"Tritt ins leere" Copperhead 3

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29. Januar 2011
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Hallo,

nachdem mein Copperhead 3 sehr lange nur rumstand, mache ich jetzt seit 2 Wochen alle 2 Tage eine kleine 20km Tour.

Bis dahin wurde das MTB (gekauft Anfang 2011) vll gerade mal 200-300km bewegt.

Ich fahre in der Regel nur Strasse, Wald oder Flussufer ohne große Steigungen. In der Regel fahre ich hinten fast immer auf dem kleinsten Ritzel und schalte nur vorne durch (sprich Gang 9,18 oder 27).
Jetzt hab ich das Problem, dass ich des öfteren ins "leere trete", wenn ich auf diesem Ritzel unterwegs bin.

Das Rad war erst vor einem Monat bei der Inspektion, wo man mir sagte die Ritzel seien ok. Ich bring mit 120kg natürlich ein bisschen Gewicht mit, jedoch passiert es auch auf gerade Strecke (wenn ich schon in Fahrt bin) und eigentlich auch nur auf dem besagten Ritzel.

Kann dieses bereits abgenudelt sein? Oder gibt es da eine Möglichkeit das einzustellen.

Danke und viele Grüße
BR
 
Du benutzt mit 120kg auschließlich das 11er-Ritzel, schaltest lieber mit dem Umwerfer als mit dem Schaltwerk, scherst dich einen Dreck um die Kettenlinie, und wunderst dich, daß das nicht funktioniert?

Die Ideen, auf die Anfänger so kommen, sind doch immer wieder erstaunlich. ;)

Nachtrag: Wie wär's damit?
 
Wenn du ins leere trittst hat das nichts mit dem Ritzel sondern eher mit dem Freilauf zu tun.
Beim starken Tritt rutschen die Sperrklinken durch.

Wie wärs mit Freude am biken entwickeln und sich ein bissel einlesen Rund ums biken. Richtig schalten wäre da ein Anfang.
 
danke erstmal für die freundlichen Antworten...

@RetroRider: wenn ich vorne auf dem mittleren oder großem Blatt fahre, kann ich doch hinten auch auf dem kleinsten Blatt fahren um einen Kreuzgang zu vermeiden.
Wenn ich in der Stadt oder auf gerader Piste bei ziemlich konstanter Geschwindigkeit unterwegs bin, muss ich doch nicht tausendmal schalten, oder seh ich das falsch?
Ich lass mich hier gerne sportlich eines besseren belehren ;-)

Egal auf welchem Blatt ich vorne bin, kommt es zum "durchtreten", wenn ich hinten auf dem kleinsten Blatt bin.
@Trialbiker82: Ich muss dafür nicht sonderlich stark ins Pedal treten. Passiert auch auf gerader Strecke, wenn ich bereits in Schwung bin und nur trete um die Geschwindigkeit zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]
Wenn ich in der Stadt oder auf gerader Piste bei ziemlich konstanter Geschwindigkeit unterwegs bin, muss ich doch nicht tausendmal schalten, oder seh ich das falsch?[...]

Lies dir mal den letzten Abschnitt von dem verlinkten Text durch.

PS: Ich war selber mal Anfänger. Also wenn, dann bin ich auch zu mir unfreundlich. ;)
 
@Trialbiker82: jo


@RetroRider: Danke, verstehe! Mit Schaltwerk schalten ist verschleißfreier, werde ich zukünftig mehr drauf achten.

Dennoch ist ist der jetzige Zustand ja nicht normal, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Nabe genau? FH-Mxxx?
Beim Komplettbike wird's wohl was ganz billiges sein. Die billigen Shimano-Naben hatten schon immer einen hakeligen Freilauf mit durchrutschenden Einklinkpunkten. Ist halt kein Trial-Material.
 
Holy Shit! Das ist ja die XT-Nabe. Die ist meiner Meinung nach eine Fehlkonstruktion* und hat ganz eigene Freilauf-Probleme. Da kann's sein, daß eine oder mehrere Sperrklinken zerbrochen sind.
Ich würd's mit Garantie versuchen. Und beim nächsten Hinterrad SLX nehmen.
Aber du musst dir wirklich sicher sein, daß es nicht am Ritzel liegt. Wenn es nur auf einem Ritzel auftritt, liegt's nicht am Freilauf.

(* Im seltenen Extremfall kann der Freilauf sogar blockieren und nicht mehr entsperren, wodurch Antriebskraft in den unteren Kettenteil übertragen wird, und Schaltwerk und Rahmen zerstört werden könnten.)
 
Gibt es dazu irgendwas offizielles, womit ich nach mehr als 2 Jahren Garantieansprüche rechtfertigen könnte?

Würde ich diese eher bei Shimano, oder bei Bulls oder als first step bei meinem freundlichen Fahrradhändler stellen?

Und, wo hier gerade so viele kompetente Leute am Start sind, welche Nabe würdet Ihr alternativ empfehlen?
Ergänzung: SLX sagt RetroRider (hatte ich eben übersehen) :-)
 
Bei DTSwiss sind wiederum die Felgen das Problem. Da sind die MTB-Felgen so schmal als wären sie für Rennrad-Reifen gedacht. Und dazu noch dünnwandig und spröde. Bei Trekking-Bikes sind 19 mm Maulweite Standard. Beim Mountainbike fährt man Reifen mit mindestens 50 mm Breite, also dürfen die Felgen 25 mm oder mehr Maulweite haben (Außenbreite: ca. 6 mm dazurechnen). Von ausreichender Felgenbreite profitieren schwere Fahrer besonders.
Aber die Zahnscheiben-Freiläufe von DTSwiss sind nicht schlecht.
 
ich lehn mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster, mit meiner Unwissenheit :-)

Könnte man in der Theorie und Praxis auch z.B. diese Nabe kaufen: http://www.lxs-bike.de/(23,0,14396).aspx (hab jetzt keinen Schimmer ob es eine gute Nabe ist oder nicht, da müsste ich mich im Fall der Fälle noch reinlesen)

und Speichen mit Felge aufspeichen lassen? Oder nimmt der freundliche Fahrradhändler dafür verhältnismäßig zu viel Geld, so dass man direkt ein komplettes Laufrad kaufen kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, Link ist geändert auf HR-Nabe. ;)
In einem haltbaren Laufrad steckt sowieso immer teure Handarbeit drin. Wenn du Geld sparen willst, dann fang an zu sparen und fahre solange erst mal das kurz und klein, was du hast.
Grundsätzlich kann dir der Fahrradhändler auf SLX-Nabe umspeichen, wahrscheinlich sogar ohne Speichentausch. Kosten: keine Ahnung, könnte aber unter 50€ sein (Nabe 30€).
 
hab ich auch eben gemerkt und den Link geändert ;)

Gut, danke für alle Informationen. Ich schau morgen mal was mein Händler so sagt.
 
Sag mal, haste das Problem auf allen Ritzeln hinten?
Weil wenns nur im 11er ist...
Die Kette springt unter Last sporadisch dann immer einen einzelnen zahn weiter.

Aber stimmt schon, eben genau dieser eine XT Freilauf hat keinen guten ruf. Ansonsten sind die XT Naben schon gut.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei meiner Tour heute, kam es auch beim zweit kleinstem Ritzel vor. Ich werde es morgen nochmal genauer eruieren.

Auf dem kleinsten Ritzel ist es aber am extremsten - so dass jeder 20. Tritt fast ins "leere ging"
 
Es ist halt so, dass es für die Ritzel nicht wirklich ne zuverlässige Messmethode gibt. Es gibt da schon ein Tool, aber das ist alles andere als zuverlässig.
"Sieht gut aus", kann alles heißen.
Man kann nur die Kettenlängung messen und daraus auf den verschleiß der Ritzel schliessen.
Wer fährt schon dauernd im 11er:D
 
ich werde den Gedanken von RetroRider mit der SLX Nabe mal beim Händler anfragen, zumal die Lösung nicht all zu teuer ist.

Einen Verschleiß (trotz hohem Körpergewicht) vermute ich eigentlich auch nicht. Mein Tacho zeigt 200km an, die ich in den letzten 2 Jahren gefahren haben soll, das fahren andere vermutlich an 2-3 Tagen :). Zudem bin ich keine Berge hochgekrakselt - da würde es mich schon wundern, wenn die Ritzel verschlissen sind.

Und ja, ich werde zukünftig auch anders schalten ;)
 
Ich würde doch mal da fragen, wo du das Bike gekauft hast.
Vielleicht geht da sogar was auf Gewährleistung mit dem freilauf?


Im Endeffekt kannste jede Nabe mit dem Lochkreis verwenden um die alten Speichen wieder verwenden zu können.
Musste halt aufpassen, dass die Lochzahl stimmt.
Die SLX bietet sich dierekt an.

Einspeichen schätze ich auf 35 Euro.
Wenns gut gemacht ist, läuft das besser als gekauft.
Bisher musste ich aber bei selbsteingespeichten Laufrädern nach einigen Wochen immer nochmal nachziehen. Macht ja nichts.

Was kostet ein ganzes SLX Laufrad im netz?
 
Mal noch eine andere Idee: Lassen sich alle deine Kettenglieder leichtgängig bewegen?

Wenn da nur an einer Stelle eine Schwergängigkeit ist, kann das ebenfalls so ein Problem verursachen.
 
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