Umstieg von Hardtail auf Trailbike | Alpencross

Ich kann nochmal zu Diskussion Hardtail vs Fully auf Alpencross was beisteuern.

Bin in 2 darauffolgenden Jahren die Strecke Landeck - St. Anton - Ischgl - Fibmerpass - ValMora - Livigno - Comer See gefahren, die bis vor Livigno ja größtenteils identisch mit der Albrecht ist.

Bike 1: Liteville 301 (2013), 27,5“, 160mm v/h, Alu ~13,5kg
Minion DHF/DHR

Bike 2: Stanton Switch9er (2023), 29“, 150mm/0mm, Stahl, ~14kg
Minion DHF/Rekon


Ich hatte mit dem Hardtail trotz gleichem Gewicht mehr Spaß auf der gleichen Strecke und kam besser die Berge hoch.

Fahre eher langsam bergauf und dafür bergab immer vorne in der Gruppe.
 
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Aber danke für den Hinweis. Dann spare ich wieder Geld, weil meine Kinder im Bikepark mit dem HT fahren können und wir uns so das Fully sparen.
Keine Ursache. Hast Du denn sowohl Hardtail als auch Fully? Vergleich dann doch mal wie sich die beiden fahren, wenn Du im Sattel sitzen musst, weil man da gleichmäßiger treten kann, und die Strecke verläuft auf grobem Schotter.
Dann stell den Vergleich auch bergab an. Aber natürlich solltest Du nicht am Fully eine Rock Shox Pike mit 140 mm Federweg und 35er Standrohren haben und am Hardtail die übliche Reba mit 100 mm Federweg und 32er Standrohren, den die machen natürlich einen Riesengroßen Unterschied. Aber halt vorn.
 
Keine Ursache. Hast Du denn sowohl Hardtail als auch Fully? Vergleich dann doch mal wie sich die beiden fahren, wenn Du im Sattel sitzen musst, weil man da gleichmäßiger treten kann, und die Strecke verläuft auf grobem Schotter.
Dann stell den Vergleich auch bergab an. Aber natürlich solltest Du nicht am Fully eine Rock Shox Pike mit 140 mm Federweg und 35er Standrohren haben und am Hardtail die übliche Reba mit 100 mm Federweg und 32er Standrohren, den die machen natürlich einen Riesengroßen Unterschied. Aber halt vorn.
Werde ich demnächst mal ausprobieren und mich überraschen lassen. 👍
 
Bergab bringt das Fully keine besonderen Vorteile, da geht man eh meist aus dem Sattel und “federt” mit den Knien und den Beinen.
🤔hmmm... Ich und viele Andere sehen dass wahrscheinlich deutlich anders. Es wäre dann ja auch verwunderlich, dass so wenige abfahrtslastige MTB-Wettbewerbe mit Hardtails bestritten oder gar top platziert werden.
 
naja das ist glaub ich keine diskussion sondern nur eine andre art die welt wahrzunehmen ;)

auf einer top geshapten murmelbahn wirds von mir aus nicht so entscheidend sein, sobalds holpriger wird, und der bodenkontakt am HR schwindet merkt man den vorteil einer federung ;)

natürlich kann man sagen ja mei i brauch hinten eh keinen bodenkontakt, aber da sind wir dann wieder bei punkt 1 :)

ps evt gibts ja leute die das mit ihren körper ausgleichen können, ich in meiner welt könnte das nicht.

@ thema, ok wenn das trailbike für den normalen alltag zuviel des guten wäre, dann könnte man tatsächlich auch mitn dc sein auslangen finden, aber normalerweise findet sich eigentlich "überall" ein gebiet wo man das trailbike auch artgerecht bewegen könnte (ausser in aut da ist alles verboten ;))....
 
Wie wäre es denn mit dem Trek Top Fuel? Kann mit 120/120 gefahren werden oder auch mit 140/130 und auch noch Mullet. So kann ermittelt werden was denn überhaupt gefällt. Gibt es in Alu und Carbon und aktuell auch zu attraktiven Preisen (Hier in Alu)
 
Wow, danke nochmal für die ganze Beteiligung hier! 😲
Auch wenn ich nicht mega tief in der Thematik drin bin, die sich aus dem Anfangsthread entwickelt hat, finde ich es super spannend mitzulesen und nehme die Infos auf. Allerdings merke ich auch, dass es offenbar nicht die eine Wahrheit gibt – jede Seite hat gute Argumente, und am Ende ist es wohl eine ziemlich individuelle Sache.

Ich habe mich inzwischen mal in erste Bike-Tests aus Fachzeitschriften eingelesen. Wenn die hier genannten Bikes nicht direkt miteinander getestet wurden, fällt es mir aber extrem schwer, da einen Vergleich herzustellen. Auf der einen Seite gibt es zig Komponenten, bei denen ich noch keinen richtigen Leitfaden gefunden habe, warum Federung A besser als B sein soll oder ob ein Shimano-Schaltwerk X besser ist als ein SRAM Y. Das wurde ja auch hier schon diskutiert, dass man bei Specialized z. B. immer auch ein Stück weit den Namen mitbezahlt und andere Hersteller ähnliche Parts günstiger anbieten.

Auf der anderen Seite steht dieses große Thema Geometrie. In Tests wird mit allerlei Winkeln und Messwerten argumentiert, anhand derer man wohl erkennen soll, ob Bike A besser fährt als Bike B. Nur ganz ehrlich: Wenn man da nicht tief drinsteckt, sind das erstmal einfach nur Zahlen.

Alles in allem fühle ich mich gerade ziemlich erschlagen von den ganzen Infos und sehe den Wald vor lauter Bikes nicht mehr.
Gibt es irgendwo einen guten Guide oder eine Infoseite, in die man sich einarbeiten kann? Oder würdet ihr sagen, man sollte sich eher beim Fachhändler beraten lassen?
 
Alles in allem fühle ich mich gerade ziemlich erschlagen von den ganzen Infos und sehe den Wald vor lauter Bikes nicht mehr.
Das ist gut nachvollziehbar - es wird wohl den meisten hier am Anfang ähnlich ergangen sein ...
Gibt es irgendwo einen guten Guide oder eine Infoseite, in die man sich einarbeiten kann?
Hier zu lesen ist schon mal ein guter Ansatz :bier:
Oder würdet ihr sagen, man sollte sich eher beim Fachhändler beraten lassen?
Das kann natürlich auch helfen ... allerdings sollte man dabei die Motivation eines jeden Händlers berücksichtigen: Er lebt davon, die Fahrräder zu verkaufen, die er in seinem Laden führt ;) - und es gibt unterschiedlich hohe Margen.
Mancher könnte da motiviert sein, das Rad mit dem größten Gewinn :oops: an den Mann bzw. die Frau zu bringen (ob das für den/diejenige dann das "richtige" Rad ist :ka::confused:) ...

Für sehr sinnvoll halte ich es, versch. Räder selbst auszuprobieren - sei es leihweise im Freundeskreis oder als gemietetes Rad. Eigene Erfahrungen sind kaum durch gut gemeinte Ratschläge zu ersetzen !
 
Das liteville war halt nicht türkisblau - evtl lags daran 8-)
Es lag definitiv nicht an der Farbe.


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