Das kann niemand kaufen: Jesse Melamed über sein extra kleines Canyon Strive

Fand ich irgendwie...na ja jetzt kommt sowas nachdem aktive Karriere zu Ende geht...das er extra kleinen Rahmen hatte ist ja nicht Mal was neues
 
Ich hab das Video zwar gesehen, aber scheinbar reicht meine Aufmerksamkeitsspanne nicht aus: Wieso wählen viele Profis nun sehr kleine Rahmen? Er sprach (für sich gesprochen) vom Kurvenverhalten und wollte deshalb nicht nur ein superkleines (weil er laut google 1,7m gross ist) sondern auch ein besonders flexendes Bike mit steilem Lenkwinkel und kurzen Kettenstreben. Im Fazit also Laufruhe vollständig opfern für Kurvenagilität? Nachteile sprach er allerdings nicht an - als würd es keine geben?

Und er sprach davon, dass seine 1.9m (6"2) Kollegen ebenfalls Rahmengrösse S fahren - ohne nähere Angabe von Gründen. Vermutlich auch wegen des Kurvenverhaltens? Knallts da nicht mit den Knien am Lenker? Also irgendwo fehlts da noch an Infos - oder ich hab sie übersehen.
 
Ich hab das Video zwar gesehen, aber scheinbar reicht meine Aufmerksamkeitsspanne nicht aus: Wieso wählen viele Profis nun sehr kleine Rahmen? Er sprach (für sich gesprochen) vom Kurvenverhalten und wollte deshalb nicht nur ein superkleines (weil er laut google 1,7m gross ist) sondern auch ein besonders flexendes Bike mit steilem Lenkwinkel und kurzen Kettenstreben. Im Fazit also Laufruhe vollständig opfern für Kurvenagilität? Nachteile sprach er allerdings nicht an - als würd es keine geben?

Und er sprach davon, dass seine 1.9m (6"2) Kollegen ebenfalls Rahmengrösse S fahren - ohne nähere Angabe von Gründen. Vermutlich auch wegen des Kurvenverhaltens? Knallts da nicht mit den Knien am Lenker? Also irgendwo fehlts da noch an Infos - oder ich hab sie übersehen.
Moir fährt auch " nur" L, das ist schon verrückt bei so nen langen Kerl, ist halt viel Gewöhnung
 
Neben persönlichen Vorlieben könnte ich mir vorstellen, das für die mehrtätigen Rennen ein kürzeres Bike zwar wenige Laufruhig ist aber sich am Ende die Agilität bei engeren Passagen und dem geringen Kraftaufwand das Ding zu bewegen besser ist als schnellere Spitzengeschwindigkeiten zu erreichen die aber wiederum mit Verlusten in Kraft und Ausdauer erkauft wird.

Was natürlich nicht für Hobbybiker gelten muss, denke wir haben über Alles gesehent von den längeren Geos profitiert.
 
er fährt ja kein extrem kurzes Bike. Bei 1,70 m Größe 430 mm Reach...

Ich vermute auch er profitiert davon mit weniger Kraftaufwand enge, technische Sachen zu fahren und hat die Skills es auch mit einem kürzeren Bike voll laufen zu lassen
 
Manche Leute haben echt an allem was zu meckern 😂
Ich kann dir nur empfehlen, deine Ignor-Liste regelmäßig zu pflegen.

Ich hab das Video zwar gesehen, aber scheinbar reicht meine Aufmerksamkeitsspanne nicht aus: Wieso wählen viele Profis nun sehr kleine Rahmen? Er sprach (für sich gesprochen) vom Kurvenverhalten und wollte deshalb nicht nur ein superkleines (weil er laut google 1,7m gross ist) sondern auch ein besonders flexendes Bike mit steilem Lenkwinkel und kurzen Kettenstreben. Im Fazit also Laufruhe vollständig opfern für Kurvenagilität? Nachteile sprach er allerdings nicht an - als würd es keine geben?

Und er sprach davon, dass seine 1.9m (6"2) Kollegen ebenfalls Rahmengrösse S fahren - ohne nähere Angabe von Gründen. Vermutlich auch wegen des Kurvenverhaltens? Knallts da nicht mit den Knien am Lenker? Also irgendwo fehlts da noch an Infos - oder ich hab sie übersehen.
Ich denke dass das eine sehr individuelle Sache ist. Die Körpergröße ist nur ein Parameter von vielen, wie sind die Verhältnisse zwischen Oberkörper, Beine und Arme, Kraft etc.
Von daher kann dir die Aussage einer Person nicht wirklich helfen. Vielleicht bekommt man ein paar Gedankenanregungen, aber am Ende hilft nur ausprobieren und den richtigen Kompromiss für sich finden.

Gruß xyzHero
 
Dass Enduro Pros eher kleine Rahmen fahren ist ja schon länger bekannt. Die Erklärung die ich dafür gehört habe ist die: Laufruhe bekommt ein Profi über das sehr gut abgestimmte Fahrwerk. Dafür braucht er keinen langen Radstand.
Der wäre eher hinderlich für gutes Kurvenverhalten und schnelle Linienwechsel. Die gerade beim Enduro, wo es kaum Trainingsläufe gibt, oft über Sieg und Niederlage entscheiden.

Beides nur sehr begrenzt auf Hobbyfahrer übertragbar.
 
Ich hab das Video zwar gesehen, aber scheinbar reicht meine Aufmerksamkeitsspanne nicht aus: Wieso wählen viele Profis nun sehr kleine Rahmen? Er sprach (für sich gesprochen) vom Kurvenverhalten und wollte deshalb nicht nur ein superkleines (weil er laut google 1,7m gross ist) sondern auch ein besonders flexendes Bike mit steilem Lenkwinkel und kurzen Kettenstreben. Im Fazit also Laufruhe vollständig opfern für Kurvenagilität? Nachteile sprach er allerdings nicht an - als würd es keine geben?

Und er sprach davon, dass seine 1.9m (6"2) Kollegen ebenfalls Rahmengrösse S fahren - ohne nähere Angabe von Gründen. Vermutlich auch wegen des Kurvenverhaltens? Knallts da nicht mit den Knien am Lenker? Also irgendwo fehlts da noch an Infos - oder ich hab sie übersehen.
Moir ist nur ca 185cm groß, von ihm war die Rede.
Profis haben genug skills, so dass sie auch mit kurzen Rädern in schnellen oder steilen Passagen kaum Gas rausnehmen müssen, während der Durchschnittsbiker das mehr an Laufruhe von langen Bikes dort direkt in höhere Geschwindigkeiten umsetzt.
In engen Passagen, wie auf vielen Endurotrails, ist der Gewinn durch wendige Bikes für Profis dann höher als der Verlust in schnellen Passagen.
 
Ich hab das Video zwar gesehen, aber scheinbar reicht meine Aufmerksamkeitsspanne nicht aus: Wieso wählen viele Profis nun sehr kleine Rahmen? Er sprach (für sich gesprochen) vom Kurvenverhalten und wollte deshalb nicht nur ein superkleines (weil er laut google 1,7m gross ist) sondern auch ein besonders flexendes Bike mit steilem Lenkwinkel und kurzen Kettenstreben. Im Fazit also Laufruhe vollständig opfern für Kurvenagilität? Nachteile sprach er allerdings nicht an - als würd es keine geben?

Und er sprach davon, dass seine 1.9m (6"2) Kollegen ebenfalls Rahmengrösse S fahren - ohne nähere Angabe von Gründen. Vermutlich auch wegen des Kurvenverhaltens? Knallts da nicht mit den Knien am Lenker? Also irgendwo fehlts da noch an Infos - oder ich hab sie übersehen.
Melamed, Moir, Rude sind alle 30 Jahre plus. Den Großteil ihres Bikerlebens haben die auf kurzen Rädern mit kleinen Laufrädern verbracht und ihre Fahrtechnik und Timing bei Racetempo darauf abgestimmt. Für mich ist schon nachvollziehbar, das die mit einem längeren Bike mit flacheren Winkeln erstmal langsamer sind.

Interessant fand ich das sowohl Melamed als auch Moir in ihren Videos den Flex des Rahmens als essentielle Eigenschaft des Bikes beschrieben haben. Radstand, Reach, Lenkwinkel war für sie weniger wichtig.
 
Melamed, Moir, Rude sind alle 30 Jahre plus. Den Großteil ihres Bikerlebens haben die auf kurzen Rädern mit kleinen Laufrädern verbracht und ihre Fahrtechnik und Timing bei Racetempo darauf abgestimmt. Für mich ist schon nachvollziehbar, das die mit einem längeren Bike mit flacheren Winkeln erstmal langsamer sind.

Interessant fand ich das sowohl Melamed als auch Moir in ihren Videos den Flex des Rahmens als essentielle Eigenschaft des Bikes beschrieben haben. Radstand, Reach, Lenkwinkel war für sie weniger wichtig.
Sehe ich exakt genauso. Die Gewöhnung an ne bestimmte Geo prägt sehr. Moir war dann ja mit dem fickrigen, kurzen Canyon am schnellsten- bei Komponenten ist das wohl genauso. Am liebsten würden die pros garnicht mehr wechseln, wenn was mal gut funktioniert hat. Die schlagen ja auch die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie z.B. neue, "bessere" Bremsen bekommen oder irgendwelche Laufräder. Moir wollte den Nachfolger des Spectral ja nie wirklich haben (was garnicht am Spectral an sich lag, sondern eher an der nervigen Umgewöhnung unter Zeitdruck), leider haben Sponsoren ab und zu andere Pläne.
 
Moir wollte den Nachfolger des Spectral ja nie wirklich haben
Ist der nicht das Strive MKIII gefahren?
Mit 170mm an der Front und Winkelsteuersatz?

Kann mich nur erinnern, dass Jesse mal zwischen dem Strive MKIV und dem Spectral am Anfang seiner Karriere bei Canyon gewechselt hat.

Ansonsten sehe ich das bzgl. Rahmengrößen und der Historie vieler Ü30 Pros ähnlich.
Die Unart als Amateur mit 1,80m auf XL Rädern unterwegs zu sein, ist ja auch eher so ein Phänomen der späten 10er Jahre.
 
Meine letzten zwei Bikes waren auch eher auf der kleinen Seite.
Danke dem Thread hier weiss ich nun endlich wieso mir die besser gefallen haben, als Bikes mit langem Reach:
Ich muss wohl übermenschliche Fahrtechnik und Fitness sowie ein perfekt eingestelltes Fahrwerk haben!

Danke Forum!
Wer einen Profi Tipp braucht: Fahrt weniger Rad, lest mehr Forum dann werdet ihr automatisch bessere Biker!
 
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