Wir sind damals beim ersten Kind mit einem Croozer 737 gestartet, den wir günstig von Bekannten bekommen haben. Dieser war noch ungefedert, also eher nur für Asphalt geeignet.
Beim zweiten Kind sind wir dann auf einen 2-Sitzer Thule Cab gewechselt.
Der
Vorteil eines Anhängers ist klar die Bequemlichkeit fürs Kind. Es kann schlafen, essen, trinken, Toniebox hören und ist vom Wetter und der Sonne geschützt.
Außerdem passt gerade beim Cab ziemlich viel in den Kofferraum, was bei einem Familienausflug mit 2 Kindern oder auch beim Einkaufen ein weiterer großer Vorteil ist.
Zusätzlich kann man den Anhänger abhängen und als Kinderwagen nutzen, was ebenfalls oft sehr praktisch war (schlafendes Kind).
Der
Nachteil ist klar die Breite und das Gewicht.
Mit 2 Kindern und Gepäck hat man schnell 60-70kg erreicht, die man zusätzlich ziehen muss.
Ohne E geht da fast nichts mehr (zumindest bei mir).
Als der Große dann selber gefahren ist kam ein
MacRide, also der Urvater aller Shotgun und Konsorten.
Die Kleine wollte nicht wieder in den Anhänger, sondern immer auf den blauen Sitz.
Damit sind wir auch alles gefahren (vom Weg zur Eisdiele bis zur Rubin in Klino), und auf die Motorunterstützung konnte dann auch endlich wieder verzichtet werden.
Eigentlich bin ich fast 2 Jahre lang nicht mehr alleine ohne mein "Trainingsgewicht" unterwegs gewesen.
Vorteil MacRide: Unheimlicher Spaß für die Kinder, sie sitzen "sicher und geborgen" zwischen den Armen, man wird permanent zugeblubbert und das Radfahren macht auch für den Tretenden wieder mehr Spaß.
Nachteil: Es ist kein Spaß wenn das Kind einschläft... Einen Berg runterfahren, während man mit einem Arm das Kind festhält, und mit der anderen Hand versucht zu verzögern ist kein Erlebnis, das ich öfters haben will.
Außerdem ist ein Dropperpost quasi Pflicht, da man nicht mehr nach vorne vom
Sattel rutschen kann.
Fazit:
Für längere Touren, Tagesausflüge usw. würde ich immer den Hänger bevorzugen.
Wenn man eine schöne Zeit mit seinem Kind verbringen will, den MacRide.