Jobrad kündigt Stellenabbau an: Marktführer reagiert auf Branchenkrise

das geht alles auch bei jobrad

bei uns inklusive Bezuschussung (wie ein Deutschlandticket), Angebotspreis bestimmt die Rate, Schloss nachweisbar durch Quittung, Versicherung übernommen vom AG.
und wie lange noch? Die grossen sind die ersten die alles streichen werden sobald die Zahlen nicht mehr stimmen und das passiert gerade, siehe Bosch, Porsche etc.
Und dann werden sich noch mehr Kunden überlegen ob ein Bike geleast wird . Ich denke da wird in den kommenden Monaten noch einiges auf Jobrad etc zukommen sobald die grossen durchstreichen und das kommt.
 
und wie lange noch?
Weiss ich nicht. Meine Glaskugel hab ich letztens bei der Tagesschau in den Fernseher geworfen. Beides kaputt: besseres Leben


Ich versuche es aber mal ohne Kugel, Achtung dies ist eine Meinungsäusserung!

Das Fahrrad ist mMn DAS Zugpferd für moderne Mobilität im urbanen Raum. Mit Motor, ohne Motor, mit Hänger als Lastenrad, als Kinder transporter als Sportgerät und um einfach so schnell und sicher von A nach B zu kommen.

Fahrrad + ÖPNV müssen sich in einer logischen Welt (WAGT MEHR UTOPIEN!!!) gegen den motorisierten Individualverkehr durchsetzen (im urbanen Raum).

Bei uns platzen an normalen Tagen die Fahrradabstellplätze an der Firma aus allen Nähten. Das Parkhaus ist nie ganz voll.

Ich denke der Fahrradmarkt wird sich neu aufstellen und dem Kfz-Markt ähnlicher werden mit einer Professionalisierung auf verschiedenen/hoffentlich aber sogar allen Ebenen. Eine Konsolidierung jetzt ist bitter nötig nach der Corona Blase um daraus gestärkt hinterher wieder nach vorne gehen zu können.

Um auf deine Eingangsfrage zurück zu kommen:
und wie lange noch?
Für immer. Selbst wenn es jetzt gerade eine eher Arbeitnehmerunfreundliche Zeit gibt werden schon in naher Zukunft Arbeitgeber (wieder) händeringend gutes und motiviertes Fachpersonal suchen. Und das kommt nur mit einer passenden Umgebung. Wenn ich mir anschaue worauf die inzwischen gut zwanzig Jahre jüngeren Kollegen im Jobeinstieg achten dass reicht ein gutes Gehalt alleine nicht aus um Leute zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anbieter berechnen die monatliche Leasingrate durchaus nach Angebotspreis
Es geht um den Übernahmepreis.
Dieser wird wie vom Finanzamt vorgeschrieben anhand der UVP berechnet. Ebenso, wie die monatliche Versteuerung des geldwerten Vorteils.
Der Händler kann zwar den rabattierten Preis als UVP eintragen. Dies wird aber geprüft und geht nur manchmal durch.
Die Leasingrate ist davon unberührt und berechnet sich am Kaufpreis zzgl. Versicherung etc.
 
der geldwerte Vorteil wird klar dem Steuerbrutto zugerechnet
in meinem Fall sind das 11€, 0,25% Listenpreis, dieser wird für die private Nutzung angesetzt.

dagegen steht ein MINUS von 136€ Rate: das Steuerbrutto wird durch Jobrad um 125€ reduziert.

Was im Gegensatz zu einem Dienstwagen nicht beachtet wird ist die Nutzung für den Arbeitsweg.
Dies gilt zumindest im Fall der Gehaltsumwandlung (0,25% Regel)

Falls das Rad als Gehaltsextra zählt ist es steuerfrei.
 
Es gibt aktuelle keine Versteuerung bei Fahrrädern mehr. Egal ob Fahrt zum Arbeitsplatz (gab es imo noch nie) oder Privatnutzung. Ist bis 2030 ausgesetzt. Kann sein, dass die dann wieder aktiviert wird. Oder sie bleibt so.
Das Dienstrad ist nur steuerfrei, falls das Dienstrad zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn (als "Gehaltsextra") gewährt wird.
Ansonsten ist, siehe oben, der geldwerte Vorteil (0,25% vom Listenpreis) zu versteuern.
 
Was ich so mitkriege ist, dass Jobrad stark zurückgefahren wird bzw. Die kaufpreise gedeckelt werden. Es steigen auch immer weniger Firmen neu ein. Gerade in Zeiten, wo eine Personalfreisetzung eher wahrscheinlicher ist machen diese ganzen Leasingverträge je nach Gestaltung Probleme.Kauf/Rückstellungen etc.
 
Das Dienstrad ist nur steuerfrei, falls das Dienstrad zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn (als "Gehaltsextra") gewährt wird.
Ansonsten ist, siehe oben, der geldwerte Vorteil (0,25% vom Listenpreis) zu versteuern.
Falls das Rad als Gehaltsextra zählt ist es steuerfrei.
Okay, ich mach das immer als Gehaltsextra, und dachte das wäre prinzipiell so.
Danke für die Info.
 
Kannst Du mir den Satz mal erklären?
Ich kenne es so, dass Mitarbeitende etwas dafür bekommen, ihren Job zu machen.
Das Thema hat sich schon weiter entwickelt, ich versuchs trotzdem:
Man gibt unwiederbringlich seine Zeit her und das für Geld, was ungedeckt ist und anderswo einfach mal so geschöpft wird, geschuldet wird und verschenkt wird.
Mit einem Job ändert sich aber auch viel im Leben und man verbindet damit Ziele, Ideen, Hoffnungen usw. und das alles wird pekär bzw. crasht dann, weil das Geschäftsmodell so nicht über eine kleine Konjunkturdelle geht.
Vielleicht müssen wir auch einfach nur umdenken, was Job und Karriere betrifft. Nicht ist mehr von Dauer bzw. sicher.

Nach der ganzen Diskussion um Kosten und Steuern will ich mal was ganz allgemein auf den Punkt bringen.
Projekte mit Geld sollten folgende Kriterien ohne Wenn und Aber erfüllen, sonst lässt man sich besser nicht drauf ein; in Frageform:
  • Ist es eine sichere / faire Sache?
  • Wie rentabel ist es für mich?
  • Wie steuergünstig ist es für mich?
  • Wie liquide bzw. flexibel bin ich damit, wenn sich unvorhergesehen etwas ändert?
  • Ist es einfach und transparent, verstehe ich es komplett?
  • Muß ich dafür zusätzliche Zeit aufwenden?
Aus meiner Sicht hat Fahrradleasing diese Kriterien nicht hinreichend erfüllt. Ich geh mit Geld in den Laden. :cool:
 
Vielleicht müssen wir auch einfach nur umdenken, was Job und Karriere betrifft. Nicht ist mehr von Dauer bzw. sicher.
3 Jahre sind mir mittlerweile zu lang für ein Bike
Ich verstehe nichts von Volkswirtschaft, aber mir scheint, dass wir uns mit unseren eigenen Konsumwünschen im Weg stehen. Anders gesagt: Wenn Fahrräder unter den Arbeitsbedingungen gebaut und gehandelt würden, die wir uns für uns selbst wünschen, könnten wir uns wohl nicht alle zwei Jahre ein neues leisten.
 
Was meisnt du damit, was „wir uns selbst wünschen“?
Wie bereits geschrieben, bin technikbegeistert, wenn es was neues (besseres) gibt warum nicht kaufen und mit dem Vorgänger einen anderen auf dem Gebrauchtmarkt glücklich machen?
Gibt sicherlich auch Kandidasten die was neues kaufen, weil es nur eine neu Farbe gibt (und keine neue Technik), das würde ich nicht machen.
 
Was meisnt du damit, was „wir uns selbst wünschen“?
Wie bereits geschrieben, bin technikbegeistert, wenn es was neues (besseres) gibt warum nicht kaufen und mit dem Vorgänger einen anderen auf dem Gebrauchtmarkt glücklich machen?
Gibt sicherlich auch Kandidasten die was neues kaufen, weil es nur eine neu Farbe gibt (und keine neue Technik), das würde ich nicht machen.

Denke mal das er das von "Kinderhänden in Vietnam, Indonesien, China etc." produzieren das (auch) hier immer angeprangert wird, meint.

Im Idealfall soll das Rad doch von gut bezahlten Experten in Europa (besser sogar noch in Deutschland) produziert werden und bio, vegan und glutenfrei sein und darf dabei natürlich nicht mehr kosten als C., C. oder R.
 
Was meisnt du damit, was „wir uns selbst wünschen“?
Ich habe mich auf den Beitrag von @Dirk_Beltz bezogen, der, wenn ich ihn richtig verstanden habe, sich mehr Wertschätzung der Arbeitgeber gegenüber den Arbeitnehmern gewünscht hat und Geschäftsmodelle, die ihre Mitarbeiter auch in schwierigen Zeiten tragen. Das betrifft aber ebenso all unsere anderen Erwartungen, von sozialer Absicherung bis zu den 20 Jahren, die wir im Ruhestand vom Staat finanziert werden.

Denke mal das er das von "Kinderhänden in Vietnam, Indonesien, China etc." produzieren das (auch) hier immer angeprangert wird, meint.
Mein Punkt war: Unternehmen richten sich nach unserer Nachfrage. Das ist kein Urteil über Produktionsorte, sondern der Hinweis, dass man nicht gleichzeitig günstigen Konsum verlangen und die Praktiken verurteilen kann, die ihn möglich machen.
 
Eben nicht, der Händler zahlt die Provision, meistens. Und 6 % ohne Deckel ist nicht wenig... 6 % bei einer UVP sind okay, aber das zahlt keine Kunde mehr, auch nicht beim Leasing.


Der Kunde will leasen und will auch keinen Cent mehr bezahlen... Ist das Bike 30 % reduziert, will er das Leasing mit dem reduzierten Preis abschließen.

Kommt der Händler dann und will einen Betrag X aufschlagen, weil er sonst mit Minus verkauft wird, wird er noch als geldgeil und Betrüger dargestellt. So sieht es zu 95 % der Fälle aus… leider.
Keine Ahnung wie du darauf kommst. Aber Expertentipp, leg mal beim Bike Discount ein Rad in den Warenkorb und gucke, was passiert, wenn du Zahlung per Jobrad auswählst.

Mein Jobrad ist ein reines commuter Jobrad (Relate) und der Preis stieg von etwa 2200 auf 2400. Mag individuell sein, vielleicht auf reduzierte Ware, aber natürlich läuft das so.
 
Ich verstehe nichts von Volkswirtschaft, aber mir scheint, dass wir uns mit unseren eigenen Konsumwünschen im Weg stehen. Anders gesagt: Wenn Fahrräder unter den Arbeitsbedingungen gebaut und gehandelt würden, die wir uns für uns selbst wünschen, könnten wir uns wohl nicht alle zwei Jahre ein neues leisten.
Frag doch mal bei Nicolai nach, ob es viele Wiederholungstäter gibt und mit welcher Kadenz die kaufen.
 
Frag doch mal bei Nicolai nach, ob es viele Wiederholungstäter gibt und mit welcher Kadenz die kaufen.
Sicher wird es die geben. Wie hoch schätzt du denn den Anteil, den Nicolai am deutschen Mountainbikemarkt hat?

Mein Kommentar bezog sich aber eher auf die allgemeinen Geschäftspraktiken von Unternehmen, die Produktion im Ausland ist dabei nur ein Aspekt von vielen. Und selbst dieser hat global gesehen auch positive Seiten, denn die Regionen, in die die Wertschöpfung verlagert wird, können durchaus profitieren.

Man kann dazu stehen, wie man will, aber am Ende kann man die Konsequenzen der eigenen Konsumentscheidungen nicht einfach angeblich gierigen, skrupellosen oder unfähigen Unternehmern anlasten.
 
Ich verstehe nichts von Volkswirtschaft, aber mir scheint, dass wir uns mit unseren eigenen Konsumwünschen im Weg stehen. Anders gesagt: Wenn Fahrräder unter den Arbeitsbedingungen gebaut und gehandelt würden, die wir uns für uns selbst wünschen, könnten wir uns wohl nicht alle zwei Jahre ein neues leisten.
Wann wären günstigere Produktionskosten jemals den Konsumenten zu Gute gekommen? Sind Marken Pullover oder T Shirts billiger geworden, als die Produktion von Portugal nach China verlagert wurde? Mein Lieblingsbeispiel, ich habe noch einen Champion Kapuzenpulli von 1988, der damals 59 DM gekostet hat. Günstige Produktion erhöht lediglich die Marge.
 
Wann wären günstigere Produktionskosten jemals den Konsumenten zu Gute gekommen? […] Günstige Produktion erhöht lediglich die Marge.
Ich denke, es gibt für beides Beispiele, und viele Fälle liegen irgendwo dazwischen. Dort, wo Konkurrenz herrscht und damit Preisdruck entsteht, sinken die Preise. Bei Luxusgütern hingegen, bei denen der Preis Teil des Markenimages ist, fließen die Einsparungen meist in höhere Margen.

Meiner Meinung nach sind wir Konsumenten dabei keine hilflosen Beifahrer, sondern ein wesentlicher Faktor, der mitbestimmt, wie die Unternehmenslandschaft um uns aussieht. Und ja, die meisten von uns interessiert das wohl nicht, vielleicht sieht die Welt gerade deshalb so aus, wie sie ist.
 
Ich denke, es gibt für beides Beispiele, und viele Fälle liegen irgendwo dazwischen. Dort, wo Konkurrenz herrscht und damit Preisdruck entsteht, sinken die Preise. Bei Luxusgütern hingegen, bei denen der Preis Teil des Markenimages ist, fließen die Einsparungen meist in höhere Margen.

Meiner Meinung nach sind wir Konsumenten dabei keine hilflosen Beifahrer, sondern ein wesentlicher Faktor, der mitbestimmt, wie die Unternehmenslandschaft um uns aussieht. Und ja, die meisten von uns interessiert das wohl nicht, vielleicht sieht die Welt gerade deshalb so aus, wie sie ist.
Hilflose Beifahrer? Das widerspricht deinem ursprünglichen Kommentar leider.
 
Zurück