So ich bin seit 630 Tagen ohne Alkohol. Wenn ich getrunken hatte , hab ich es meist übertrieben. Was manchmal auch in ausfallendem Verhalten gegenüber der Familie ausartete.
Das war echt total drüber und tut mir im Nachhinein sehr leid.
Alleine hab ich fast nie getrunken, wenn dann in Gesellschaft. Zuhause mit meiner Frau eine Flasche Wein oder wenn es mit Freunden auf die Piste ging. Gerade als ich noch Fußball im Verein gespielt habe, da wurde min. 1 mal die Woche übermäßig getrunken. Da hab ich dann teilweise schon gemerkt wie meine Denkleistung nachgelassen hat.
Letztes Jahr hab ich mir die Frage selber gestellt , was bringt dir das überhaupt außer einem Bierspoiler, der das Bergauffahren schwerer macht.
Dann von heute auf morgen beschlossen aufzuhören. Einmal ein richtiges Bier getrunken , als jemand auf einer Veranstaltung eine Runde ausgegeben hat und ich nicht unfreundlich sein wollte. Das passiert mir jetzt nicht mehr. Seit dem trinke ich maximal alkoholfreies Bier (ja auch welches was <0,5% hat, aber gerne das Corona Cero).
Ich vermisse auch nix, vor allem nicht den Hangover nach dem Alkoholkonsum.
Was mittlerweile auch deutlich weniger geworden ist: das Rechtfertigen warum man nicht trinkt. Das ist halt auch das große Problem. Es ist die Regel das man trinkt als das man abstinent ist. Schrecklich finde ich auch das es Kindern/Jugendlichen erlaubt ist unter der Aufsicht der Erziehungsberechtigen zu trinken.
Ich wünsche allen die versuchen von dem Teufelszeug loszukommen, das sie stark genug sind und genug Hilfe haben , wenn sie einen Moment der Schwäche haben.
Edith: Gerade in meiner Lidl Plus App ein Rubellos gehabt und was gibt es als Sofortgewinn : Ein Dreipack Picolo Sekt.
