Stoll P32 im ersten Test: So fährt sich das 32"-Mountainbike

Peter N. hat es in seiner Diplomarbeit genau anders beschrieben. Nicht nur Fahrradfahrer glauben daran sondern auch Fahrradreifenhersteller. Fahrradfachzeitschriften sind auf diese Diplomarbeit sofort angesprungen und haben theoretisch wie auch praktisch bewiesen, dass Peter N. recht hat. Jetzt kommst Du ...


Dafür gibt es einen Fachbegriff. Leute, die von Reifentechnik Ahnung haben, kennen diesen Fachbegriff.
Kannst die mal Arbeit, bzw. Tests verlinken? Interessiert mich jetzt. Zu Peter N. finde ich leider nichts
 
Ist bei beiden Versuchen der Reifen identisch? Weil, um das Vorderrad am Boden zu halten, sehe ich die Wirkung der langen Strebe sofort. Da habe ich das Bild von Hillclimb-Wettbewerben mit Motorrädern vor Augen. Nur wütet vorne ein aufgemotzter Motor und das HR dreht sich permanent durch und der Fahrer kämpft vor lauter überschüssiger Leistung dauernd gegen den Überschlag.

Hingegen pauschal bessere Traktion je länger die Strebe, kann ich mir beim MTB nicht recht vorstellen. Angenommen du machst analog zum Motorrad eine 1m Strebe rein - fehlt da nicht das Gewicht des Fahrers? Und für ein durchdrehendes Rad fehlt uns sowieso die Kraft. Ich denke, es gibt einen Punkt, wo sich alles in der Waage hält. Vermutlich darum sind die Strebenlängen +/- im gleichen Rahmen.
Für mein Verständnis muss ein Lot (roter Pfeil) das durch den Schwerpunkt des Fahrers gefällt wird (auch in steilen Anstiegen) vor dem Auflagepunkt des hinteren Reifens fallen damit ein Rad gute Klettereigenschaften hat. Je größer der Fahrer desto länger muss die Kettenstrebe werden um auch bei sehr steilen Anstiegen eine ausgewogene Gewichtsverteilung zu ermöglichen. Da ein Rad nur gut fährt wenn das Verhältnis von FC/RC ausgewogen ist erfordert eine lange Kettenstrebe einen entsprechend langen Hauptrahmen bzw. Radstand.

In meinen Augen macht es gerade bei XC- und Marathonbikes keinen Sinn die Kettenstrebenlänge zugunsten der "Wendigkeit" so weit zu kürzen das die Klettereigenschaften leiden.

Von daher sehe ich gerade bei XC- und Marathonbikes absolut keinen Sinn bei kurzen Kettenstreben und Radständen. Kurvenfahren ist eine koordinative Fähigkeit die man verbessern kann. Eine kraftraubende Sitzposition bergauf kann man nur über zusätzlichen Energieaufwand kompensieren.

radfahrer_an_schiefer_ebene.jpg
 
Vielleicht könntest du dich einmal kurz vorstellen, es kann etwas merkwürdig erscheinen, dass du dich vor wenigen Wochen erst hier angemeldet hast und ausschließlich über das 32er Thema mitdiskutierst und vermutlich auch nicht in deiner Muttersprache. Ansonsten könnte die Vermutung aufkommen, du bist selbst in "der Industrie" tätig ;)
Nicht benoetigt, meiner Meinug nach.
Bin nur Forum benützer. Beurteile mich nach dem Inhalt, nicht nach vermeintlichen versteckten Absichten.
In meine Nachrichten habe ich schon viel geteilt.
Und selbst dann, was wäre, wenn ich in der Branche arbeiten würde?
 
Peter N. hat es in seiner Diplomarbeit genau anders beschrieben. Nicht nur Fahrradfahrer glauben daran sondern auch Fahrradreifenhersteller. Fahrradfachzeitschriften sind auf diese Diplomarbeit sofort angesprungen und haben theoretisch wie auch praktisch bewiesen, dass Peter N. recht hat. Jetzt kommst Du ...


Dafür gibt es einen Fachbegriff. Leute, die von Reifentechnik Ahnung haben, kennen diesen Fachbegriff.
Link, bitte? Du sagst wenig mehr als einer Peter is nicht einverstanden mit etwas und Leute glauben him eher. Lerne gerne was er meint. Diplomas...meinen nicht für mich.
 
Für mein Verständnis muss ein Lot (roter Pfeil) das durch den Schwerpunkt des Fahrers gefällt wird (auch in steilen Anstiegen) vor dem Auflagepunkt des hinteren Reifens fallen damit ein Rad gute Klettereigenschaften hat.
Sehe ich auch so.
Je größer der Fahrer desto länger muss die Kettenstrebe werden um auch bei sehr steilen Anstiegen eine ausgewogene Gewichtsverteilung zu ermöglichen. Da ein Rad nur gut fährt wenn das Verhältnis von FC/RC ausgewogen ist erfordert eine lange Kettenstrebe einen entsprechend langen Hauptrahmen bzw. Radstand.
Ausgewogenheit ist das Schlüsselwort. Darum vermute ich bei deinen Testbikes das als Hauptgrund. Und nicht die Aussage, je länger die Strebe, desto besser. So hatte ich das zumindest gelesen.
In meinen Augen macht es gerade bei XC- und Marathonbikes keinen Sinn die Kettenstrebenlänge zugunsten der "Wendigkeit" so weit zu kürzen das die Klettereigenschaften leiden.
Ich bin auch ein Freund der langen Streben. Wendigkeit ist ohnehin ein etwas inflationärer Begriff. Genau so wie jedes Hollandrad mittlerweile Abfahrtsorientiert ist.
Von daher sehe ich gerade bei XC- und Marathonbikes absolut keinen Sinn bei kurzen Kettenstreben und Radständen. Kurvenfahren ist eine koordinative Fähigkeit die man verbessern kann. Eine kraftraubende Sitzposition bergauf kann man nur über zusätzlichen Energieaufwand kompensieren.
Bin ich bei dir.
 
Kannst die mal Arbeit, bzw. Tests verlinken? Interessiert mich jetzt. Zu Peter N. finde ich leider nichts
Google nach "peter nilges diplomarbeit"

Peter Nilges und seine weltberühmte Diplomarbeit.

Selbst die weltbesten Rennfahrer haben vor dieser Diplomarbeit nicht gewußt, dass sie viel zu schmale Reifen fahren und das auch noch mit zu viel Druck. Affig war das eine ganz bestimmte XC Rennen, bei dem ... ?ja wer war das blos? ... mit 40mm Reifen gewonnen hat, während alle anderen breiter unterwegs waren.
 
Google nach "peter nilges diplomarbeit"


Peter Nilges und seine weltberühmte Diplomarbeit.

Selbst die weltbesten Rennfahrer haben vor dieser Diplomarbeit nicht gewußt, dass sie viel zu schmale Reifen fahren und das auch noch mit zu viel Druck. Affig war das eine ganz bestimmte XC Rennen, bei dem ... ?ja wer war das blos? ... mit 40mm Reifen gewonnen hat, während alle anderen breiter unterwegs waren.


Schnell durch gelesen. Womit genau war ich nicht einverstanden? Alles ziemlich wie ich lange wusste und in mein Rennen benutzt habe.

Ich habe zeit 2003 mit Surly Bikes schon "Gravel" und "30mm am Strasse" gefahren. Es war immer klar an Surly dass beiter besser sein kann.
 
Nicht benoetigt, meiner Meinug nach.
Bin nur Forum benützer. Beurteile mich nach dem Inhalt, nicht nach vermeintlichen versteckten Absichten.
In meine Nachrichten habe ich schon viel geteilt.
Und selbst dann, was wäre, wenn ich in der Branche arbeiten würde?
Die Art und Weise, wie Du schreibst, macht in der Tat den Eindruck, als seist Du vom 32"-Gott persönlich als Prophet hierher gesandt worden, um die Ungläubigen zu bekehren.

Nun ja, lass Dich nicht abhalten...
 
Die Art und Weise, wie Du schreibst, macht in der Tat den Eindruck, als seist Du vom 32"-Gott persönlich als Prophet hierher gesandt worden, um die Ungläubigen zu bekehren.

Nun ja, lass Dich nicht abhalten...
Wie geht's dir?? Hyperbole much?
Ich bin 194 cm und war früh dabei mit 29 Zoll, Rennen und Entwerfen.
Viellicht hatte ich einfach 30 Jahre MTB fahren Zeit um mich dran zu überlegen?
 
Ich bin am Jahresanfang noch 26" gefahren aus 2008. Dann im April auf ein 29er in XL gewechselt für Marathon und "man ist die Kiste lang". Da jetzt noch mehr Radstand ist schwierig. Passt kaum auf den Träger und im Auto ist das Rad echt lang.
 
Ich bin am Jahresanfang noch 26" gefahren aus 2008. Dann im April auf ein 29er in XL gewechselt für Marathon und "man ist die Kiste lang". Da jetzt noch mehr Radstand ist schwierig. Passt kaum auf den Träger und im Auto ist das Rad echt lang.
Auf den Träger, 32 Zoll wird unmoeglich eben bei gleiche Radstand. +64 mm.
Mein Flat rein kommen wird ganz interessant mir moderne Stretch Limo Chopper Geometrie, um so mehr in 32 Zoll. Radfahren, ich denke wird schon in Ordnung sein.

Radstand wird aber nicht unbedingt laenger als heutige 29 Zoller. Ich sehe keinen Grund dafür. Man muss nur ein Paar Minuten laenger entwerfen als bei 29.
 
Hmmh, also von 26 auf 29 mit gleichem Radstand war damals Müll, aber von 29 auf 32 mit gleichen Radstand ist top. Aber damals wars ja auch anders ;)

G.:)
 
Hmmh, also von 26 auf 29 mit gleichem Radstand war damals Müll, aber von 29 auf 32 mit gleichen Radstand ist top. Aber damals wars ja auch anders ;)

G.:)
Lese mal zurück. 29 Zoll Raeder gerade sind extrem viel laenger als 20 Jahre her.
Wenn du glaubst laenger is immer besser für alle Fahrer und bedingungen...?
Raeder sind gerade so lang dass grossere Laufraeder nicht unbedingt laengere Radstaende bedeuten.
 
Peter Nilges.... lange nichts von ihm gehört. In einem alten BIKE-Mag war sein Race Hardtail und Teileliste gedruckt.
Ich weiß nur noch dass es aus Alu und silber war. Lack wiegt ja auch.
 
Wie geht's dir?? Hyperbole much?
Ich bin 194 cm und war früh dabei mit 29 Zoll, Rennen und Entwerfen.
Viellicht hatte ich einfach 30 Jahre MTB fahren Zeit um mich dran zu überlegen?
Und tauchst genau zu dem Zeitpunkt im Mtb-Forum auf, um teils schwer verständliche, aber vor Sendungsbewusstsein strotzende, ellenlange Traktate zu verfassen, als sich nach der Messe die redaktionellen Beiträge zu 32"-Bikes häufen.

Danke der Nachfrage! Mir geht es bestens! Die 30 Jahre MTBiken habe ich auch. Dann liegt es wohl an den fehlenden 4 Zentimetern oder fehlender visionärer Weisheit, dass ich nicht ebenfalls mit einem Schlag zum glühenden Eiferer wurde. 🙂
 
es gibt auch einen zu frühen Zeitpunkt für Innovationen. ich befürchte fast das dies bei 32 der fall ist in Kombination mit der gewachsenen sehr konservativen gewordenen mtb zielgruppe.
als hersteller würde ich sehr schnell versuchen ein gravel zu entwickeln. bike ahead hätte die chance dazu gehabt mit dem superfast. da passen ja wahrscheinlich sogar die aspen rein. ich hab jetzt auch schon schwalbe 32er gesehn allerdings auch xc.
 
Und tauchst genau zu dem Zeitpunkt im Mtb-Forum auf, um teils schwer verständliche, aber vor Sendungsbewusstsein strotzende, ellenlange Traktate zu verfassen, als sich nach der Messe die redaktionellen Beiträge zu 32"-Bikes häufen.

Danke der Nachfrage! Mir geht es bestens! Die 30 Jahre MTBiken habe ich auch. Dann liegt es wohl an den fehlenden 4 Zentimetern oder fehlender visionärer Weisheit, dass ich nicht ebenfalls mit einem Schlag zum glühenden Eiferer wurde. 🙂
Wir koennen nicht allen gleichmaessig Visionär sein. Ich bin nicht sauer auf dich, aber es würde dir nicht schaden, etwas netter zu anderen Radfahrern zu sein.
 
es gibt auch einen zu frühen Zeitpunkt für Innovationen. ich befürchte fast das dies bei 32 der fall ist in Kombination mit der gewachsenen sehr konservativen gewordenen mtb zielgruppe.
als hersteller würde ich sehr schnell versuchen ein gravel zu entwickeln. bike ahead hätte die chance dazu gehabt mit dem superfast. da passen ja wahrscheinlich sogar die aspen rein. ich hab jetzt auch schon schwalbe 32er gesehn allerdings auch xc.
Gravel ist extra schwierig in Rahmengroesse kleiner als XL oder L. Geometrie den wir gewoehnt sind leitet zu kürzere Radstaende und bei 32 Zoll Zahnen gegen Vorderreifen.
 
es gibt auch einen zu frühen Zeitpunkt für Innovationen. ich befürchte fast das dies bei 32 der fall ist in Kombination mit der gewachsenen sehr konservativen gewordenen mtb zielgruppe.
als hersteller würde ich sehr schnell versuchen ein gravel zu entwickeln. bike ahead hätte die chance dazu gehabt mit dem superfast. da passen ja wahrscheinlich sogar die aspen rein. ich hab jetzt auch schon schwalbe 32er gesehn allerdings auch xc.

Ich denke eher, dass der Gravelmarkt in sehr absehbarer Zeit abgegrast sein wird. Das Gravelbike ist aus meiner Sicht im Einsatz schon einigermaßen beschränkt. Aus meiner Sicht bestens geeignet für Rennradfahrer, die Bock bekommen, mal von der vielbefahrenen Hauptstraße in den Wald abzubiegen oder für Mountainbiker, die in eher flachen Regionen zu Hause sind. Die meisten Lehramtsstudentinen haben ja mittlerweile auch schon ihr Gravelbike und kaufen nicht morgen ein neues.

Ich glaube aber nicht daran, dass Bikes mit 32 Zoll überaupt ein Hype werden wie Gravelbikes. Zurzeit gibt es sie ja noch nicht mal bezahlbar in Serie zu kaufen und scheinbar hat hier auch keiner Infos, ob die Großen Marken überhaupt solche Bikes entwickeln werden.
 
Ich denke eher, dass der Gravelmarkt in sehr absehbarer Zeit abgegrast sein wird. Das Gravelbike ist aus meiner Sicht im Einsatz schon einigermaßen beschränkt. Aus meiner Sicht bestens geeignet für Rennradfahrer, die Bock bekommen, mal von der vielbefahrenen Hauptstraße in den Wald abzubiegen oder für Mountainbiker, die in eher flachen Regionen zu Hause sind. Die meisten Lehramtsstudentinen haben ja mittlerweile auch schon ihr Gravelbike und kaufen nicht morgen ein neues.

Ich glaube aber nicht daran, dass Bikes mit 32 Zoll überaupt ein Hype werden wie Gravelbikes. Zurzeit gibt es sie ja noch nicht mal bezahlbar in Serie zu kaufen und scheinbar hat hier auch keiner Infos, ob die Großen Marken überhaupt solche Bikes entwickeln werden.
Ich welcher Fall, kauft man besser en Gravelbike als ein Mountainbike mit alternatife Lenker für comfort und Peloton Fahren? Die Vorteile des kürzeren Gravelbikes sind mir ein Rätsel.
 
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