Interessant das Sram die Kurven zum Übersetzungsverhältnis veröffentlicht. Das könnten sich die anderen Hersteller gerne auch angewöhnen.
Das höhere Übersetzung Verhältnis mit dem geworben wird findet allerdings so spät im Hebel weg statt, dass es kaum Praxis relevant sein dürfte. Wer zieht seinen Hebel schon 70mm weit.
Wozu? Damit hunderte Stunden Entwicklungsarbeit und Tests falsch beurteilt werden, nur weil die Kurve anders aussieht, als es die eigene Logik mit begrenztem Wissen hergibt.
Wenn Sram es jetzt noch hinkriegen würde, den Kunststoff Geber Kolben gegen vernünftiges Material zu tauschen, hätte man eine sehr gute Bremse. Das wird früher oder später doch wieder zu Probleme führen .....
Ist das nicht bei vielen Bremsen so? Wieso sollte das ein Problem werden?
Ist das verschwundene Druckpunktwandern nun dem kleineren Kolbenvolumen geschuldet, oder dem neuen Hebel?
Naja, wenn das System sauber entlüftet ist und die Ausgleichsbohrung korrekt funktioniert, sollte keiner der von dir genannten Faktoren Einfluss auf den Druckpunkt haben, zumindest nicht auf dessen Konsistenz.
Und genau das ist auch meine größte Kritik an vielen Bremsenherstellern bzw. deren Marketing. Die Bremsen werden jedes Jahr „verbessert“, es werden beeindruckende Kurven, hübsche Diagramme und tolle Bilder präsentiert.
Aber das, was auf dem Trail wirklich stört, zum Beispiel ein wandernder Druckpunkt, wird Herstellerseitig kaum thematisiert.
Welches Feature hilft denn konkret dagegen?
Was sind die Ursachen?
Warum tritt dieses Problem überhaupt auf?
Dein Ernst? Die Maven ist in egal welcher Kombi stärker als eine Dominion in egal welcher Kombi (und nein, damit meine ich jetzt natürlich nicht 160mm Maven vs 220mm Dominion mit Sinter Green). Ich hoffe dass du solche Statements auch nur raushaust wenn du tatsächlich beide Bremsen gefahren bist. Damit will ich die Dominion nicht schlecht reden...ist ne tolle Bremse und hatte ich selber schon an zwei Rädern aber auch die ist alles andere als fehlerfrei und deeeeeeeeeeefinitiv schwächer als eine Maven.
Was heißt denn überhaupt
„stärker“?
- Mehr maximales Bremsmoment?
- Weniger benötigte Fingerkraft für ein bestimmtes reales Bremsmoment?
Je nach Fahrergewicht, Fahrstil und Scheibengröße kann das
erforderliche maximale Bremsmoment völlig unterschiedlich ausfallen. Und durch die mechanische bzw. hydraulische Übersetzung, den dadurch entstehenden Systemdruck und den resultierenden Flex in Leitung und Bremssattel kann es doch durchaus sein, dass Fahrer A eine Bremse als „super stark“ empfindet – während Fahrer B genau dieselbe Bremse als eher durchschnittlich wahrnimmt.
Nur mal als Denkanstoß:
Die persönliche Wahrnehmung ist nicht universell.
Nur weil Person A etwas so empfindet, muss das nicht für Person B gelten.
Und nein, ich rede hier nicht über Glauben oder Esoterik.
Objektiv zu schwache Bremsen gibt es in dieser Klasse heute praktisch nicht mehr. Der Unterschied entsteht viel mehr durch:
- Ergonomie der Hebel und Kontaktpunkte
- Fertigungsqualität und Toleranzen im System
- Individuelle Anforderungen und Fahrprofile
Eine Bremse „stark“ zu nennen greift daher oft zu kurz. Wirklich relevant ist, wie konsistent, kontrollierbar und reproduzierbar die Bremskraft im realen Einsatz anliegt.