Laufradsatzwahl für neues AM/Enduro

Registriert
9. September 2015
Reaktionspunkte
1.913
Ort
Gaaden bei Wien
Schönen Abend,

als Ergänzung zu meinem Aufbauthread würde ich gerne eure Meinungen zu den neuen Laufrädern einholen.

Ich baue mir ein neues All-Mountain/Enduro-Bike auf. Mein Fokus liegt überwiegend auf technischen, verblockten Naturtrails, gelegentlich aber auch auf gröberen, schnellen Trails und Bikeparks, alles allerdings in Maßen und mit Drops und Sprüngen im Rahmen der ASTM-Kategorie 4. Mein Systemgewicht beträgt maximal 105 kg.

Zum einen würde mich eure Einschätzung zu Aluminium vs. Carbon für diesen Einsatzzweck interessieren, sowohl hinsichtlich Fahreigenschaften als auch Haltbarkeit.

Bisher bin ich ausschließlich Aluminiumfelgen gefahren. An meinen beiden Bikes habe ich aktuell die Newmen Evolution SL A.30 montiert: am Madonna als kompletten Newmen-Laufradsatz, am Hardtail in der PI-ROPE-Version. Die Felge am Madonna hat zwar ein paar Kratzer, ist insgesamt aber noch gut in Schuss. Probleme gab es eher mit gelockerten oder gebrochenen Speichen. Bei den PI ROPE dagegen hatte ich bislang keinerlei Schwierigkeiten, der Laufradsatz ist wirklich hervorragend.

Die Neuanschaffung soll das Madonna ersetzen und gegenüber dem rund 1.800 g schweren Newmen-Laufradsatz möchte ich gerne etwas Gewicht sparen. Der neue Laufradsatz wird mit Hutchinson Toro Gravity Reifen in 2.35" kombiniert.

Bisher angesehen habe ich mir:
  • PI ROPE / NEWMEN Evolution SL A.30: Den fahre ich am Hardtail. Mit 1.580 g für einen Aluminium-Laufradsatz sehr leicht und auf jeden Fall robust genug für mich.
  • PI ROPE / NEWMEN Advanced SL A.30: Mit 1.480 g nur wenig leichter, dafür vermutlich eine sehr robuste Carbonfelge.
  • PI ROPE LILIENTHAL XT: Mit 1.380 g deutlich leichter, allerdings liest man im Forum wenig Positives über diese Felgen.
  • PI ROPE / DUKE Crazy Jack SLS5: Mit 1.270 g extrem leicht, aber möglicherweise nicht robust genug für meinen Einsatzbereich.
  • DT Swiss XMC 1200 SPLINE: Mit 1.536 g etwas schwerer als der PI ROPE / NEWMEN Advanced SL A.30, bei ähnlichem Preis. Ich bin mir unsicher, welcher der beiden Laufradsätze die robustere Option ist.
  • NONPLUS EN349: Mit Messerspeichen kommt der Laufradsatz auf 1.480 g und liegt damit im Mittelfeld dieser Liste. Der Test auf mtb-news.de fällt sehr positiv aus.
  • NEWMEN Phase 30 Trail: Mit 1.455 g relativ leicht und vergleichsweise günstig. Newmen meinte auf Nachfrage, dass sie hinsichtlich Robustheit auf dem gleichen Niveau liegen wie die älteren und schwereren Advanced SL A.30. EDIT: die Aussage von NEWMEN galt für die Phase Base-Felge, dieser Laufradsatz hat vorne aber die Phase Light verbaut.
Habt ihr Erfahrungen mit den genannten Laufradsätzen oder vielleicht weitere Vorschläge, die ich mir ansehen sollte?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hilfreichster Beitrag geschrieben von davez

Hilfreich
Zum Beitrag springen →
Kann nur was zum xmc1200 sagen. Fahre den seit fünf Jahren an nem SC Hightower.
Direkt nach zwei Wochen Felge gebrochen auf hometrail (hohe Geschwindigkeit, Sprung, Landung auf Wurzel) . Tausch auf Garantie. Entweder Materialfehler oder tubeless setup nicht dicht, denn seitdem absolut null Probleme. Kein Nachzentrieren etc. Einsatz hometrails, aber auch schon in nauders, livigno und vinschgau damit gewesen.
Bester LRS. Das geringe Gewicht in Kombination mit leichten Reifen (onza ibex porcu) ist ein Traum. Würd ich sofort wieder kaufen. Systemgewicht ca 95kg.
 
Direkt nach zwei Wochen Felge gebrochen auf hometrail (hohe Geschwindigkeit, Sprung, Landung auf Wurzel) .
Danke für deine Antwort! War der Schaden vorne oder hinten?

Mich würde generell interessieren, was ihr davon haltet, dass Newmen bei den Phase-Laufrädern vorne eine leichtere Felge verbaut als hinten. Passieren Felgenbrüche oder andere Schäden wirklich eher am Hinterrad?
 
Das war hinten. Ich würde heute sagen, dass da paar unglückliche Umstände zusammen kamen.
Generell.... Meine Alu Laufräder zerstöre ich mir alle immer hinten. Ein Vorderrad hab ich noch nie kaputt bekommen. Hinterräder schon einige.
 
Generell.... Meine Alu Laufräder zerstöre ich mir alle immer hinten. Ein Vorderrad hab ich noch nie kaputt bekommen. Hinterräder schon einige.
Dann ist der Ansatz von Newmen vielleicht doch interessant. Wenn das schwächere Vorderrad kein Problem ist, wäre der Phase 30 Trail leichter als der DT Swiss, bei gleicher ASTM-4-Freigabe und sogar höherem zulässigen Systemgewicht.
 
Ich hab bisher auch nur hinten eine carbon Felge zerstört.
Das war aber auch dem optimistischen Einsatz geschuldet.
Alu felgen habe ich sowohl vorne als auch hinten schon zerdellt.
Beides aber eher nicht in dem geplanten Einsatzbereich, sondern im Bikepark beim hacken.
Bei deinem Einsatzgebiet sehe ich das System unterschiedlich schwerer Felgen vorne und hinten als sinnvoll an.
Vorne agileres Verhalten, da leichteres Laufrad, hinten stabiler.
 
Ich habe mir meine aktuellen Felgen jetzt auch noch einmal genauer angesehen, und die am Hinterrad haben definitiv mehr abbekommen. Keine Dellen, aber doch deutlichere Kratzer, wie auf den angehängten Fotos.

Das sollten die genannten Carbonfelgen aber ebenfalls aushalten, oder?
 

Anhänge

  • IMG_6219.JPG
    IMG_6219.JPG
    563,3 KB · Aufrufe: 77
  • IMG_6222.JPG
    IMG_6222.JPG
    708,8 KB · Aufrufe: 78
Das schreibt Newmen im Vorstellungsthread der Phase-Felgen:

Ich habe mir fürs leichte AM auch nen Satz Base/Light zusammengebaut.
Die Base war merklich steifer oder besser verarbeitet, der Aufwand zum Auszentrieren war absolut minimal. Die Light hat sich etwas mehr geziert, aber ging schon.

Bin noch nicht soviel gefahren, aber für meine derzeit - leider - ca. 95 kg reicht's.
 
Ich habe mir fürs leichte AM auch nen Satz Base/Light zusammengebaut.
Von den Phase?

Die Einordnung zwischen Alu und Carbon und alt und neu ist für mich etwas verwirrend. Mit den alten Evolution SL A.30 komme ich gut klar. Die liegen mit 510 g nur knapp über der Beskar Light mit 490 g, während die Beskar Base mit 570 g deutlich schwerer ist.

Der frühere Advanced SL A.30 aus Carbon hat eine höhere Gewichtsfreigabe als der Evolution. Mit 460 g liegt er aber über der Beskar Base mit 430 g und weit weg von der Beskar Light mit 335 g.

Die Laufradsätze mit PI ROPE kämen auf folgende Werte:

PI ROPE NEWMEN Beskar 30 Trail (Light/Base)1.620g
PI ROPE NEWMEN Evolution SL A.301.580g
PI ROPE NEWMEN Phase 30 Enduro (Base/Strong)1.520g
PI ROPE NEWMEN Advanced SL A.301.480g
PI ROPE NEWMEN Phase 30 Base/Base1.420g
PI ROPE NEWMEN Phase 30 Trail (Light/Base)1325g

Mir raucht der Kopf ...

Bin mir einerseits weiterhin unsicher ob Alu nicht mehr Traktion und Komfort bietet, oder ob diese Carbon-Felgen das genauso gut können, insbesondere mit den Textilspeichen.

Bei Carbon stellt sich die Frage welche der Kombinationen. Für die alten Advanced SL gibt es einige Testberichte die sich positiv äußern, auch über die Nachgiebigkeit. Die Variante Phase Base/Base wäre geringfügig leichter.

Und die Variante Phase Light/Base ist natürlich verlockend leicht. Ich wiege 87kg fahrfertig, also auch kein Leichtgewicht, aber rein von den Freigaben müsste der locker reichen (150kg, Kategorie 4). Die Frage ist dann eher ob sie Stürze und Felskontakte gut genug mitmachen.
 
Ich bin den Phase 30 Trail LRS (Base/Light) einen Sommer am Trailbike gefahren. 3-4 mal auch im Bikepark. LRS war absolut unauffällig, liege bei knapp über 70kg. Habe mir dann aber einen A.30 Slowbuild LRS für 299€ bestellt (A.30, nicht SL). Mit den Fade Naben hatte ich noch nie irgendein Thema. In Summe war mir persönlich der Carbon LRS wohl zu steif, irgendwie nicht mein Fahrgefühl gewesen.
 
Pfuah - ich hänge mich hier einfach mal rein. =)

Ich finde es ziemlich gut, dass Newmen bei seinen neuen Felgengenerationen sich dem angenommen hat, was mir vorher da einfach fehlte. Bei den Alufelgen ist es der geschweißte Stoß und die Hakenfelgenausführung, sowie auch das flachere Profil, da haben sie doch viel richtig gemacht. Auf Grund der Abstufung von Light zu Base zu Strong hat man zudem auch durchaus die Möglichkeit individuell passende Konfigurationen zusammen zu stellen, die ein Optimum aus Haltbarkeit und Gewichtsreduktion herausholen sollen, hier passen auch die Schritte zwischen den Felgen von den zu erwartenden Belastungsgrenzen her. So weit die Alufraktion.

Im Carbonbereich trifft das zwar eigentlich auch zu, aber hier sind die Sprünge zwischen den Felgen viiiel größer. Bei den Alufelgen liegen so ca. 60-70g dazwischen, was bei Alu auf jeden Fall der Schritt von XC zu AM, von AM zu ED bedeutet und damit recht gut in der Anwendung passt. Wer sich nicht sicher ist, ob er am VR wirklich so große Einschläge kassiert, der nimmt das leichtere Modell und setzt darauf, dass die HR Felge das schluckt, was an Durchschlägen eben noch so eingesammelt wird - aber die VR Felge ist deshalb nicht unterdimensioniert, sondern sorgt für eine gute Balance, die dich in der Anwendung nicht einschränken wird.
Tjaaa, aber bei Carbon sind es 100g Sprünge zwischen den Felgen. Das ist echt massiv viel. Wenn du also eine Light als Frontfelge fährst und eine Base am HR, dann spielen diese Felgen auch im Querschnitt genommen nicht wirklich in einem harmonischen Verhältnis zueinander. Wenn du wirklich so fährst, dass die stabilere HR Felge gut hergenommen wird, finde ich dann die 100g leichtere VR Felge eigentlich zu wenig. Fährst du so, dass die leichtere VR Felge nicht ausversehen überstrapaziert wird, ist die HR Felge eigentlich zu massig. Mir persönlich fällt es da extrem schwer wirklich eine klare Aussage zu treffen, bei welchem Fahrer denn diese Art von Kombination der richtige Mittelweg ist, eben weil ich immer glaube, dass nicht das Optimum getroffen wird.
Bei Duke finde ich die Abstufungen da einfach passender bzw. kann man sie treffender auswählen.

Bzgl. der Frage nach Textilspeichen: Wenn du mit PiRope schon gute Erfahrungen gesammelt hast, dann hast du ja schon recht gute Grundlage das entscheiden zu können. Was ich hier auch immer bisschen nachteilig finde, ist die Begrenzung auf die dafür vorbereiteten Komponenten, wie eben Felgen oder Naben. Da können BERD Spokes universeller eingesetzt - und eventuell auch ersetzt werden. Dort bist du nicht daran gebunden spezielle vorbereitete Bauteile für exakt dieses Speichensystem zu benutzen.
VG
Hexe
 
Pfuah - ich hänge mich hier einfach mal rein. =)
Vielen Dank für deine ausführlichen Erläuterungen, sie waren auf jeden Fall sehr hilfreich.

Darf ich dich noch nach deiner Einschätzung zu Alu vs. Carbon fragen? Ist Aluminium deiner Meinung nach bei der gut dosierten Nachgiebigkeit („Compliance“) Carbon generell noch überlegen, oder können hochwertige Carbon-Felgen das mittlerweile genauso gut? Anders gefragt: spricht für Carbon nur das geringere Gewicht und die höhere Haltbarkeit oder auch die Fahreigenschaften?

Und sind aus deiner Sicht die neuen Carbon-Felgen auch besser als die alte Advanced SL A.30? Newmen meinte auf Nachfrage, sie seien technologisch weiterentwickelt, aber mir ist nicht klar, inwiefern.

Bei Duke finde ich die Abstufungen da einfach passender bzw. kann man sie treffender auswählen.
Welche Felgen von Duke meinst du damit genau? Die Crazy Jack mit 355 g und die Fury Jack mit 460 g unterscheiden sich ja auch um 105 g.
 
Es gibt mittlerweile auch im Carbonbereich einige Felgen, die auf dieses Compliance-Thema eingehen. Zipp Moto3Zero oder WeAreOne Convergence wären da so Kandidaten, die man da u.a. nennen kann. Aber ich finde nicht, dass hier schon der Gipfel der Glückseligkeit erreicht ist. Die Felgen sind noch ziemlich schwer, weshalb sie dann im direkten Vergleich zu Alufelgen gar nicht mal mehr Vorteil im Bereich von Masse bringen und zum anderen sind sie auch zu nachgiebig, so dass sie von Fahrern lieber nur am HR gefahren werden (um die Kinetik in Anliegern mitnehmeh zu können), damit das VR doch noch direkter/präziser gefahren werden kann (trifft vor allem bei der Zipp zu). Das Feedback zu den Fahreigenschaften ist auch recht unterschiedlich, jeder Fahrer hat da ein anderes Verständnis und so kann es schon vorkommen, dass der eine sagt, die Felgen sind super dämpfend und ne tolle Erfahrung im Trail, während ein anderer sie zu weich oder zu steif findet. Ich kann dann immer nur versuchen zu extrapolieren.

Bei den aktuellen Carbonfelgen von Newmen fehlt mir bisher noch verbrauchbares Feedback - soll heißen ich hatte hier noch keine Defekte, weshalb ich noch nicht weiß, wo die genauen Grenzen vom Material liegen. Heißt aber auch, dass sie gut zu den gewählten Anwendungen passen und noch genügend Puffer besitzen - kann also auch sein, dass meine konservative Einstellung gegenüber den Mix-Kombinationen zu zaghaft ist. Ich weiß das noch nicht genau zu beurteilen.

Bei Duke gibt es die CrazyJack SLS5 mit ca. 355g, die FuryJack 33 SLS5 mit 420g und die FuryJack 30 SLS5 mit 460g. Das passt schon, finde ich. =)
 
Ich stand vor den gleichen Fragen für einen neuen LRS für mein neues Enduro.
Am alten Enduro (mein do-it-all rad) bin ich über 5 Jahre den PIROPE LRS mit Newmen Evolution SL.A 30 gefahren. Und nur aus Dummheit musste ich eine HR-Felge 1x Tauschen. Ich bin vom leichten PIROPE LRS begeistert. So sollte es auch fürs neue Enduro wieder PIROPE werden. Am liebsten noch leichter, so blieb nur der Schritt zur Carbonfelge und den "light" Naben (ich möchte eine laute Nabe). Ich wiege 70 kg und habe mich für die PIROPE light NEWMEN Phase 30 Base/Base entschieden, deutlich unter 1.400g (auch nach Beratung von PIROPE). Falls es zum Felgentausch kommt hat Newmen ja ein faires Crash Replacement und PIROPE einen schnellen unkomplizierten Service, das läuft 1A und habe ich schon in Anspruch genommen.
Deshalb habe ich mich auch für die Newmen Felgen entschieden, DUKE hätte ich eigentlich lieber genommen, aber die bieten da nix an (zumindest ist mir nix bekannt) und sind noch preisintensiver.
So wie ich es zwischen den Zeilen gelesen habe soll die Phase 30 Base ja besser/ robuster wie die Advanced SL A.30 sein und diese besser/ robuster Evolution SL A.30. Und da sollte meine Wahl passen.
Das Neue ist aktuell im Aufbau, da kann ich leider noch keine Erfahrung weitergeben.
Gespannt bin ich auf jeden Fall.
 
Danke für deine Erfahrungen, das klingt sehr ähnlich zu meiner Fragestellung. Ich hatte gestern ebenfalls noch einmal Austausch mit Newmen und tendiere aktuell auch zur Phase-30-Base/Base-Kombination. Allerdings würde ich die „normalen“ Newmen-Fade-Naben nehmen. PI ROPE meinte, die „Light“-Version sei etwas wartungsintensiver, da sie empfindlicher auf Schmutz reagiert.

Ich telefoniere heute noch einmal mit PI ROPE und treffe dann eine Entscheidung. 😀
 
[...]Newmen ja ein faires Crash Replacement und PIROPE einen schnellen unkomplizierten Service, das läuft 1A und habe ich schon in Anspruch genommen.
Deshalb habe ich mich auch für die Newmen Felgen entschieden, DUKE hätte ich eigentlich lieber genommen, aber die bieten da nix an (zumindest ist mir nix bekannt) und sind noch preisintensiver.
[...]

Also Duke bietet 3 Jahre Garantiezeitraum mit -50% CrashReplacement auf ihre Carbonfelgen. Ist meiner Meinung nach auch vollkommen in Ordnung.
VG
 
Also Duke bietet 3 Jahre Garantiezeitraum mit -50% CrashReplacement auf ihre Carbonfelgen. Ist meiner Meinung nach auch vollkommen in Ordnung.
Die DUKE sind schon sehr spannend. 33 mm sind mir allerdings zu breit für meine relativ schmalen Reifen (Hutchinson Toro Gravity in 2.35"). Damit wäre ich dort auf die Crazy Jack SLS5 (355 g) oder die Fury Jack SLS5 Rear (460 g) festgelegt. Wobei diese Kombination insgesamt schwerer und damit vermutlich auch robuster wäre als die abgestufte Light/Base-Kombi von Newmen.

Wegen der Breite habe ich auch die NONPLUS EN349 ausgeschlossen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die DUKE sind schon sehr spannend. 33 mm sind mir allerdings zu breit für meine relativ schmalen Reifen (Hutchinson Toro Gravity in 2.35"). Damit wäre ich dort auf die Crazy Jack SLS5 (355 g) oder die Fury Jack SLS5 Rear (460 g) festgelegt. Wobei diese Kombination insgesamt schwerer und damit vermutlich auch robuster wäre als die abgestufte Light/Base-Kombi von Newmen.

Wegen der Breite habe ich auch die NONPLUS EN349 ausgeschlossen.

Das hat jetzt wirklich nichts damit zu tun, dass ich dir hier noch die Entscheidung streitig machen möchte, es ist aus reinem Interesse : was genau ist hier deine Befürchtung mit der breiteren Felge?
 
Das hat jetzt wirklich nichts damit zu tun, dass ich dir hier noch die Entscheidung streitig machen möchte, es ist aus reinem Interesse : was genau ist hier deine Befürchtung mit der breiteren Felge?
Ehrlich gesagt habe ich keine Erfahrung mit breiteren Felgen. Im Wesentlichen habe ich Bedenken, dass der Reifen dadurch zu flach wird und die Seitenstollen nicht mehr optimal greifen.
Im Anhang findest du Fotos des Toro auf 30-mm-Felgen (die hatte ich gerade zur Hand, weil wir das Thema auch im Aufbauthread diskutiert haben). Der Toro ist nominell 57 mm breit, auf meinen Felgen misst er knapp 61 mm.
 

Anhänge

  • IMG_6214_cropped.jpg
    IMG_6214_cropped.jpg
    585,4 KB · Aufrufe: 61
  • IMG_6215_cropped.jpg
    IMG_6215_cropped.jpg
    664,5 KB · Aufrufe: 44
  • IMG_6216_cropped.jpg
    IMG_6216_cropped.jpg
    1 MB · Aufrufe: 66
Ehrlich gesagt habe ich keine Erfahrung mit breiteren Felgen. Im Wesentlichen habe ich Bedenken, dass der Reifen dadurch zu flach wird und die Seitenstollen nicht mehr optimal greifen.
Im Anhang findest du Fotos des Toro auf 30-mm-Felgen (die hatte ich gerade zur Hand, weil wir das Thema auch im Aufbauthread diskutiert haben). Der Toro ist nominell 57 mm breit, auf meinen Felgen misst er knapp 61 mm.

Joa, der ist ganz schön grob für sein recht geringes Maß (ich bin es mittlerweile echt gewohnt eher 2,5" Reifen als Referenzmaterial zu bedenken) - von daher kann es durchaus sein, dass deine Überlegung die richtige ist. Bei dem Reifen fehlt mir ein bisschen das Gefühl dafür, wie sehr er sich vom Aufbau verändert, wenn die Felge noch mal 3mm breiter wird. Ich kann nur sagen, dass ich die Syntace W33 bzw. C33i schon immer sehr gern verwendet habe, also auch Felgen mit 33mm Maulweite, und es wäre mir nicht bekannt, dass hier irgendwann mal jemand das Problem bekommen hat, dass die Reifen zu unangenehm in der Lauffläche/den Seitestollen wurde..
Vg
Hexe
 
Joa, der ist ganz schön grob für sein recht geringes Maß (ich bin es mittlerweile echt gewohnt eher 2,5" Reifen als Referenzmaterial zu bedenken) - von daher kann es durchaus sein, dass deine Überlegung die richtige ist. Bei dem Reifen fehlt mir ein bisschen das Gefühl dafür, wie sehr er sich vom Aufbau verändert, wenn die Felge noch mal 3mm breiter wird. Ich kann nur sagen, dass ich die Syntace W33 bzw. C33i schon immer sehr gern verwendet habe, also auch Felgen mit 33mm Maulweite, und es wäre mir nicht bekannt, dass hier irgendwann mal jemand das Problem bekommen hat, dass die Reifen zu unangenehm in der Lauffläche/den Seitestollen wurde..
Ich mag den Toro Gravity sehr. Die Karkasse ist für meine Zwecke stabil genug, gleichzeitig ist das Gewicht vergleichsweise niedrig. Ich habe auch breitere Reifen von WTB und Maxxis ausprobiert, bin jedoch immer wieder zum Toro zurückgekehrt.

Die drei Millimeter mehr würden in jedem Fall wohl nur einen subtilen Unterschied machen, und zu einem gewissen Teil möchte ich wohl einfach bei dem bleiben, was ich kenne.

Insgesamt war das Setup aus Evolution SL A.30 und Toro für mich immer sehr zuverlässig. In den letzten fünf Jahren hatte ich drei Schäden: einmal einen Speichenbruch durch normale Belastung auf einem gröberen Trail, einmal hat ein heftiger Felskontakt das Schaltwerk in die Speichen gedrückt und eine Speiche zum Reißen gebracht, und ein weiteres Mal hat mir bei einem Sturz ein Ast oder etwas Ähnliches das Ventil abgerissen, wobei die Speichen unversehrt geblieben sind. In den beiden letztgenannten Fällen hätte vermutlich auch ein robusterer Laufradsatz nichts verhindern können.
 
Hab nochmal weiter recherchiert. Für die Idee mit dem leichteren Vorderrad gibt’s mit den Beast-Felgen eine ganz gute Option. Die Kombi XC30 vorne und ED30 hinten ist etwa 10 g leichter als die Newmen Phase 30 Enduro Variante und mit rund 70 g Unterschied liegen Vorder- und Hinterrad näher beieinander. Und sie sind sogar für PI ROPE verfügbar.

Als Alternative zu meiner favorisierten Phase 30 Base/Base Variante gefällt mir schon auch die Duke Fury Jack mit 420 g vorne und 460 g hinten ziemlich gut, trotz der 33 mm. Auf PI ROPE müsste man da aber wahrscheinlich verzichten.
 
Zurück