Liguriens Trails vor Neuordnung: Region beschließt Gesetz zum Biker-Ticket

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Re: Liguriens Trails vor Neuordnung: Region beschließt Gesetz zum Biker-Ticket
Zustände wären das, nicht auszudenken!
In einer Welt wo sich Trails nicht von selbst reparieren
Für Ligurien und andere Gebiete mag das ja passen.

So lange es noch genug Ausweichmöglichkeiten bzw Alternativen gibt, ist es in Ordnung.
und ich die Natur nicht mehr einfach so benutzen kann wie es mir passt - in so einer Welt will ich auch nicht mehr leben!
Wenn es dir nur ums Wandern oder Laufen in der Natur geht, dann gibt's keine Probleme.

und ich die Natur nicht mehr einfach so benutzen kann wie es mir passt - in so einer Welt will ich auch nicht mehr leben!
Wenn du hingegen in Teilen von Deutschland, oder gar in Österreich, die Natur nur so einfach mit dem MTB "benutzen" und nichts zahlen willst, dann wird es immer schwieriger.
Und die Tendenz geht in diese Richtung (Trailparks, Trailarenen, Bikeparks, Modell Österreich/Insbruck, Flowcenter).

Wenn man (selbst als Wanderer wie hier geschrieben wurde) für den "Eintritt" in die Natur Gebühren zahlen muss, sehe ich das kritisch und lehne es ab.
 
Was ganz klar unser Verdienst ist.

Es wurden einige straffällige Verstöße gemeldet. Darum sind wir jetzt hier und verteilen Verwarnungs-Karten und Fahrverbote.

Das man 9 Seiten lang diskutiert, ob man eine Dienstleistung bezahlen soll ist über alle Maße schweinshaxig, ja sandalös! Schämt eucht!
Fabi? 🤔 :lol:
 
Gibt es das für Wanderer, Spaziergeher, Ausflügler etc? Gibt es Wandergebiete, Wander Arenen oder Parks, wo man fürs wandern und spazieren gehen zahlen muss? (Abgesehen von Kurtaxen, Kurzübernachtungen, Pauschalgebühren bei Hotels, irgendwelche Tourismusförderungsabgaben etc).
Ja gibt es. Pragser Wildsee, 3 Zinnen (ok da über Parkticket), Altstadt von Dubrovnik….more to come (siehe aktuelle Diskussionen in Barcelona, Florenz, Rom, etc..)
 
Man sieht an der Diskussion eigentlich nur wie unterschiedlich Finale definiert wird. Ich kenne auch nach so vielen Besuchen eigentlich relativ wenige Trails. Zum einen bin ich immer alleine, die Frau radelt nicht, zum anderen hatte ich noch nie ein eMTB. Mein Finale Tag sieht so aus, dass ich zur Nato Base shuttele und da oben zwei drei Runden Klassiker pedaliere, bis ich platt bin und dann über den Ingegnere runterfahre. Vielleicht nochmal zum Oribago hoch. Deshalb fände ich auch eine Haltestelle zb an der Kehre vom H Trail Ende cool. Rollercoaster und Toboga dasselbe. Hoch shuttlen und ein zwei mal hochpedalieren. Wenn man alleine ist, macht man interessante Erfahrungen. Einmal überholte das Shuttle ein MTB zur DIN. Die jungen Herren neben mir: Das ist doch der soundundso, warum tritt der hoch? Ist der dumm? Ach, der kam bestimmt an der Kirche raus und nochmal hoch! In meinem Kopf, äh, dieses Bergradeln? Ein junger Schweizer erklärte mal zwei Schönheiten, warum er eBike fährt. Der tiefe Schwerpunkt. Er kann an der Ampel viel besser Trackstand damit. Eine Marathonfrau hat mich beim Uphill mal 3x! überholt! Crazy. Einmal habe ich so vor fünf Jahren die Frau im Bagni in Noli abgelegt und auf google gesehen, das man von Noli super zum DH Men radeln kann. Schließlich schob mein Rad steile Trails durch Dornenbüsche zu den Balkonen und kam nach mehr als 2 Stunden vollkommen zerkratzt an den Strand zurück. 🤭Aber ich liebe es einfach. In der Stadt Bikes glotzen, keine Sauftouristen...zumindest noch nicht. Wir nehmen immer ziemlich teure Neubau Wohnungen, ich habe Schimmelallergie. Ich habe einmal bei Manu gewohnt. Ankunft am Nachmittag des EM Finales 2021. War das eine Gaudi!! Jedenfalls ist Finale noch weit davon entfernt mir zu teuer zu werden, für so viel Spaß.
Gibt doch die gewünschten Haltestellen seit drei oder vier Jahren 🤷🏼‍♂️
Isallo, Calice, Feglino, Ende RC. Kannst dich überall abholen lassen. Musst nur vorher buchen und den Bikepass haben…..
 
Ich weiss nicht was die Aufregung soll. Da steht doch ganz klar "bestimmte" Strecken also nicht generell alles. Wer möchte kann also noch auf den anderen Strecken gratis fahren, wer instandgehaltene Strecken bevorzugt der muss halt zahlen... irgendwie muss das ja auch finanziert werden. Ein Biker verschleisst die Trails ja auch bedeutend mehr als ein Wanderer... da legt man den Trail einmal an und kommt in ein paar Jahren wieder vorbei, ein Biketrail verschleisst da ganz anders, sprich hier geht's um das Verursacherprinzip.
MTB ist schon lange aus einer Nische herausgewachsen was die Anforderungen an den Unterhalt angeht... Vor 15 Jahren bist noch Wanderwege gefahren die wie solche aussahen, heute sind die vielerorts zu MTB Trails mit entsprechender Erosion etc geworden. Wenn es mir nichts Wert ist dass jemand da ne Schaufel schwingt damit die Trails/Wanderwege in Schuss gehalten werden, bin ich dann im Umkehrschluss bereit ein paar Stunden meines Urlaubes in den Unterhalt der Trails zu stecken? Ich erkaufe mir mit der Gebühr halt den Verschleiss den ich an den Trails verursache. Wenn ich dazu nicht bereit bin, es gibt ja auch (noch) Ausweichmöglichkeiten.
Ist ja wie zuhause... no dig no ride und jeder der auch selber schaufelt bzw sich um den Unterhalt von Trails kümmert weiss wie viel Arbeit das ist.
Mir wäre es auf jeden Fall ein Obolus wert und gratis gibt es nirgends, irgendjemand hat immer dafür gezahlt/gearbeitet.
 
Prinzipiell sind doch ein paar Euro am Tag vollkommen ok, wenn es denn zum größten Teil in die Trailpflege geht - was ich aber nicht glaube.
Deshalb muß man das Problem anders lösen.

Generell ein Problem sind doch die Knickerer, die meinen alles für umsonst nutzen zu können.

Bier, Raviollidosen mitschleppen und Müll und Trailverschleiß dalassen und dann über 5€ am Tag jammern.

Das kenne ich von den Eltern meiner Frau. Die haben einen kleinen Badesee mit Kiosk, Toiletten usw.
Da nutzen vermehrt immer mehr nur die sanitären anlagen und essen max ein Eis.
Nach dem Motto - ist ja Natur, da zahl ich nix. Und klar, der Betreiber verdient sich eine goldene Nase und badet abends im Geld, da lass ich doch den Müll liegen. Kann der Bonze gerne selber aufsammeln.

Dann haben wir für den kleinen Parkplatz ein paar Euro Parkgebühr aufgerufen, mit dem Ergebnis, daß die Leute lieber an der Straße entlang parken. Hier mußten wir dann zusammen mit den Anliegern zu etwas drastischeren Mitteln greifen um das Wildparken zu beenden.
Jetzt läufts halt so, daß jeder vor Ort für 5€ ein Liegeplatzticket kaufen muß, sonst fliegt er raus.
Das darf er dann gerne im Kiosk gegen Getränk und essen eintauschen.
Es geht wohl nicht anders.


Ansonsten, es gibt noch genügend „unerschlossene“ Strecken fernab des Trubels.
Da muß man halt selbstorganisiert hochtreten, kann keine 6.000hm am Tag abfahren, sondern macht ein oder zwei Abfahrten am Tag und sollte dann halt auch nicht in Instagram mit dem Geheimtrail posen….
 
Zuletzt bearbeitet:
Prinzipiell sind doch ein paar Euro am Tag vollkommen ok, wenn es denn zum größten Teil in die Trailpflege geht - was ich aber nicht glaube.
Deshalb muß man das Problem anders lösen.
Da steht doch:
Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf sollen laut Gesetz zur Hälfte direkt in die Wartung der Trails fließen. Die übrigen Mittel könnten für Maßnahmen wie touristische Vermarktung, Veranstaltungen oder digitale Angebote zur sicheren Nutzung der Strecken eingesetzt werden.

Ist doch okay so, sind mehr oder weniger zweckgebunden.
 
Da steht doch:
Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf sollen laut Gesetz zur Hälfte direkt in die Wartung der Trails fließen. Die übrigen Mittel könnten für Maßnahmen wie touristische Vermarktung, Veranstaltungen oder digitale Angebote zur sicheren Nutzung der Strecken eingesetzt werden.

Ist doch okay so, sind mehr oder weniger zweckgebunden.

Wenn von einer „Trailabgabe“ schon mal die Hälfte per se in Marketing fließt, dafür gibt es eigentlich andere Töpfe, kann man davon ausgehen, daß vom Rest auch nur ein kleiner Teil an den fließt der die Schaufel in der Hand hält.

Deswegen fände ich es sinnvoller, daß die Pflege von derGemeinde/Kreis bezahlt wird und die holen sich das Geld dann von den Gewerbebetrieben.
Die es wiederum dann auf deren Kosten umlegen.
Würde auch bedeuten, daß die Shuttlebetriebe lizenziert werden müssen.

Und die Selbsttreter zahlen ja dann auch über die Unterkunft, Parkgebühr usw. ihren Anteil.
 
dafür gibt es eigentlich andere Töpfe
Die da wären?
Würde auch bedeuten, daß die Shuttlebetriebe lizenziert werden müssen.
Sind sie nicht? Also ich habe ne Guidelizenz.. ganz offiziell.
Und die Selbsttreter zahlen ja dann auch über die Unterkunft, Parkgebühr usw. ihren Anteil.
Davon bezahlen sie Unterkunft, Parkplätze, etc.

Ich kann ja verstehen, dass es viele verärgert, für das tolle Urlaubsziel noch mehr zu bezahlen..
Aber wenn man ganz ehrlich ist, sind, wie schon erwähnt, sämtliche anderen Kosten um das Hobby dort auszuüben um ein Vielfaches höher und werden gerne ausgegeben.
Wenn man jetzt eine Gebühr für das Nutzen der Infrastruktur erhebt, sollte das eigentlich jedem der Spaß wert sein.
 
und genau diese Wirte finanzieren die touristische Infrastruktur? Grööööööööööööööhl
ja das ist gegrööööhle. natürlich finanzieren die wirte (oder hotels) die die touristische Infrastruktur. Kenne jetzt wenige Hotels oder Gasthäuser die von der Gemeinde gebaut wurden. und auf deren gewinne werden steuern gezahlt. ich glaube was du meinst sind subventionen. und natürlich ist es generell so, dass jeder gerne ein stück vom kuchen abhaben möchte, sogar diejenigen die garnicht "mitgebacken" haben.

in ligurien hat man den biker als zahlungskräftigen touristen ausgemacht - und den möchte man jetzt melken. und viele hier im forum freuen sich schon drauf, dass sie zahlen dürfen. diese hätten zwar vorher der tourismusbehörede auch schon geld überweisen können, aber es erfreut sie mehr dass andere mitzahlen müssen und vor allem das geld ins ausland geht.
 
Ich verstehe das alles nicht - ich fahr aber hauptsächlich auch nur auf Abraumhalden rum.

Für mich erscheint Finalistan, so wie das auf den einschlägigen Videos rüberkommt, wie ein sehr großer weitläufiger gut gepflegter Bikepark, der natürlich auf Grund der Größe und Streckenlängen einen sicher nicht unerheblichen Unterhaltungsaufwand erfordert.

Jetzt wollen die Betreiber die Preise moderat anheben und einige machen ein riesen Gezeter.

Wo ist da der Unterschied zu einem X-Beliebigen Park???

Greenhill der einzige Bikeparkpark den ich persönlich kenne macht das mit den Preisen auch regelmäßig. Da regt sich in der Regel keiner groß auf. Wenn's zu arg wird fährt man da seltener, oder gar nicht mehr hin.

Alternativ kann man sich im Baumarkt ne Schüppe und ne Heckenschere kaufen und selber eine Line anlegen und unterhalten. Machen hier auch einige, macht viel Arbeit und man muß das auch können - was wiederum auch nur wenige wirklich beherrschen.

M.
 
in ligurien hat man den biker als zahlungskräftigen touristen ausgemacht - und den möchte man jetzt melken. und viele hier im forum freuen sich schon drauf, dass sie zahlen dürfen.
Diese fetten Bonzen da oben..ääh unten.. die werden schon sehen!!einself!!
 
Deswegen fände ich es sinnvoller, daß die Pflege von derGemeinde/Kreis bezahlt wird und die holen sich das Geld dann von den Gewerbebetrieben.
Die es wiederum dann auf deren Kosten umlegen.
Würde auch bedeuten,

ja das ist gegrööööhle. natürlich finanzieren die wirte (oder hotels) die die touristische Infrastruktur. Kenne jetzt wenige Hotels oder Gasthäuser die von der Gemeinde gebaut wurden. und auf deren gewinne werden steuern gezahlt. ich glaube was du meinst sind subventionen. und natürlich ist es generell so, dass jeder gerne ein stück vom kuchen abhaben möchte, sogar diejenigen die garnicht "mitgebacken" haben.

in ligurien hat man den biker als zahlungskräftigen touristen ausgemacht - und den möchte man jetzt melken. und viele hier im forum freuen sich schon drauf, dass sie zahlen dürfen. diese hätten zwar vorher der tourismusbehörede auch schon geld überweisen können, aber es erfreut sie mehr dass andere mitzahlen müssen und vor allem das geld ins ausland geht.
evtl mal versuchen zu verstehen, wie Steuern funktionieren und welche Steuern überhaupt in der Region bleiben. Was an Steueraufkommen vorhanden ist, verbleibt nur zu einem geringen Teil vor Ort.
Und ich meine keine Subventionen, das ist ein ganz anderes Thema.
In Italien finanzieren sich Kommunen hauptsächlich von Immobiliensteuern, Entsorgungsgebühren und einer klitzekleinen kommunalen "Einkommensteuer" die unter 1% liegt. Das vergleichst mal mit dem Einnahmen einer deutschen Kommune.
Back on topic - die Gegend wird extrem frequentiert und das ursprüngliche Konzept der Trailfinanzierunf funtioniert nimmer. Folglich wird ein neues Konzept eingeführt.
Jede Leistung die wir in Anspruch nehmen, hat Kosten verursacht. Wir als Nutzer werden halt diese Kosten decken müssen. So einfach ist das.
Wem es nicht gefällt, muß ja nicht hinfahren.
 
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Viele Grüße und schöne Feiertage 👋🏼
 
Für mich erscheint Finalistan, so wie das auf den einschlägigen Videos rüberkommt, wie ein sehr großer weitläufiger gut gepflegter Bikepark, der natürlich auf Grund der Größe und Streckenlängen einen sicher nicht unerheblichen Unterhaltungsaufwand erfordert.

das war ja nicht immer so und hat sich so entwickelt.

Jetzt wollen die Betreiber die Preise moderat anheben und einige machen ein riesen Gezeter.

wahrscheinlich weil das gesetz noch nicht konkret verfasst ist. und evtl gibt's xc leute die da seit 20 jahren ihre runden drehen abseits von der shuttle gaudi befürchten das alle wege montiarisiert werden.
es will grundsätzlich keiner bezahlen der nicht profitiert. die kirche verspricht einem wenigstens was.
Wo ist da der Unterschied zu einem X-Beliebigen Park???
die andere Vorgeschichte. parks sind oft skigebiete oder an einer seilbahn infra angesiedelt. reschen?
finale würde auch ohne shuttle mtb mit reinen abfahrtstrails funktionieren. die ganze restliche küste funktioniert so.
 
Der einheimische soll immer vorrang gegenüber dem turi haben.
Warum? Abnutzung ist Abnutzung, egal durch wen. Der Wanderweg/Trail erkennt sicher nicht den Unterschied ob er gerade von einem Einheimischen oder einem Touristen begangen wird. Wenn du zwei/drei Dörfer weiter zum wandern/Biken gehst, bist du streng genommen ja auch kein Einheimischer mehr :D .
 
Ehrlich gesagt verstehe ich die ganze Diskussion und gekünstelte Empörung nicht so ganz. Es wird ein kleiner Unkostenbeitrag für die Aufrechterhaltung der örtlichen (und von Touristen genutzten) Infrastruktur verlangt, völlig okay. Wenn ich das nicht möchte oder whatever, zwingt mich ja niemand dort meinen Urlaub zu verbringen (die Welt ist groß). Verstehe daher das "Problem" nicht, oder ist das wieder so ein Fall deutscher Empörungskultur über Dinge die eigentlich völlig nichtig sind. :ka:
 
Ist doch überall das gleiche.
Die absolute Mehrheit konsumieret nur und leistet selbst kaum einen Beitrag. Nicht finanziell und noch weniger werden Arbeitsstunden in die lokalen Trails investiert.
Ein Trailticket in Finale wäre vermutlich der fairste Weg, müsste aber wieder überwacht werden.
Ein Querfinanzierung durch die örtliche Gastronomie etc. wäre vermutlich der beste Kompromiss, aber nach meine Wissenstand funktioniert das vor Ort auch nicht besonders gut.
 
würde gern mal ein venn diagram sehen wollen bestehend aus denen, die hier als ausländer kostenlos konsumieren wollen und denen, die gegen ausländer in deutschland hetzen, denen "alles kostenlos in den hintern geschoben wird". mir dünkt da gibt es eine recht grosse schnittmenge ;)
Lass doch mal deine Politik aus dem Spiel,hat doch wenig mit dem Thema zu tun.In anderen Bike Spots muss man auch seinen Beitrag leisten.
 
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