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Trockeneis?

homerjay

Live fast - die old
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3rd rock from the sun
Hallo,
ich habe mal gelesen, daß bei Yeti früher die Hinterbauten nach dem Biegen (die waren ja aus einem Stück Rohr gebogen) und vor dem Verschweißen auf Trockeneis gelagrt wurden.

Was soll das bringen?
 
das hört sich aber sehr nach Voodoo an.

Glühen zum Abbau von Eigenspannungen kenn ich, aber auf Eis legen? Was soll das bringen?
Hmm, wenn man den Gedanken weiterspinnt: Trockeneis hat meine ich so -80°C, gegenüber Raumtemperatur sind die Teile also ca. 100K kälter als normal.
Vielleicht verringert das den Wärmeeinfluss beim Schweissen? Obwohl, normalerweise wärmt man Teile eher vor um die Temperaturdifferenz so weit wie möglich zu reduzieren.

Ich merke ich kann die Frage auch nicht beantworten, nur neue Fragen aufwerfen...
 
schutzgas ? eventuell? wenn keine kammern zur verfügung stehen geht das sicherlich auch. ist zwar etwas polnisch aber denke möglich.
 
He, he, Voodoo. Da kommt das "gefährliche Halbwissen" durch. Stahl ist nicht Alu.

Ob Yeti das so gemacht hat, weiß ich nicht. Kann aber sein. Es gibt Alu-Legierungen, die durch glühen weich werden (und eben spannungsfrei), dann aber "kalt" aushärten. Darum werden Alu-Vollniete im Flugzeugbau auch in Kühltruhen gelagert.
So kann man beim Schweißen vom Hinterbau Spannungen vermeiden, danach verhärtet sich das Material.

Wikipedia meint dazu:
"Die Grundlage für die Härtung liegt darin, dass nach schneller Abkühlung der Legierung nach einiger Zeit eine bei der Abschreckung zunächst unterdrückte Ausscheidung einer Zweitphase im Grundgefüge der Legierung stattfindet, was eine deutliche Festigkeitssteigerung zur Folge hat. Man nennt diese Art der Wärmebehandlung "Aushärtung". Die gezielte Ausscheidung der festigkeitssteigernden Zweitphase kann bei Raumtemperatur oder bei erhöhten Temperaturen erfolgen ("Kaltaushärten" - "Warmaushärten"). Das Härten von Aluminiumlegierungen hat grundsätzlich nichts mit den bei der Stahlhärtung stattfindenden Prozessen zu tun. Dort sinkt die Festigkeit nach einer Wiedererwärmung des abgeschreckten Stahls, bei den Al-Legierungen steigt sie an."
 
Zuletzt bearbeitet:
He, he, Voodoo. Da kommt das "gefährliche Halbwissen" durch. Stahl ist nicht Alu.

Ob Yeti das so gemacht hat, weiß ich nicht. Kann aber sein. Es gibt Alu-Legierungen, die durch glühen weich werden (und eben spannungsfrei), dann aber "kalt" aushärten. Darum werden Alu-Vollniete im Flugzeugbau auch in Kühltruhen gelagert.
So kann man beim Schweißen vom Hinterbau Spannungen vermeiden, danach verhärtet sich das Material.

Wikipedia meint dazu:
"Die Grundlage für die Härtung liegt darin, dass nach schneller Abkühlung der Legierung nach einiger Zeit eine bei der Abschreckung zunächst unterdrückte Ausscheidung einer Zweitphase im Grundgefüge der Legierung stattfindet, was eine deutliche Festigkeitssteigerung zur Folge hat. Man nennt diese Art der Wärmebehandlung "Aushärtung". Die gezielte Ausscheidung der festigkeitssteigernden Zweitphase kann bei Raumtemperatur oder bei erhöhten Temperaturen erfolgen ("Kaltaushärten" - "Warmaushärten"). Das Härten von Aluminiumlegierungen hat grundsätzlich nichts mit den bei der Stahlhärtung stattfindenden Prozessen zu tun. Dort sinkt die Festigkeit nach einer Wiedererwärmung des abgeschreckten Stahls, bei den Al-Legierungen steigt sie an."

Ja und warum legen die jetzt die Hinterbauten auf Eis? Hast ja schön aus wikipedia gequotet, aber was jetzt mit dem Stahl passiert wenn man den auf Eis legt wissen wir immer noch nicht.
Wie das bei Alu geht wusste ich vorher auch schon.
 
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