Wer wurde schon von einem Hund angefallen?

Wurdest du schon mal von einem Hund beim Biken angefallen?

  • Ja

    Stimmen: 499 38,8%
  • Nein

    Stimmen: 788 61,2%

  • Umfrageteilnehmer
    1.287
@black evil: Je nach Situation kann man auch ausprobieren, ob der Hund vielleicht doch erzogen ist. "Sitz" ist dazu ein super Kommando, weil das (fast) jeder Hund kennt und ihn normalerweise nicht aggressiv werden lassen sollte. Wenn man also einem Hund dominant ein Sitz entgegenruft ist es mir durchaus schon gelungen, kläffende Köter zum Sitzen zu bringen. Es ist halt wichtig, dass du bestimmt auftrittst und keine Unsicherheit zeigst.
Es gibt da ein schönes Video, wie Ranga Yogeshwar einem Rudel Wölfe das Fleisch klaut, indem er ins Gehege geht, die Wölfe anschreit und mit einem Ast auf den Boden schlägt ^^.
Alles nur Dominanzverhalten, das im Tier drin ist. Man muss nur hoffen, dass der Hund das auch weiß :D
 
Nicht "jogger oder radfahrer im wald" sind komplexe Themen, sondern Hunde im Wald - und fuer Jaeger und Foerster gibt es hierfuer ein eindeutig definiertes Vorgehen.

1. ist ein hund zwar gezüchtet, hat aber eher was mit nem wolf gemeinsam als ein mensch mit nem affen. also haben hunde eher das recht im wald zu sein als menschen.
2. wissen jäger wann sie ihre waffe einsetzen dürfen.
3. finde ich typen mit deiner einstellung wiederlich.

ergo: wenn du mit tieren nicht klarkommst verzieh dich auf ne autobahn!
 
1. ist ein hund zwar gezüchtet, hat aber eher was mit nem wolf gemeinsam als ein mensch mit nem affen. also haben hunde eher das recht im wald zu sein als menschen.
Interessante Logik... aber Dir ist nicht entgangen das Menschen und Affen etwas gemeinsam haben und da spielen Bäume und Wälder auch eine Rolle... Also ich bezweifle jetzt mal ganz stark das hier eine Rasse auch nur ein Vorrecht auf den Wald hat.
ergo: wenn du mit tieren nicht klarkommst verzieh dich auf ne autobahn!
Ich wiederhole es gern nochmal, da ich kein Hundebesitzer bin muß ich nicht wissen wie ich mit einem Hund umgehen muß, auch wenn es den meisten Hundebesitzern nicht passt, es ist einfach so.
 
bremswege und reaktionszeiten gehen mich nichts an,da ich kein auto besitze.sollen gefälligst die autofahrer auf ihre blechkiste achten,es ist einfach so.

ja,du hast zwar recht,aber recht haben und trotzdem ein muster in der wade ist doch blöd.also nur etwas mit den "anderen" lebewesen in deiner umwelt befassen und alles ist gut!
 
Interessante Thesen die hier aufgestellt werden!
Jedoch ist es sehr einfach mit agressiven Hunden fertig zu werden.
Wie hier schon oft gesagt muss man bestimmt auftreten!
Ich habe neulich (als ich auf meinem Bike saß) einen Kleffer abgeschreckt, indem ich ihn nah rankommen lassen habe und ihn dann agressiv mit voller Lautstärke 'Halts Maul' entgegengeschrie'n (die Taktik wirkt auch bei nervigen Autoritätspersonen *Achtung Witz*) habe .
Wurde auch schon von einem falsch erzogenem Schäferhund angefallen, da ist die Lage dann schon anders. Der hat sich erst in meinem Unterarm verbissen und dann im Oberschenkel, da hilft auch kein 'Sitz!' rufen.
Da kleine Kinder mit dem Hund spazieren gegangen sind konnte ich von denen keine Hilfe erwarten, also habe ich gut auf den Hund draufgehalten und konnte so von ihm wegkommen. Ergebnis --> Ich wurde am Schenkel genäht, am Arm geklammert und meine Hose war hin, der Hund musste eingeschläfert werden und ich musste mir von der Besitzerin noch was anhören...

Gruß
 
Ziemlich "deutsch", diese Haltung.;)...
...Und weil Du auch vielleicht auch kein "Kinderbesitzer" bist, machst Du das bei kleinen Kindern genauso...

Kinder haben m.W. nicht unbedingt das Potential, mich schwer zu verletzen.

...E gibt s unter den Hundehaltern schon ziemliche Deppen, da gebe ich Euch recht. Aber die gibt es unter Autofahrern, Wanderern, usw. auch. Da sollten Biker drüber stehen...
...Wenn Bikekollegen allerdings ohne Vorwarnung mit hohem Tempo um eine Kurve geschossen kommen, bin ich leider auch machtlos. Ich habe halt kein Biker-Radar und kann nicht um die Ecke gucken...

Ich kann in Sekundenbruchteilen nicht entscheiden, ob deer Besitzer des auf mich zurasenden Rottweilers ein Depp ist oder nicht.
Wenn du dich in einer Gegend aufhälst, in der Biker um die Ecke Rasen können, ist es deine Pflicht, dafür zu sorgen, das möglichst kein Unfall oder Angriff passieren kann.

...aber wie gesagt, am besten das pfefferspray wegwerfen und sein verhalten der hundegröße und hunderasse anpassen. z.b.: auf kleine & junge hunde zugehen und anknurren, mittlere rassen nicht in die augen starren und bei großen rassen oder "kampfhunden" einfach weiterfahren.

ps: auf ein wildschwein im wald würdet ihr ja auch nicht einfach so drauf zu fahren.

Genau, ich leihe mir erstmal irgendwo die große Hunderassenschule und trainiere dann für jede Größe Hund und differierende Nuancen in Haltung, Rasseneigenschaften und Unfähigkeitsgrad des Besitzers ausgiebig mein Verhalten.
Vielleicht gibt es ja auch ein iPad-App, das wäre ja mal ein Grund, so ein Ding zu kaufen und mitzuschleppen.

...Jedoch ist es sehr einfach mit agressiven Hunden fertig zu werden.
Wie hier schon oft gesagt muss man bestimmt auftreten!
Ich habe neulich (als ich auf meinem Bike saß) einen Kleffer abgeschreckt, indem ich ihn nah rankommen lassen habe und ihn dann agressiv mit voller Lautstärke 'Halts Maul' entgegengeschrie'n....

...Wurde auch schon von einem falsch erzogenem Schäferhund angefallen, da ist die Lage dann schon anders. Der hat sich erst in meinem Unterarm verbissen und dann im Oberschenkel, da hilft auch kein 'Sitz!' rufen...

Was willst du mit deinem Post sagen? das ich eine Taktik anwenden soll, die nach deiner Erfahrung auch gern mal nicht funktioniert???

Liebe Hundehalter: ich bin absoluter Tier- und auch speziell Hundliebhaber. Ich habe mich bis jetzt gegen die Anschaffung eines Hundes entschieden, da ich mir die Verantwortung doch zu groß ist.
Und ich lasse mir keinesfalls und niemals die Verantwortung für andere Hunde aufdrücken! Ihr als Halter seit seit allein und ausschließlich dafür verantwortlich, das mich euer Tier nicht angreift, verletzt, stört, ankläfft und sonstwie ärgert, solange ich mich wie ein normaler Mensch verhalte, auf Waldwegen Rad fahre oder jogge oder was auch immer.
Dann komm ich auch gern mal rüber und streichel ihn.
Wenn ihr mit der Übernahme dieser Verantwortung Probleme habt, dürft ihr kein solches Tier halten.
 
Mir hat mal eine erfahrene Hundetrainerin gesagt, das man als Biker ein Abwehrspray dabei haben sollte.
Die haben eine gute Reichweite und lassen jeden Hund davon laufen.
Bevor wieder irgendein Blödsinn von wegen Tierquälerei und man muß mit Hunden reden kommt, nöö darauf hab ich kein Bock. Wenn es ein Hund ernst meint und auf mich zu kommt versuch ich es mit dem Spray.

Und nein ich werd das Spray nicht sofort zücken und wahllos rumsprühen.
 
Moin

Das geistige Potenzial einiger hier passt locker zwischen Wand und Tapete:rolleyes:!Das muß ich mir Gottlob keine Sorgen machen einen von euch im wirklichen Leben mal zu begegnen,da die Sichtweise dieser Individuen in jeglicher Hinsicht deutlich beschränkt ist und zwar nur darauf in dieser,sich und anderen,das Leben schwer zu machen!Ihr habt Probleme ey,herzlichen Glückwunsch ich könnt:kotz:....

Mfg
 
Ich kann in Sekundenbruchteilen nicht entscheiden, ob deer Besitzer des auf mich zurasenden Rottweilers ein Depp ist oder nicht.
ein rottweiler ist grundsätzlich gut erzogen und rast nicht in der gegend herum,ausser der halter hat ihm das ausdrücklich erlaubt.
anderenfalls kannst du automatisch von einem depp ausgehen...;)
 
@ FaltterAugust

eek.gif
Single?
Ja, bin ich. Interesse?:lol: Wollte eher sagen, habe mir diesen Thread durchgelesen (fast alles).

@ Nadgraijin

Interessante Logik... aber Dir ist nicht entgangen das Menschen und Affen etwas gemeinsam haben und da spielen Bäume und Wälder auch eine Rolle... Also ich bezweifle jetzt mal ganz stark das hier eine Rasse auch nur ein Vorrecht auf den Wald hat.

Stimmt, in dem Sinne sind wir alle ja auch "nur" Tiere, Tiere auf 2 Rädern:p, müssen auch essen und trinken, dass alles sogar im Wald und pinkeln im Wald gehört dazu.

Jetzt mal im Ernst, was habt ihr den alle für Probleme mit Hunden? Komischerweise ist bei mir z.B. zu 99,998% alles in Ordnung mit den Hunden. Außer die restlichen 0,002%, die bestehen, wie geschrieben, aus dem kranken Köter vom Förster.

Mmh...oder ihr habt nur Probleme mit den Hunden, weil die Besitzer alle ein an der Waffel haben? Naja will jetzt nicht pauschalisieren.
 
Wurde auch schon von einem falsch erzogenem Schäferhund angefallen, da ist die Lage dann schon anders. Der hat sich erst in meinem Unterarm verbissen und dann im Oberschenkel, da hilft auch kein 'Sitz!' rufen.
Da kleine Kinder mit dem Hund spazieren gegangen sind konnte ich von denen keine Hilfe erwarten, also habe ich gut auf den Hund draufgehalten und konnte so von ihm wegkommen. Ergebnis --> Ich wurde am Schenkel genäht, am Arm geklammert und meine Hose war hin, der Hund musste eingeschläfert werden und ich musste mir von der Besitzerin noch was anhören...

Kannst du mal erklären, wie du nach dem Angriff vorgegangen bist ? Polizei ? Irgendjemand muß ja beschlossen haben, dass der Hund eingeschläfert werden muß. Hat es eine Anzeige gegeben ?
Oft rennen die Viecher ja wieder weg und man hat niemanden, den man verantwortlich machen kann.
Ich habe einen Bekannten, der in der Wage eine alte Bissverletzung hat. Dort ist bis heute ein Loch, man sieht das da Gewebe im Muskel fehlt und er hat bis heute Probleme beim Sport. Ehrlich gesagt wäre ich da nicht zimperlich, den Halter auf Schmerzensgeld zu verklagen.

Vieleicht hättest du in beiden Situationen den Hund mit Pfefferspray abwehren können.
 
Also ich bezweifle jetzt mal ganz stark das hier eine Rasse auch nur ein Vorrecht auf den Wald hat.

genau auf diesen punkt wollte ich hinaus. niemand hat irgend ein vorrecht auf irgendwas. und alle fordern respekt für ihr handeln von ihrer umwelt...

Hasifisch schrieb:
Wenn du dich in einer Gegend aufhälst, in der Biker um die Ecke Rasen können, ist es deine Pflicht, dafür zu sorgen, das möglichst kein Unfall oder Angriff passieren kann.

...und wie immer haben die, die am lautesten nach respekt schreien, am wenigsten respekt vor anderen.
hier ist das handeln sogar grob fahrlässig. wenn ich unterwegs bin gehe ich immer von aus das auch andere unterwegs sind. daher würde ich niemals um eine ecke rasen.

nadgrajin schrieb:
Ich wiederhole es gern nochmal, da ich kein Hundebesitzer bin muß ich nicht wissen wie ich mit einem Hund umgehen muß, auch wenn es den meisten Hundebesitzern nicht passt, es ist einfach so.

verlangt auch niemand von dir. aber du solltest wissen wie du dich einem hund gegenüber zu verhalten hast. du weist ja: unwissenheit schützt vor strafe nicht. bei hunden ist die strafe halt ein biss.

Hasifisch schrieb:
Kinder haben m.W. nicht unbedingt das Potential, mich schwer zu verletzen.

stimmt, aber wahrscheinlich nur weil du kinder respektierst und z.b. mit dem rad einen großen bogen um sie fährst.

auf meiner hausrunde treffe ich ja auch auf eine ganze menge hundebesitzer und hunde. und mein einzigstes erlebnis war mal ein kleiner fifi der mir nachgerant ist. unangenehm war max. die tonhöhe inder er bellen musste. ansonsten fand ich es eher witzig wie der sich abgemüht hat ;)
 
1. ist ein hund zwar gezüchtet, hat aber eher was mit nem wolf gemeinsam als ein mensch mit nem affen. also haben hunde eher das recht im wald zu sein als menschen.
2. wissen jäger wann sie ihre waffe einsetzen dürfen.
3. finde ich typen mit deiner einstellung wiederlich.

ergo: wenn du mit tieren nicht klarkommst verzieh dich auf ne autobahn!

>"3. finde ich typen mit deiner einstellung wiederlich."

Zum Wiehern. :lol:
 
1. ist ein hund zwar gezüchtet, hat aber eher was mit nem wolf gemeinsam als ein mensch mit nem affen. also haben hunde eher das recht im wald zu sein als menschen.
2. wissen jäger wann sie ihre waffe einsetzen dürfen.
3. finde ich typen mit deiner einstellung wiederlich.

ergo: wenn du mit tieren nicht klarkommst verzieh dich auf ne autobahn!

Ich frage mich immer, wie Leute auf den absurden Gedanken kommen, dass Menschen quasi außerhalb der natürlichen Ordnung stehen würden, bzw. kein Produkt der Natur sind. Menschen sind die höchst entwickelte Lebensform auf diesem Planeten und beherrschen ihn aus eben diesem Grund. Wir sind ein Produkt der Natur und Gewinner. Survival of the fittest. Alle anderen Lebewesen dienen uns nur soweit wir es ihnen erlauben.

Falls dir das nicht passt, kannst du dich ja Mogli-like einem Rudel Wölfe anschließen und durch die Wälder streunen. Hat sicher keiner etwas dagegen.
 
verlangt auch niemand von dir. aber du solltest wissen wie du dich einem hund gegenüber zu verhalten hast. du weist ja: unwissenheit schützt vor strafe nicht. bei hunden ist die strafe halt ein biss.

Das kann man sehen wie man will, aber dann müsste ich auch von jedem verlangen zu wissen wie er sich verhält wenn jemand mit RC Modellen Wild fliegt. Das tue ich nicht, sehe ich das jemand kommt schaue ich das mein Flieger entweder auf dem Boden ist oder entsprechend so fliegt das er zu 100% diesen Personen nichts anhaben kann.

Und zum Thema Biss... Der Hund sollte aber dran denken das er den falschen beißen könnte was sein leben kostet.
 
@ Blach Evil

Bei mir ist nur noch ein Narbe sichtbar, sonst keine Folgen.
Ich musste (wegen meinen Eltern) die dämliche Schla*** anzeigen, da sie nachdem mich der Doc genäht hat bei mir inkl. ihrem Hund auftauchte und mich zur Sau machen wollte. Ich hätte ihren Hund in seinem natürlichen Instinkt gestört (indem ich mich von ihm losgeprügelt habe) und es wäre für ihren Hund sehr ungewöhnlich, dass er irgendwann die Flucht ergriffen hat (hat sie mir ernsthaft so gesagt).
Ich war erstmal verwirrt und wusste nicht ob die das jetzt wirklich ernst meint, aber dem war so :D
Bin dann halt auf die Wache um ne Anzeige aufzugeben und da wurde mir gesagt, dass man da Schmerzensgeldmäßig auf jeden Fall was machen kann.
Darauf habe ich verzichtet, es war mir schon peinlich genug eine Anzeige aufzugeben.
Würde wegen so Sachen wie Hundebiss nie auf die Idee kommen jemanden anzuzeigen, gleich zu Mama Staat rennen ist nen Fall für sich...


MfG
 
Hey,
eigentlich habe ich ja ein sehr positives Verhältnis zu allen Hunden, egal ob Kampfhund oder Pudel, aber seid heute hasse ich letztere ! Folgende Situation: Ich stand mit nem Kumpel an der Fußgängerampel und wollte über die Straße, neben uns stand noch eine Bikerin. Da kommen plötzlich zwei von denen: http://www.natuerlich-online.ch/uploads/RTEmagicC_Artikel_Tierschutz0_02.jpg.jpg aus dem Gebüsch und fangen laut an zu bellen und rennen kreuz und quer über die Kreuzung. Die Ampel wurde grün und wir fuhren weiter, da fangen sie an uns laut bellend hinterher zu rennen. Wir haben alles mögliche gemacht um nichts schlimmeres auszulösen. Langsam gefahren, nicht in die Augen geschaut, mit ihnen gesprochen - nichts hat geholfen. Nach ca.500m durch die City hat dann einen von den beiden wohl der Teufel geritten. Er fängt an hochzuspringen und völlig abzudrehen und dann beißt er mir (zum Glück nur !) in den Schuh. Danach sind sie uns noch 50m hinterhergelaufen und dann waren sie weg. Das Schlimmste an der Sache war, dass weit und breit kein Halter zu finden war. Nirgendswo. Wir waren kurz davor die Polizei zu rufen um das zu regeln...
Soviel zu dem Thema...
Grüße
Jojo
 
Ich muss sagen, dass das mit den Hunden ein ziemlich komplexes Thema ist oder auch nicht^^.
Bis heute hatte ich gedacht, die Probleme treten fast nur auf, weil die Hundebesitze nicht fähig sind einen Hund zu halten oder auf Radfahrer keine rücksicht nehmen.
Aber heute wurde ich mal eines besseren belehrt, als ich mit meiner Freundin und ihren beiden Hunden spazieren gehen war.
Einen Hund hatte ich auch mal an der Leine und kann nun sagen, dass man manchmal gar nicht so schnell den Hund an der Leine hat, wie man möchte^^....
Die erste Begegnung beim Spazierengehen war mit einem Radfahrer der Berg runter von hinten angerauscht kam, weder geklingelt hat noch sonst etwas und dann erstmal schön mich gestreift hat. Dass der Hund ihn übersieht und ihn fast umgenietet hätte, hat ihn wohl nicht interessiert. Ist dann etwas getrudelt aufem Rad, hatte sich aber schnell wieder gefangen. Fand' ich ziemlich heftig, war aber nur der Anfang....
Radfahrer von vorne konnte man gut erkennen und den Hund sofort zur Seite holen, aber wenn ein Radfahrer von hinten ankommt, konnte man es fast immer vergessen. Weil entweder wird kein Zeichen gegeben und schnell vorbei gefahren und dann kann man erstmal gucken und hoffen, dass der Hund auf einen hört oder aber kein Interesse am Radler hat, oder aber es wurde so spät irgendein Zeichen gegeben, dass wenn man den Hund nicht innerhalb von 5-10 Sekunden bei sich hatte, aufpassen musste, dass man nicht selber übern Haufen gefahren wurde.
Mehr Zeit wurde einem selten gegönnt. ISt zwar schön 10-15 meter vorher bescheid zu bekommen, aber dem Hund muss man ja auch mal bescheid geben.
Interssanterweise wars heute so, dass mit zunehemenden Alter, rücksichtloser gefahren wurde, was mich überrascht hatte.
Kinder haben großen Abstand gehalten, und dann wurde es immer geringer je nach Alter und ab 30 aufwärts wurde gefahren, als ob es um Leben und Tod ginge.Entweder mit nehm ziemlichen Speed. Oder bei ausreichend Platz so nah wie möglich an Hund und Halter vorbei.
Ob das Absicht war, kann ich nicht beurteilen,deswegen unterstelle ich mal, dass die meisten einfach nicht rechtzeitig bescheid geben, bzw. auf nem Rad einem einem 5-10 Sekunden mehr vorkommen, als zu Fuß, wenn man erstmal gucken muss Radfahrer, Hund holen, auf welche Seite? Etc.
Kann ich nicht nachvollziehen und muss sagen, dass manchmal ein Perspektivenwechsel durchaus nützlich sein kann und ich muss mal beobachten, ob ich rechtzeitig mich bemerkbar mache. Vielleicht denkt man manchmal einfach nur man hat alles mögliche getan, aber im großen und ganzen hat man nur aus seiner Sicht alles richtig gemacht, dem anderen aber zu wenig Zeit geben, weil das was ich heute erlebt hatte, war alles andere als angenehm, und die wenigen positiven Beispiele, die rechtzeitig auf sich aufmerksam gemacht haben, höflich gegrüßt und/oder sich bedankt haben, die hat man irgendwie vergessen....
 
Mehr Zeit wurde einem selten gegönnt. ISt zwar schön 10-15 meter vorher bescheid zu bekommen, aber dem Hund muss man ja auch mal bescheid geben.
Ernsthafte Frage, wie viel Meter davor soll man sich den bemerkbar machen? Vor allem, was meinst Du wie viele Leute reagieren wenn man das 20-30 Meter davor macht. Die meisten überhören einfach die Klingel oder das rufen.

Ob das Absicht war, kann ich nicht beurteilen,deswegen unterstelle ich mal, dass die meisten einfach nicht rechtzeitig bescheid geben, bzw. auf nem Rad einem einem 5-10 Sekunden mehr vorkommen, als zu Fuß, wenn man erstmal gucken muss Radfahrer, Hund holen, auf welche Seite? Etc.

Rechnen wir mal wenn ich mit 20km/h von hinten ankomme müsste ich zwischen 30-50 Meter vorher klingeln damit Du deine 5-10 Sekunden Zeit hast. Bei 30 Meter brauch ich nicht klingeln, da reagiert eigentlich keiner drauf, zumindest meine Feststellung, selbst bei 5-10 Meter reagieren noch 50% nicht. Im übrigen, das umdrehen ist eine der Reaktionen die ich nicht verstehen kann. Wenn jemand hinter mir klingelt oder sich sonst wie bemerkbar macht, dann gehe ich grundsätzlich rechts rüber, sofern ich den Weg versperre, ich verstehe nicht wieso man erstmal stehenbleiben muss und sich umdrehen.

Und zum Thema Hund erst rufen, also da wo ich meist rumfahre ist eigentlich Leinenpflicht, wo sich aber kaum einer dran hält. Aber dann von allen anderen erwartet sich korrekt zu verhalten
 
Ja ,wenn wir alle etwas umsichtiger wären hätten alle weniger Stress.

Wie schon gesagt wir haben selber zwei Hunde und ich bin Biker.

Als Hundehalter habe ich ständig alles im Auge (ich kann natürlich nicht um die Ecke sehen )und meine 16jahre alte Hündin kommt nie von der leine weil sie einen Knall hat .Die andere Hündin bleibt sitzen wenn Jogger oder Biker kommen ,das haben wir ihr schon in der Welpenzeit beigebracht .

Aber klingeln ist immer gut ich klingel auch wenn platz ist und kein Hund dabei ist weil sich sonst die Leute schon mal erschrecken das muß nicht sein.Wenn sie es dann nicht hören ist es pech.

Nun ich als Biker: Es kotzt mich an wenn Hundehalter auf den Wegen von 2m und breiter sich in Gruppen so breit machen das man nicht vorbei kann .Die schauen einen an als wenn man ein Geist wäre der nicht da sein kann ,da nutzt kein klingeln kein rufen.
Das letzte mal gings dann durch den Wald, runter vom weg was dann ja auch nicht sein kann.

Fazit es liegt meistens am Hundehalter nicht am Hund (bei einem ausgeprägten Jagdtrieb gehört der Hund an die Leine)

Gruß Thorsten
 
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