Welches Auto zum Radtransport nutzt ihr? SAMMELTHREAD ZUM THEMA RADTRANSPORT IM UND AM AUTO

An meinem Jeep Wrangler hab ich nur das Bracket für die AHK gebraucht:
Anhang anzeigen 2000642
Einschub mit Kugelkopf und e-Zeichen ist inzwischen problemlos bei uns zu bekommen.
Leider habe ich als Anhänge- und Stützlast nur das eingetragen bekommen, was bei baugleichen Fahrzeugen des deutschen Importeurs abgenommen ist.
In USA wäre da noch mehr drin.
Mega geil. Ist einfach das bessere System. Wird die Bracket nur geklemmt oder durch den Rahmen gebohrt?
Was hat die denn so an Anhänge-und Stützlast?
Und kommt die mit Papieren? Bin am überlegen, muss mal beim TÜV fragen, ob ich das bei nem anderen Fahrzeug auch so machen kann
 
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Re: Welches Auto zum Radtransport nutzt ihr? SAMMELTHREAD ZUM THEMA RADTRANSPORT IM UND AM AUTO
Ist ein original Jeep (bzw. Mopar) Teil. Nur über den Rahmenquerträger schieben, die 4 Schrauben durchstecken und anziehen.
Das mit dem Eintragen haben die in meiner Jeep Werkstatt gemacht. War aber offensichtlich kein Problem und hat auch nicht viel gekostet.
Den Elektrosatz in ein (Grau)Importfahrzeug zu verbauen, war die größere Herausforderung. In dem Baujahr (2008) ist für Europa ein komplett anderer Kabelbaum verbaut, als im US Fahrzeug. Da kann man nicht per Werkstattrechner einfach umstellen. Und um die Anhängersteckdose zu verbauen, musste auch noch ein Halter selber gebastelt werden.
 
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Der aktuelle Ranger hat das US System jetzt auch in Europa ab Werk. 350kg Stützlast 🤩
Jetzt braucht’s halt nur noch nen gescheiten Fahrradträger…..
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Der aktuelle Ranger hat das US System jetzt auch in Europa ab Werk. 350kg Stützlast 🤩
Jetzt braucht’s halt nur noch nen gescheiten Fahrradträger…..
Meega. Ja, Träger sind noch selten in Deutschland und aus den USA importieren teuer. Aber der wichtigste Schritt ist gemacht. Aber gerade beim Pickup wo man die Heckklappe nicht braucht, lässt sich ja gut was selber bauen
 
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Hab mal beim TÜV nachgefragt, generell wäre es möglich den Jeep-Bock an ne europäische Anhängerkupplung zu montieren und das einzutragen. Aber eher nicht so günstig, mehr so in Richtung 300-500 Euro (oder mehr 🤣)
 
Bringe nochmal den aktuellen Ford Tourneo Connect, bzw. VW Caddy 5 in der Langversion ins Spiel.
Habe ich u.a. eine Tour mit 4 Enduro E-Bikes im Innenraum (ausgebaute Vorderräder, ausgebaute Doppelrückbank) und Bikes auf dem Heckträger mit 3 Erwachsenen (Einzelsitz hinten) incl. Gepäck ca 6. Stunden in die Berge gemacht, ging gut. Mit 2 "normalen" Bikes (ohne Vorderradausbau) oder 1 MTB (ohne Vorderradausbau) im Innenraum und Doppelrückbank geht auch.
Mittlerweile habe ich auch ein 4teiliges Bett, das zu zweit oder alleine mit Bike (prima für 2-x Tagestouren) im Innraum genutzt werden kann. Es läßt sich komplett zusammengeklappt an der Seite befestigen ohne Ausbau der Rückbank. Ohne Rückbank kann die gesammte Ladefläche bei ausgeklapptem Bett genutzt werden (Ladehöhe 39 cm oder 1,5 Höheneinheiten Eurobox).
Voraussetzung für den einfachen und schnellen Umbau vom Alltagsauto mit riesen Kofferraum zum Bikemobil war der Einbau einer Siebdruckplattenladefläche mit Airlineschienen und eingelassenen Schrauben und 2 Haltestangen in den Seitenfenstern.
Mit 185m Höhe ist auch jede übliche Tiefgarage kein Problem.
 

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Bei mir steht das Thema "Auto für den MTB" Transport nun auch an, weil ÖPNV + MTB nun so gar nicht funktioniert. Das Problem: Wenn es hoch kommt, dann fahre ich mit dem Auto ca. 5000km pro Jahr. Für Benziner und Diesel ist so eine seltene Verwendung tödlich. Aus diesem Grund ziehe ich ein BEV in Betracht. Da muss man nur darauf achten, dass die Batterie immer zwischen 20 und 80% geladen ist und Kurzstrecke macht einem BEV offenbar nichts. Der Mercedes Citan Base lang scheint ein bis zwei 29" MTBs aufnehmen zu können, aber die reale" Reichweite liegt offenbar unter 200km mit einer Ladung. 300km *real sollten es schon sein, also nicht die Phantasiewerte der Hersteller.
Kann da jemand von Euch etwas empfehlen und hat evtl. Erfahrungen mit so einem BEV Transporter?
 
Bei mir steht das Thema "Auto für den MTB" Transport nun auch an, weil ÖPNV + MTB nun so gar nicht funktioniert. Das Problem: Wenn es hoch kommt, dann fahre ich mit dem Auto ca. 5000km pro Jahr. Für Benziner und Diesel ist so eine seltene Verwendung tödlich. Aus diesem Grund ziehe ich ein BEV in Betracht. Da muss man nur darauf achten, dass die Batterie immer zwischen 20 und 80% geladen ist und Kurzstrecke macht einem BEV offenbar nichts. Der Mercedes Citan Base lang scheint ein bis zwei 29" MTBs aufnehmen zu können, aber die reale" Reichweite liegt offenbar unter 200km mit einer Ladung. 300km *real sollten es schon sein, also nicht die Phantasiewerte der Hersteller.
Kann da jemand von Euch etwas empfehlen und hat evtl. Erfahrungen mit so einem BEV Transporter?

Freunde von uns fahren einen Kangoo E.
Falls der für dich in Frage kommt, kann ich da gern Mal nach realen Werten fragen.
 
Freunde von uns fahren einen Kangoo E.
Falls der für dich in Frage kommt, kann ich da gern Mal nach realen Werten fragen.
Den Kangoo E habe ich auch schon in Betracht gezogen. Der hat allerdings eine 45 kWh Batterie, was bei optimistischster Kalkulation lt. Hersteller 285km macht, real wohl deutlich weniger. Daher nicht so interessant.
 
Den Kangoo E habe ich auch schon in Betracht gezogen. Der hat allerdings eine 45 kWh Batterie, was bei optimistischster Kalkulation lt. Hersteller 285km macht, real wohl deutlich weniger. Daher nicht so interessant.
Habe mich damit bisher auch nicht auseinander gesetzt. Unsere Freunde nutzen den tatsächlich nur innerstädtisch um den Bus zu entlasten. (First world problems) Von daher wird denen die Reichweite passen.

Was ist denn mit den ganzen Elektro PSA Bussen von Citroen und Peugeot?
Was ich so gesehen habe, sind die jungen gebrauchten da Recht günstig zu haben.
 
Wenn es hoch kommt, dann fahre ich mit dem Auto ca. 5000km pro Jahr. Für Benziner und Diesel ist so eine seltene Verwendung tödlich.
Unsinn. Die letzten Jahre bin ich nur je 5000km/Jahr mit meinem Berlingo HDI110 gefahren, seit 2008 gesamt 140tkm. Das hat dem Auto überhaupt nicht geschadet. Warum sollte es?

Ein Neuwagen lohnt sich allerdings generell bei so wenig Kilometern nicht, da man in den ersten Jahren alle Inspektionen machen lassen muss, und die üblichen Defekte nicht in der Garantiezeit, sondern teuer nach 5 Jahren repariert werden müssen.

Soweit ich weiß, ist die Reichweite auch beim e-Berlingo nicht überragend, und der Preis ist total irre.
 
Die Siebdruck-Bodenplatte mit den eingelassenen Muttern und Airlineschienen sowie die Stangen in den hinteren Fenstern habe ich bei Sonder Fahrzeug Service Saar anfertigen lassen. Daher kann ich es nicht genau sagen, aber die Idee mit den Stangen habe ich von einem Fahrradhändler, der sie bei seinem Caddy in der Handerwerkerausführung (keine Verkleidung hinten) an den vorhandenen Schrauben in dem Bereich befestigt hat (siehe Bild links).
 

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Ein Neuwagen lohnt sich allerdings generell bei so wenig Kilometern nicht, da man in den ersten Jahren alle Inspektionen machen lassen muss, und die üblichen Defekte nicht in der Garantiezeit, sondern teuer nach 5 Jahren repariert werden müssen.
Das Problem hat sich inzwischen erledigt, die für mich sinnvollste Lösung ist ein Auto-Abo. Ein Opel-Astra (Benziner) mit Anhängerkupplung und ein noch zu beschaffender Thule Fahrradträger löst mein Transportproblem sehr effektiv. Im Auto finden dann noch Werkzeugkoffer und Montageständer Platz.

Der Thule Epos 2 wird der Fahrradträger der Wahl sein, der wird vom Hersteller explizit als geeignet für Carbon-Rahmen spezifiziert.

Mal sehen, was sich in einem Jahr bei den E-Autos getan hat, die Batterietechnik entwickelt sich noch deutlich weiter und evtl. werden die E-Autos auch noch billiger. Beim Auto-Abo waren die E-Autos noch deutlich teurer als die Verbrenner.
 
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Ja, der NV200 Kasten ist ein pures Handwerkerauto, der NV200 Evalia inder Tekna-Version ist zwar weit von T6, MB Vito etc. entfernt, aber der Nutzfaktor ist geil.
Klappe auf: 2x 29" in L ohne Zerlegen rein, Klappe zu:wink:
hilft mir leider nicht wirklich da ich mit 5 Personen in den Urlaub fahen und die Räder mitnehmen will (weil ich realistisch nur im Urlaub Zeit fürs biken habe).

Stand jetzt wird's der 4er Thule AHK + 1 -2 Dach.
 
Das Problem hat sich inzwischen erledigt, die für mich sinnvollste Lösung ist ein Auto-Abo. Ein Opel-Astra (Benziner) mit Anhängerkupplung und ein noch zu beschaffender Thule Fahrradträger löst mein Transportproblem sehr effektiv. Im Auto finden dann noch Werkzeugkoffer und Montageständer Platz.

Der Thule Epos 2 wird der Fahrradträger der Wahl sein, der wird vom Hersteller explizit als geeignet für Carbon-Rahmen spezifiziert.

Mal sehen, was sich in einem Jahr bei den E-Autos getan hat, die Batterietechnik entwickelt sich noch deutlich weiter und evtl. werden die E-Autos auch noch billiger. Beim Auto-Abo waren die E-Autos noch deutlich teurer als die Verbrenner.
Du kannst praktisch alle modernen Fahrradständer für Carbonbikes nutzen. Wir sind ausschließlich mit Carbonbikes unterwegs. Man muss die Halter gefühlvoll anziehen. Wir nutzen immer noch Zurrgurte zur Befestigung der Bikes (sowohl Rahmen als auch Räder), dadurch sitzen die Bikes auf dem Träger viel fester und wackeln nicht.

Bei Thule zahlst Du eben noch einmal einen ordentlichen Aufpreis für die Marke. Es gibt mehrere andere, die vergleichbar oder sogar in Details besser sind.

Wenn Deine Bikes einen langen Radstand haben, solltest Du darauf achten, dass die Schienen lang genug sind.
 
als der Epos? Welche denn?
Ich sprach von Thule im Allgmeinen. Wir haben im Freundes und Bekanntenkreis unterschiedliche und ich fand den Thule meines Vaters z.B. bei den Befestigungen der Arme schlechter als meinen von Uebler. Bei meinem Uebler finde ich wiederum die Schienen nicht ausreichend lang. Deshalb lohnt es sich die Dinger im Detail anzusehen. Beim Dachgepäckträger nutze ich selbst einen von Thule. Von der Qualität spielen die alle auf sehr vergleichbarem Niveau
 
Die Siebdruck-Bodenplatte mit den eingelassenen Muttern und Airlineschienen sowie die Stangen in den hinteren Fenstern habe ich bei Sonder Fahrzeug Service Saar anfertigen lassen. Daher kann ich es nicht genau sagen, aber die Idee mit den Stangen habe ich von einem Fahrradhändler, der sie bei seinem Caddy in der Handerwerkerausführung (keine Verkleidung hinten) an den vorhandenen Schrauben in dem Bereich befestigt hat (siehe Bild links).
Ok, Danke. Die schwarzen Platten sind gar keine Flansche zur Befestigung, sondern decken den ausgeschnittenen Bereich der Originalverkleidung ab?
 
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