Steckachsen-Geknarze

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5. August 2012
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Hallo Zusammen,

irgendwie unangenehm, weil ich das Thema schon mal gebracht habe. Aber ich muss nochmal nachfragen:
Mein Canyon Grand Canyon 9 fängt nach ein paar Kilometern immer wieder an zu knarzen/knartschen.

Ich weiß, dass ein Knacken und Knarrzen überall herkommen kann und sehr schwer herauszfinden ist, woher es kommt.
Ich möchte es aber auf jeden Fall auf den Antriebe und hier zu 90 Prozent aus dem Bereich Steckachse eingrenzen.
Das lässt sich realtiv leicht erklären. Ziehe ich die Steckachse, die auch gefettet ist, relativ fest an, fängt das Knarzen erst spät auf einer Tour an und das auch nur bei Pedalumdrehungen. Je schwerer der Gang umso lauter das Geknatsche. Wenn man dann anhält und die Steckachse löst hört man ebenfalls ein ähnliches Geräusch. Wird die Steckachse dann leichter oder nur etwas weniger fest angezogen, ist erst einmal wieder Ruhe. Aber leider nicht auf Dauer. Und das ist aktuell auch das Problem was ich habe. Es scheint also auch nicht am Drehmoment zu liegen (Steckachse hat einen Hebel zum befestigen), sondern es muss irgendwas anderes sein.

Was mir an der Steckachse ja auffällt, ist, dass zwischen der Steckachse und Rahmen noch so eine Art Unterlegscheibe aus "Messing (?)" liegt. Kann ich die vielleicht einfach mal weglassen?

Ich möchte auch das PressFit-Innenlager nicht komplett freisprechen. Dafür ist mir allerdings die Veränderung zu deutlich erkennbar, wenn ich die Steckachse löse und neu fest ziehe.

Bin wirklich mit meinem Latein am Ende.

Danke und Grüße
 
Das kann auch ein lockeres Schaltauge sein. Selbiges ist mit ein bis zwei kleinen Schrauben befestigt die locker sein können. Also Mal abnehmen, säubern und mit etwas Fett neu montieren.
 
Das kann auch ein lockeres Schaltauge sein. Selbiges ist mit ein bis zwei kleinen Schrauben befestigt die locker sein können. Also Mal abnehmen, säubern und mit etwas Fett neu montieren.

Danke für den guten Tipp. Das ist mit einer kleinen Schraube befestigt. Und wird ansonsten ebenfalls von der Steckachse fixiert. Das ist es nicht. Das ist fest. Gereinigt. Alles gut.
 
Dann kenne ich Knarzen noch von trockenen Naben-Endkappen. Also auch die gehören außen leicht gefettet.
 
Dann kenne ich Knarzen noch von trockenen Naben-Endkappen. Also auch die gehören außen leicht gefettet.
Nur etwas Fett auf das Gewinde der Steckachse , fett auf die Endkappen würde nur Staub und Dreck anziehen, die Endkappen und die Kontaktstellen am Rahmen / Gabel sauber halten , Steckachse ziehe ich immer mit 8 Nm an , noch nie gab es Geräusche ,

wenn die Schaltauge aus zwei Teilen besteht macht es Sinn dieses innen also da wo sich die Teile und der Rahmen berühren, auch mit Montagepaste zu fetten
 
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15 nM ? Neeeeeeee bis 10 würde ich maximal noch mitgehen aber da 8 Nm ausreichend sind das die Achse bombenfest sitzt, sehe ich keinen Grund diese wie ein Berserker an zuknallen
 
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15 nM ? Neeeeeeee bis 10 würde ich maximal noch mitgehen aber da 8 Nm ausreichend sind das die Achse bombenfest sitzt, sehe ich keinen Grund diese wie ein Berserker an zuknallen
Du könntest gut Recht haben. Das Drehmoment sollte man eh verringern bei gefetteten Gewinden. Kommt natürlich darauf an wie die Angabe des Drehmomentes vom Hersteller gedacht ist. Mit oder ohne Fett.
 
Hallo Zusammen,

irgendwie unangenehm, weil ich das Thema schon mal gebracht habe. Aber ich muss nochmal nachfragen:
Mein Canyon Grand Canyon 9 fängt nach ein paar Kilometern immer wieder an zu knarzen/knartschen.

Ich weiß, dass ein Knacken und Knarrzen überall herkommen kann und sehr schwer herauszfinden ist, woher es kommt.
Ich möchte es aber auf jeden Fall auf den Antriebe und hier zu 90 Prozent aus dem Bereich Steckachse eingrenzen.
Das lässt sich realtiv leicht erklären. Ziehe ich die Steckachse, die auch gefettet ist, relativ fest an, fängt das Knarzen erst spät auf einer Tour an und das auch nur bei Pedalumdrehungen. Je schwerer der Gang umso lauter das Geknatsche. Wenn man dann anhält und die Steckachse löst hört man ebenfalls ein ähnliches Geräusch. Wird die Steckachse dann leichter oder nur etwas weniger fest angezogen, ist erst einmal wieder Ruhe. Aber leider nicht auf Dauer. Und das ist aktuell auch das Problem was ich habe. Es scheint also auch nicht am Drehmoment zu liegen (Steckachse hat einen Hebel zum befestigen), sondern es muss irgendwas anderes sein.

Was mir an der Steckachse ja auffällt, ist, dass zwischen der Steckachse und Rahmen noch so eine Art Unterlegscheibe aus "Messing (?)" liegt. Kann ich die vielleicht einfach mal weglassen?

Ich möchte auch das PressFit-Innenlager nicht komplett freisprechen. Dafür ist mir allerdings die Veränderung zu deutlich erkennbar, wenn ich die Steckachse löse und neu fest ziehe.

Bin wirklich mit meinem Latein am Ende.

Danke und Grüße

Du könntest gut Recht haben. Das Drehmoment sollte man eh verringern bei gefetteten Gewinden. Kommt natürlich darauf an wie die Angabe des Drehmomentes vom Hersteller gedacht ist. Mit oder ohne Fett.
Warum sollte man was fester ziehen , was fest ist ? . Mit 8 Nm sitzen meine Achsen bombenfest, warum sollte ich die dann noch fester anknallen ?
 
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