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Alkoholismus? Der Thread für Betroffene und Interessierte

Ihm alleine vielleicht nicht, aber um zu wissen, wer sonst noch Schuld sein könnte müsste man besonders in den ersten beiden Lebensjahren nachforschen, weil da Paranoia und andere psychische Schäden ihre Ursachen haben
...und woher weißt du das so genau. Gibt es da wissenschaftlich belegte Nachweise und nicht nur eine Behauptung deinerseits
 
umso mehr heute, wo es Experten in psychischer Hinsicht gibt.
Hast du schon mal Experten in psychischer Hinsicht gesucht? Weißt du, wie frustrierend die Suche sein kann? Meine Erfahrungen damit (ich selbst und direkte Erfahrungen von Bekannten) sind sehr gemischt: Von sofort den Richtigen gefunden, bis hin zu Ärzterallies, wo man irgendwann aufgibt, weil nur Unsinn raus kommt.
 
Hast du schon mal Experten in psychischer Hinsicht gesucht? Weißt du, wie frustrierend die Suche sein kann? Meine Erfahrungen damit (ich selbst und direkte Erfahrungen von Bekannten) sind sehr gemischt: Von sofort den Richtigen gefunden, bis hin zu Ärzterallies, wo man irgendwann aufgibt, weil nur Unsinn raus kommt.
Kann sie sein, die Suche, frustrierend. Wenn aber die Alternative Selbstmitleidiges Untätiges Pseudoopferdasein ist, ist es vielleicht besser, sich ein wenig Frust bei Fehlversuchen aufzuhalsen.
 
Wenn Siegmund Freud ausreicht gibt es diese “wissenschaftlichen Nachweise”. Wobei das ganze ein theoretisches Modell ist und auch bleiben wird.
Sigmund Freud hat nichts mit Wissenschaft zu tun.

Kann sie sein, die Suche, frustrierend. Wenn aber die Alternative Selbstmitleidiges Untätiges Pseudoopferdasein ist, ist es vielleicht besser, sich ein wenig Frust bei Fehlversuchen aufzuhalsen.
Nachdem du anscheinend keine Erfahrung mit Psychologen hast, und erst recht keine negativen, solltest du mal ein paar Gänge zurückschalten mit deinen Aussagen. Das hat nichts mit Untätigkeit zu tun. Ich kenne genügend Betroffene (auch ich hatte das mal), wo du durch eine Depression dermaßen beeinträchtigt bist, dass gar nichts mehr geht.

Nur so als Kostprobe: Bei meiner ersten Depression sollte ich mir einen Psychologen suchen. Alleine das Herausfinden von Adressen (war vor dem Internet mit den jetzigen einfachen Suchmöglichkeiten), dort einen Termin ausmachen (wenn er denn überhaupt Zeit gehabt hat), und dort hin zu fahren, war kaum zu machen. Und dann bin ich bei einem dieser "Psychologen" gesessen, immer wieder Suizidgedanken, und erzähle ihm meine Situation. Und er sagt dazu "Dann können Sie sich ja gleich umbringen." Und dann sollst du noch den nächsten und den übernächsten besuchen, mit vielleicht ähnlichen Erlebnissen? Mit so einer Erfahrung kann ich jeden verstehen, der in Krisenzeiten nicht mehr zu Fachärzten geht, besonders, wenn man mal an "Fachärzte" geraten ist.
 
Selbstmitleidiges Untätiges Pseudoopferdasein
Das ist doch genau der „Von-oben-Herab-Ton“, der hier im Thread fehl am Platz ist. Hier wird sehr konstruktiv und bisher bei einigen erfolgreich gegen Alkoholismus gekämpft. Dein Ton und auch Deine Argumentation ist hier einfach nicht hilfreich.
Wenn Du keinen Mehrwert hierher bringen kannst, dann schreibe doch bitte lieber woanders weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch genau der „Von-oben-Herab-Ton“, der hier im Thread fehl am Platz ist. Hier wird sehr konstruktiv und bisher bei einigen erfolgreich gegen Alkoholismus gekämpft. Dein Ton und auch Deine Argumentation ist hier einfach nicht hilfreich.
Wenn Du keinen Mehrwert hierher bringen kannst, dann schreibe Dich bitte lieber woanders weiter.
Ich helfe keinem, wenn ich um die knallharte, traurige Wahrheit herumlaviere. Und das ist nicht von oben herab, das ist ganz einfach nur auf Wut basierte Ehrlichkeit.
 
Ich habe gerade erfahren, dass sich ein Mensch, der in meiner Jugend sehr prägend für mich war, vor kurzem an multiplem Organversagen aufgrund exzessivem Alkoholkonsums gestorben ist.

Ich hatte ihn viele Jahre nicht gesehen und dachte er hätte das irgendwie im Griff. Er hatte einen sehr verantwortungsvollen Job, hat immer wieder in Fachmagazinen veröffentlich und sich politisch engagiert. Das habe ich aus der Ferne mitbekommen.

Das er sich aber langsam aber sicher totgesoffen hat, das konnte man wohl nur aus der Nähe erkennen. 😥

Ich wünsche allen, die kämpfen viel Kraft da rauszukommen damit es euch besser ergeht. 🙏🏻
 
Ich wünsche allen, die kämpfen viel Kraft da rauszukommen damit es euch besser ergeht
Ich kämpfe nicht mehr gegen meine Sucht. Bei mir hat es im Kopf 'klick' gemacht, um es Mal so auszudrücken.

Einen Kampf egal gegen wen oder was(speziell Alkohol)kann ich über die Zeit hinweg nur verlieren
 
So ich bin seit 630 Tagen ohne Alkohol. Wenn ich getrunken hatte , hab ich es meist übertrieben. Was manchmal auch in ausfallendem Verhalten gegenüber der Familie ausartete.
Das war echt total drüber und tut mir im Nachhinein sehr leid.
Alleine hab ich fast nie getrunken, wenn dann in Gesellschaft. Zuhause mit meiner Frau eine Flasche Wein oder wenn es mit Freunden auf die Piste ging. Gerade als ich noch Fußball im Verein gespielt habe, da wurde min. 1 mal die Woche übermäßig getrunken. Da hab ich dann teilweise schon gemerkt wie meine Denkleistung nachgelassen hat.
Letztes Jahr hab ich mir die Frage selber gestellt , was bringt dir das überhaupt außer einem Bierspoiler, der das Bergauffahren schwerer macht.
Dann von heute auf morgen beschlossen aufzuhören. Einmal ein richtiges Bier getrunken , als jemand auf einer Veranstaltung eine Runde ausgegeben hat und ich nicht unfreundlich sein wollte. Das passiert mir jetzt nicht mehr. Seit dem trinke ich maximal alkoholfreies Bier (ja auch welches was <0,5% hat, aber gerne das Corona Cero).
Ich vermisse auch nix, vor allem nicht den Hangover nach dem Alkoholkonsum.
Was mittlerweile auch deutlich weniger geworden ist: das Rechtfertigen warum man nicht trinkt. Das ist halt auch das große Problem. Es ist die Regel das man trinkt als das man abstinent ist. Schrecklich finde ich auch das es Kindern/Jugendlichen erlaubt ist unter der Aufsicht der Erziehungsberechtigen zu trinken.

Ich wünsche allen die versuchen von dem Teufelszeug loszukommen, das sie stark genug sind und genug Hilfe haben , wenn sie einen Moment der Schwäche haben.

Edith: Gerade in meiner Lidl Plus App ein Rubellos gehabt und was gibt es als Sofortgewinn : Ein Dreipack Picolo Sekt. :rolleyes:
 
Ich helfe keinem, wenn ich um die knallharte, traurige Wahrheit herumlaviere. Und das ist nicht von oben herab, das ist ganz einfach nur auf Wut basierte Ehrlichkeit.
Ich will dir nicht zu nahe treten, aber ich denke, da ist so manches bei dir noch nicht verarbeitet. Die reine Schuldzuweisung an den Verstorbenen ist in der Wut leicht (und auch nachvollziehbar), aber entlastet das gesamte Umfeld von einer Reflektion. Diese ist aber wichtig, da Schuldgefühle sonst unterdrückt werden können und sich die Wut dann irgendwann umkehren könnte.
Ja, zur Suchtbekämpfung gehört zu allererst die Einsicht des Süchtigen, aber dann halt auch unbedingt auch die Hilfe und/oder Unterstützung von außen oder aus dem direkten Umfeld.
Deine Reaktionen lesen sich für mich zu sehr nach Abwehrreflex, als dass sie objektiv sein könnten.
Danke auf jeden Fall fürs Teilen. Vielleicht kannst du hier doch etwas mitnehmen.
 
Ich will dir nicht zu nahe treten, aber ich denke, da ist so manches bei dir noch nicht verarbeitet. Die reine Schuldzuweisung an den Verstorbenen ist in der Wut leicht (und auch nachvollziehbar), aber entlastet das gesamte Umfeld von einer Reflektion. Diese ist aber wichtig, da Schuldgefühle sonst unterdrückt werden können und sich die Wut dann irgendwann umkehren könnte.
Ja, zur Suchtbekämpfung gehört zu allererst die Einsicht des Süchtigen, aber dann halt auch unbedingt auch die Hilfe und/oder Unterstützung von außen oder aus dem direkten Umfeld.
Deine Reaktionen lesen sich für mich zu sehr nach Abwehrreflex, als dass sie objektiv sein könnten.
Danke auf jeden Fall fürs Teilen. Vielleicht kannst du hier doch etwas mitnehmen.
Du kannst ganz beruhigt sein, dass ich keine Schuldgefühle habe. Ich habe einfach erlebt, dass ums Problem herumreden zwar viele Worte bei den Betroffenen mit sich bringen, aber nie irgendetwas an ihrem Verhalten ändert.
Wenn sie saufen wollen, tun sie das, ohne nachzudenken.
Man kann natürlich das Nachdenken bei diesen nicht erzwingen, aber man muss es dennoch fordern, und das geht einzig und allein, indem man sie mit der Realität konfrontiert.
Und ich denke eigentlich nicht, dass ich bei Betroffenen, die Hilfe gesucht haben und dabei ehrlich zu sich selbst waren, nachgetreten hätte.
 
Was für eine dämliche Antwort, da kann man nur hoffen das dich das Leben in voller Pracht erwischt.
Was für eine destruktive Art zu Antworten von Deiner Seite. Das ist ja eine dermassen ignorante Antwort, dass es einem nur noch graußen kann. Diese Vollüberzeugten, die kein Argument bringen sondern nur andere beleidigen wollen sind mir die liebsten.
 
Hör/Lies mal her:
Du hattest dich ja daran gestoßen, dass ich sagte Onkel Egon ist nicht alleine schuld.
Onkel Egon ist ein Säufer? Ja, der hat sich halt nicht unter Kontrolle... das ist immer das Narrativ.
"selber schuld"
Und weiter:
Onkel Egon heißt in Wirklichkeit anders, aber ihm alleine würde ich die Schuld ganz sicher nicht geben. Das vereinfacht nämlich viel zu vieles. Das Egon aber seinen Vater jeden Tag zum Abendessen aus der Kneipe abgeholt hat und seit dem siebten Lebensjahr so (werk)täglich zu mindestens einem Schnaps gekommen ist würde ich ihm schonmal gar nicht anlasten.
Darauf kommst du hier mit einer ewigen Litanei an... Dabei steht da ganz klar: ICH würde nicht ihm allein die Schuld geben...
In jedem Fall kommt mir Onkel Egon nicht durch mit der Ausrede, er könne doch gar nichts dafür. Denn genau in dieser liegt das Elend: “Ich armer Mensch, mir bleibt doch gar nichts anderes übrig, als zu saufen”.
Hab ich nirgendwo geschrieben. Junge Junge...
Egon säuft auch nicht mehr. Er musste diese Entscheidung alleine treffen, aber zum Alkoholkranken wurde er eben nicht von allein sondern quasi erzogen.
Das in der Teilfamilie immernoch Trottel sind die sagen er trinkt jetzt halt nichts weil er es ja nicht unter Kontrolle hat hat damit nichts zu tun.
Das Narrativ bleibt gleich. Der Fingerzeig, wie bei dir, auf den Kranken.

Deine Unterstellungen sind reine Vermutungen, beleidigend und ungerecht einem dir gänzlich Unbekannten gegenüber.
Das finde ich richtig asozial!
 
Hier hat jeder ein Stück weit recht.
  • Verbote helfen meist wenig.
  • Unsere Kultur ist VIEL zu verharmlosend, was bestimmte Drogen (Alkohol) angeht.
  • Alkoholismus hat meist gute Gründe und die Erkrankten haben mehr zu verarbeiten, als sie manchmal gerade können. Das verdient Mitgefühl.
  • In die Heilung kommt man nur durch Eigenverantwortung und ein Verlassen der passiven Opferrolle. Das können wir Menschen.

Darüber zu streiten, dass eine Aussage immer richtig ist, und die andere nie, ist überhaupt nicht hilfreich. Geht doch lieber radeln oder spazieren.
 
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