Wege-Sperre im Landkreis Miesbach: Verbot noch nicht vom Tisch

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Re: Wege-Sperre im Landkreis Miesbach: Verbot noch nicht vom Tisch
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Hab das Gefühl das gerade öfter Sachen legalisiert werden die nie illegal waren.

Ist ein wenig wie 100kmh Schilder auf der Landstraße aufstellen.
und als Ausgleich gibts links und rechts davon Durchfahrtsverbote.

Aber hey - du darfst jetzt 100 fahren....
 
Ich kann nichts Falsches darin sehen, bedrohte Tierarten zu schützen oder Minderheiten Sicherheit und Teilhabe zu verschaffen.
Eben.
Da sollte man aufpassen und erst recht nicht mit so etwas wie unserem Partikularvergnügen MTB darauf einsteigen. Tschuldigung für den Exkurs, finde ich aber in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Stimmungslage für wichtig.
Es ist nuneinmal so, dass egal, ob es sich um kleine oder große Themen handelt, die demokratische Mitbestimmung notwendig, nein sogar verpflichtend ist.

Ob nun Mariuhana oder MTB (zB in Österreich, grundsätzlich im Wald) verboten ist, es gibt Gruppen die es legalisieren wollen. Und dass man darüber diskutiert und letztendlich dann darüber im Parlament abstimmt, wäre der "normalste" Weg.

Und MTB in all seinen Formen, stellt mittlerweile ein großes Bedürfnis dar. Dieses bzw diese Gruppen dann von einer Diskussion auszuschließen, halte ich für nicht richtig. Man kann gewisse Anliegen, Wünsche oder Bedürfnisse nicht (so einfach) ignorieren. Und je größer das Thema ist, um so weniger kann man sich dem verschließen.


Abgesehen davon, was sagst du zum eigentlichen Thema bzw das eine Gruppe miteinbezogen wurde,
Almwirtschaft, Forst und Jagd während die andere eine Beteiligung von DIMB oder DAV weiterhin nicht vorgesehen sei
?

Vielleicht sollten wir hier einen Exkurs über Demokratie und Mitbestimmung führen?


In den Gesetzen ist geregelt, dass eine Behörde für den Vollzug verantwortlich ist und diese (alleine) entscheidet. Trotzdem werden auch Gutachten, Stellungnahmen, Sachverständige etc mit eingeholt.
Dann lässt sich auch folgendes erklären:
Generell sei bei der Erarbeitung des Zonierungskonzepts keine Beteiligung der Öffentlichkeit möglich.
Man kann hier höchstens etwas Anregen.
 
Eben.

Es ist nuneinmal so, dass egal, ob es sich um kleine oder große Themen handelt, die demokratische Mitbestimmung notwendig, nein sogar verpflichtend ist.

Ob nun Mariuhana oder MTB (zB in Österreich, grundsätzlich im Wald) verboten ist, es gibt Gruppen die es legalisieren wollen. Und dass man darüber diskutiert und letztendlich dann darüber im Parlament abstimmt, wäre der "normalste" Weg.

Und MTB in all seinen Formen, stellt mittlerweile ein großes Bedürfnis dar. Dieses bzw diese Gruppen dann von einer Diskussion auszuschließen, halte ich für nicht richtig. Man kann gewisse Anliegen, Wünsche oder Bedürfnisse nicht (so einfach) ignorieren. Und je größer das Thema ist, um so weniger kann man sich dem verschließen.


Abgesehen davon, was sagst du zum eigentlichen Thema bzw das eine Gruppe miteinbezogen wurde,
Almwirtschaft, Forst und Jagd während die andere eine Beteiligung von DIMB oder DAV weiterhin nicht vorgesehen sei
?

Vielleicht sollten wir hier einen Exkurs über Demokratie und Mitbestimmung führen?


In den Gesetzen ist geregelt, dass eine Behörde für den Vollzug verantwortlich ist und diese (alleine) entscheidet. Trotzdem werden auch Gutachten, Stellungnahmen, Sachverständige etc mit eingeholt.
Dann lässt sich auch folgendes erklären:
Generell sei bei der Erarbeitung des Zonierungskonzepts keine Beteiligung der Öffentlichkeit möglich.
Man kann hier höchstens etwas Anregen.
Ich stimme dir in dem Punkt natürlich zu. Was da im Landkreis Miesbach abgeht, ist völlig daneben. Andererseits sollte das gerade im Landkreis Miesbach nicht verwundern, der ist quasi ein Brennglas für Vieles, was bei uns verkehrt läuft.

Das ändert aber nichts daran, dass dein Framing im Ausgangspost dieser aktuellen Nebendebatte leider daneben war. Ich will dir da auch gar nichts unterstellen, das läge mir fern. Ich gehe mal davon aus, dass das einfach so dahingepostet war ohne irgendwelche Intention. Es zeigt aber dann doch, dass das Ausspielen von marginalisierten Gruppen gegeneinander sehr gut verfängt und mittlerweile eben soweit ins Unterbewusstsein vorgedrungen ist, dass es halt mal so dahingepostet wird. Darauf wollte ich aufmerksam machen und nichts anderes. Also fühle dich nicht angegriffen, aber reflektiere vielleicht mal. Der Rückzug auf dein eigentliches Argument ist da nicht hilfreich, denn dem hat niemand widersprochen - jedenfalls ganz bestimmt nicht ich - und dem werden hier auch nicht viele widersprechen.

Edit (zwar völlig off-topic, aber mei…):
In dem Zusammenhang würde es mich ja mal brennend interessieren, ob die regelmäßigen kommunikativen - sagen wir mal - Fehltritte des aktuellen deutschen Bundeskanzlers wirklich einfach eben dies sind, also gedankenlos, oder ob da nicht doch ein Kalkül dahintersteckt. Einerseits würde ich ihm eine solche Verschlagenheit nicht zutrauen, andererseits halte ich ihn auch nicht für blöd. Insbesondere weiß ich aber nicht, was mich mehr erschreckte: einen amoralischen oder einen arglosen Kanzler zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Thema: Das wird wohl erst der Anfang sein - Die Gesellschaft wird immer älter. Ältere Menschen haben tendenziell andere Freizeitgestaltung als jüngere Menschen, und wenn da die Interessen gegensätzlich sind muss eben ein Kompromiss ausgehandelt werden. Wenn sich die zunehmend größere Menge an älteren Menschen von uns MTBern gestört und bedroht fühlt, wird es immer mehr erfolgreiche Versuche geben, den Störfaktor zu beseitigen indem bspw. der sozioökonomische Status genutzt wird um eben solche nicht ganz ausgewogenen Arbeitskreise zu bilden.
:ka:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und MTB in all seinen Formen, stellt mittlerweile ein großes Bedürfnis dar. Dieses bzw diese Gruppen dann von einer Diskussion auszuschließen, halte ich für nicht richtig.
Es würde mich für Deutschland wirklich mal interessieren, wie viele Mountainbiker tatsächlich auf Singletrails fahren wollen.
Außerdem, wie viele tatsächlich einen Bedarf an künstlichen Elementen auf diesen Trails bzw. Bedarf an Bikeparks und/oder gebauten Trails/Trailparks haben.

Es wird ja immer von 15 Millionen Mountainbikern in D gesprochen. Aber ich glaube, dass es sich da eher um 15 Millionen Besitzer von Mountainbikes handelt. Und davon dann vielleicht 10% (???), die die Räder als Sportgerät nutzen.
Verteilt auf Bundesländer und einzelne Regionen sind das evtl. gar nicht mehr so viele, so dass deren Stimme gar nicht so laut wäre.

Wenn ich mir meine Begegnungen am Albtrauf so anschaue, dann kommen auf einen Mountainbiker, der einen Singletrail (= schmalen Wanderweg) runterfährt bestimmt 10 Menschen, die zwar ein Mountainbike fahren, aber mit den normalen Wald- und Schotterwegen vollends zufrieden sind. (Abgeleitet aus meinem Bekanntenkreis: Auch niemals einen Singletrail befahren würden.)

Und auch die 200/300??? Besucher eines Bikeparks am Wochenende sind in einer Stadt/einer Region mit zig-Tausend Einwohnern nicht sooo viel.
 
Es würde mich für Deutschland wirklich mal interessieren, wie viele Mountainbiker tatsächlich auf Singletrails fahren wollen.
Außerdem, wie viele tatsächlich einen Bedarf an künstlichen Elementen auf diesen Trails bzw. Bedarf an Bikeparks und/oder gebauten Trails/Trailparks haben.

Wenn es keiner möchte bzw macht, warum dann ein verbot?
Der Aufwand für die wenigen wäre doch viel zu groß/überflüssig.

Sag mir ein kommerzielles Format das keine trails beinhaltet. Z.b. Park, Alpencross, Radreisen?
Zumindest in dem Forum hier wirst du keine Mitstreiter finden.
Im übrigen gehts den Skitourern, Skifahrern, wanderern, rennradfahrern usw ja nicht anders. Skifahrer bringen halt noch zu viel Geld deswegen werden sie noch toleriert
 
Wenn es keiner möchte bzw macht, warum dann ein verbot?
Der Aufwand für die wenigen wäre doch viel zu groß/überflüssig.
Ja unter normalen Umständen wäre das zu Aufwendig.

Da aber die Bereiche eh neu ausgewiesen werden müssen (die Karte mit den ursprünglichen Zonen ist "verloren" gegangen), ist die Gelegenheit grad günstig gleich alles Neu zu machen, da kommt es auf einen Absatz bezüglich. der Wegbreite für MTB´ler auch nimmer an ... und selbst die wenigen MTB´ler waren den Almbauern, Waldbesitzern und Jägern hier im LK schon immer ein Dorn im Auge, da kommt ihnen diese Gelegenheit den alten Schulspezl im Kreistag mal anzurufen grad recht.
 
Es wird ja immer von 15 Millionen Mountainbikern in D gesprochen. Aber ich glaube, dass es sich da eher um 15 Millionen Besitzer von Mountainbikes handelt. Und davon dann vielleicht 10% (???), die die Räder als Sportgerät nutzen.
Verteilt auf Bundesländer und einzelne Regionen sind das evtl. gar nicht mehr so viele, so dass deren Stimme gar nicht so laut wäre.

1,5 Mio. aktive Mountainbiker wäre aber schon ein ordentliches Gewicht deutschlandweit.

Mal zum Vergleich andere Aktive in beliebten Sportarten:

Tennis: 1,5 Mio.
Schützen: 1,3 Mio
Handball: 0,75 Mio.
Golf: 0,6 Mio.
Reiten: 0,6 Mio.

Interessant für Münchner:
Die Statistik führt 1.100 aktive Wellenreiter in Deutschland...In München gibts für die paar Hanseln zwei Anlagen um den Sport auszuüben
...ok die Datenlage ist hier nicht repräsentativ, weil man Wellenreiten auch ohne Vereinsmitgliedschaft machen kann 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
1,5 Mio. aktive Mountainbiker wäre aber schon ein ordentliches Gewicht deutschlandweit.

Mal zum Vergleich andere Aktive in beliebten Sportarten:

Tennis: 1,5 Mio.
Schützen: 1,3 Mio
Handball: 0,75 Mio.
Golf: 0,6 Mio.
Reiten: 0,6 Mio.
Tja, wenn sie denn in Vereinen o.ä. organisiert wären und wenn sie nicht öffentlichen Raum beanspruchen würden.

Bis auf, zum Teil, die Reiter in Deiner Aufzählung, üben die alle ihren Sport auf entsprechenden Sportstätten aus und sind meist in Vereinen drin.
Das ist schon etwas anderes, als "den Wald zu beanspruchen".
Die Reiter haben im Wald ja auch ihre Probleme. In Baden-Württemberg gilt für diese bspw. die 3-Meter-Regel.
 
Tja, wenn sie denn in Vereinen o.ä. organisiert wären und wenn sie nicht öffentlichen Raum beanspruchen würden.

Bis auf, zum Teil, die Reiter in Deiner Aufzählung, üben die alle ihren Sport auf entsprechenden Sportstätten aus und sind meist in Vereinen drin.
Das ist schon etwas anderes, als "den Wald zu beanspruchen".
Die Reiter haben im Wald ja auch ihre Probleme. In Baden-Württemberg gilt für diese bspw. die 3-Meter-Regel.

Ok, dann nehmen wir noch Alpine Sportarten (Wandern, Klettern, Skifahren), da sind´s auch nur 1,1 Mio.
 
Ok, dann nehmen wir noch Alpine Sportarten (Wandern, Klettern, Skifahren), da sind´s auch nur 1,1 Mio.
Alpines Skifahren = Abfahrt geht fast nur auf entsprechenden Anlagen. Ob die zwischenzeitlich noch so beliebt, oder mit Blick auf den Klimawandel eher ein Dorn im Auge sind?
Neue Liftanlagen, Abfahrtshänge etc. sind sicherlich auch nicht mehr so leicht zu realisieren.

Beim Klettern gibt es ebenfalls Widerstand vom Naturschutz etc. Viele Felsen in bestimmten Regionen werden gesperrt.
Ob man in den Alpen jede Bergflanke einfach so hochklettern und Sicherungen in den Fels schlagen darf, weiß ich nicht. Aber zumindest kommen die Kletterer an diesen Berghängen niemand anderem in die Quere.

Die Wanderer haben den "Vorteil", dass sie überall jede Menge Wege vorfinden und nur selten neue gebaut werden müssen. Daher müssen sie "ihre" Infrastruktur auch exklusiv für sich bewahren und verteidigen.

Alle drei Gruppen haben im DAV (knapp 1,6 Mio Mitglieder) und zig weiteren Wander- und Sportvereinen/-verbänden zentralisierte und seit langen Jahren gut vernetzte Ansprechpartner und Lobbyisten, um ihre Interessen durchzusetzen.

Das haben wir Mountainbiker in dieser Form und Stärke nicht.
 
Alpines Skifahren = Abfahrt geht fast nur auf entsprechenden Anlagen.
Mal abgesehen davon, dass der natürliche Schnee immer weniger wird, muss ich da vehement widersprechen.

Ob die zwischenzeitlich noch so beliebt, oder mit Blick auf den Klimawandel eher ein Dorn im Auge sind?
Neue Liftanlagen, Abfahrtshänge etc. sind sicherlich auch nicht mehr so leicht zu realisieren.
Ist in Österreich so ähnlich wie bei uns mit dem Verbrennerverbot. ;)

Abgesehen davon ist da die Schweiz mal wieder ein gutes Beispiel. WildSchutzgebiete gut ausgewiesen, die durchaus sehr viel Sinn machen und die dann auch eingehalten werden - und zwar von allen Skitourengehern, SchneeschuhWanderern etc. Daneben kann man machen, was man will.


Beim Klettern gibt es ebenfalls Widerstand vom Naturschutz etc. Viele Felsen in bestimmten Regionen werden gesperrt.
Ob man in den Alpen jede Bergflanke einfach so hochklettern und Sicherungen in den Fels schlagen darf, weiß ich nicht. Aber zumindest kommen die Kletterer an diesen Berghängen niemand anderem in die Quere.
Dazu steht in Österreich ein wegweisender Gerichtsentscheid an - oder war vielleicht schon. Jedenfalls gab es im Berg & Steigen (Empfehlenswerte Publikation des ÖAV, kein Vergleich mit dem unsäglichen Panorama des DAV) kürzlich einen interessanten Artikel dazu.

Die Wanderer haben den "Vorteil", dass sie überall jede Menge Wege vorfinden und nur selten neue gebaut werden müssen. Daher müssen sie "ihre" Infrastruktur auch exklusiv für sich bewahren und verteidigen.
Da wird das Problem eher sein, die in Zukunft alle zu unterhalten. Eventuell werden MTBer dadurch doch nochmal interessant für die Wanderer.

Alle drei Gruppen haben im DAV (knapp 1,6 Mio Mitglieder) und zig weiteren Wander- und Sportvereinen/-verbänden zentralisierte und seit langen Jahren gut vernetzte Ansprechpartner und Lobbyisten, um ihre Interessen durchzusetzen.

Das haben wir Mountainbiker in dieser Form und Stärke nicht.
 
Die Reiter haben es vor einigen Jahren schon durch beharrliche Einflussnahme geschafft, dass es mittlerweile Reitwege in Naturschutzgebieten gibt. Nur mal so als Blaupause für die Fantasie. Und ich persönlich würde für so eine Lösung auch tatsächlich eine jährliche Abgabe zahlen. Hier wird für das Thema „Fahrrad“ wieder mal das Rad neu erfunden.
Alle drei Gruppen haben im DAV (knapp 1,6 Mio Mitglieder) und zig weiteren Wander- und Sportvereinen/-verbänden zentralisierte und seit langen Jahren gut vernetzte Ansprechpartner und Lobbyisten, um ihre Interessen durchzusetzen.

Das haben wir Mountainbiker in dieser Form und Stärke nicht.
Das wird mit der aktuellen Aufstellung in DE meiner Meinung nach leider nie was werden. Die Lobbyisten, gegen die die Radfahrer antreten, sind über viele Jahre gewachsen, sehr gut vernetzt und mittlerweile bei der Gesetzgestaltung involviert. Dort werden dann auch sicherlich so einige Milionenbeträge in den Raum geworfen. Ich befürchte, dass die drei Fachberater der DIMB leider nicht mehr als von den Gegenseiten belächelt werden. Und ich vermute, dass das Argument „Einflussnahme für deine MTB Interessen“ mehr der Mitgliedergewinnung dient, als irgendwas auf dem Papier, geschweige denn im Wald positives und mustergültiges für uns bewirkt. Solange also die DIMB und bestenfalls alle weiteren Verbände im Bereich Outdoor/MTB da nicht einen gleichen Hebel wie damals die Reiter finden, sehe ich leider schwarz – so gern ich auch positive Nachrichten lesen würde.
Das sogenannte „Leuchtturmprojekt Himmelsleiter-Trails“ im Erftkreis unterwirft sich mehr der bestehenden Verbots-Basta-Mentalität, als das es den MTB Fahrenden einen Gefallen tut: da wurden für viel Geld und Aufwand leider zwei sehr kurze und mittelmäßige 20-Sekunden Murmelbahn Trails in ein Landschaftsschutzgebiet geklöppelt, wo vorher exakt Null Trail war. Ich wertschätze den Einsatz der involvierten Ehrenamtler absolut, jedoch sind Aufwand, Ergebnis und das Signal an die Politik in meinen Augen kein Resultat das uns langfristig einen Gefallen tut.
 
Es würde mich für Deutschland wirklich mal interessieren, wie viele Mountainbiker tatsächlich auf Singletrails fahren wollen.
Ich kann nur für die Region um die es hier geht sprechen. Meine Hometrails wären von dem Verbot voll betroffen.
Und obwohl es sich hier um die sog. Münchner Hausberge handelt bin ich auf viele Trails meist vollkommen alleine unterwegs. Also was andere Biker angeht. Wandere gibt's natürlich deutlich mehr, und die meisten sehen das voll entspannt. Lassen einen meistens vorbei, wenn man nicht schon stehen geblieben ist.
Natürlich ist immer mal wieder der Quotendepp unterwegs der einen blöd anmachen muss. Ich bleib da freundlich und denke mir den Rest.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich bewusst die Trails meide, oder zu Zeiten meide wo ich weiß da ist jetzt viel los.
Alles in allem sehe ich kein Problem das man hier "lösen" müsste.
 
Ich kann nur für die Region um die es hier geht sprechen. Meine Hometrails wären von dem Verbot voll betroffen.
Und obwohl es sich hier um die sog. Münchner Hausberge handelt bin ich auf viele Trails meist vollkommen alleine unterwegs. Also was andere Biker angeht. Wandere gibt's natürlich deutlich mehr, und die meisten sehen das voll entspannt. Lassen einen meistens vorbei, wenn man nicht schon stehen geblieben ist.
Natürlich ist immer mal wieder der Quotendepp unterwegs der einen blöd anmachen muss. Ich bleib da freundlich und denke mir den Rest.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich bewusst die Trails meide, oder zu Zeiten meide wo ich weiß da ist jetzt viel los.
Alles in allem sehe ich kein Problem das man hier "lösen" müsste.
Objektiv gesehen gab es nie und gibt es kein Problem.

Subjektiv in den Augen von ein paar alten, verbohrten, eigensinnigen Grantlern allerdings schon. Und das sind in dem Fall leider nicht die Quotendeppen Wanderer, sondern leider meist alteingesessene Landwirte, Forstbesitzer und Almbauern mit den entsprechenden Verbindungen in die Lokal-, Kommunal- und Staatspolitik. Von denen reicht einer um die Meinung von 1000 anderen nichtig zu machen.

Bayrische Politik besteht leider zu 99% aus Spezlwirtschaft und Hilfst Du mir, helf ich Dir ... egal ob aufm Dorf, im LK oder der Staatskanzlei. Der die richtigen Leute am längsten kennt oder am besten "entlohnt" kriegt was er möchte.
 
Objektiv gesehen gab es nie und gibt es kein Problem.

Subjektiv in den Augen von ein paar alten, verbohrten, eigensinnigen Grantlern allerdings schon. Und das sind in dem Fall leider nicht die Quotendeppen Wanderer, sondern leider meist alteingesessene Landwirte, Forstbesitzer und Almbauern mit den entsprechenden Verbindungen in die Lokal-, Kommunal- und Staatspolitik. Von denen reicht einer um die Meinung von 1000 anderen nichtig zu machen.

Bayrische Politik besteht leider zu 99% aus Spezlwirtschaft und Hilfst Du mir, helf ich Dir ... egal ob aufm Dorf, im LK oder der Staatskanzlei. Der die richtigen Leute am längsten kennt oder am besten "entlohnt" kriegt was er möchte.
100% ins Schwarze Getroffen - erst Recht im Oberland. Punktum.
 
Die "schönen" und Reichen wollen eben keinen Pöbel am Tegernsee haben...
Deswegen muss dieses Verbot her. Die einheimischen müssen auch noch weg. Das schafft man dann durch absurde Immobilien Preise.

Ob wir es war haben wollen oder nicht. Wer die Kohle hat gibt den Ton an 👎
 
Die Reiter haben es vor einigen Jahren schon durch beharrliche Einflussnahme geschafft, dass es mittlerweile Reitwege in Naturschutzgebieten gibt. Nur mal so als Blaupause für die Fantasie. Und ich persönlich würde für so eine Lösung auch tatsächlich eine jährliche Abgabe zahlen. Hier wird für das Thema „Fahrrad“ wieder mal das Rad neu erfunden.
Und das wo, zumindest in BaWü die gleichen Regeln gelten wie für Mountainbiker was wahrscheinlich in ganz Deutschland ähnlich sein dürfte.
 
Das immer nur auf die Wanderer zu schieben ist aber auch ein bisschen einseitig. Hier wird sicher jeder einen Kennen der egal ob im Park oder auf Waldwegen mit blockiertem Hinterrad hinter Wanderern oder anderen MTB Fahrern radau macht um die zu vertreiben.
Ebenso werden ja auch die Videos gefeiert, wo das Rad dann quer geht damit der Dreck spritzt egal ob das den Trail dann kaputt macht oder nicht. Ist halt alles andere als produktiv gerade wenn die Trail Situation schon angespannt ist.
Umfragen sind zudem auch immer so eine sache. Wie viele MTB werden denn wirklich über Trails bewegt und wie viele werden, wie schon selber gesehen, mit der Doppelbrücke zum Einkaufen gefahren? Und selbst wenn es Umfragen gibt wie viele würden wirklich aktiv mit machen?
 
Die "schönen" und Reichen wollen eben keinen Pöbel am Tegernsee haben...
Deswegen muss dieses Verbot her. Die einheimischen müssen auch noch weg. Das schafft man dann durch absurde Immobilien Preise.

Ob wir es war haben wollen oder nicht. Wer die Kohle hat gibt den Ton an 👎
Naja, wenn man Wanderer mit so manchem MTB Fahrer vergleicht sind doch eher die Wanderer der arme Pöbel. Radl für 10.000€ und dazu noch die gleichen sauteuren Klamotten die ab und an auch Wanderer anziehen würden sind wohl weniger der Pöbel sondern die reichen.
Was aber wäre wenn am Tegernsee die reichen weg wären? Irgendwie schimpft immer jeder über den Tourismus das da aber auch Jobs und Existenzen dran hängen wird immer gerne ausgeblendet. Zumal dort ja nicht die Mafia herrscht die die Häuser mit Gewalt genommen hat.
 
Die "schönen" und Reichen wollen eben keinen Pöbel am Tegernsee haben...
Deswegen muss dieses Verbot her. Die einheimischen müssen auch noch weg. Das schafft man dann durch absurde Immobilien Preise.

Ob wir es war haben wollen oder nicht. Wer die Kohle hat gibt den Ton an 👎
Puuh in dem Fall gehts nicht um die „Zugroastn“ Neureichen, denen is das herzlich egal was am Berg abgeht solang sie unten Sehen und Gesehen werden und es genug „Schnee“ und Champaninger beim Fischer gibt.

Ein paar der alt eingesessenen Einheimischen die schon immer Geld und Einfluss hatten sind das „Problem“, denn denen gehört das halbe Tal mitsamt den Bergen.
 
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