Schwalbe gegen den Graumarkt – Reifen werden gekennzeichnet

Hallo,



Es gibt halt ein dutzend "Große" die OEM Ware und auch normale Ware anbieten zu Preisen (inkl. MwSt.), zu denen ein normaler Händler die Teile noch nicht mal im EK (ohne MwSt.) einkauft.


Mal anders gesagt: was würdet ihr sagen, wenn euer Chef euch sagt: hey ich hab da jemanden, der kostet mich brutto weniger als du netto verdienst.
Was sagst du dann? Na bitte gerne arbeite ich demnächt 10 Stunden mehr die Woche für 40% weniger Lohn:D Beispiele wie Nokia & Co haben ja gezeigt, dass dann die Aufregung immer sehr groß ist.

Und genau so ist das bei den vielen hundert Händlern in Deutschland auch, die für einen RaRa mehr bezahlen, wie er bei den günstigsten Händlern im Netz kostet. Also beschweren die sich natürlich bei Schwalbe. Es gibt da auch z.B. Firmen wie Assos oder Oakley, die da meines wissens auch recht strickte Vorgaben ihren Händlern geben, das die Teile nicht unter Preis verkauft werden bzw. beworben werden dürfen.

Natürlich wäre es am Besten, wir würden alle nur noch die hochwertigen Conti-Reifen fahren, weil die in D produziert werden:daumen:

Grüße
kleinbiker



dem kann man nur zustimmen:daumen::daumen::daumen:

klar das jeder nur erst mal seinen vorteil sieht weil viel billiger. aber wie schon geschrieben jammern die am lautesten die dann betroffen sind wenns an der eigenen arbeitsstelle eng wird. beispiel opel oder daimlers ihrer mitarbeiter, selber autos aus fernost fahren und jetzt jammern weil kurzarbeit. mein händler hat mir mal seine preisliste vom großhändler gezeigt und die lagen wesentlich höher als man im www kaufen kann, war zwar shimpanski aber ist das gleiche.



und nicht alle conti reifen werden in deutschland gefertigt
 
Unglaublich wie hier jegliches Bemühen zur Erhaltung von Märkten und den damit verbundenen Arbeitsplätzen zunichte gemacht wird. Beim durchlesen der Posts trifft einen doch das blanke Entsetzen... Meine private Einschätzung aus nächster Nähe zur Bikebranche:

Das Vorgehen von Schwalbe ist damit zu begründen, dass man sich die Taschen voll machen möchte, sondern man die jahrelang aufgebaute Marke schützen muss. Im Gegenteil zu den meisten Top-Brands arbeitet Schwalbe nicht über ein selektives Vertriebssystem (ich-suche-mir-aus-an-wen-ich-verkaufe) sondern über den Großhandel (der-sucht-sich-aus-wer-Schwalbe-Produkte-erhält). Somit gelangt auch mehr und mehr Ware in den Onlinehandel, zu Preisen die ein normaler Händler nie erreichen würde. Zudem gibt es einige Schwarze Scharfe , welche OEM Ware in den Einzelhandel, vor allem aber Onlinehandel weiterleiten was weiterhin den Preis drückt. Das möchte man nun unterbinden, denn das ganze hat einen großen Haken: Sowohl der Großhandel wie auch die OEM`s sind der üblichen Handlungsweise von Schwalbe nicht treu und verkaufen an den Onlinehandel. Die 6500 deutschen Fachhändler stehen nun vor dem existenziellen Problem, das sie mit dem ruinösen Wettbewerb, von OEM Ware dominiert, nicht mehr mithalten können und müssen Personal entlassen, bzw. mehr denn je den Laden schließen müssen. Währen Conti munter jeden "Hinz-und-Kunz-Händler" zu OEM Preisen beliefert um mit biegen und brechen Marktanteile zu gewinnen schützt Schwalbe die Marktstrukturen, das eigene Markenimage und die Arbeitsplätze im Fachhandel.

Andersrum gesagt: Conti beschäftigt rund 200-300 Mitarbeiter zu Mindestlöhnen, bzw. Leiharbeiter im Korbacher Fahrradreifenwerk. Der Großteil der Reifen wird aber aus Indien und China zugekauft. Entscheidend für einen „Deutsche Technik“ Reifen ist nicht, was aufgedruckt ist, sondern der Inprint. Deutsche Technik hat jeder Reifen, fertigen kann man ihn dann trotzdem von chinesischen 0-8-15 Produzenten. Wie viele Arbeitsplätze durch die DIREKTbelieferung von Ramsch Einzelhändlern und Onlinegaragenhändlern vernichtet werden lässt sich wohl kaum realistisch schätzen.

Schwalbe beschäftigt rund 110 Mitarbeiter in Deutschland sowie der Distribution in GB/I/F und NL. Weitere 3000 arbeiten im hauseigenen High-Tech-Werk in Indonesien zu Löhnen die bei 25% über Landesdurchschnitt liegen. Durch die Fachhandelstreue Markenphilosophie stärkt Schwalbe den Handel und schafft Produkte mit denen der Händler bislang gutes Geld verdienen und Arbeitsplätze schaffen konnte. Dies will auch in Zukunft geschützt werden.

Bitte denkt mal darüber nach welchen unüberlegten Unsinn hier manche Leute ins anonyme Internet schreiben. Andere könnten euch glauben!
 
Andersrum gesagt: Conti beschäftigt rund 200-300 Mitarbeiter zu Mindestlöhnen, bzw. Leiharbeiter im Korbacher Fahrradreifenwerk. Der Großteil der Reifen wird aber aus Indien und China zugekauft. Entscheidend für einen „Deutsche Technik“ Reifen ist nicht, was aufgedruckt ist, sondern der Inprint. Deutsche Technik hat jeder Reifen, fertigen kann man ihn dann trotzdem von chinesischen 0-8-15 Produzenten. Wie viele Arbeitsplätze durch die DIREKTbelieferung von Ramsch Einzelhändlern und Onlinegaragenhändlern vernichtet werden lässt sich wohl kaum realistisch schätzen.

Schwalbe beschäftigt rund 110 Mitarbeiter in Deutschland sowie der Distribution in GB/I/F und NL. Weitere 3000 arbeiten im hauseigenen High-Tech-Werk in Indonesien zu Löhnen die bei 25% über Landesdurchschnitt liegen. Durch die Fachhandelstreue Markenphilosophie stärkt Schwalbe den Handel und schafft Produkte mit denen der Händler bislang gutes Geld verdienen und Arbeitsplätze schaffen konnte. Dies will auch in Zukunft geschützt werden.

Bitte denkt mal darüber nach welchen unüberlegten Unsinn hier manche Leute ins anonyme Internet schreiben. Andere könnten euch glauben!

Und dennoch fertigt Conti alle Premium-Reifen hier in Deutschland, Schwalbe nicht. Wobei das mir mich alles unerheblich ist, denn meiner eigenen Erfahrung nach sind die Conti auch die besseren MTB-Reifen, da ist es mir sogar egal, wo die gefertigt werden.

Da Du als Ort Gummersbach angegeben hast, welches nur ca. 20-25km von Reichshof entfernt liegt (Schwalbe Deutschland, Ralf Bohle GmbH) vermute ich einfach mal, Du arbeitest da oder Du bist zumindest Lokalmatador. Dem Text nach eher Ersteres.

Und wenn Conti die Händler direkt beliefert, warum sollen dadurch Arbeitsplätze leiden? Weil der Großhändler eine Marke weniger ins Lager stellen kann?

Mindestlohn und Zeitarbeit kann ich im übrigen nahezu jedem Unternehmen in Zeiten der Wirtschaftskrise vorwerfen.

Was Du alles erzählst könnte im Übrigen auch nur das sein, was einem in einer Besprechung eines Konkurrenzunternehmens als Argumentationsgrundlage eingetrichtert wird. Dafür sprechen auch Information über die Löhne in Indonesien etc.
Ich habe darüber nämlich keine Zahglen vorliegen.

Willkommen im Internet
 
Unglaublich wie hier jegliches Bemühen zur Erhaltung von Märkten und den damit verbundenen Arbeitsplätzen zunichte gemacht wird. Beim durchlesen der Posts trifft einen doch das blanke Entsetzen... Meine private Einschätzung aus nächster Nähe zur Bikebranche:

Das Vorgehen von Schwalbe ist damit zu begründen, dass man sich die Taschen voll machen möchte, sondern man die jahrelang aufgebaute Marke schützen muss. Im Gegenteil zu den meisten Top-Brands arbeitet Schwalbe nicht über ein selektives Vertriebssystem (ich-suche-mir-aus-an-wen-ich-verkaufe) sondern über den Großhandel (der-sucht-sich-aus-wer-Schwalbe-Produkte-erhält). Somit gelangt auch mehr und mehr Ware in den Onlinehandel, zu Preisen die ein normaler Händler nie erreichen würde. Zudem gibt es einige Schwarze Scharfe , welche OEM Ware in den Einzelhandel, vor allem aber Onlinehandel weiterleiten was weiterhin den Preis drückt. Das möchte man nun unterbinden, denn das ganze hat einen großen Haken: Sowohl der Großhandel wie auch die OEM`s sind der üblichen Handlungsweise von Schwalbe nicht treu und verkaufen an den Onlinehandel. Die 6500 deutschen Fachhändler stehen nun vor dem existenziellen Problem, das sie mit dem ruinösen Wettbewerb, von OEM Ware dominiert, nicht mehr mithalten können und müssen Personal entlassen, bzw. mehr denn je den Laden schließen müssen. Währen Conti munter jeden "Hinz-und-Kunz-Händler" zu OEM Preisen beliefert um mit biegen und brechen Marktanteile zu gewinnen schützt Schwalbe die Marktstrukturen, das eigene Markenimage und die Arbeitsplätze im Fachhandel.

Andersrum gesagt: Conti beschäftigt rund 200-300 Mitarbeiter zu Mindestlöhnen, bzw. Leiharbeiter im Korbacher Fahrradreifenwerk. Der Großteil der Reifen wird aber aus Indien und China zugekauft. Entscheidend für einen „Deutsche Technik“ Reifen ist nicht, was aufgedruckt ist, sondern der Inprint. Deutsche Technik hat jeder Reifen, fertigen kann man ihn dann trotzdem von chinesischen 0-8-15 Produzenten. Wie viele Arbeitsplätze durch die DIREKTbelieferung von Ramsch Einzelhändlern und Onlinegaragenhändlern vernichtet werden lässt sich wohl kaum realistisch schätzen.

Schwalbe beschäftigt rund 110 Mitarbeiter in Deutschland sowie der Distribution in GB/I/F und NL. Weitere 3000 arbeiten im hauseigenen High-Tech-Werk in Indonesien zu Löhnen die bei 25% über Landesdurchschnitt liegen. Durch die Fachhandelstreue Markenphilosophie stärkt Schwalbe den Handel und schafft Produkte mit denen der Händler bislang gutes Geld verdienen und Arbeitsplätze schaffen konnte. Dies will auch in Zukunft geschützt werden.

Bitte denkt mal darüber nach welchen unüberlegten Unsinn hier manche Leute ins anonyme Internet schreiben. Andere könnten euch glauben!

Steht das auch im neuen Schwalbe-Katalog?:D
 
ihr pappnasen :rofl: jedes kind hat da wieder eine meinung...

entweder man sagt: mist, jetzt muss ich wieder mehr bezahlen.
oder: richtige entscheidung.

könnte mir vorstellen, dass andere hersteller nachziehen, das thema betrifft ja wirklich nicht nur schwalbe...

graumarkt ist graumarkt, das hat nix mit china oder fälschungen zu tun :lol:

ich kauf auch gern billiges oem-zeug, wer will schon für nen mignon 60a über 45€ hinlegen...hahaha

ach übrigens: die thomson-vorbauten aus frankreich über ebay sind auch vom graumarkt, entsprechend gekennzeichnet und haben laut thomson-kontakt keine garantie.

und mit continental ist da nicht besonders clever argumentiert... :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
ach übrigens: die thomson-vorbauten aus frankreich über ebay sind auch vom graumarkt, entsprechend gekennzeichnet und haben laut thomson-kontakt keine garantie.

Und wieder die Frage. Was hat Thomson damit zu tun? Das der Händler, bei dem ich das Ding reklamiere den Vorbau nicht umgetauscht bekommt (wegen Vetragsverstoß, was weiß ich) ist nicht das Problem des Endkunden, für den ändert sich NICHTS, wenn ich das Zeug kaufe, habe ich GESETZLICHEN Anspruch auf 2 Jahre Gewährleistung, egal, woher das Zeug kommt, was es gekostet hat, welche Verpackung drum herum war, was Thomson, Schwalbe wer auch immer sagt, das tangiert den Käufer alles nicht einmal peripher.
 
OEM Ware ist günstiger, weil es spezielle Vertragsbedingungen gibt zwischen Händler und hersteller. Anders gesagt, bei Retail Ware ist der (Reifen)Hersteller verantwortlich, bei OEM Ware ists Sache des (Fahrrad)Herstellers. Sprich, der Hersteller kann die Ware billiger verkaufen, da er selbst nicht für Reklamationen aufkommen muss, sondern ggf. der Radhersteller.
Ein Beispiel das mir dazu einfällt sind Festplatten, da kam Mal eine ganze Ladung WD Platten auf den Markt, die an OEMs ausgeliefert wurde, aber als Retail verkauft wurde - zu schleuderpreisen. Nur mit dem Haken dass eben der Hersteller keine Garantie übernehmen muss, sondern der OEM. Wenn du aber die Platte vom Händler hast, musst du dir das mit dem ausfechten, da er die Platte als solche Verkauft hat. Der Hersteller ist dabei zu keinerlei Leistungen verpflichtet, da er die Platten nicht für Endkunden, sondern für OEMs verkauft hat, wobei gesonderte Vertragsbedingungen gelten. Genauso geht ihr zu VW, wenn das Getriebe an eurem Golf hin ist, und nicht zu Mahle oder Magna oder sonstwem, der das Teil hergestellt hat.

Ist also verständlich, dass die Hersteller Interesse daran haben, die Verkäufer von OEM Material (das ja wiederum nicht zum verkauf sondern als Erstausrüstung gedacht war) auszuforschen. Immerhin kostet ihnen jede Beanstandung Geld, dass sie bei OEM Ware aber nicht kassiert haben. Bei einem "Retail" Produkt sind gewisse Beträge zur Deckung von Garantiefällen usw. berücksichtigt.

mfg
 
Was soll dieses Made in Germany und Arbeitsplatz erhalten Gefassel. Wenn jemand für die Hälfte deines Lohnes arbeitet und du nicht mitziehen willst, dann geh einfach. Oder erhöhe deinen Wert das dir gerne jemand das Doppelte zahlt. Nur durch Klug*******n und nach der Gewerkschaft schreien wird das nix. Leute, wir leben im Kapitalismus. Was daran habt ihr nicht verstanden?
 
OEM Ware ist günstiger, weil es spezielle Vertragsbedingungen gibt zwischen Händler und hersteller. Anders gesagt, bei Retail Ware ist der (Reifen)Hersteller verantwortlich, bei OEM Ware ists Sache des (Fahrrad)Herstellers. Sprich, der Hersteller kann die Ware billiger verkaufen, da er selbst nicht für Reklamationen aufkommen muss, sondern ggf. der Radhersteller.
Ein Beispiel das mir dazu einfällt sind Festplatten, da kam Mal eine ganze Ladung WD Platten auf den Markt, die an OEMs ausgeliefert wurde, aber als Retail verkauft wurde - zu schleuderpreisen. Nur mit dem Haken dass eben der Hersteller keine Garantie übernehmen muss, sondern der OEM. Wenn du aber die Platte vom Händler hast, musst du dir das mit dem ausfechten, da er die Platte als solche Verkauft hat. Der Hersteller ist dabei zu keinerlei Leistungen verpflichtet, da er die Platten nicht für Endkunden, sondern für OEMs verkauft hat, wobei gesonderte Vertragsbedingungen gelten. Genauso geht ihr zu VW, wenn das Getriebe an eurem Golf hin ist, und nicht zu Mahle oder Magna oder sonstwem, der das Teil hergestellt hat.

Ist also verständlich, dass die Hersteller Interesse daran haben, die Verkäufer von OEM Material (das ja wiederum nicht zum verkauf sondern als Erstausrüstung gedacht war) auszuforschen. Immerhin kostet ihnen jede Beanstandung Geld, dass sie bei OEM Ware aber nicht kassiert haben. Bei einem "Retail" Produkt sind gewisse Beträge zur Deckung von Garantiefällen usw. berücksichtigt.

mfg

Dein Anspruch auf Gewährleistung besteht IMMER gegenüber dem Händler, der Dir etwas verkauft hat, NIE gegenüber dem Hersteller, es sei denn, der ist gleichzeitig Dein Händler (Direktvertrieb), egal ob OEM, Retail, neu, gebraucht, mit Blümchen dran....
 
Nö - eigentlich sinds nur 6 Monate. Zum Thema: Lasst sie doch einfach machen. Auf die Preise wirds vermtlich keinerlei Auswirkungen haben.

Nö, 2 Jahre bei neuen Produkten, 1 Jahr auf gebrauchte Produkte...in den ersten 6 Monaten liegt lediglich die Beweislast beim Händler, danach bei Dir, dass das Teil durch einen Produktions-/ Konstruktionsfehler zerstört wurde.
 
Deshalb schrieb ich eigentlich - ich will den Kunden sehen, der nach Beweislastumkehr einem Händler, der sich uU querstellt, beweist, dass der Mangel schon bei Erwerb vorlag. Das macht man vielleicht bei was wirklich teurem - aber nich bei nem 30-40€ Reifen. Man sollte da würde ich sagen realistisch bleiben (<- aber das gehört eigntl. nicht in diesen Thread).
 
Blöde Frage: Für was steht eigentlich OEM?
Ich kenne nat. die Bedeutung, mich würde aber an dieser Stelle interessieren für was die drei Buchstaben genau stehen?
 
Die Preisunterschiede zwischen OEM und Aftermarket-Teilen sind teilweise ja schon beträchtlich. Wieso versucht ein Hersteller, die Trennung künstlich aufrecht zu erhalten, wenn er stattdessen alle zu OEM-Preisen beliefern könnte. Dann würde ein NobbyNic beim Laden umme Ecke 1/4 weniger kosten und jeder kauft Schwalbe Reifen (ok, nicht jeder, aber ein paar Leute mehr...).
So hat es wohl auch Magura von 2007 nach 2008 gemacht: ne Louise wurde nennenswert günstiger, ne Marta imho auch. Und zwar als Aftermarket.
Bei Shimano läufts ja wohl identisch: Aftermarket-Preisempfehlungen von Paul Lange sind jenseits gut und böse, jede XT-Kurbel für 120 Euro kommt als OEM aus der Tüte und wehe man will ne XT mit 48er Kettenblatt und 180mm Kurbellänge, dann zahlt man das doppelte als Aftermarket-Preis, weil es als OEM nur 42er KB und 175mm gibt. Ich hab nicht den Eindruck, dass Shimano davon schlecht lebt oder sogar Geld verliert, nur weil jeder Großhändler nur OEM-Ware bestellt.

MfG
Stefan
 
@ Shimano

Shimano ist es vermutlich "schei.. egal" für wieviel das Teil XY über den Tresen wandert. Denn die bekommen von jedem der bei Shimano bestellt, den Betrag den sie vorgeben. Und an jedem verkauften Teil egal ob Großhändler, Onlineshop etc. verdient auch Paul Lange. Deswegen kann denen das auch so ziemlich egal sein! Soviel zu Shimano.
 
und warum macht Schwalbe das nicht genauso?

Tja, ich schätze mal:

1. Schwalbe ist nicht Shimano (von der größe der Firma her) und auf den deutschen Markt angewiesen (global vs. auch der kleine Händler bringt Geld und stärkt die Position)

2. die Konkurrenz ist viel größer (Conti, Maxxis, Michelin, Vredestein, WTB, Kenda etc.) und somit der Kampf um die Marktpräsenz
=> ein Händler verkauft meist nur 1 bis 2 Reifenhersteller und deren Schläuche!!!! Denkt mal daran! Nicht nur MTB-Bereich!!

3. Schwalbe wird wahrscheinlich auch anders an den "Normal"-verkauften Produkten verdienen, und - das wurde ja schon von einem anderen User geschildert - sieht kein Hersteller es gerne, dass seine Marke verramscht wird und so dem Image geschadet wird

zu 2:
wenn viele Händler sagen: "ich mach nur noch Conti, deren Schläuche kann ich auch verkaufen" kann das schon ein wenig Druck machen, denke ich.

Jetzt könnte man natürlich auch fragen: "Warum machen die den Mist mit dem Vertrieb über Großhändler etc.? Warum kein Direktvertrieb?"

Tja, Hartje und Co sind doch super Kunden. Nur noch wenige Lieferaddressen und massig Absatz. "Sollen die doch jeden Hinz&Kunz beliefern. Machen wir auch , aber dann baller wir den kleinen Händler mit Ware voll bis unter die Hutschnur!"

Greetz
 
Zuletzt bearbeitet:
um kurz den Post von gestern zu kommentieren - ich glaube hier wurde was falsch verstanden.
So und wie erklärst du das dann einen Kunden der ein Bike kauft das schon 2 Jahre im Laden stand. Der hat dann wohl nichts mehr mit Garantie und der gleichen. Oder muß der Händler dann erst die alten Reifen runderschmeißen und neue drauf bauen.
das hat nichts mit meiner Aussage zu tun! Es ging darum übrige OEM Reifen ohne Bike zu verkaufen. (ohne OEM Rechte).
Wenn ein Reifen an einem Bike montiert war, ist er (nach dem Gesetz) gebraucht. [das war meine Aussage]

Es stimmt allerdings, dass der Händler, wenn er denn lizenzierter OEM-Mann ist, die dinger auch zurück geben kann und es den endkunden nicht interessiert, was damit passiert.

[...]beweist, dass der Mangel schon bei Erwerb vorlag[...]
z.B. Luftblase / Lunker / Lamitatfalten?
 
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