Niemals, festverbaute Akkus, nur Sondermüll. Gibt nix besseres als frische Akkus einfach reinlegen zu können.
So haben die verantwortlichen bei Philips wohl damals auch gedacht und haben dadurch eine eigentlich gute Lampe derart kastriert, dass sie weit unter ihren Möglichkeiten bleiben musste und daher vermutlich nur wenige Leute bereit waren den doch recht stolzen Preis dafür zu bezahlen.
Wegen der Festlegung auf NiMH Akkus hat die Lampe kurze Laufzeiten, eine unbrauchbare Akkustandsanzeige und ein schlechtes Kälteverhalten (was bei einer Fahrradlampe besonders doof ist, weil wenns dunkel ist, ist meist auch kalt). Die Lampe war eigentlich nur auf niedriger Stufe sinnvoll nutzbar, da die hohe Stufe selbst bei besten Akkus nach 1-1,5h nicht mehr nutzbar war (mit den mitgelieferten bei Kälte fast gar nicht). Das sind alles prinzipbedingte Einschränkungen, die mit NiMH Akkus einfach nicht zu umgehen sind. Die passen eben nicht zu einer Lampe mit solchen Leistungsdaten.
Auch Li-Akkus kann man tauschbar gestalten - und da man zum Öffnen des Batteriefachs ohnehin
Werkzeug braucht, wäre es auch nicht mit groß zusätzlichem Aufwand verbunden gewesen. Ich wage zu behaupten, dass 99% der Nutzer nie den Bedarf zum Akkuwechseln gehabt hätten, weil Li Akkus schon damals sehr lange hielten (länger als so manche Lampe) und auch wenn die Kapazität deutlich nachgelassen hätte, wäre man immer noch auf dem Niveau der Ni-Akkus gewesen. Das Laden wäre auch zuverlässiger gewesen und das Verhalten bei Kälte sowieso.
Aber egal, man hat eben lieber an Symptomen rumgedoktort statt eine vernünftige Lösung gebaut und letztlich keinen Erfolg mit der Lampe gehabt. Schade, aber nicht zu ändern. Es gibt ja mittlerweile ausreichend Alternativen.