Neue SRAM Maven B1 im Test: Für ein seidig-weiches Hebelgefühl

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Re: Neue SRAM Maven B1 im Test: Für ein seidig-weiches Hebelgefühl
Die Maven A1 war definitiv nicht stärker als eine Dominion A4 mit Sinter Green Belägen.
Dazu mit viel schwergängigerem Hebel, schlechterer Konstanz, schwammigerem Hebelgefühl und die Dosierbarkeit war auch nicht auf gleichem Niveau.
Wäre ja schön, wenn man aufgeholt hätte. Nur sind das ja immer die gleichen, angeblich verbesserten Punkte, die bei jeder Vorstellung für behoben erklärt werden ( egal ob bei Sram oder Shimano). Es ist zwar ein positiver Trend zu sehen, aber so ganz gestimmt hat´s bisher nie ...
Dein Ernst? Die Maven ist in egal welcher Kombi stärker als eine Dominion in egal welcher Kombi (und nein, damit meine ich jetzt natürlich nicht 160mm Maven vs 220mm Dominion mit Sinter Green). Ich hoffe dass du solche Statements auch nur raushaust wenn du tatsächlich beide Bremsen gefahren bist. Damit will ich die Dominion nicht schlecht reden...ist ne tolle Bremse und hatte ich selber schon an zwei Rädern aber auch die ist alles andere als fehlerfrei und deeeeeeeeeeefinitiv schwächer als eine Maven.
 
Dein Ernst? Die Maven ist in egal welcher Kombi stärker als eine Dominion in egal welcher Kombi. Ich hoffe dass du solche Statements auch nur raushaust wenn du tatsächlich beide Bremsen gefahren bist. Damit will ich die Dominion nicht schlecht reden...ist ne tolle Bremse und hatte ich selber schon an zwei Rädern aber auch die ist alles andere als fehlerfrei und deeeeeeeeeeefinitiv schwächer als eine Maven.
Ich für meinen Teil muss sagen das die Maven ult. mit den Galfer Belägen auch besser ist als eine Diretissmia von Trickstuff.
 
Wenn man das Abzugsgewicht von ner H&K P8 kennt, ist die Maven doch gar nicht so schlimm.
Wie lange hältste den Abzug von ner P8 gezogen?
Ich für meinen Teil muss sagen das die Maven ult. mit den Galfer Belägen auch besser ist als eine Diretissmia von Trickstuff.
"Besser" ist leider ein Begriff, mit dem alleine man nicht soviel anfangen kann, da müsste etwas "Fleisch an die Knochen", damit die Aussage anderen hilft. Was genau kann sie denn besser? Stärker? Besser dosierbar? Ergonomischer? Niedrigere Handkräfte? Kürzerer Hebelleerweg? Leichter zu entlüften? Weniger fummelige Lenkerklemmung? Lenkerschonender? Weniger Druckpunktwandern? Standfester? Bessere Ersatzteilverfügbarkeit? Weniger wartungsaufwändig? Mehr Schwungmasse bergab? Günstiger? Name, den mehr Leute richtig schreiben können?
Wäre daher nett, wenn Du Dein Werturteil noch mit einer kurzen Beschreibung unterfüttern könntest. :)
 
Ich habe auch die a1 mit Oak Hebeln. Und brauche dafür ja dann nur den neuen gelbe link.

Am günstigsten ist es glaub ich wenn man 2x das Service Kit für den Hebel kauft:
https://r2-bike.com/SRAM-Service-Kit-fuer-SRAM-Maven-Ultimate-Silver-B1-Bremshebel
SRAM rät von dieser Kombination (alter Hebel/neuer SwingLink) ab - da der Hebel auch eine Anpassung (Nockensegment) bekommen hat um mit dem neuen Swinglink kompatibel zu sein. Quelle: Pinkbike
 
SRAM rät von dieser Kombination (alter Hebel/neuer SwingLink) ab - da der Hebel auch eine Anpassung (Nockensegment) bekommen hat um mit dem neuen Swinglink kompatibel zu sein. Quelle: Pinkbike
ja ich denke ich brauche das eigentlich auch nicht. Mit der Maven kam ich immer gut klar was die fingerkraft angeht.
Ich habe bei der P8 aber auch keine Probleme an langen Tagen ;) Vielleicht hat sich die ganze Zeit mit dem Ding gelohnt, sodass ich jetzt die Maven nutzen kann 😂
 
ja ich denke ich brauche das eigentlich auch nicht. Mit der Maven kam ich immer gut klar was die fingerkraft angeht.
Ich habe bei der P8 aber auch keine Probleme an langen Tagen ;) Vielleicht hat sich die ganze Zeit mit dem Ding gelohnt, sodass ich jetzt die Maven nutzen kann 😂
OT: Sei froh, wenn Du Dich nicht lange Tage mit der P1 rumquälen musstest. Ich sag nur 8 Warnschüsse und ein gezielter Wurf... :lol:
 
Ich werde berichten..
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Interessant das Sram die Kurven zum Übersetzungsverhältnis veröffentlicht. Das könnten sich die anderen Hersteller gerne auch angewöhnen.

Das höhere Übersetzung Verhältnis mit dem geworben wird findet allerdings so spät im Hebel weg statt, dass es kaum Praxis relevant sein dürfte. Wer zieht seinen Hebel schon 70mm weit.
Wozu? Damit hunderte Stunden Entwicklungsarbeit und Tests falsch beurteilt werden, nur weil die Kurve anders aussieht, als es die eigene Logik mit begrenztem Wissen hergibt.
Wenn Sram es jetzt noch hinkriegen würde, den Kunststoff Geber Kolben gegen vernünftiges Material zu tauschen, hätte man eine sehr gute Bremse. Das wird früher oder später doch wieder zu Probleme führen .....
Ist das nicht bei vielen Bremsen so? Wieso sollte das ein Problem werden?
Ist das verschwundene Druckpunktwandern nun dem kleineren Kolbenvolumen geschuldet, oder dem neuen Hebel?
Naja, wenn das System sauber entlüftet ist und die Ausgleichsbohrung korrekt funktioniert, sollte keiner der von dir genannten Faktoren Einfluss auf den Druckpunkt haben, zumindest nicht auf dessen Konsistenz.
Und genau das ist auch meine größte Kritik an vielen Bremsenherstellern bzw. deren Marketing. Die Bremsen werden jedes Jahr „verbessert“, es werden beeindruckende Kurven, hübsche Diagramme und tolle Bilder präsentiert.
Aber das, was auf dem Trail wirklich stört, zum Beispiel ein wandernder Druckpunkt, wird Herstellerseitig kaum thematisiert.

Welches Feature hilft denn konkret dagegen?
Was sind die Ursachen?
Warum tritt dieses Problem überhaupt auf?
Dein Ernst? Die Maven ist in egal welcher Kombi stärker als eine Dominion in egal welcher Kombi (und nein, damit meine ich jetzt natürlich nicht 160mm Maven vs 220mm Dominion mit Sinter Green). Ich hoffe dass du solche Statements auch nur raushaust wenn du tatsächlich beide Bremsen gefahren bist. Damit will ich die Dominion nicht schlecht reden...ist ne tolle Bremse und hatte ich selber schon an zwei Rädern aber auch die ist alles andere als fehlerfrei und deeeeeeeeeeefinitiv schwächer als eine Maven.
Was heißt denn überhaupt „stärker“?
  • Mehr maximales Bremsmoment?
  • Weniger benötigte Fingerkraft für ein bestimmtes reales Bremsmoment?
Je nach Fahrergewicht, Fahrstil und Scheibengröße kann das erforderliche maximale Bremsmoment völlig unterschiedlich ausfallen. Und durch die mechanische bzw. hydraulische Übersetzung, den dadurch entstehenden Systemdruck und den resultierenden Flex in Leitung und Bremssattel kann es doch durchaus sein, dass Fahrer A eine Bremse als „super stark“ empfindet – während Fahrer B genau dieselbe Bremse als eher durchschnittlich wahrnimmt.

Nur mal als Denkanstoß:
Die persönliche Wahrnehmung ist nicht universell.
Nur weil Person A etwas so empfindet, muss das nicht für Person B gelten.
Und nein, ich rede hier nicht über Glauben oder Esoterik.

Objektiv zu schwache Bremsen gibt es in dieser Klasse heute praktisch nicht mehr. Der Unterschied entsteht viel mehr durch:

  • Ergonomie der Hebel und Kontaktpunkte
  • Fertigungsqualität und Toleranzen im System
  • Individuelle Anforderungen und Fahrprofile
Eine Bremse „stark“ zu nennen greift daher oft zu kurz. Wirklich relevant ist, wie konsistent, kontrollierbar und reproduzierbar die Bremskraft im realen Einsatz anliegt.
 
Wozu? Damit hunderte Stunden Entwicklungsarbeit und Tests falsch beurteilt werden, nur weil die Kurve anders aussieht, als es die eigene Logik mit begrenztem Wissen hergibt.
Naja, so kompliziert ist das jetzt auch nicht, und selbst wenn es kompliziert ist kann man sich miteinander austauschen und informieren um dinge zu verstehen.

Aus Hinterbau Kennlinien wird ja auch häufig auch kein Geheimnis mehr gemacht.
 
Naja, so kompliziert ist das jetzt auch nicht, und selbst wenn es kompliziert ist kann man sich miteinander austauschen und informieren um dinge zu verstehen.

Aus Hinterbau Kennlinien wird ja auch häufig auch kein Geheimnis mehr gemacht.
Ja, weil sich bunte Bildchen, die selbst die Sales-Leute nicht erklären können, nun einmal gut verkaufen. Niemand gibt gern zu, wenn er etwas nicht versteht. Selbst wer noch Progression und Hebelverhältnisse nachvollziehen kann, ist oft komplett raus, sobald die Kennlinien einer Luftfeder dazukommen.
Gleiches gilt für die Bremse.

Die erhöhte Endprogression einer Maven bringt exakt gar nichts, wenn der Bremssattel aufgrund mangelnder Systemsteifigkeit 0,5 mm „aufgeht“. Das muss der Fahrer dann durch zusätzlichen Kolbenweg kompensieren – unten am System und oben am Hebel gleich zwei- bis dreifach.
Aber wer baut sich schon Messvorrichtungen, um solche Effekte sauber gegeneinander zu testen?
Trickstuff, Intend und dann?

Am Ende läuft’s leider oft auf „Mehr ist besser“ hinaus. Mehr Power, mehr Diagramme, mehr Marketing, egal, ob die reale Funktion im Trail wirklich davon profitiert.
 
Dein Ernst? Die Maven ist in egal welcher Kombi stärker als eine Dominion in egal welcher Kombi (und nein, damit meine ich jetzt natürlich nicht 160mm Maven vs 220mm Dominion mit Sinter Green). Ich hoffe dass du solche Statements auch nur raushaust wenn du tatsächlich beide Bremsen gefahren bist. Damit will ich die Dominion nicht schlecht reden...ist ne tolle Bremse und hatte ich selber schon an zwei Rädern aber auch die ist alles andere als fehlerfrei und deeeeeeeeeeefinitiv schwächer als eine Maven.
Ja, beide gefahren (Maven ultimate) und nein keinen Leistungsunterschied bemerkt. Das war mein Eindruck, der den Labortest von Enduro-mtb so bestätigt.
Hayes+Sintergreen gleiches Niveau wie Maven, bzw. ist die Hayes so die stärkere. Bin der Meinung Hayes mit den originalen Sinter-Belägen ist schon auf locker auf dem Niveau der Maven.

Die Maven ist wesentlich stärker als ein Code, Formula, … aber keinesfalls besser als andere Top-Bremsen. Weiß nicht, warum das so viele denken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, weil sich bunte Bildchen, die selbst die Sales-Leute nicht erklären können, nun einmal gut verkaufen. Niemand gibt gern zu, wenn er etwas nicht versteht. Selbst wer noch Progression und Hebelverhältnisse nachvollziehen kann, ist oft komplett raus, sobald die Kennlinien einer Luftfeder dazukommen.
Gleiches gilt für die Bremse.

Die erhöhte Endprogression einer Maven bringt exakt gar nichts, wenn der Bremssattel aufgrund mangelnder Systemsteifigkeit 0,5 mm „aufgeht“. Das muss der Fahrer dann durch zusätzlichen Kolbenweg kompensieren – unten am System und oben am Hebel gleich zwei- bis dreifach.
Aber wer baut sich schon Messvorrichtungen, um solche Effekte sauber gegeneinander zu testen?
Trickstuff, Intend und dann?

Am Ende läuft’s leider oft auf „Mehr ist besser“ hinaus. Mehr Power, mehr Diagramme, mehr Marketing, egal, ob die reale Funktion im Trail wirklich davon profitiert.
Ich denke du unterschätzt die kompetenz der technik interessierten Mountainbiker.

Die erhöhte endprogression bringt auch exakt garnichts wenn der bremshebel den lenker berührt bevor er in dem bereich ankommt. Etwas das man wunderbar aus der grafik ablesen kann.

Außerdem ist die grafik mmn kein marketing tool sondern genau das gegenteil. Fakten statt phrasen. Hätte sram einfach behauptet "die Maven ist jetzt leichtgängiger, wir haben die nehmer kolben kleiner gemacht aber das mechanisch ausgeglichen" hätten sie theoretisch nicht gelogen und niemand hätte so einfach überprüfen können was das genau bedeutet.
 
Ja, beide gefahren (Maven ultimate) und nein keinen Leistungsunterschied bemerkt.
Dann haben die ja ganz schönen Mist gebaut. Rein von den Werten müsste man ja annehmen, dass eine Maven die stärkste Bremse am Markt ist
:ka:

Gut, dass ich mich bei meinem Gravel für eine GR4 entschieden habe, gefiel mir sowieso besser. 🤗
 
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