UPDATE: Runder Tisch Bad Kreuznach

Thomas

Thomas Paatz
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Biker in Bad Kreuznach,
aktuell ist irre viel los im Wald rund um Bad Kreuznach – unzählige Wanderer & Biker sind gemeinsam auf den Trails unterwegs.

Nach den Zeitungsberichten und ersten kleineren Konflikten ist man bei der Stadt Bad Kreuznach aktuell dabei ein Konzept zu entwickeln, wie man auf der einen Seite die Anforderungen der verschiedenen Gruppen und Rahmenbedingungen (Biker, Wanderer, Tourismus, Naturschutz) abdecken kann und wie man das ganze auf der anderen Seite auf rechtlich sicheren Boden stellt.

Wir (Kim Christian, Thomas Paatz) waren in einem ersten Online-Meeting der Arbeitsgruppe der Stadt dabei, die Stadt geht sehr offen und (aus unserer Sicht) sehr positiv auf die Sache zu. Es gibt nur die Herausforderung, dass es keinen richtigen Ansprechpartner aus den Reihen der Biker gibt.

Womit wir beim Punkt wären: Ein zuverlässiger Ansprechpartner ist nach Erfahrungen aus anderen Regionen der Schlüssel zu einer konstruktiven gemeinsamen Arbeit und zu dauerhaft nutzbaren Trails.

Um auch in Kreuznach weiter mit dem Mountainbike die Trails genießen zu können, wird es sehr hilfreich sein, wenn es eine offizielle Vertretung der lokalen Biker z.B. als Verein gibt.

Um das Ganze ins Rollen zu bringen, veranstalten wir daher einen ersten runden Tisch.


Update:
nach Rücksprache mit der Kreisverwaltung können wir den Termin auch unter freiem Himmel nicht wie geplant durchführen und verlegen ihn daher ins Internet.

Bitte gib die Info weiter.

Neuer Treffpunkt ist daher Sonntag, 6.6. um 20 Uhr im Zoom.
Details zur Einwahl:


Meeting-ID: 882 1943 2136
Kenncode: 780309

Wenn du Mitglied einer Bike-Gruppe bist, teile dort bitten diesen Aufruf. Ideal ist es wenn, aus eurer Bike-Gruppe zum ersten Treffen zumindest eine Person kommt.

Kontakt:
Kim Christian [email protected] / +49 171 1491316
Thomas Paatz [email protected] / 0151 22963502
 
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rhnordpool

Rainer Wahnsinn
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Ideal ist es wenn, aus eurer Bike-Gruppe zum ersten Treffen zumindest eine Person kommt.

Hallo,
die Boschaft macht schon die Runde. Bin von nem Kumpel angesprochen worden, der auch bei den Sonntagsbikern (Brauwerktreff) mitfährt. Da werden wohl allein aus dieser Ecke 4-5 Biker kommen.

Daher mal die Frage: Wie habt ihr Euch den runden Tisch denn so vorgestellt, was die Anzahl Teilnehmer anbelangt? Je mehr kommen, desto besser?
 

Ripman

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Hi Thomas,

in Mainz gehts im Wald auch relativ "bunt" daher und auch bei uns ist ein Runder Tisch geplant. Allerdings gibts bei uns noch keinen konkreten Termin. Trotzdem würde ich gerne diesen Termin wahrnehmen (primär privat, durchaus aber auch als Vertreter des MTB-Clubs Beinhart).

Wo genau auf dem Kuhberg findet das "Treffen" denn statt?

VG

Jürgen
 

Thomas

Thomas Paatz
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Hallo,

nach Rücksprache mit der Kreisverwaltung können wir den Termin auch unter freiem Himmel nicht wie geplant durchführen und verlegen ihn daher ins Internet.

Bitte gib die Info weiter.

Neuer Treffpunkt ist daher Sonntag, 6.6. um 20 Uhr im Zoom.
Details zur Einwahl:


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Thomas

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Kurze Zusammenfassung zum Termin gestern:

Gestern hat online ein erstes Treffen von Interessierten stattgefunden.

Wir (Kim Christian & Ich) haben alle Teilnehmer auf den aktuellen Stand gebracht und dargestellt, warum es aus unserer Sicht sinnvoll und nötig ist einen Verein auf der einen Seite als Lobby für die Biker und auf der anderen Seite als Ansprechpartner für bspw. Stadt, Forst etc. auf die Beine zu stellen.

In welcher Form das geschehen wird ist noch komplett offen - es haben sich über die Liste (s.o.) bereits an einem Verein interessierte gemeldet – und auch solche, die bereit wären einen Vorstandsposten zu übernehmen (Kim und ich hatten einen Posten für uns beide ausgeschlossen, da wir beruflich hier in Bad Kreuznach in dem Bereich tätig sind und es evtl. ein Geschmäckle hätte).

Für den 20.6. ist das nächste Treffen vorgesehen (Online oder vor Ort, wird noch mitgeteilt), wo es dann um konkretere Schritte Richtung Verein geht.
Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, trag dich hier in die Liste ein:

 
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rhnordpool

Rainer Wahnsinn
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Konnte gestern leider nicht teilnehmen, hab aber den Antrag mal ausgefüllt.
Kleine Anmerkung zum Antrag:
Wäre vielleicht ganz gut, wenn man nicht nur fragen würde, ob man im Vorstand mitarbeiten würde, sondern generell im Verein. Gibt ja noch ne Menge mehr an Tätigkeiten, für die es aktive Mitglieder brauchen wird.
 

Fubbes

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Wurde mal angesprochen, statt eines komplett eigenständigen Vereins eine DIMB-IG zu gründen?
Die DIMB ist Deutschlandweit als Vertreter der Interessen der Mountainbiker bekannt. Die IGs sind da ganz konkret die lokalen Ableger für die Interessen in einer Region und dienen dort auch als Ansprechstation.
Es gibt bei uns bisher die DIMB IG Rhein-Nahe, die aber eher zum Dunstkreis des Flowtrails gehört.
 
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Bin gerade wegen des heutigen Artikels in der Tageszeitung hier gelandet. Super, dass ihr da im Austausch seid. Ich bin auch gerne dabei und versuche am 20.06. dabei zu sein.
beste Grüße,
Andi
 

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Bin gerade wegen des heutigen Artikels in der Tageszeitung hier gelandet. Super, dass ihr da im Austausch seid. Ich bin auch gerne dabei und versuche am 20.06. dabei zu sein.
beste Grüße,
Andi
Sehr neutral geschriebener Zeitungsartikel 🙄
Indem über die Wuzel gefahren wird, stirbt der Baum ab, ahja.
Wenn das die einzigen Wurzeln des Baums sind, dann ist er eh dem (Sturm) Tod geweiht, und der Verfasser des Artikels scheint genau den Unterschied zwischen abgelaufen und abgefahren an der Wurzel erkennen....
Im anderen Bild wird ja der umgefallene Baum indirekt so präsentiert, daß er quasi auf Dauer "umgefahren" wurde.....

Das der Stadtwald ein Frequenztierungsproblem hat, bestreite ich ja nicht, aber solch eine einseitige Betrachtungsweise einer Zeitung ist doch ein Witz.
 
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... Mountainbiker hätten aufgerüstet ... mit E- ....

Und wieder mal werden die Mountainbiker mitveranwortlich gemacht für die schweren E-Mofas und diesen extrem stolligen, breiten Reifen. Damit zerwühlen die bei wilden Bremsmanövern und lockeren Böden alles, was nicht aus Beton ist.

Den Zeitungsschreibern sollte man mal begreiflich machen, daß E-Mofas keine Mountainbikes sind, auch wenn das Design dieser Dinger das zu verschleiern versucht ! Wann begreifen die das endlich.
 
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Sehr neutral geschriebener Zeitungsartikel 🙄
Indem über die Wuzel gefahren wird, stirbt der Baum ab, ahja.
Wenn das die einzigen Wurzeln des Baums sind, dann ist er eh dem (Sturm) Tod geweiht, und der Verfasser des Artikels scheint genau den Unterschied zwischen abgelaufen und abgefahren an der Wurzel erkennen....
Im anderen Bild wird ja der umgefallene Baum indirekt so präsentiert, daß er quasi auf Dauer "umgefahren" wurde.....

Das der Stadtwald ein Frequenztierungsproblem hat, bestreite ich ja nicht, aber solch eine einseitige Betrachtungsweise einer Zeitung ist doch ein Witz.
Ich würde auch sagen, der Artikel ist keine journalistische Glanzleistung. Ausgewogene Darstellung geht anders. Umso besser, dass die Stadt scheinbar den Dialog sucht. Bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt.
 

Specialexed

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... Mountainbiker hätten aufgerüstet ... mit E- ....

Und wieder mal werden die Mountainbiker mitveranwortlich gemacht für die schweren E-Mofas und diesen extrem stolligen, breiten Reifen. Damit zerwühlen die bei wilden Bremsmanövern und lockeren Böden alles, was nicht aus Beton ist.

Den Zeitungsschreibern sollte man mal begreiflich machen, daß E-Mofas keine Mountainbikes sind, auch wenn das Design dieser Dinger das zu verschleiern versucht ! Wann begreifen die das endlich.
Das ist es halt.
Wieso wirft man Sportler und Fun-Fuzzis immer in einen Topf?
Alles mit Motor hat nix auf Pfaden verloren.
Es gibt ja genug Straßen oder gut ausgebaute Wege dafür.
Und Alle Anderen müssen halt versuchen sich so vernünftig zu verhalten, wie es die Situation erfordert.
 

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Rainer Wahnsinn
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Wieso wirft man Sportler und Fun-Fuzzis immer in einen Topf?
Vermutlich, weils nicht mehr nur die Touren-Forstweg-e-FunFuzzis gibt, sondern zunehmend solche, die Spaß daran haben mit ihren e-Enduros auch technische Trails berghoch zu fahren und dann runter zu ballern. Dank geringer Höhenmeter in unserem Revier und "geeignetem" Gelände dann auch gern mehrmals am Tag.
Daß diese Kombination gerade für jugendliche Biker der "Fun"-Generation attraktiv ist, ist doch klar. Schlimm nur, daß es auch noch von Bikeindustrie, Medien und Veranstaltern gepusht wird.
Da könnten letztlich doch nur die Erziehungsberechtigten versuchen, gegenzuhalten. Leider fahren die auch zunehmend gern e-Bike. Und als hippe Familie in nen muffigen Radsportverein einzutreten? Fraglich. Klappt vielleicht sogar noch einigermaßen auf dem Lande und in so kleineren Städten wie Bad Kreuznach.
Aber was machste mit den naturfernen Spaß-Bikern aus angrenzenden Großstädten?

Ich habs bißchen überspitzt dargestellt und will definitiv nicht jeden Wiesbadener oder Mainzer Biker hier an den Pranger stellen, nicht mal jeden e-Biker (ich fahr selber regelmäßig mit ebensolchen).

Wenn alles gut läuft mit der Stadt und man wirklich Interesse hat, einen Kompromiß zwischen Schäden im Wald und auf den Wegen auf der einen Seite und nem interessanten Angebot für Tourismus in der Region zu finden, wäre eine Freigabe ALLER befestigten Wege, unterstützt durch Anbringen von Hinweistafeln, daß Wanderer und Biker aufeinander Rücksicht nehmen sollen (ähnlich den Konzepten in der Schweiz), eine gute Beschilderung und Vermarktung von einigen Rundtouren wie im Pfälzerwald und vielleicht nen kleineren Bikepark mit angelegten Trails für die "Fun"-Generation ein sinnvolles Konzept. Ich könnte mir da einige Ecken ganz gut vorstellen, wo ein kleiner "Funpark" gehen könnte (Beispiele: Nördliche Seite des Waldgebietes westlich der Ebernburg Richtung Feilbingert, Lohrer Wald, auch der "Canyon" am Anfang des Emil-Jakob-Wegs (links hoch zur Straße Salinenblick (hier gibts ja schon lange "wilde" Trails, die aktuell wohl nicht mehr genutzt werden, weil unten am Emil-Jakob-Weg gefällte Bäume die Ausfahrt blockieren.

Damit würde sich die Anzahl der Touren-(e)-Biker auf viele Wege verteilen, die Spaßfraktion hätte ein Angebot, wo sie niemanden stören und man hätte nur noch 2 echte Probleme:
  • Wochenendverkehr auf den hochfrequentierten "Spazier"-Wegen, die sich so im Umfeld von 500 m von Parkplätzen befinden.
  • die unbelehrbaren 5%, die nicht auf den Wegen bleiben wollen.
Für beide könnte ich mir ne einfache Lösung vorstellen:
  • Satte Bußgelder, bei Nichtbeachtung der Regeln
  • "Geil" gesteilte Trikots für ne ehrenamtliche, offizielle Rangertruppe aus lokalen Bikern, die häufig unterwegs sind, Wege kontrollieren könnten, mit Wandervereinen, Stadt und Naturschützern bei der Wegpflege helfen und durch ihre Präsenz, Auswüchse begrenzen helfen.

Und der Forst geht mit gutem Beispiel voran und organisiert den Baumabtransport zukünftig mit waldbodenschonenden Rückepferden. Dann würde man sich als Mountainbiker nicht mehr fragen müssen, warum wir den schwarzen Peter kriegen von wegen Wald- und Wegezerstörung. Denn das, was da seit ein paar Jahren durch Forstmaschinen angerichtet wird - gerade auch im Gebiet der Gans, wo nun wirklich jeder die Schneisen gut sehen kann - sieht nach erheblich größeren Schäden aus, als alles, was die paar Mountainbiker je angerichtet haben. Da wiegen ja selbst die Wühlarbeiten der Schwarzkittel inzwischen schwerer.
 
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Specialexed

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Es wäre schön,wenn eine für alle Seiten annehmebare Lösung gefunden würde,aber so wie es im Moment aussieht, kann ich mir das nicht vorstellen.
Das Gebiet um KH ist einfach zu klein für alle.
...aber vielleicht entspannt sich das Ganze ja auch ganz von allein wieder,wenn die Leute wieder andere Sachen machen dürfen als spazieren gehen.
...und dann vielleicht noch ein paar E-Bikes den Geist aufgeben( träum).
 
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Nur als Beleg, dass es auch eine andere Presse-Berichterstattung in Bezug auf die Lage in Bad Kreuznach gibt. Diesen Artikel habe ich in der Allgemeinen Zeitung Bad Kreuznach im März geschrieben, als die behördlichen "Appelle" an die Mountainbiker veröffentlicht wurden.
mtb märz.jpg
 
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Gestern hat die Grünen-Stadträtin Annette Thiergarten im Kreuznacher Hauptausschuss berichtet, sie habe im Wald mitbekommen, wie ein Mountainbiker fast ein Kind angefahren hätte. Was denn die Stadt dagegen tun werde, so ihre Anfrage. Man werde ihr das schriftlich beantworten, so die Oberbürgermeisterin.
 

Fubbes

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Gestern hat die Grünen-Stadträtin Annette Thiergarten im Kreuznacher Hauptausschuss berichtet, sie habe im Wald mitbekommen, wie ein Mountainbiker fast ein Kind angefahren hätte. Was denn die Stadt dagegen tun werde, so ihre Anfrage. Man werde ihr das schriftlich beantworten, so die Oberbürgermeisterin.
Das ist ziemlich undifferenziert. Mir ist so eine Situation schon in einer Ortschaft passiert, weil ein Kind überraschend quer über die Straße geradelt ist. Ich konnte noch bremsen, aber mich hat's über den Lenker geworfen, das Kind hat fast nix abbekommen.
Was ich damit sagen will ist, dass sowas auch rücksichtsvollen Zeitgenossen (bin ich vielleicht gar nicht?) und überall passieren kann. Daraus pauschal etwas abzuleiten, ist populistisch.
Dem Ziel eines friedlichen Nebeneinanders ist diese Meldung natürlich nicht förderlich.
 
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