Vorbau und Lenkverhalten

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Hallo zusammen,

kann mir jemand Auskunft darüber geben, wie bzw. ob sich das Lenkverhalten eines Bikes durch einen kürzeren Vorbau verändert. Hab jetzt mehrere Beiträge gelesen wo immer darauf abgezielt wird, daß durch den Vorbau die Oberrohrlänge
ausgeglichen wird. Aber kann man pauschal eine Aussage treffen wie "kurzer Vorbau. agiles Lenkverhalten" oder "langer Vorbau- mehr Fahrstbilität" ?

Danke
Tom
 
Aber kann man pauschal eine Aussage treffen wie "kurzer Vorbau. agiles Lenkverhalten" oder "langer Vorbau- mehr Fahrstabilität" ?[/QUOTE
Ne, kann man nicht.
Mit einen kürzeren Vorbau sitzt du halt kompakter, das kann im Downhill von Vorteil sein.
bei einen längeren Vorbau wandert der Schwerpunkt weiter nach vorne.
Die Uphill Eigenschaften verbessern sich, da du mehr druck im Pedal hast und das Vorderrad an steilen Rampen den Bodenkontakt behält.

Mit freundlichen Grüßen
Peter
 
Danke, klingt logisch. Ich stehe gerade vor der Entscheidung mir ein Bike aufzubauen dessen Oberrohr mir ein bisserl zu lang ist (dafür fast geschenkt). Mit kürzerem Vorbau (60mm) dürfte die Sitzposition o.k. sein.

Ich stelle meine Frage einmal anders. Oberrohrlänge 600mm + Vorbau 60mm. Ist das Fahrverhalten dasselbe als wenn ich Oberrohr 590mm + Vorbau 70mm habe?

Hoffentlich findet sich jemand der mir diese Frage beantworten kann. Vielen dank schonmal.
 
dürfte ich noch mal,

Der Trend geht ja in Richtung langes Oberrohr kurzer Vorbau.

Nachteile dieser Kombination:

In sehr sehr engen kurven wirst du halt durch den längeren Radstand behindert.

Manche behaupten große rahmen seien weniger Steif.( Ich persönlich kann aber keinen unterschied feststellen.

Großer Rahmen mit kurzen Vorbau und Sattelstütze sehen eher bescheiden aus. ( meine persönliche Meinung daher nicht wirklich ein Nachteil )

Zu hohes Oberrohr kann deine Männlichkeit gefährden

Als Vorteil wären zu nennen das,
dass rad einen stabileren Geradeauslauf bekommt.
Und mMn. ist das rad mit längeren Oberrohr berechenbarer

Mit freundlichen Grüßen
Peter
 
Danke, klingt logisch. Ich stehe gerade vor der Entscheidung mir ein Bike aufzubauen dessen Oberrohr mir ein bisserl zu lang ist (dafür fast geschenkt). Mit kürzerem Vorbau (60mm) dürfte die Sitzposition o.k. sein.

Ich stelle meine Frage einmal anders. Oberrohrlänge 600mm + Vorbau 60mm. Ist das Fahrverhalten dasselbe als wenn ich Oberrohr 590mm + Vorbau 70mm habe?

Hoffentlich findet sich jemand der mir diese Frage beantworten kann. Vielen dank schonmal.

also den unterschied zwischen 590er und 600er oberrohr kann man ja auch noch locker mit der entsprechenden sattelstütze ausgleichen.

wichtig ist vor allem dass du zwischen schritt und oberrohr ne gute handbreit platz hast, wegen deiner kronjuwelen.

ich persönlich bevorzuge lieber längere oberrohre in kombination mit einem etwas kürzeren vorbau.
 
Ich stelle meine Frage einmal anders. Oberrohrlänge 600mm + Vorbau 60mm. Ist das Fahrverhalten dasselbe als wenn ich Oberrohr 590mm + Vorbau 70mm habe?
Ich behaupte mal das es nicht dasselbe ist.
Hab 2 MTBs, die verschieden groß sind:
eins mit 605mm OR und 110mm VB (RH 53cm), das andere mit 595mm OR und 130mm VB (RH 50cm).
Das erste fährt bei hohem Tempo sehr gut und laufruhig, das 2te fährt deutlich quirliger und agiler in Kurven.
Hätte nie gedacht das man das so deutlich merkt. Liegt vermutlich wie schon angesprochen am Radstand.

Frage mich bei dir allerdings ob das Rad nicht viel zu groß ist. 60mm Vorbau und 600mm OR klingt irgenwie nicht gesund. 600 und 110-120 ist eigentlich normal, zumindest im CC Bereich. Welche Rahmenhöhe hat das Bike denn und wie groß bist du ??
 
Frage mich bei dir allerdings ob das Rad nicht viel zu groß ist. 60mm Vorbau und 600mm OR klingt irgenwie nicht gesund. 600 und 110-120 ist eigentlich normal, zumindest im CC Bereich. Welche Rahmenhöhe hat das Bike denn und wie groß bist du ??

Das geht schon in Ordnung. Der Einsatzbereich ist EN mit Tendenz zum FR. Bin 1,78m groß, Schritt 84cm. Ich habe megagünstig einen Coilair Rahmen in 18 Zoll bekommen. Nach einer Probefahrt mit dem 17 zöller bekam ich kleine Zweifel. Aber so groß ist der Unterschied nicht.
 
Gut dann isset okay. Ersttaunlich aber, dass das Bike son langes OR hat .... in der Größe. Viel Spaß damit :daumen:
 
An diese Enduros/Freerider gehört ja sowieso ein kurzer Vorbau. Wahrscheinlich ist das Oberrohr so lang, damit man einen kurzen Vorbau überhaupt dranmachen kann. Normal kann man bei Deiner Größe 18“ nehmen, nur ob es im Freeridebereich so günstig ist, weiß ich nicht. Da werden ja eher kleinere Rahmen genommen. Das wäre eher eine Frage für das DDD-Unterforum. Im Original ist da aber auch ein kurzer Vorbau dran. http://www.konaworld.com/bikes/2k7/COILAIR/index.html Standover ist 80,7 cm. Das ist halt das Problem von den Freeridern, dass die ein hohes Tretlager und eine hohe Gabel haben und da wenig Platz ist zum Drüberstehen. Bei Größe 17“ ist das auch nicht viel besser.

Mich würde die Frage aber auch interessieren, wie sich das Lenkverhalten verändert durch einen kurzen Vorbau wie er im DDD-Bereich verwendet wird (also 50 – 60 cm). Es heißt immer, die Lenkung wird agiler. Darunter kann ich mir aber nicht wirklich was vorstellen. Kommt man dann besser um enge Kurven rum oder nicht? Kann die Lenkung irgendwie wackeliger durch einen sehr kurzen Vorbau werden, z.B. auf sehr schmalen Trails wo man aufpassen muß, dass man nicht den Hang runterfährt und wo man langsam fährt?
 
An diese Enduros/Freerider gehört ja sowieso ein kurzer Vorbau. Wahrscheinlich ist das Oberrohr so lang, damit man einen kurzen Vorbau überhaupt dranmachen kann. Normal kann man bei Deiner Größe 18“ nehmen, nur ob es im Freeridebereich so günstig ist, weiß ich nicht. Da werden ja eher kleinere Rahmen genommen. Das wäre eher eine Frage für das DDD-Unterforum. Im Original ist da aber auch ein kurzer Vorbau dran. http://www.konaworld.com/bikes/2k7/COILAIR/index.html Standover ist 80,7 cm. Das ist halt das Problem von den Freeridern, dass die ein hohes Tretlager und eine hohe Gabel haben und da wenig Platz ist zum Drüberstehen. Bei Größe 17“ ist das auch nicht viel besser.

Mich würde die Frage aber auch interessieren, wie sich das Lenkverhalten verändert durch einen kurzen Vorbau wie er im DDD-Bereich verwendet wird (also 50 – 60 cm). Es heißt immer, die Lenkung wird agiler. Darunter kann ich mir aber nicht wirklich was vorstellen. Kommt man dann besser um enge Kurven rum oder nicht? Kann die Lenkung irgendwie wackeliger durch einen sehr kurzen Vorbau werden, z.B. auf sehr schmalen Trails wo man aufpassen muß, dass man nicht den Hang runterfährt und wo man langsam fährt?

Kauf Dir einen Syntace VRO mit grossem Lenker, dann kannst Du das selbst ausprobieren.
Ich fahre diese Kombo, Bergauf langer Vorbau
runter kurzer, das Bike wird dadurch etwas agiler, aber entscheidend ist auch die Länge des Lenkers

Gruss
 
Kauf Dir einen Syntace VRO mit grossem Lenker, dann kannst Du das selbst ausprobieren.
Ich fahre diese Kombo, Bergauf langer Vorbau
runter kurzer, das Bike wird dadurch etwas agiler, aber entscheidend ist auch die Länge des Lenkers

Gruss

Hallo
Ich kann nur beipflichten.
Ein weiterer Vorteil des VRO: Im Frühling, wenn die Muskulatur noch etwas leidet, fahre ich etwas kürzer, um dann nach den ersten paar Ausfahrten die Länge wieder Schritt für Schritt anzupassen.
Auch gut: Die Stabilität ist meineserachtens unübertroffen gut, ich kenne keine andere Kombi die praktisch nicht flext im schweren Wiegetritt.
 
Der VRO-Lenker/Vorbau ist sicher sehr gut aber ich will nichts verstellen müssen für bergauf oder bergab. Es reicht schon, die Gabel rauf und runterzudrehen. Ich habe momentan einen Vorbau von 80 mm Länge und der ist recht gut vom Fahrverhalten und der Sitzposition. Geht auch gut für bergauf.

Deshalb dachte ich mir, 50 oder 60 mm müsste dann auch noch bergauf gehen, aber vor allem wollte ich die Bergabeigenschaften verbessern. Falls sich die dadurch überhaupt verbessern lassen. Das ist ja die Frage. Ich will da keinen extremen Downhill machen, sondern die Eigenschaften beim Fahren von engen Kurven verbessern. Steiler bergab müsste ja durch einen kurzen Vorbau auf jeden Fall besser sein, aber wenn sich Kurvenfahren verschlechtert oder man den Lenker dadurch mehr verwackelt, dann will ich keinen kürzeren Vorbau. Nur zum Ausprobieren ist mir der VRO zu teuer. Man will halt immer gerne was verbessern.
 
@blauer Vogel:
Ich zähle mich zu den Leuten die sehr empfindlich auf eine "falsche" Position auf dem Bike reagieren.
Neulich saß ich auf einem Bike von einem Freund mit einem zu großen Rahmen, d.h. etwas zu langem Oberrohr. Ich finde die Lage des Steuerrohres als Drehpunkt spielt eine große Rolle. Das kannst Du prima mit der Sattelstütze bzw. Verschieben des Sattels ausgleichen. Hat sich bei meinem Cannondale (bekanntermaßen eher langes Oberrohr) auch sehr positiv auf Kontrolle, Kletterverhalten und auf das Fahrverhalten in Singletrails ausgewirkt!
Vor kurzem kam noch ein VRO-System dran da ich eigentlich nie richtig froh mit dem Vorbau war und außerdem einen breiteren Flatbar wollte. Gibt es übrigens auch in der bezahlbaren ECO-Variante, die habe ich auch genommen. Fazit: Der breitere Lenker brachte nochmals mehr Kontrolle, die Vorbaulänge hat sich gar nicht so stark ausgewirkt.
Auch der Lenkwinkel spielt für das Fahrverhalten noch eine große Rolle.
Die Vorbaulänge ist für mich nur ein Faktor unter mehreren!
cännondäler
 
Für solche Fragen nen VRO-Kaufen. Hab ich an beiden Rädern dran. Optisch kein Leckerbissen, aber solide und einstellbar. Eco ist nen Tipp!
 
Für solche Fragen nen VRO-Kaufen. Hab ich an beiden Rädern dran. Optisch kein Leckerbissen, aber solide und einstellbar. Eco ist nen Tipp!
Kann ich nur zustimmen, kauf nen VRO, so kannst Du Dein optimales setup finden, das waren genau die Beweggründe, warum ich das gekauft habe, ich wollte auch nix verstellen.
Heute verstelle ich aber bei harten Abfahrten einfach von lang auf Kurz, das bringt was, geht sehr schnell
Gruss
 
War jetzt in der aktuellen MBA ein Test, wie sich verschiedene Längen auswirken - von 70,100,120 und 130mm (an nem 17" SantaCruz)
Fazit: 130mm fast unfahrbar - lenkt sich wie ein Panzer
120mm geht so, aber bergab Überschlaggefühle
100mm eigentlich alles optimal -
aber zu 70 mm fast kein Unterschied, außer bei übelsten Downhills.

Kann man glauben. Ich hab auch noch ein Bike von 92 mit 150mm Vorbau...
 
Kann man glauben, ist aber auch einfach Gewohnheitssache (und Trendsache - gerade beim Bikemagazin). Ich hab ein Bike mit 60er Vorbau, mein altes XC Bike hat einen 130er. Letztens bin ich - ungeplant :D - in ein technisch recht anspruchsvolles Gelände gekommen mit dem XC Bike (Holzarbeiten im Wald :lol: )... und siehe da, die gelernte Fahrtechnik vom Enduro ließ sich super übertragen, trotz 56er Lenker mit Barends, 130er Vorbau für Panzerfeeling und Klickies...

Das direkte/quirrlige Fahrverhalten eines kurzen Vorbaus wird auf entsprechenden Bikes meist mit einem breiten Lenker u. einem flachen Lenkwinkel "entschärft", deshalb sollte man idR nicht NUR die Vorbaulänge als entscheidend u. aufschlussreich ansehen!
 
Kann ich nur zustimmen, kauf nen VRO, so kannst Du Dein optimales setup finden, das waren genau die Beweggründe, warum ich das gekauft habe, ich wollte auch nix verstellen.
Heute verstelle ich aber bei harten Abfahrten einfach von lang auf Kurz, das bringt was, geht sehr schnell
Gruss


Ich verstell nix. Nur hab ich den VRO am Torque ohne Spacer montiert. War doc hetwas "zu hoch".

Ich hab mal experimentiert, in dem ich den VRO ganz lang und mal auf ganz kurz gemacht hab. Am liebsten ist mit ne mittlere Stellung.
 
War jetzt in der aktuellen MBA ein Test, wie sich verschiedene Längen auswirken - von 70,100,120 und 130mm (an nem 17" SantaCruz)
Fazit: 130mm fast unfahrbar - lenkt sich wie ein Panzer
120mm geht so, aber bergab Überschlaggefühle
100mm eigentlich alles optimal -
aber zu 70 mm fast kein Unterschied, außer bei übelsten Downhills.

Kann man glauben. Ich hab auch noch ein Bike von 92 mit 150mm Vorbau...
Das klingt alles recht interessant.

Dann ist vielleicht der Unterschied zwischen 8 und 6 cm gar nicht so groß, dass man viel merkt. Dann würde es sich ja nicht lohnen, weil die Sitzposition ja nicht zu gestreckt ist. Übelste Downhills will ich ja nicht fahren, ich wollte nur etwas mehr Sicherheit bei Trails.

Mein Lenker ist 63 cm breit. Breiter soll er nicht sein, sonst bleibt man irgendwo hängen. Das ist auf jeden Fall wesentlich besser als 56 cm. Einen flachen Lenkwinkel kann ich machen durch Hochdrehen der Gabel. Beim Bergabfahren hat man dadurch nicht so ein Überschlagsgefühl.

Da fällt mir ein, ich bin mal kurz mit dem alten MTB eines Bekannten gefahren, das einen sehr langen Vorbau hat. Damit konnte ich irgendwie gar nicht richtig lenken. Das wollte gar nicht um die Kurve fahren.

Aber was ich jetzt auch nicht ganz verstehe ist, wieso die mehr bergaborientierten Bikes, wie z.B. das des Threaderstellers, so ein langes Oberrohr haben. Das Rad ist dann doch nicht mehr so wendig wie bei einem kürzeren Rahmen. Gut, man muß noch einen kurzen Vorbau dranmachen können, habe ich ja selbst geschrieben. Aber trotzdem hat man dann ja den Nachteil des größeren Radstandes. Das würde ja praktisch bedeuten, diese Räder mit den langen Oberrohren wären für Singletrails gar nicht so gut geeignet, sondern eher für geradeaus bergab zu fahren. Da nur geradeaus bei Singletrails eher nicht so vorkommt, kann das ja nicht sein. Ich denke eher, der kurze Vorbau macht mehr aus, als man denkt und macht die Nachteile eines langen Oberrohrs wieder wett. Das ist allerdings nur so eine Idee von mir, in der Kaufberatung wird's ja meistens anders geschrieben.

Die Geometrie ist wirklich ein interessantes Thema. Leider kann man ja nicht alle Arten von Rädern selbst testen. Das wäre so mein Traum, hunderte von Geometrien testen.
 
Das klingt alles recht interessant.

Aber was ich jetzt auch nicht ganz verstehe ist, wieso die mehr bergaborientierten Bikes, wie z.B. das des Threaderstellers, so ein langes Oberrohr haben. Das Rad ist dann doch nicht mehr so wendig wie bei einem kürzeren Rahmen. Gut, man muß noch einen kurzen Vorbau dranmachen können, habe ich ja selbst geschrieben. Aber trotzdem hat man dann ja den Nachteil des größeren Radstandes. Das würde ja praktisch bedeuten, diese Räder mit den langen Oberrohren wären für Singletrails gar nicht so gut geeignet, sondern eher für geradeaus bergab zu fahren. Da nur geradeaus bei Singletrails eher nicht so vorkommt, kann das ja nicht sein. Ich denke eher, der kurze Vorbau macht mehr aus, als man denkt und macht die Nachteile eines langen Oberrohrs wieder wett. Das ist allerdings nur so eine Idee von mir, in der Kaufberatung wird's ja meistens anders geschrieben.

Genau darauf wollte ich hinaus! Eine rein theoretische Frage. Was macht der kürzere Vorbau in der Fahrgeometrie aus?
 
hallo,

meiner meinung nach wirkt sich ein kürzerer oder lägerer vorbau direkt auf's lenkverhalten aus. wenn man die zwei extreme, null-vorbau gegen 50 cm-vorbau, heranzieht, ist klar, dass beim langen vorbau eine grössere bewegung (kreisbogen) benötigt wird um das rad auszulenken als mit null vorbau. habe versucht dies auf einer kleinen grafik darzustellen.
breiter oder schmaler lenker wirken sich genau so auf's lenkverhalten aus.

gruss opa
 

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Ich kann dir nicht ganz folgen.
Die beiden enden des Lenkers ( also da wo man den Lenker greift ) legen mit einen breiten Lenker und langen vorbau einen größeren weg zurück als mit kurzem.. und........

Aber was hat das für theoretische Auswirkungen auf das bike?
Wird es träger ? oder Schwerer zu beherrschen? oder.....??

Mit freundlichen Grüßen
Peter
 
hallo,

meiner meinung nach wirkt sich ein kürzerer oder lägerer vorbau direkt auf's lenkverhalten aus. wenn man die zwei extreme, null-vorbau gegen 50 cm-vorbau, heranzieht, ist klar, dass beim langen vorbau eine grössere bewegung (kreisbogen) benötigt wird um das rad auszulenken als mit null vorbau. habe versucht dies auf einer kleinen grafik darzustellen.
breiter oder schmaler lenker wirken sich genau so auf's lenkverhalten aus.

gruss opa

Vielen Dank Opaflink,
das klingt sehr interessant. Ist ja eigentlich auch ganz logisch. Aber grau ist alle Theorie. In der Praxis dürfte sich diese Theorie dann auswirken, daß (unabhängig vom Radstand) der kurze Vorbau nervöser (weil direkter) auf Lenkbewegungen reagiert. Richtig?
 
Richtig. In der Praxis wird das dann aber idR durch die Lenkerbreite ausgeglichen. XC-lastig: langer Vorbau, schmaler Lenker; FR-lastig: kurzer Vorbau, breiter Lenker.

Inwiefern sich jetzt diese zwei Faktoren genau "aufheben" kann ich aber leider nicht wissenschaftlich vorexerzieren :)
 
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