Zukunft der Trails im Deister ungewiss: Friedliche Demo am 20.12. in Hannover

Mir erschließt sich nicht wirklich, weshalb es im Fall eines risikoreichen Sports wie Enduro und Downhill einen so großen Unterschied machen soll, ob Ehrenamtliche im Hintergrund etwas öffentlichkeitswirksame Wohltätigkeit
Für das Gros von denen, die sich ohnehin nicht an Sprünge wagen, wäre eine Auswahl von naturnahen XC-Trails naheliegender. Die Richtung der städtischen Pläne in dem Kontext kann ich schon ein Stück weit nachvollziehen, wobei wohl in jedem Fall für eine aktive Instandhaltung gesorgt werden müsste.
Ich durfte mir erst gestern ein Bild davon machen. Die Mountainbikestrecken sind mit jeder Art Mountainbike zu befahren, frei von Sportart oder Denke. Niemand wird gezwungen Obstakel zu befahren, die er nicht befahren möchte. Es gibt immer den naturnahen Umweg.
Also anders ausgedrückt: Masse schlägt Hirn
Natürlich, das tut sie leider fast immer. Es dauert nur bis die Massenmeinung sich gebildet, gereift und durchgesetzt hat. Immer wieder, nicht never again.
 
Die Nachrichtenplattform www.con-nect.de war die einzige Seite, die sich die Mühe gemacht hat, selbst zu recherchieren und eine Zeugin zu befragen.
Was ne Story, da schwillt mir der Kamm. Ja, ein bestätigter Wildhüter darf Personalien bei Ordnungswidrigkeiten vor Ort aufnehmen, würde jedoch seinen Handlungsspielraum auf den Wald begrenzt sehen. Ja, er darf auch nach Jedermannsrecht eine Person festhalten bis die Polizei anrückt, zählt das auch außerhalb seines Waldgebietes? Sichtbar angewandte Gewalt mit Folgenschäden... ganz dünnes Eis, das wird wohl teuer und die Gerichte langjährig beschäftigen.

Danke für's teilen.
 
Der Vorfall hat eigentlich nichts mit der Demo zu tun, zeigt aber dass die Konflikte mehr denn je noch vorhanden sind. Ob es dann Sinnvoll ist ein akzeptiertes Angebot auslaufen zulassen weiß man wohl auch nur in der UNB.

Wenn es zukünftig dann in der Region gar keine legalen Angebote gibt wird es auch nicht besser werden. Die viel angesprochenen Wanderwege gibt es im Deister nicht mehr, da diese alle in den letzten Jahren "zurückgebaut" worden sind. Alles was kein Forstweg ist, ist bestenfalls toleriert.
 
Die vielleicht übertrieben wirkende Betonung, dass alles friedlich ablaufen soll, kommt aus der aktuellen Nachrichtenlage in Hannover. Kürzlich gab es eine Schlägerei mit einer Gruppe Mountainbiker VS Jäger/Wildhüter. Dabei wurde einem Mountainbiker von einem Wildhüter durch mehrere Schläge ins Gesicht die Nase gebrochen, weil er sich nicht ausweisen wollte. Ca. 1 Stunde später war die Pressemeldung vom dem an der Schlägerei beteiligtem Hegeringleiter draußen. Diese wurde, denn von allen Medien in der Region übernommen.

Die Nachrichtenplattform www.con-nect.de war die einzige Seite, die sich die Mühe gemacht hat, selbst zu recherchieren und eine Zeugin zu befragen.



https://www.con-nect.de/suche/nachr...n-augenzeugin-widerspricht-erster-darstellung

Was zum Geier ist ein Forsthüter. Klingt wie normale Angestellte im Landesforst oder ggf. beim Bundesforst, wenn es sich um Sonderflächen handelt.
 
Also, wenn ich mir den Forsthüter so anschaue, wäre wegrennen bzw. wegradeln wohl die einfachere Option gewesen. Mal abgesehen davon, dass mir 58.000 Euro Schaden durch illegale Trails absolut utopisch erscheinen. Aber wen wundert das noch, bei dem was allein an Beträgen für irgendwelche Gutachten für legale Trails von den Ämtern verlangt wird.
 
https://www.con-nect.de/blaulicht/a...hausen-hat-seinen-ersten-feld-und-forsthueter

Der Artikel zur Ernennung des ehrenamtlichen Forsthüters. Und es handelt sich keinesfalls um einen Beamten wie gerne behauptet wird.
Früher Zeitsoldat bei den Feldjägern und gemäß der Zeugenaussage im verlinkten Beitrag des regionalen Online-Portals "sehr übermotiviert".
Der durchschnittliche Polizist ist zum Glück meist deeskalierend unterwegs, aber jener hat im Gegensatz zu einem solchen Freizeit-Sheriff auch eine ernstzunehmende Ausbildung.
 
Wirklich traurig was da im Deister abläuft. Das ausgerechnet eine Naturschutz Behörde gegen die Trails schießt zeigt nur, daß sie nicht viel von ihrer Arbeit verstehen. Oder am Ende sind es ganz andere partikulärinteressen, wie zB die Jagd (wie so oft), die hier treibende Kraft sind.
Ich drücke den locals auf jeden Fall die Daumen, dass am Ende doch im Interesse der Allgemeinheit entschieden wird und die trails bleiben dürfen.
 
partikulärinteressen
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Ey, was heißt hier Einzelinteressen - Naturschutz ist für alle da.
Und jetzt alle Mann raus aus dem Wald aber zackig!
 
Keine Ahnung woher du das nimmst, das ein Gross XC Strecken braucht?!
Die trails sind ja stark befahren und sehr gut angenommen, und nochmal, da kommst ohne jede Downhill ambition runter, da findet ein Kids Race statt, die Sprünge sind allesamt unfahrbar, da ist nix was in irgendeiner Form extrem wäre.
Falls die Sprünge nicht genutzt werden, stören diese aus naheliegenden Gründen auf der Fahrt, sodass man in der Regel besser auf einem XC-Trail aufgehoben wäre. Soweit eigentlich selbsterklärend.
Und wenn du XC im Weltcup anschaust, da ist deutlich mehr Downhill heutzutage als auf dem ü30.
Die entsprechenden Wettkämpfe haben schon seit einiger Zeit wenig mit der Realität von Freizeitfahrern zu tun. Laut den von dir angelegten Maßstäben würde es sich somit nur bei einem Bruchteil von diesen Fahrern um "echte" Mountainbiker handeln.
Also warum fühlt man sich inzwischen sogar von gebauten anliefern und Menschen, die ehrenamtlich Kinder Trainings geben, Strecken und damit Rückzugsorte schaffen, so bedroht ?
Ein Bilderbuchbeispiel eines zusammenhangslosen Strohmanns, den du nicht ansatzweise untermauern können wirst.
 
Falls die Sprünge nicht genutzt werden, stören diese aus naheliegenden Gründen auf der Fahrt, sodass man in der Regel besser auf einem XC-Trail aufgehoben wäre. Soweit eigentlich selbsterklärend.

Die entsprechenden Wettkämpfe haben schon seit einiger Zeit wenig mit der Realität von Freizeitfahrern zu tun. Laut den von dir angelegten Maßstäben würde es sich somit nur bei einem Bruchteil von diesen Fahrern um "echte" Mountainbiker handeln.

Ein Bilderbuchbeispiel eines zusammenhangslosen Strohmanns, den du nicht ansatzweise untermauern können wirst.
Wenn du Sprünge umfährst, was absolut legitim ist, wie können sie dich bei der Fahrt stören ?! 😂
Und es beweist nur das du völligen Blödsinn erzählst und eben über nen Ort redest wo du noch nie warst
 
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Wenn du Sprünge umfährst, was absolut legitim ist, wie können sie sich bei der Fahrt stören ?! 😂
Und es beweist nur das du völligen Blödsinn erzählst und eben über nen Ort redest wo du noch nie warst
Selbstverständlich stört es im Trail, auf eine Nebenlinie ausweichen zu müssen, anstatt einfach durchzufahren . Etwas sonderbar, das ernsthaft abstreiten zu wollen.
 
Ich springe auch nicht, genau für uns sind diese Varianten gedacht. Für mich passt das.
Für mich nur im Fall mangelnder Alternativen, weshalb ich ein Angebot an dezidierten Trails ohne solche Bauten begrüßen würde. Das dürfte auch einen deutlich größeren Kreis an Fahrern ansprechen, als es die aktuellen Strecken im Deister leisten.
 
Für mich nur im Fall mangelnder Alternativen, weshalb ich ein Angebot an dezidierten Trails ohne solche Bauten begrüßen würde. Das dürfte auch einen deutlich größeren Kreis an Fahrern ansprechen, als es die aktuellen Strecken im Deister leisten.
Da vertust du dich aber. Ich will nicht sagen, dass du damit alleine stehst. Aber mehr als 42 mit deiner durchaus legitimen Auslegung von MTB sollte es weltweit nicht geben, wovon zugegeben 40 in D und 2 in Ö beheimatet sein sollten. Dem entsprechend ist das Angebot für euch flach. Ich will auch nicht sagen, ihr habt euch im Rad vertan, obwohl ich mir dessen sicher bin.
Wichtig ist, ihr habt Spaß und nervt andere nicht mit einer Duffyd Thomas Einstellung.
Gründet doch eine Gemeinschaft wie Mountainless Mountainbikers oder Verwegene Schotterroboter...

Hier geht es um 1300 Deisterfreunde, da kann das Angebot nicht so falsch sein, nicht um dich, um mich sowieso nicht.

Also möchte ich hier meiner Bitte um weniger gepimmel nochmal Ausdruck verleihen.
 
Da vertust du dich aber. Ich will nicht sagen, dass du damit alleine stehst. Aber mehr als 42 mit deiner durchaus legitimen Auslegung von MTB sollte es weltweit nicht geben, wovon zugegeben 40 in D und 2 in Ö beheimatet sein sollten. Dem entsprechend ist das Angebot für euch flach. Ich will auch nicht sagen, ihr habt euch im Rad vertan, obwohl ich mir dessen sicher bin.
Wichtig ist, ihr habt Spaß und nervt andere nicht mit einer Duffyd Thomas Einstellung.
Gründet doch eine Gemeinschaft wie Mountainless Mountainbikers oder Verwegene Schotterroboter...

Hier geht es um 1300 Deisterfreunde, da kann das Angebot nicht so falsch sein, nicht um dich, um mich sowieso nicht.

Also möchte ich hier meiner Bitte um weniger gepimmel nochmal Ausdruck verleihen.
Der letzte Satz hat etwas von unfreiwilliger Selbstsatire. Den restlichen Quark werde ich nicht kommentieren, empfehle an der Stelle aber noch den Wiki-Eintrag zum Oberbegriff Mountainbiken und dessen Entstehung.
 
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