Warner würde sagen: "He pulled the hammer down!").

im Ziel
Ich bin im Ziel. Ich gucke auf die Auswertung: Platz 7 gesamt. *******, war das geil! Mein Mitstreiter kommt kurz nach mir rein. Keine Ahnung ob er nicht wollte oder konnte. Egal! Es war genial. Endlich mal jemand der genau so schnell auf den Trails ist wie man selber. Dann Rad an Rad hintereinander, wie an einer Schnur gezogen. Ich hoffe da gibts Bilder von. Aber genug.
Ein zweiter Blick auf die Auswertung sagt nichts Gutes: Platz 6 AK
Hallo? Was soll denn der Mist? Dann kommt die Siegerehrung und ich muss feststellen, dass der 1. AK Herren nicht mal 90 sec. vor mir durchs Ziel gerollt ist.
Platz 1 bis 3 in meiner AK (Sen I) wurden in 2h32min untereinander ausgefochten. Unter 11 Minuten Rückstand zum Sieger sind ja nicht so schlecht.

Das Rennen ist echt eine Empfehlung wert. Die Strecke ist sehr schnell, aber auch, eben durch die Schnelligkeit, nicht ganz ohne. Schnelle Richtungswechsel, nicht einsehbare Kurven, Matschlöcher die einem zum Verhängnis werden können.
Die angekündigten 70 % Trailanteil sind durchaus realistisch.
Im Nassen ist das Ganze wahrscheinlich noch selektiver. Aber wer schreit schon nach Regen?

Als nächstes gehts zu den 3 H von Detmold. Hoffentlich im Trockenen.
Der Wetterbericht sieht gut aus.
 
Eben deswegen Vollgas auf den ersten 800m bergauf bis Eingang Trail (dannach war ja erstmal kaum ein Überholen mehr möglich)! Aber gerade solch eine schnelle Startphase fällt mir schwer:mad: Ich brauch immer nen paar Minuten bis es läuft! Wenn jemand Anregungen hat wie man dies ändern kann, gern her damit:)

Genau das gleiche Problem (inkl. Überholen) hatte ich auch.. Die Beine wollten mal so überhaupt nicht mitspielen ;)

@ K Star

Sehr cooler Bericht. Letztes Jahr bin ich an den Schlammlöchern auch echt verzweifelt. Da waren die noch tiefer und schwieriger zu fahren (fand ich).

Aber ansonsten ne echt geile Strecke. So etwas wünscht man sich bei jedem Rennen ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
dass der 1. AK Herren nicht mal 90 sec. vor mir durchs Ziel gerollt ist.

Das war dann wohl ich...Ebenfalls recht früh verdammt schwere Beine gehabt. Und in der letzten Runde nochmal ordentlich abgeflogen und mir einige Rippen geprellt...:heul: Trotzdem mehr Glück im Unglück.ABer wie schon erwänt, sehr sehr gutes Event.
PS: netter Bericht.
 
Hy!!
Kann mich nur anschliessen, Es war diese Jahr mal wieder ein schönes Rennen. Und dann auch noch zehn Minuten schneller als Letztes Jahr bei den gleichen Streckenbedingungen.

Bis demnächst.

Gruss Manuel.
 
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