Umfrage

Ist es besser wenn man für Singletrails oder für Bikeparkstrecken einen Bunnyhop kann?

  • 1. Ja, es ist besser

    Stimmen: 93 64,6%
  • 2. Nein, braucht man nicht

    Stimmen: 16 11,1%
  • 3. Mir sch…egal

    Stimmen: 35 24,3%

  • Umfrageteilnehmer
    144
Registriert
17. Februar 2008
Reaktionspunkte
1.953
Ort
München
Hallo, eine Frage an das Forum. Das es gerade in einem anderen Thread thematisiert wurde. Es wurde gesagt das hier im Forum nur eine Minderheit einen sauberen Bunnyhop kann. Ich wollte jetzt von euch wissen, ob ihr denkt das es besser ist einen Bunnyhop zu lernen wenn man Singletrails und auch Bikeparkstrecken fährt oder fahren will.
 
Zuletzt bearbeitet:

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Re: Umfrage
Ich schrieb "einen sauberen BH beherrscht" ....einen kleinen Hopser werden die meisten hinbekommen.
Einen wirklich sauberen BH, den man sich dann in voller Fahrt bei einem größeren Baumstamm auch wirklich zutraut, werden viel weniger können.

Dass es besser ist, sämtliche Techniken zu beherrschen, steht außerdem außer Frage. Deshalb finde ich die gestellte Umfrage mit diesem Wortlaut für sinnlos. Ich sage auch, dass es besser ist, den BH zu können, trotzdem trau ich mir ihn nur bei kleinen Ästen zu und würde nicht behaupten, dass ich den BH sauber kann.
 
Ich schrieb "einen sauberen BH beherrscht" ....einen kleinen Hopser werden die meisten hinbekommen.
Einen wirklich sauberen BH, den man sich dann in voller Fahrt bei einem größeren Baumstamm auch wirklich zutraut, werden viel weniger können.

Dass es besser ist, sämtliche Techniken zu beherrschen, steht außerdem außer Frage. Deshalb finde ich die gestellte Umfrage mit diesem Wortlaut für sinnlos. Ich sage auch, dass es besser ist, den BH zu können, trotzdem trau ich mir ihn nur bei kleinen Ästen zu und würde nicht behaupten, dass ich den BH sauber kann.
Ich habe „sauberen“ eingefügt. Die Umfrage ist sinnlos? Für mich nicht, ich will mir einfach ein Bild machen wie das im Forum gesehen wird. Und wenn du es so genau nimmst, ich habe nirgendwo geschrieben, daß man mit einem Bunnyhop über einen großen Baumstamm springen muss. Ich habe dafür plädiert das auch Anfänger zu Hause auf der Strasse einen kurzen Manual oder Bunnyhop lernen sollten. Da das die Technik fürs Singletrack fahren verbessert. Wie z.B. das überfahren eines Baumstamms in dem von mir verlinkten Video:
 
Die Umfrage ist sinnlos?
Ich glaube @scratch_a bezieht sich auf die konkrete Fragestellung der Umfrage, die das Ganze sinnlos erscheinen lässt.
"Ist es besser wenn man für Singletrails oder für Bikeparkstrecken einen Bunnyhop kann?" wird ja sicherlich jeder - auch Radfahrer, die keinen können oder sogar nicht-Radfahrer - mit "ja" beantworten.

Grundsätzlich redet ihr ein bisschen aneinander vorbei, obwohl ihr euch im Kern einig seid.

Zustimmung erntet ihr zumindest beide von mir.
Ja, "auch Anfänger sollten zu Hause auf der Strasse einen kurzen Manual oder Bunnyhop lernen".
Ja, "die meisten fahren einfach nur rum und stören sich nicht daran keinen sauberen Bunnyhop zu können".
 
Ich habe „sauberen“ eingefügt. Die Umfrage ist sinnlos? Für mich nicht, ich will mir einfach ein Bild machen wie das im Forum gesehen wird. Und wenn du es so genau nimmst, ich habe nirgendwo geschrieben, daß man mit einem Bunnyhop über einen großen Baumstamm springen muss. Ich habe dafür plädiert das auch Anfänger zu Hause auf der Strasse einen kurzen Manual oder Bunnyhop lernen sollten. Da das die Technik fürs Singletrack fahren verbessert. Wie z.B. das überfahren eines Baumstamms in dem von mir verlinkten Video:

Mhh....zwar schon etwas älter, aber immerhin ein Vergleich: https://www.mtb-news.de/forum/t/umfrage-zur-notwendigkeit-von-fahrtechnik-auf-trails.701547/
Und auch interessant fand ich: https://www.mtb-news.de/forum/t/wer-kann-den-wheelie.136615/page-35

@ylfcm hat vollkommen recht, danke!
 
Ja, "die meisten fahren einfach nur rum und stören sich nicht daran keinen sauberen Bunnyhop zu können".
Repräsentativ is das sicherlich nicht, aber wenn ich so im Kopf überschlage, wie und mit wem ich 2021 radgefahren bin, komm ich auf ca. 20% die "saubere" Bunnyhops* können.
Das klingt mir aber alles etwas pauschal negativ, denn bei den 80% sind teils bessere Radfahrer dabei und - das Wichtigste! - (viel) weniger Spaß haben die auf jeden Fall nicht.

* ist aber sowieso ne schwierige Defintionssache. Hab jetzt mal wahllos für mich festgelegt: sauber = 30cm bei (fast) jedem Untergrund und egal ob 3km/h oder 30km/h
 
"Ist es besser wenn man für Singletrails oder für Bikeparkstrecken einen Bunnyhop kann?" wird ja sicherlich jeder - auch Radfahrer, die keinen können oder sogar nicht-Radfahrer - mit "ja" beantworten.
Ich wollte extra auch die einbeziehen die (noch) keinen Bunnyhop können. Ich wollte nicht nur die Biker ansprechen die einen Bunnyhop können, da ich glaube das die auch eher mit ja antworten. Ansonsten nehmt doch die Umfrage nicht so ernst, ich will hier nicht missionieren. Übt einfach in den Wintermonaten den Bunnyhop und ich bin glücklich 😜. Es schadet sicher nicht wenn ihr den könnt und ich glaube eben jeder hat davon nur Vorteile beim Singletrailen. Genauso wie die ein oder andere Trialtechnik um über kleine Baumstämme, kleine Felsen, oder über große Wurzeln rauf und runter zu Hoppen. Ich kann hohe Bunnyhops (könnt ihr in dem Foto in meinem Profil nachsehen), aber wenn ich im Gelände über Baumstämme muss, wende ich die Technik aus dem Video oben an, da sie viel einfacher und weniger gefährlich ist. Vor allem wenn das Absprunggelände etwas ruppiger ist. Auch für Anfänger ist das recht einfach zu erlernen, und eine gute Vorübung für den Bunnyhop.
 
Ich habe für JA gestimmt, weil kleine Bunny Hops einen mega wichtigen Einfluss auf Linienwahl und auch Fahrsicherheit haben (bspw. aus einer Erosionsrille raus hoppen etc.). In meinem aktuell gratis veröffentlichten Bunny Hop Lehrgang handeln die beiden letzten Lektions-Videos von diesem Thema:


 
Ab welcher Höhe in cm gilt denn ein BH als BH?

Absteigen und das Bike übber das Hindernis zu heben ist halt ein Flowkiller.

Und wenns eine Tanne ist, mit sämtlichen Ästen dran, gehts halt nicht, da hilft beim drüber kraxeln nur gutes sauberes fluchen.
 
Ab welcher Höhe in cm gilt denn ein BH als BH?

Absteigen und das Bike übber das Hindernis zu heben ist halt ein Flowkiller.

Und wenns eine Tanne ist, mit sämtlichen Ästen dran, gehts halt nicht, da hilft beim drüber kraxeln nur gutes sauberes fluchen.
Höhe kann ich nicht sagen, aber man sollte vielleicht die Höhe haben um den kpl. Bewegungsablauf umzusetzen und eine saubere Landung einzuleiten. Damit meine ich mit beiden Rädern zumindest gleichzeitig aufzusetzen.
 
Schweinehop ist aber auch wichtig, und mit Flats eine Kunst.

Natürlich ist Bunnyhop wichtig, auch wenn ich nur 20cm schaffe. Hilft beim Trailflow ungemein.
 
auch wenn ich nur 20cm schaffe

Mehr braucht man ja auch fast nicht. Also wenn man immer und überall 20cm schafft eröffnet das einem schon ganz andere Wege.
Is ja wie beim Manual. Klar is das ein geiles Gefühl den halben Wald auf'm Hinterrad zu durchqueren, aber wenn man immer, überall und bei jeder Geschwindigkeit 1 Sekunde manual'n kann, hat man die effektive Nützlichkeit schon fast ausgereizt.
 
Mehr braucht man ja auch fast nicht. Also wenn man immer und überall 20cm schafft eröffnet das einem schon ganz andere Wege.
Is ja wie beim Manual. Klar is das ein geiles Gefühl den halben Wald auf'm Hinterrad zu durchqueren, aber wenn man immer, überall und bei jeder Geschwindigkeit 1 Sekunde manual'n kann, hat man die effektive Nützlichkeit schon fast ausgereizt.
Beim Manual reicht es mir auf dem MTB wenn ich 2-3 Bikelängen schaffe. Längere Manuals, ohne Bremse, habe ich abgeschrieben, und das als ehemaliger BMXer :wut: . Wheelie kann ich seit Anfang der 80er, längere Manuals ohne Bremse nicht wirklich.
 
Ich kann weder Manual noch Bunnyhop. Hab aber bisher weder das eine noch das andere echt gebraucht.
Baumstämme bis geschätzt ca. 15-17 cm komm ich gut drüber, wenn ich das VR anlupfe und mit HR drüberrolle (ohne Aufsetzen des 44er Kettenblatts meines 26" HT). Geht prima so, weil ich auch nicht der Schnellste auf den Trails bin. Bei höheren Geschwindigkeiten würd ich den Bunnyhop üben, üben, üben.
Der Nutzen des Manual erschließt sich mir bisher nur für wasserscheue Biker bei Bachdurchfahrten, oder wann konkret brauchen den die Profis hier?
 
wichtig: sicher eröffnent einem viele neue Möglichkeiten
notwending: nicht unbedingt. viele kommt auch ohne weit und haben Spaß
wie hoch: hängt davon ab... ein BH wo beide Räder noch drüber rollen ist sinnlos (aber vllt spassig) , ab einer gewissen höhe kann man dadurch den Flow besser erhalten und ab noch mehr Höhe können Hindernisse überwunden werden die nicht mehr überrolt werden können
Der Nutzen des Manual erschließt sich mir bisher nur für wasserscheue Biker bei Bachdurchfahrten, oder wann konkret brauchen den die Profis hier?
ich beherrsche den Manual noch nicht so gut wie ich gerne möchte, aber am meisten Spaß macht es mir Wellen abzusurfen. Nutzen ka, aber ein riesen Spass Faktor.
 
Ich kann weder Manual noch Bunnyhop. Hab aber bisher weder das eine noch das andere echt gebraucht.
Baumstämme bis geschätzt ca. 15-17 cm komm ich gut drüber, wenn ich das VR anlupfe und mit HR drüberrolle (ohne Aufsetzen des 44er Kettenblatts meines 26" HT). Geht prima so, weil ich auch nicht der Schnellste auf den Trails bin. Bei höheren Geschwindigkeiten würd ich den Bunnyhop üben, üben, üben.
Der Nutzen des Manual erschließt sich mir bisher nur für wasserscheue Biker bei Bachdurchfahrten, oder wann konkret brauchen den die Profis hier?
Kurze Manuals ist fürs Erste eine gute Vorübung für den Bunnyhop. Wenn man über etwas im Bunnyhop springen will kann man durch einen kurzen Manual den Abspung besser steuern (hinauszögern) damit die Weite passt. Manual nutze ich bei Drops und auch bei kleineren Stufen die man nicht abrollen kann, oder einfach nur um mein VR über Wurzeln oder auf Felsen zu Lüpfen. Oder auch mal wenn ein Graben oder eine Senke kommt, mit oder ohne Bach. Da bleibt man dann, gefühlt, mehr im Flow.
 
Kurze Manuals ist fürs Erste eine gute Vorübung für den Bunnyhop. Wenn man über etwas im Bunnyhop springen will kann man durch einen kurzen Manual den Abspung besser steuern (hinauszögern) damit die Weite passt. Manual nutze ich bei Drops und auch bei kleineren Stufen die man nicht abrollen kann, oder einfach nur um mein VR über Wurzeln oder auf Felsen zu Lüpfen. Oder auch mal wenn ein Graben oder eine Senke kommt, mit oder ohne Bach. Da bleibt man dann, gefühlt, mehr im Flow.
Macht Sinn.
Dann ist mein angelupftes VR, wenn ichs über nen 15 cm Baumstamm "lupfe" also quasi die Vorstufe zum Manual. Oder ein Minimanual. :D
 
Macht Sinn.
Dann ist mein angelupftes VR, wenn ichs über nen 15 cm Baumstamm "lupfe" also quasi die Vorstufe zum Manual. Oder ein Minimanual. :D
Auf jeden Fall. Und wenn du dir das Video oben anschaust und das VR oben auf den Baumstamm aufsetzt und dann noch lernst das HR hoch zu lupfen, dann macht es noch mehr Spass und du schaffst auch Baumstämme die man nicht überrollen kann. Der Bunnyhop ist dann auch nicht mehr weit.
 
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