Was viele nicht ganz checken ist, dass er bei den Anliegern einfach nur reinballert und dadurch der Dreck nur so fliegt.
Finde ich total legitim und ist halt die hohe Kunst des Anliegerfahrens.
Das Problem ist es eher, dass viele Jerrys sich die Videos anschauen und denken man muss wie ein gestörter an der Hinterradbremse ziehen um auch so cool zu sein.
In der Realität können vielleicht 5% der Bikeparkbesucher so fahren und wie auch schon gesagt wurde, zahlt man dafür ja auch.
Wenn man sich den Zustand von Bikeparks wie zB. Leogang im August mal anschaut, fragt man sich ja eh ob auch nur ein Euro vom Ticket für die Streckenpflege investiert wird.
Bremswellen so groß, dass die flowigste Strecke jeden Spass verliert, riesen Spurrillen und Bremswellen in den Landungen, sorry aber das vergeht es einem halt einfach.
Wie es anders geht zeigt zB. Serfaus. Hier sieht man auch innerhalb der Saison ein ganzes Team auf den Trails, die sich um die Streckenpflege kümmern.
Wäre auch gern bereit von mir aus 2-3 Euro mehr zu zahlen wenn damit eine Arbeitskraft finanziert wird, die sich nur um Streckenpflege kümmert.
Mir ist schon bewusst, dass man Bremswellen nicht aus stark frequentierten Bikeparks mit vielen Anfängern bzw. nicht so guten Fahrern eliminieren kann. Gar keine Pflege ist jedoch finde ich auch nicht die richtige Strategie und die langjährigen Fahrer vergrault man sich halt dann auf Dauer.
Was ich zB. auch gut fände ist der vermehrte Einsatz von Squirrelcatchern, damit man die absoluten Anfänger von Strecken für Fortgeschrittene bzw. Profis fern hält und sie damit vor sich selbst und anderen schützt. Zudem mindert man die Anzahl an Bremswellen enorm.
An der Proline in Saalbach hat man das zB. mit dem Minidrop am Eingang versucht (wenn auch vlt. nicht wirklich konsequent genug).