die antwort ist aus deiner sicht vielleicht einfach - sinnig ist sie nicht. jedenfalls dann nicht, wenn es um die nutzung von trails geht, die bereits existieren und in vielen fällen sogar als offizielle wanderwege gekennzeichnet sind. mit diesen wegen sind die eigentümer offensichtlich einverstanden, (...)
....als FuÃwander-Trails, die, weil man auch auÃerhalb der Wirtschaftswege wandern darf, nicht zwingend auch als Rad-Trails (weil die Rechtslage für Radfahrer nicht für "Fahren abseits der Wege" angelegt ist) akzeptiert werden müssen. Viele Wander-Trails dienen auch der Kanalisierung des zulässigerweise abseits der Wirtschaftswege stattfindenden Wanderns, damit die Wanderer keinen Schaden anrichten.
das mountainbiker diese wege befahren und auch in zukuft befahren wollen, dürfte auÃerdem auch dem weltfremdesten eigentümer sonnenklar sein.
Für diesen öffentlichen Tip wird sich der Taunusklub ausdrücklich bei Dir bedanken
wo hier also eine öffentlich diskussion schaden könnte ist mir ein rätsel. was diese schon existierenden wanderwege / trails angeht schadet imho eure geheimhaltung deutlich mehr â denn was soll der eigentümer jetzt denken? er muss ja das schlimmste befürchten, wenn er unter keinen umständen wind von "der sache - psssst - du weiÃt schon" bekommen soll...
und zu guter letzt: glaubt ihr im ernst der widestand, den ihr offensichtlich befürchtet hängt davon ab zu welchem zeitpunkt ein eigentümer was erfährt. nicht im ernst, oder?
Doch! Genau so ist es, daà da ´was abhängt.
Ich befasse mich schon seit über 20 Jahren auch beruflich mit derlei Dingen und es ist nun mal so, daà Eigentümer erst mal gefragt werden wollen und sonst böse werden. Und das kann ich gut verstehen. Da aufgrund nicht vorher gefragter Eigentümer schon einige Dinge, von denen ich weiÃ, gescheitert sind, müssen sich das die Biker im Taunus nicht antun.
unsinn ist, sollte eigentlich jedem klar sein â jedenfalls solange keine bäume gefällt werden, müll liegenbleibt und nicht der minibagger in den wald gekarrt wird.
Das Wild stört man auch ohne Baumfällen, Müllferkeleien oder Minibagger. Soviel Biologiekenntnisse sollte man auch as Nicht-Förster haben.
Nebenbei haben die Eigentümer zu Recht etwas dagegen, daà im Wald illegal mit oder ohne Bagger gebaut wird und die Eigentümer das Zeug dann (auch wenn sie selber gar nicht die Bau-Verursacher waren) von Rechts wegen beseitigen müssen, weil der Situation de jure ein illegaler Eingriff in Natur und Landschaft zugrundeliegt (
§12 Abs.2 Nr.1 HENatG). Tun sie das nämlich nicht, ist die Naturschutzbehörde gehalten, die im Verborgenen hantierenden Bau-Verursacher oder, wenn die nicht faÃbar sind, die Eigentümer (analog der Isar Trails, wo das Landratsamt die Stadt München verknackt hat) nach formaler Anhörung (§28 VErwVfG) mit kostenpflichtigem Bescheid veranlassen, für Ordnung zu sorgen, also nicht der Waldbewirtschaftung dienende Bauten wieder zu beseitigen.
Das bewirkt, daà die Waldeigentümer diejenigen, die im Wald bauen, unheimlich sympatisch finden!
