Überlegungen zum Kauf eines Gravelbikes

Und es begab sich zu einer Zeit, als alle Menschen glücklich waren, jeder das Rad fuhr, was ihm am besten gefiel, immer sonniges und trockenes Wetter herrschte und Rückenwind aus allen Richtung kam - da begab es sich, daß ein heller, furchtbarer Blitz 🌩️ auf die Erde herniederfuhr, das Wetter ⛈️ zerstörte, Chaos und Verwirrung unter den Menschen stiftete und alles Wissen vom Zweck und Bedienung einer 2fach-Schaltung auf dieser Welt auslöschte. Schlimmer noch, seit dem sind die Menschen dazu verdonnert, sich permanent gegenseitig Anderen einzureden, daß nur 1fach-Schaltungen das einzig Wahre sind und es niemals Gründe für irgend etwas Anderes gegeben hat.
Ich blieb verschont, weil ich an dem Tag nicht da war. Bin sehr dankbar für dieses Glück.


Eine kleine Anekdote zu


War dort letzte Woche und hatte Interesse an einem Gravelbike. Geh also da rein und frage nach einem GB mit 2x, Alu. Hab dann von den jungen Verkäufern auch sofort die passende Antwort gekriegt: "Hamwa net, fährt heute keiner mehr!"
Auf meinen suchenden Blick hin, hat er mir dann ein Carbon 2fach ohne Pedale aus dem Regal gezogen, mußte dann aber zu jeder Frage erstmal in den Computer schauen. Auf die Frage, ob ich das mal Probefahren könnte, kam dann die Aussage, daß sie das nicht machen, weil sie müßten dann die Räder alle wieder herrichten. Er machte auch keine Anstalten, mal eine Paar Pedale dranzuschrauben, daß ich mich wenigsten mal draufsetzen könnte. Die Youngins kannst alle in der Pfeife rauchen.
Der Trekstore hat also genau Null Bikes an mich verkauft und dafür gesorgt, daß die Marke aus meiner Wahrnehmung verschwindet.
Bevor da jemand hinfährt, besser vorher anrufen und die Lage checken...

Glückwunsch! Fortpflanzen nicht vergessen, damit die 2-fach-Spezies nicht ausstirbt!

Zum Trekstore in Garmisch:

war bei mir nicht so. Sehr kompetenter Mitarbeiter, der mich sogar auf zig Räder setzen wollte, was ich aus Zeigründen dann aber nicht wahrgenommen hatte, wollte noch auf die Zugspitze - ohne Seilbahn.

In München dasselbe: Probefahren überhaupt kein Problem. Sattelhöhe wurde sogar indivduell mit Zollstock eingestellt.
 

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Re: Überlegungen zum Kauf eines Gravelbikes
Wahrscheinlich, weil der Laden in München reicht und in Garmisch nicht so viel ging.
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Hatte mich auch gewundert, dass die da einen in GAP haben.

Kann da aber auch nur positives berichten.


Wenn der TE jetzt endlich mal ein XC HT nehmen würde, könnten wir die Diskussion mit der Übersetzung ganz schnell beenden.
Breite Reifen hat’s auch, ist nicht bockig wenn man nur mit 40mm fährt und geht im äußersten Notfall auch mit diesen komischen Lenkern.
Irgendein User(sorry kenne den Namen nicht mehr) hat so ein schönes Cervelo HT damit aufgebaut.

Ach ja, Trek hätte da noch dieses neue Supercaliber Gravel. Warum entwickelt man sowas nur 🤔 Oder wirft Gravelgabeln auf den Markt🤷‍♂️
 
Das Thema hat eine rationale Seite, i.e.S. technisch u. finanziell.
Es hat aber noch eine psychologische Seite und die ist völlig irrational, aber einfach erklärt.
Wir steuern uns in vielen Fragen erst mal unterbewußt und suchen uns dann die dazu passenden Argumente aus Technik, Philosophie oder auch aus der Bauernlogik.
Am Ende, nach Abarbeitung aller Gegenargumente kommt dann das, was wir immer schon wollten.
Bei Almwegraser wird es am Ende ein Gravel werden. Es geht eigentlich nur noch drum, welches!
Die passenden Touren finden sich dann auch dazu.
Am Ende gilt: besser noch ein schönes Gravel im Keller, als wertlos werdendes Geld in der Truhe.
 
Nochmal ein paar Gedanken meinerseits...

Übersetzung:
Ich fahre an meinem Cutthroat 34/11-52. Das ist sehr klein, macht aber für mich einigermassen Sinn:
  • Ich komme hier oft erst nach 1500 Hm auf Teer auf die geschotterten und steilen Abschnitte. Mit so vielen Höhenmetern in den Beinen bin jeweils froh um einen kleinen Gang.
  • Ich muss oft am Ende einer Tour noch rauf ins Dorf. Mit >2500 Hm in den Beinen 350 Hm auf 15%-Rampen zu fahren geht für mich in grossen Gängen nicht.
  • Grössere Gänge vermisse ich beim Runterfahren äusserst selten: nach einer grossen Tour bin ich einfach froh, läufts von selber 😅
  • Kleine Gänge erlauben auch mal eine lange und / oder steile Auffahrt mit recht ruhigem Puls
  • Ganz besonders wichtig: ich bin kein Sportler 😂
1x / 2x:
Ich bin wohl mit 1x. Ich vermisse weder die feineren Sprünge noch die potentiell grössere Spannbreite. Dafür schätze ich die Einfachheit der 1x. Persönlich sehe ich den einzigen Vorteil von 2x im gerüchteweise geringeren Verschleiss.

Geld:
Das Cuttrhoat war eher im oberen Bereich meines Budgets. Wenn ich nun aber überlege, wie viele hunderte Stunden ich damit bereits unterwegs war, haben sich die paar Franken extra extrem gelohnt.
Wenn's finanziell drin liegt, würde ich mir entsprechend ein bisschen was gönnen (dieser Rat gilt nur für @Almwegraser mit dem beschränkten Platz - an all die n+1-Fetischisten hier: nein, ich ermutige euch nicht zu einem weiteren Velo☝️😅).

Gravel vs. MTB:
Da ist mir noch folgendes durch den Kopf gegangen: ich würde das nehmen, was während der ersten paar Stunden einer typischen Ausfahrt besser passst und was einem generell mehr anzieht. Der Grund? Nach einer harten Woche bei der Arbeit, um 4h morgens, bei Kälte, oder was auch immer fällt es mir leichter mich zu motivieren, wenn das Rad auf den ersten paar dutzend Kilometern passt, und nicht erst nach 2-3 Stunden Ausfahrt. Entsprechend bleibt bei mir mein Transition Spur immer zu Hause wenn ich grosse Touren unternehme - ich wähle immer das Cutthroat, denn damit bin ich am Anfang der Tour wohl, und dass dann die Abfahrt nicht ganz so geil wird, ist mir beim Losfahren ziemlich egal. Und vor allem: ich mag das Ding einfach...
Das tönt jetzt nach "pro Gravel", aber wie von vielen anderen bereits erwähnt kriegt man ein MTB ziemlich strassentauglich hin. Ein klassiches MTB mit Schwächen auf der Strasse (wie mein Spur) finde ich aber definitiv nicht geeignet.

Welches Rad:
  • Für mich sehen die verlinkten KTM-Räder zu sportlich aus - aber wie gesagt, ich bin kein Sportler und werde daher von Sportlichem nicht angezogen 😅
  • Falls es ein Gravel wird, sollten dicke Pneus reinpassen. Bikepacking.com hat eine Liste von 29er-Dropbar-Bikes (Link). Und hier auf MTB-News hats auch irgendwo einen Faden über Gravelbikes mit dicken Puschen. Ich fahre beim Cutthoat momentan 47mm-Reifen und finde das einen guten Kompromiss.
  • Und vor allem dies (ok, ich sehe gerade, @Dirk_Beltz war schneller 😂): Wir nennen uns zwar Homo sapiens, sind aber im Grunde total irrationale Wesen. Klar habe ich ich mir für mein "Cutthroat in den Alpen" ein schönes rationales Argumentarium zusammengestellt - aber der wahre Grund, warum ich damit hier im alpinen Wallis herumfahre, ist ganz ein anderer: ich finds einfach eine geile Kiste 🥰 Ich würde daher all die Argumente, die in diesem Faden bisher bemüht wurden, mal ein bisschen zur Seite schieben (zur Seite schieben, nicht vergessen!) und auf die Intution hören. Weil letzteres nicht immer einfach ist, hier noch ein Tipp der wunderbaren Frida Hallgren aus As It Is in Heaven, wie man erkennt, ob man einen Menschen liebt (klappt glaub auch, um herauszufinden, ob man ein Rad mag 😅): Man freut sich, wenn man ihn sieht.
Viel Glück beim Entscheiden, @Almwegraser 🙏
 
Am Berg braucht man keine feinen Gangsprünge, sondern man braucht möglichst leichte Gänge für steil bergauf und noch genug hinten raus für flache Stücke. Das bekommt man besser über 1fach-Schaltungen, speziell MTB-Schaltungen, wo es 10-52 gibt zum Beispiel. Dazu das Narrow-Wide-Kettenblatt, das Kettenabwürfe vorne verringert.
In den Alpen wird es sofort sehr steil, sobald man den Talboden verlässt. Sogar auf der Straße wird das fies. Auf Schotter dann so richtig. Was bergauf schon fies ist, ist es bergab erst recht, weil da die Geschwindigkeit noch dazu kommt.
Ich will niemandem sein Gravelbike mit 1-fach Kettenblatt ausreden, aber @McDreck , was Du in dem Abschnitt schreibst, deckt sich in keiner Weise mit meiner Erfahrung. Natürlich gibt es steile und weniger steile Anstiege in den Alpen! Forstwege sind beispielsweise in der Regel nicht besonders steil, gilt besonders für die österreichischen Forstautobahnen, Ausnahmen bestätigen die Regel. Passstraßen (z.B. Brenner) sind auch nicht alle steil. Manchmal fährt man kurze Strecken und kann sich stärker verausgaben, manchmal fährt man lange Touren und muss mehr mit den Kräften haushalten. Im Inntal oder in den langen Seitentälern ist es keineswegs immer windstill: Bei Rücken- oder Gegenwind freut man sich über feiner gestufte Gänge.

Nachtrag:
Wäre ich Innsbrucker, würde ich mich in den Wintermonaten schon auf’s Frühjahr freuen, um den Brenner hoch- und dann entlang der Eisack und Etsch möglichst weit dem Frühjahr entgegen zu radeln. Das geht doch perfekt mit dem Graveler!
 
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Hatte mich auch gewundert, dass die da einen in GAP haben.

Kann da aber auch nur positives berichten.


Wenn der TE jetzt endlich mal ein XC HT nehmen würde, könnten wir die Diskussion mit der Übersetzung ganz schnell beenden.
Breite Reifen hat’s auch, ist nicht bockig wenn man nur mit 40mm fährt und geht im äußersten Notfall auch mit diesen komischen Lenkern.
Irgendein User(sorry kenne den Namen nicht mehr) hat so ein schönes Cervelo HT damit aufgebaut.

Ach ja, Trek hätte da noch dieses neue Supercaliber Gravel. Warum entwickelt man sowas nur 🤔 Oder wirft Gravelgabeln auf den Markt🤷‍♂️

Wusste nicht, dass es zwei gibt. Kenne nur den auf der Plinganserstraße. Nicht weit vom Harras. Der wird sicher gut laufen bei der Lage.

Das Cervelo ist von @Stolem:


Und das Fully-Gravel Trek heißt CheckOUT. Bei 4999,- geht's los. Rahmen kostet 2999,-.
 
daß nur 1fach-Schaltungen das einzig Wahre sind
Am Berg überwiegen die Vorteile von MTB-Schaltungen massiv. Es gibt da praktisch nur noch 1fach, weil hier auch die Vorteile gegenüber 2fach MTB-Schaltungen überwiegen. Das geht soweit, dass es 2fach MTB-Schaltungen praktisch so gut wie nicht mehr gibt. Noch besser wären vielleicht noch Getriebe, aber sicher nicht Gravel-2fach-Schaltungen, die man erst noch auf Bandbreite tricksen muss.
2fach Gravel/Road-Schaltungen, die auch gemäß Bestimmung genutzt werden, sind imo absolut top in "normaler" Topographie.
 
Guten Abend,

Es wurde gerufen?


Wohne übrigens unweit vom Harras 😂
Egal wie man ein derartiges Gerät betitelt, das ist ein Hardtail-MTB mit komischem Lenker. Ich sag nicht, dass das schlecht ist. Ich sag nur, dass ich da keine nennenswerten Vorteile gegenüber einem mit Flatbar sehe. Es ist nur weitaus schlechter zu bekommen bzw. verhältnismäßig aufwändiger selbst zu bauen.
 
Forstwege sind beispielsweise in der Regel nicht besonders steil
Das magst Du so empfinden. Es gab bei meinen Alpenüberquerungen immer die Situation, dass ich auf den Schalter gedrückt habe mit der Hoffnung auf noch einen leichteren Gang, und dass nicht nur einmal und auch nicht nur off-road. Ich hatte nie das Bedürfnis nach einem noch schwereren Gang als 36-11.
Bei Rücken- oder Gegenwind freut man sich über feiner gestufte Gänge.
Fein gestufte Gänge sind immer willkommen, aber halt nicht gar so wichtig in steiler Topographie. Das ist alles.
 
Egal wie man ein derartiges Gerät betitelt, das ist ein Hardtail-MTB mit komischem Lenker. Ich sag nicht, dass das schlecht ist. Ich sag nur, dass ich da keine nennenswerten Vorteile gegenüber einem mit Flatbar sehe. Es ist nur weitaus schlechter zu bekommen bzw. verhältnismäßig aufwändiger selbst zu bauen.
Das ist ein Dropbar MTB, so zumindest der internationale Titel.

Die Perspektive ist eine andere:
Was gibt es für Vorteile ggü. eines Gravelbikes
  • schneller auf fast allen Untergründen (je gröber, desto schneller)
  • länger fahrbare wenn es in Richtung Trails geht. Sowohl bergauf wie bergab.
  • mehr Reifenfreiheit und damit größere Reifenauswahl

Im Vergleich zu XC MTB sind es :
  • Sitzposition (für ein Dropbar MTB nutzt du einen kleineren Rahmen)
  • Griffpositionen für längere Strecken & Aerodynamik.

Ob das das richtige Konzept für jede Person ist? Sicher nicht. Für mich ist es aber die logische Entwicklung des Gravelbikes, dass so halbgare Zwischenschritte mit 40-50mm FW direkt überspringt.
 
Monster Gravel😉

Ob das das richtige Konzept für jede Person ist? Sicher nicht.
Aber der TE bekommt eine weitere Möglichkeit gezeigt.

Das KTM ist bestimmt cool fürs Inntal oder die alte Brennerstraße so wie für den Kühtaisattel.

Ein klassiches MTB mit Schwächen auf der Strasse (wie mein Spur) finde ich aber definitiv nicht geeignet.
Ich hatte einen sehr schnellen Spur-Aufbau. Das ging richtig gut vorwärts.
Das neue Epic ist ja quasi eine Kopie vom Transition.
Wer auf so epischen Touren ein Gravel dem Spur vorzieht und sich bei 2500 hm Touren nicht als Sportler bezeichnet, muss eh (positiv) einen an der Waffel haben.
 
Nachtrag:

Ich fahr ein Specialized Diverge aus Carbon mit 2x11 GRX und dem vorher genannten Mod mit 11-40 Kassette. Hier an der Walderalm. Über den Forstweg nördlich hoch und vorne gen Inntal wieder über die Mautteerstraße runter. Solche Touren gehen durchwegs sehr gut mit einem Graveler. Mittlerweile fahr ich anstelle vom Maxxis Rambler, den Pirelli Gravel M - absolute Empfehlung für unsere Umgebung.

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  • schneller auf fast allen Untergründen (je gröber, desto schneller)
  • länger fahrbare wenn es in Richtung Trails geht. Sowohl bergauf wie bergab.
  • mehr Reifenfreiheit und damit größere Reifenauswahl

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Ohne bzw. minimalen Straßenanteil und Fokus auf sehr lange Fahrten, mit heftigerem Gelände, m.E. auch die bessere Wahl ggü. einem normalen Gravelrad.

Ein starres Gravelrad ergibt m.M.n nur Sinn, wenn a) Reifen unter 55 mm und b) noch mindestens 20-30 % Straße gefahren wird.

Letztlich bleibt aber alles individuell, daher bin auch kein Freund von starren Radkategorien.

Dem/der TE könnte sowohl ein ungefedertes Gravelrad als auch ein Rad a la Stolems Cervelo passen.
 
Mit einer unmodifizierten Gravelschaltung wird er wahrscheinlich nicht allzu glücklich werden. Eine unmodifizierte MTB-Schaltung würde gut funktionieren. Das ist der Kern meiner Aussage hier und deshalb will ich das nochmal final wiederholen.
 
Der Hintergrund, warum ich auf ein Gravelbike gekommen bin, ist, dass ich nur 1 Fahrrad haben kann (Im Keller geht sich bei mir nicht mehr aus, und wenn ich es woanders lagere, verwende ich es nie). Weiters habe ich schon öfter geliebäugelt, auch mal Strecken zu fahren, wo man länger über die Straße anreist. Das mag ich mit dem MTB nicht, Asphalt fahren macht damit keinen Spaß. Ich bin früher bereits Rennrad gefahren, und mochte das eigentlich recht gerne, ein Gravel Bike scheint da für mich genau meinen Anwendungsfall zu trefffen, vorrausgesetzt, es lassen sich die Forstraßen damit bewerkstelligen.
Mich würde an einem komplett ungefederten Gravel vorallem die ständigen Vibrationen am Lenker stören. Also mMn auf jeden Fall ein Rad mit einer Federgabel nehmen.

Ich hatte da gleich zu meiner Beginner-Zeit ein sehr unangenehmes Erlebnis mit einem HT mit Starrgabel gehabt:
auf einer etwas abschüssigen Strasse auf schlechtem Asphalt hatte ich auf einmal alles doppelt gesehen. o_O Das ging dann zwar wieder, war mir aber doch ein ernster Warnruf bzgl. meiner Gesundheit gewesen. Wenn ich so etwas öfter gemacht hätte, dann wäre das bei mir wohl früher oder später in Richtung einer ernstzunehmenden Gehirnerschütterung gegangen. In jüngster Zeit ist auch bekannt geworden, daß selbst der/die eine oder andere Profifahrer/in mit massiven Gesundheitsschäden durch Gehirnerschütterungen zu tun hat. Das hattte man früher nie für ernst genommen.
Das ist also kein Spässle.

Seit meinem Erlebnis mit dem HT mit Starrgabel nur noch ein Fully mit weniger Federweg. Heute also ein DC- oder ein XC-Bike. Ein Hardtail mit einer Federgabel ginge wohl auch, wenn du hinten keine Federung brauchst. Vielleicht gibt's ja auch ein Gravel mit Federgabel.

Es gibt auch sehr schnelle MTB-Reifen, wie Conti Dubnital Race-Reifen oder die neuen Specialized Race-Reifen, die man auf einem MTB-Hardtail mit Federgabel fahren könnte.

Oder versuche mal an deinem jetzigen Fully die Conti Dubnital 2,4 mit Race-Karkassen. Da wirst du erleben, wie dein Fully zur Beschleunigungsrakete und auch sonst sehr schnell wird.
 
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Mich würde an einem komplett ungefederten Gravel vorallem die ständigen Vibrationen am Lenker stören. Also mMn auf jeden Fall ein Rad mit einer Federgabel nehmen.

Ich hatte da gleich zu meiner Beginner-Zeit ein sehr unangenehmes Erlebnis mit einem HT mit Starrgabel gehabt:
auf einer etwas abschüssigen Strasse auf schlechtem Asphalt hatte ich auf einmal alles doppelt gesehen. o_O Das ging dann zwar wieder, war mir aber doch ein ernster Warnruf bzgl. meiner Gesundheit gewesen. Wenn ich so etwas öfter gemacht hätte, dann wäre das bei mir wohl früher oder später in Richtung einer ernstzunehmenden Gehirnerschütterung gegangen. In jüngster Zeit ist auch bekannt geworden, daß selbst der/die eine oder andere Profifahrer/in mit massiven Gesundheitsschäden durch Gehirnerschütterungen zu tun haben.
Das ist also kein Spässle.

Seit meinem Erlebnis mit dem HT ohne Federgabel nur noch ein Fully mit weniger Federweg. Heute also ein DC- oder ein XC-Bike. Ein Hardtail mit einer Federgabel ginge wohl auch, wenn du hinten keine Federung brauchst. Vielleicht gibt's ja auch ein Gravel mit Federgabel.

Es gibt auch sehr schnelle MTB-Reifen, wie Conti Dubnital Race-Reifen oder die neuen Specialized Race-Reifen, die man auf einem MTB-Hardtail mit Federgabel fahren könnte.

Standen die Doppelbilder mit einem Sturz in Verbindung?
 
Nein, nur durch die Erschütterungen am Lenker ohne Federgabel von der schlechten Strasse.

Eine ernstzunehmende Gehirnerschütterung nur durch Vibrationen beim Radfahren im Gelände halte ich für eher ausgeschlossen, sofern man neurologisch nicht bereits stark vorerkankt ist.

Die von dir erwähnten Syndrome nach Gehirnerschütterung treten nach Sturz auf den Kopf auf. Häufig bei Folgestürzen, vor allem, wenn zwischen den Stürzen keine ausreichende Pause bzw. Heilungsphase liegt.
 
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