Unsichtbare Gefahr Zecken

@ Blackhawk:
Als Pfadfinder solltest Du aber wissen, dass für Alpenurlauber die FSME Impfung sinnlos ist, da der Erreger über 800m nicht mehr überlebensfähig ist. Nicht mal die Waldarbeiter um München rum lassen sich impfen, da der FSME Erreger dort nicht vorkommt (Originalaussage eines Försters aus Grasbrunn). Also keine Panikmache!
Viele Grüße
 
Original geschrieben von rob
ob man sich impfen lässt sollte man danach ebtscheiden ob man in einem gefährdingsgebiet lebt in dem die zecken diese hirnhautentzündungserreger übertragen. soweit ich weiß trift das auf den alpenraum und bayern und vielleicht auch bawü zu, nicht aber nördlich davon.
ich lasse mich nicht impfen, denn erstens übertragen die zecken hier bei uns (normalerweise) keine erreger und zweitens sollte man sich halt nur impfen wenn es unbedingt nötig ist (wegen resitenz der viecher und so), wie z.b. in österreich.

Nur mal so gefragt, wie sollen die Viecher Resistent werden wenn DU Dich impfen lässt???

Aber mal davon ab, hasse ich zecken wie die Pest! Aber, toi toi toi, mich hatt auch noch nie eine erwischt. Allerdings hatte ich letzte Woche eine an mir rumkriechen und sie sofort zerquetscht!
Ich scheine wohl auch zu der Resistenten Sorte zu gehören.
 
Original geschrieben von tüten_gott
Nur mal so gefragt, wie sollen die Viecher Resistent werden wenn DU Dich impfen lässt???

>das zu erklären würde etwas lange dauern. nur soviel: die zecken übertragen diese krankheitserreger. diese erreger werden nicht resistent, nur weil ich mich geimpft habe und sie dann auf meinen schutz hin eine resistenz entwickeln. das geht ja gar nicht.
vielmehr kommt es ohne äußere einflüsse zufällig zu einer mutation (veränderung der gene des erregers), die dafür sorgt, dass das virus oder bakterium plötzlich einen schutz gegen den impfstoff besitzt, den es garnicht kennt. das passiert natürlich nur ganz ganz ganz ganz ganz selten. und wenn dieser enorme zufall eintritt, dann ist dieser virus immun gegen den impfstoff, kann sich tortz schutzimpfung vermehren und es entstehen viele resistente viren.
biologie 11. odeer 12. klasse.


ich habe übrigens heute auch ein solches mistvieh bei mir überhalb des fusses entdeckt, das ich mir gestern irgendwie eingefangen haben muss. es war schon ca. 4mm groß. habs mit ner pinzette rausgezogen.
 
also die Zecken kann man wohl nicht ändern und mit meinen 5 bis jetzt in diesen Jahr stehe ich scheinbar auch noch auf keinen Treppchen aber nach diesen thread bin ich schon etwas beruhigter (hatte schon mit den Gedanken gespielt nur noch Waldautobahn zu fahren) dank der Links auf diverse Seiten habe ich mich kräftig mit Informationen vollsaugen können, dafür bedanke ich mich und wünsche allen einen guten Zeckenarmen Sommer
 
Mistbeister,.. auf der gstriegn Tour gleich 3 Stück eingefangen. Und mein Kumpel der vorgefahren ist hat keine einzige. Hab sie am abend alle rausgedreht mit ner Zeckenzange,. hab aber bei eriner 4 Versuche gebraucht :(

Werd morgen mal zum Doc und mich wegen einer FSME Impfung beraten lassen,.. ich hoffe mal , dass ich in ein paar Wochen keine Hirnahutentzündugn oder Borelliose hab. Das kann einen die SPass auf die geilen Single Trails durch die Büsche schon ein wenig vermiesen :(
 
na toll komme vojn meiner letzten tour wieder und habe ne schöne zecke am bein ! bei mein glück riss ich sie beim entvernen noch in 2 teile, so dass der kopf am bein blieb ! musste noch zum arzt..
cu
-howdy-
 
Original geschrieben von nobs
was ich gelernt hab ist das man nicht in eine hektik verfällt in Ruhe mit einer ziemlich spitzen Pinzette den Vamp nicht drehen sondern mit einen ruk rausziehen so das er keine Zeit hat sich mit seiner Blutmahlzeit zu erbrechen nur dann besteht erhöhte Gefahr für Borreliose und FSME ist nicht so weit verbreitet


Mekr ich mir fürs nächste mal,.. aber die iene die am Rücken saß hab ich mir ziehen lassen,.. und derjenige hat 4 Versuche gebraucht.. ich hoff' echt ,dass des biest keine borreliose erreger hatte.
 
aus aktuellem anlass...
hab beim fahren im winter völlig vergessen dass es die viecher gibt!

vorhin wurde ich aber ziemlich eindrucksvoll daran erinnert, dass jetzt wieder zeckenhochsaison ist.

bin auf der nachtrunde n bisschen über engere trails gefahren abseits der üblichen route, hab mich dabei in einigen dornenbüschen verhaspelt, dabei gingen zum glück meine schnürsenkel auf. also kurz angehalten, und beim schuhe binden massenhaft zecken an den beinen entdeckt: 7 oder 8 rechts, über ein dutzend links (hab aufgehört mitzuzählen) und an den armen nochmal je 3 oder 4.
festgebissen war noch natürlich noch keine, also alle mitn fingernagel plattgemacht und entfernt.

also: diejenigen die auf impfungen setzen mögen sich hiermit erinnert fühlen, diese gegenbenenfalls zu wiederholen!

dieser thread ist 2 jahre alt, vielleicht gibts ja auch was neues von der impf-front, was mich zu einer impfung überreden kann..
 
lelebebbel schrieb:
[...]
bin auf der nachtrunde n bisschen über engere trails gefahren abseits der üblichen route, hab mich dabei in einigen dornenbüschen verhaspelt, dabei gingen zum glück meine schnürsenkel auf. also kurz angehalten, und beim schuhe binden massenhaft zecken an den beinen entdeckt: 7 oder 8 rechts, über ein dutzend links (hab aufgehört mitzuzählen) und an den armen nochmal je 3 oder 4.
[...]

Bloody hell .... und ich hatte gehofft die Mistviecher würden sich noch ein bisschen Zeit lassen. :mad: Vielleicht werde ich es in Betracht ziehen, bevor das Grün allzu üppig wuchert, auf meinen Lieblingstrails das niedrige Gebüsch mit Bast zur Seite zu binden um das Risiko zu reduzieren
 
fällt mir nur spontan ein das am Schwarzen Brett eine Erinnerig hängt mit Zeckenimpfung nachladen. Werde ich wohl in der nächsten Woche gleich mal machen.
 
Es ist einfach zu warm. Darum sind die Zecken jetzt schon unterwegs. Und der warme Winter war auch nicht gerade von Vorteil...
 
Hi!
Hab noch nie eine Zecke gehabt und ich bin die letzten 9 Monate beim Bund mit der Nase durch den Wald gezackert. Die gehen einfach nicht an mich ran, hab wohl zu ranziges Blut,... Na ja, endlich mal ein Vorteil der an meinem Körper zu finden ist! ;)
Grüße!

nico
 
Hallo,

ich habe mir früher die Biester auch regelmäßig aufgelesen.
Seitdem ich mir Arme, Beine und Nacken mit so einem Zeckenmittel einreibe, keine einzige mehr. Stinkt halt bischen chemisch, ist aber anscheinend super hautverträglich, und mir deshalb allemal lieber wie eine schwere Krankheit von so einem Mistviech.
(Ich verwende Autan, es gibt aber bestimmt auch andere wirkungsvolle.)

Gruss
 
Shimanitou schrieb:
Hallo,

ich habe mir früher die Biester auch regelmäßig aufgelesen.
Seitdem ich mir Arme, Beine und Nacken mit so einem Zeckenmittel einreibe, keine einzige mehr. Stinkt halt bischen chemisch, ist aber anscheinend super hautverträglich, und mir deshalb allemal lieber wie eine schwere Krankheit von so einem Mistviech.
(Ich verwende Autan, es gibt aber bestimmt auch andere wirkungsvolle.)

Gruss

Das aktuelle Autan, das ich auch benutze, ist vom Geruch her auf jeden Fall meilenweit besser als das alte von vor ~ 8 - 10 Jahren. Das roch eher nach WWI oder 'Chemical Ali' ;).
 
Na ich glaub der "uralt-"thread wird jetzt wieder aktuell.

Hab mir am letzten WE vor ner ordentlichen Singletrailbolzerei durchs Wildschweinrevier schon rein vorsorglich Autan auf gesprüht.
Mache ich immer, seit ich mal ein ähnliches Erlebnis wie lelebebbel hatte. Bei 16 Viechern hab ich damals aufgehört zu zählen. War ein Singletrail mit überhängendem Gras. Fahre diesen Weg seitdem nur noch im Herbst oder zeitigen Frühjahr. Merkwürdigerweise sind die Trails in den anderen Teilen desselben Waldes clean.
 
Autan und solche Mittel helfen zwarim Kampf gegen die Mistviehcher sind aber kein Garantiemittel ich habe Test im Ferhnsehen gesehen wo Testpersonen mit und ohne Mittel im Gras durchstreiften, bei denen mit mittelchen waren zwar weniger Fälle aber es waren auch Zecken auf besprühten Leuten.
Also Vorsiiiicht Leute immer schön vorsichtig.
 
Also allgemein nochmals:
Ich habe mich vor ca 2 oder 3 Jahren bezüglich der FSME-Impfung gegen Hirnhautentzündung nach Zeckkenbiß mit einem Arzt und Immunologen unterhalten.
Dieser hielt die FSME-Impfung für gefährlicher als eine event.Infektion.
Der Hersteller dieses Präparates sucht natürlich nach einem Markt für sein Mittel und läßt in Praxiswartezimmern schöne Gefahrengebietskarten aufhängen, welche fast jedes Jahr ausgeweitet werden.
Der behandelnde Arzt verdient an der Verabreichung, da privat und voll zu bezahlen, natürlich bereitwillig zusätzlich. So die Aussage des Immunologen. Punkt. Und der Immunologe sollte es als behandelnder Arzt von IMPFSCHÄDEN wohl am besten wissen.
Die eigentliche Gefahr lauert hier:
3 Zecken-Borreliose (Lyme-Krankheit)

Die Schildzecke Ixodes ricinus (Holzbock) befällt in ganz Deutschland den Menschen und viele seiner Haustiere. Es handelt sich um eine sog. dreiwirtige Zecke, die sowohl als Larve, als Nymphe und als Adultstadium Blut bei unterschiedlichen Wirten saugt. Nach jeder Blutmahlzeit, bei der sie aus ihren Wirten Erreger aufnehmen kann, lässt sie sich auf den Boden fallen und häutet sich zum jeweils nächsten Stadium. Beim folgenden Saugakt können dann diese Erreger weiter gegeben werden. Wie sich in den letzten 15 Jahren immer häufiger zeigte, sind alle Stadien dieser Zeckenart in der Lage, weltweit das Bakterium Borrelia burgdorferi zu übertragen. Dieser Erreger, der eine spiralige Gestalt (Spirochaetentyp) aufweist und in Zellen (u.a. Nerven) eindringen kann, führt zu einer signifikanten Erkrankung (Zecken bzw. Lyme-Borreliose), die in drei Phasen verläuft, und zwar gleichermaßen beim Menschen und seinen Haustieren (Hund, Katze, Pferd etc.). Die erste Phase beginnt mit einer starken Rötung der Stichstelle. Diese Rötung kann sich stark ausdehnen, abblassen und zudem wandern. Diese als Rosacea- bzw. Erythema migrans bezeichnete Phase kann bis sechs Wochen andauern. Danach tritt bei einem Teil der Patienten die zweite (chronische) Phase ein, die durch Lähmungen von Gesichtsnerven, Abgeschlagenheit, gichtartigen Schmerzen und Anschwellen der Gelenke (Lahmen der Tiere) oder gar Herz-Rhythmusstörungen gekennzeichnet ist. Diese Symptome können sich verlieren, rezidivieren aber im allgemeinen. Wieder bei einem Teil dieser Patienten kommt es zwei Jahre nach der Infektion zum Befall des Gehirns mit zunehmender Schädigung der zerebralen Funktionen. Als Therapie erwiesen sich die Gabe hoher Dosen von Antibiotika nur in den ersten Wochen als befriedigend. Danach sind die Schäden bereits eingetreten bzw. die Bakterien liegen in Nervenzellen und sind den Antibiotika nicht mehr in ausreichendem Maße zugänglich. Daher kommt der schnellen Entfernung einer Zecke hohe Priorität zu. In den ersten Stunden werden nämlich keine Erreger übertragen, weil die Speicheldrüsenzellen noch nicht voll entwickelt sind. Die Entfernung der Zecken sollte stets mit Hilfe einer spitzen Pinzette (durch Erfassen des in der Haut steckenden ”Rüssels”) erfolgen. Ein Quetschen oder auch die Betäubung der Zecken mit Öl, Alkohol etc. ist unbedingt zu vermeiden, weil auf diese Weise ungewollt Erreger in die Haut gelangen können. Die Borreliose-Bakterien, die in Nagern und anderen Tieren ihr Reservoir haben und die im Zeckenweibchen in die Eier gelangen, treten in Deutschland in drei Varianten auf, die sich zudem noch von denen in den USA unterscheiden. Aus den dort vorhandenen Stämmen ist es gelungen, ein Oberflächenprotein zu isolieren, zu charakterisieren, zu sequenzieren und erfolgreich als Vakzin einzusetzen - allerdings nicht mit völlig durchschlagendem Erfolg. Dieser Impfstoff eignet sich zudem nicht für einen Schutz gegen die europäischen Varianten von S. burgdorferi. Hier hat zwar ein Impfstoff den Test bei Mäusen mit einiger Hoffnung überstanden, aber es wird noch Jahre dauern, bis ein effektiver Schutz für Menschen besteht. Daher haben zur Zeit die Aufklärung der Menschen, die schnelle Zeckenentfernung und die möglichst rasche Behandlung mit Antibiotika entscheidende Bedeutung bei der Vermeidung einer Borreliose. Dass das Infektionsrisiko nicht zu unterschätzen ist, ergibt sich aus den Befunden, dass in vielen Gebieten 20 bis 40% der Zecken und Mäuse mit Borrelien befallen waren.

Gegen Zecken und unsachgemäße Entfernung dieser gibt es in jeder Apotheke spezielle Zeckenzangen.

Ich verwende, wenns ganz schlimm kommt, das da: www.nobite.com

Hat sich selbst in den Tropen BESTENS bewährt.
(bei Autan haben die Stechviecher in Indonesien nur gelacht. Nach dem Motto: verwende Autan und das Stechvieh greift an)
 
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