Wieviele Kilometer fahrt Ihr so pro Jahr ?

Strecke über die letzten 15 Jahre. Von 2012 bis 2019 lagen die Prioritäten anders ;)
Ziel war 8000km und 100k hm dieses Jahr.
1766393394810.png


Elevation
1766393502655.png


Zeit
1766393540487.png


Nächstes Jahr dann 10k km und 100k Hm.
 
Bei so Angaben ala 25.000km/Jahr muss man auch sehen wie die gefahren wurden. Schwer vorstellbar dass das MTB-Kilometer im Gelände sind. Das wären bei meinem Jahresschnitt 14km/h und 68,5km/Tag eine tägliche Fahrzeit von knapp 5 Stunden 365 Tage im Jahr. Krank/Urlaub/Dienstreise müsste dann nachgefahren werden. In meinen Augen recht unrealistisch.
Was ich damit sagen will. Reine KM-Angaben kann man untereinander nicht vegleichen (MTB/Gravel/Rennrad/E-Bike, Flach/Steil usw.). Eigentlich wäre ein Vergleich über die Fahrstunden wesentlich aufschlussreicher.

Hatte mal mit einem Vielfahrer geredet. Keine Kinder, kleine Mietwohnung, Freundin mit gleichem Hobby, kein Interesse an weit weg fahren. Wenn der nicht gearbeitet, gegessen oder geschlafen hat dann saß der auf dem Rad. Urlaub war auch jeden Tag Radfahren. Da kommen dann natürlich andere Summen zusammen.

778hm/Tag...365 Tage im Jahr? Heidewitzk

Natürlich spielt es eine Rolle ob man viel Rennrad, MTB oder Zwift fährt - grad bei Zwift - wo ja jeder ständig 40kmh fährt - kommt schnell was zusammen.

Ich selbst fahre zwar auch Bikerennen - trainiere aber selten am Bike, Zwift fahre ich gar nicht, ich fahre alles im Freien - auch im Winter bei jedem Wetter.

Aktueller Stand der Dinge:

Rennrad: 286 Einheiten / 23592,28km / 251.932 HM / 802:40:08h:m:s
MTB: 26 Einheiten / 1057,14km / 31717 HM / 52:53:03h:m:s
Indoor: 4 Einheiten / 106,52km / 03:30:04h:m:s (mit ca 30kmh Schnitt)

Ergibt im Moment also 24755km und knapp 859 Stunden bei einer Durchschnittsgechwindigkeit von 28,8kmh und einer Durchschnittsleistung von genau 200W

Und 22 Laufeinheiten mit 161km hab ich auch noch.


Bei mir ist es, wie bei dem von dir angesprochenen Vielfahrer:

Ich hab keine Kinder, wollte niemals ein Haus haben, Ruhetage mache ich nur wenn ich krank bin, mag keine Urlaube da ich früher beruflich sehr sehr viel unterwegs war (100.000km im Auto pro Jahr + zig Flugreisen im Monat), meine Freundin (hat einen Sohn) hat in diesem Jahr auch bereits 17.000km - wir fahren also auch viel zusammen. Wir mögen keine Urlaube im herkömmlichen Sinne, wir erleben unsere Abenteuer zu Hause, jede Radfahrt ist wie ein kleiner Urlaub.

Da meine Freundin auch ab und zu an Rennen teilnimmt (voriges Jahr den Ötzi in ihrer AK gewonnen) unterstützen wir uns beide vollkommen, Radfahren, Sport, ist einfach unser Leben.

Bei mir kommt dazu dass ich zwar einen gut bezahlten Job habe, in diesem aber nicht für echtes Arbeiten bezahlt werde sondern dafür dass ich im Notfall remote (IT Job) Probleme löse. Es kann also durchaus mal sein dass ich 1-2 Monate keinen Handgriff zu arbeiten habe - diese Zeit nutze ich dann für Weiterbildung und hier gibts eben freie Zeiteinteilung. Ich kann also meinen gesamten Alltag komplett an meinen geplanten Freizeitaktivitäten ausrichten.....und irgendwann findet sich auch am schlimmsten Regentag das "Loch" wo man eine Runde drehen kann.

Für jemanden mit einem normalen Leben, Haus, Familie, Hund und Garten ist das naütrlich nicht machbar - aber wieso auch. Wer lieber im Garten arbeitet wird daran mehr Spaß haben als ich bei einer 150km Regenfahrt. Wenn ich jedoch an Gartenarbeit denke, an "heimwerken" wird mir übel.

Es wohl nicht erstrebenswert 20k oder 25k zu fahren so man das nicht wirklich will - und es nur zu machen um dann zu sagen "ich habs durchgezogen" erscheint auch nicht motivierend oder sinnvoll zu sein.
 
Das bestätigt ja meine Vermutung das solche extremen Fahrleistungen nur zustande kommen wenn man hauptsächlich Rennrad fährt, es sei denn Biken ist wirklich der Job. Wenn man die Fahrzeiten und Kilometer ansieht bist du "nur" reichlich doppelt soviele Stunden unterwegs gewesen wie ich, hast dabei aber die fünffache Strecke zurückgelegt.

Nicht desto trotz...knapp 70km pro Tag...365 Tage...mit ordentlich Höhenmetern ist schon heftig.
 
Mich würde mal bei den "Vielfahrern" interessieren, wir ihr das zeitlich macht?
Ich meine mit einem Fulltime-Job, Familie, Haus, Garten und Bürokratie komme ich so 2-3 mal zum Radfahren in der Woche - am WE mal paar größere Ausfahrten mit 80-100 km und 1000 bis 2000 HM. Ab und zu ein Stoneman oder was vergleichbares im Jahr. Ich muss aber dazu sagen, dass ich im Jahr so etwa 1000 km laufe (was Zeit verschlingt, aber ein schöner Ausgleich zum Radfahren ist).

Also es soll auch keine Kritik an die Vielfahrer sein - nur interessehalber. :dope:
ja, abhängig vom life stage oder? ich hab zwei relativ kleine kinder, full-time job und will auch mögilchst viel zeit mit den kids verbringen. ich fahre so 2-3x pro woche, meistens sehr früh oder spät nachmittags i d abend rein. komme in den letzten jahren auf ca 3k km und 80k hm - mtb aber auch immer mehr gravel. ohne family und kinder kannst natürlich das doppelte machen, aber bin trotzdem happy.
 
ja, abhängig vom life stage oder? ich hab zwei relativ kleine kinder, full-time job und will auch mögilchst viel zeit mit den kids verbringen. ich fahre so 2-3x pro woche, meistens sehr früh oder spät nachmittags i d abend rein. komme in den letzten jahren auf ca 3k km und 80k hm - mtb aber auch immer mehr gravel. ohne family und kinder kannst natürlich das doppelte machen, aber bin trotzdem happy.

Geht mir genauso. 2 Kids mit denen ich gerne Zeit verbringe, Haus, Fulltime Job. Komme auf ca. 3000km im Jahr. Das meiste Gravel, was ich als Grundlagentraining nutze um die Endurorunden mit dem MTB genießen zu können.

Irgendwie bekommt man das Radfahren dann abends unter oder wenn die Kids playdates haben oder Frau und Kinder sonstwie beschäftigt sind.

Edit:
@rewelrider : Danke für deine Offenheit. In Zeiten von Social Media hat ja jeder Famile, Job, Weiterbildung und 20.000 Jahreskilometer zugleich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Edit:
@rewelrider : Danke für deine Offenheit. In Zeiten von Social Media hat ja jeder Famile, Job, Weiterbildung und 20.000 Jahreskilometer zugleich.

Ich finds auch immer lustig zu lese, jemand würde 20.000-25.000km fahren obwohl man nebenbei angeblich auch noch nen fordernden Job mit ständig 50 Wochenstunden + Überstunden hat "aber wenn du den Sport wirklich liebst klappt das ohne Probleme und geht dann auch mit Familie/Kindern"

Ich find das immer lustig weil ich eben genau weiß was es alles braucht (und was man alles wegfallen lässt) um diese Kilometerleistung wirklich fahren zu können. Und ich finds - auch wenns es mich nicht wirklich etwas angeht - immer etwas traurig wenn ich lese dass jemand so viel fährt und Kinder hat denn es ist einfach unmöglich alles "unterzubringen" und wenn man Kinder hat sollte die Priorität eigentlich klar sein - und sie sollte niemals "Radfahren" heissen.

Und man darf eines auch nicht vergessen: solche Kilometerzahlen machen manchmal wirklich müde, da gehst du am Ende eine 600km Woche nicht mal eben die Fassade des Hauses neu streichen, bearbeitest den Garten in der Größe einer Plantage, beglückst die Frau und stehst am Montag voll motiviert beim Elterntag in der Schule...
 
Ich finds auch immer lustig zu lese, jemand würde 20.000-25.000km fahren obwohl man nebenbei angeblich auch noch nen fordernden Job mit ständig 50 Wochenstunden + Überstunden hat " ...
Danke :daumen: für die eindeutige und "ungeschminkte" Klarstellung :oops: - die reale Belastung durch solche Fahrleistungen ist (auch für gut trainierte Personen) nicht zu unterschätzen !
Nicht jeder hat das unterstützende Umfeld eines Profisportlers ;).
Daher meine Hochachtung :anbet: vor jedem, der zu einem derartigen Trainingsumfang in der Lage ist :) !
 
Da das Jahr nachweislich nicht kürzer war als all die anderen davor lag es eher an mehr Arbeit und weniger Urlaub und Terminüberschneidungen. Macht aber fast nüschd, war trotzdem cool, sonnig, nur 1 Platten und nix karpoot gegangen...

Screenshot_20251229_004248.jpg


Damit ergibt das immernoch einen angenehmen Schnitt von
Screenshot_20251229_004718.jpg
 
Wenn ich bei uns im Wald Mtb fahre bin ich bei einem Schnitt von 10 km/h mit Trink- und Verschnaufpausen 😂
Und Du haust übers Jahr gemittelt einen 30er Schnitt raus.
Edit: Ich rede mir einfach ein, dass liegt an den hm.
Leider mittlerweile hoher Zwiftanteil in den Monaten in denen es früh dunkel wird und Januar und Februar keine Fahrten wegen Pickel am A****
Screenshot_20251229-153446.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe 2025 insgesamt 38 Ausfahrten mit insgesamt 500km und 15000 Hm (Höhenmeter einfach gezählt, aber logischerweise doppelt gefahren, also rauf und wieder runter) gemacht (Enduro, nur mittelschwere/schwere Trails, kein Asphalt und Forstrassen nur soweit nicht bei Anfahrt zu Trailstart vermeidbar).

Vielleicht tröstet das ja andere die auch nicht die geposteten Riesenzahlen schaffen.
 
Eigentlich sollte die Tage noch was dazu kommen, das musste allerdings norovirusbedingt durch... Ähhh... Ausfallen.


Somit bleibt es bei 9.433km und 95.037hm für 2025. Davon alles drauße, viel Straße, weil es Spaß macht und im Dunkeln sinnvoll möglich ist. Und dir Form schafft für Enduroausfahren und Stonemans.

Aber eigentlich ist das ja auch alles egal solange es Spaß macht. https://road.cc/content/blog/no-one-cares-how-far-you-rode-your-bike-279813
 
Gefühlt bin ich dieses Jahr viel gefahren, aber es war doch deutlich weniger als letztes Jahr:

IMG_2640.jpeg


Leider sind die „'mal-eben-schnell“-erreichbaren Quadrate und Quadrätchen weniger geworden.
Meine neue Dienststelle ist deutlich näher an mein Zuhause gewandert.
Und es gab weniger große Ausfahrten dieses Jahr.

Dennoch haben die Fahrräder keinen Rost angesetzt, wie ihr Fahrer auch. Und das ist meines Erachtens die Hauptsache.

Und: Die Fahrten fanden ausschließlich an der frischen(?) Luft statt, bei –8 °C wie bei +30 °C, bei Schnee, Regen und Sonnenschein.
Gefahren wurde mit dem Fargo, mit dem Ordonnanzfahrrad 05 und mit dem Rohloff-Trekkingrad.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab dieses Jahr zumindest wieder die 5000 km geschafft, alles auf MTB oder Gravel und draußen. Mein eigentliches Ziel mal 1500 hm Trailtour ohne Pausen zu machen hat nicht geklappt. Aber ich meine 6-7 Runden zwischen 1450 und 1490 hm waren dabei. Leider gibt es bei Strava bei laufender Tour keine hm-Angaben, sonst könnte man noch einen Hügel dranhängen so wie das bei 100 km oder der gleichen üblich ist.

1767134784925.png
 
War nicht viel los dieses Jahr

1000049569.png


Die allermeisten Kilometer bin ich mir dem Lastenrad zum Kindergarten und zurück gefahren ( natürlich immer Eco, ist ja klar)
Spaßfahrten gab's über den Sommer überhaupt nicht und auch sonst nicht viel.
Hätte mir mehr Radfahren gewünscht, aber die recht begrenzte Zeit bekommen eher die Kinder solange die noch was von mir wissen wollen. :awesome:
 
Ohne die teilweise sehenswerte Aufbereitung der Daten ;) bin ich in diesem Jahr insgesamt ca. 17.900 km (mit rd. 100.000 Hm) gefahren.
Davon ca. 6.800 km mit dem MTB, ca. 8.350 km mit dem Rennrad und noch 2.750 km mit dem Gravel bzw. Stadtrad. Damit habe ich rd. 856 h :oops: im Sattel verbracht, nicht ansatzweise vergleichbar mit den Geschwindigkeiten anderer (siehe Beitrag 1488).
Alles draußen versteht sich ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück