Bei so Angaben ala 25.000km/Jahr muss man auch sehen wie die gefahren wurden. Schwer vorstellbar dass das MTB-Kilometer im Gelände sind. Das wären bei meinem Jahresschnitt 14km/h und 68,5km/Tag eine tägliche Fahrzeit von knapp 5 Stunden 365 Tage im Jahr. Krank/Urlaub/Dienstreise müsste dann nachgefahren werden. In meinen Augen recht unrealistisch.
Was ich damit sagen will. Reine KM-Angaben kann man untereinander nicht vegleichen (MTB/Gravel/Rennrad/E-Bike, Flach/Steil usw.). Eigentlich wäre ein Vergleich über die Fahrstunden wesentlich aufschlussreicher.
Hatte mal mit einem Vielfahrer geredet. Keine Kinder, kleine Mietwohnung, Freundin mit gleichem Hobby, kein Interesse an weit weg fahren. Wenn der nicht gearbeitet, gegessen oder geschlafen hat dann saß der auf dem Rad. Urlaub war auch jeden Tag Radfahren. Da kommen dann natürlich andere Summen zusammen.
778hm/Tag...365 Tage im Jahr? Heidewitzk
Natürlich spielt es eine Rolle ob man viel Rennrad, MTB oder
Zwift fährt - grad bei
Zwift - wo ja jeder ständig 40kmh fährt - kommt schnell was zusammen.
Ich selbst fahre zwar auch Bikerennen - trainiere aber selten am Bike,
Zwift fahre ich gar nicht, ich fahre alles im Freien - auch im Winter bei jedem Wetter.
Aktueller Stand der Dinge:
Rennrad: 286 Einheiten / 23592,28km / 251.932 HM / 802:40:08h:m:s
MTB: 26 Einheiten / 1057,14km / 31717 HM / 52:53:03h:m:s
Indoor: 4 Einheiten / 106,52km / 03:30:04h:m:s (mit ca 30kmh Schnitt)
Ergibt im Moment also 24755km und knapp 859 Stunden bei einer Durchschnittsgechwindigkeit von 28,8kmh und einer Durchschnittsleistung von genau 200W
Und 22 Laufeinheiten mit 161km hab ich auch noch.
Bei mir ist es, wie bei dem von dir angesprochenen Vielfahrer:
Ich hab keine Kinder, wollte niemals ein Haus haben, Ruhetage mache ich nur wenn ich krank bin, mag keine Urlaube da ich früher beruflich sehr sehr viel unterwegs war (100.000km im Auto pro Jahr + zig Flugreisen im Monat), meine Freundin (hat einen Sohn) hat in diesem Jahr auch bereits 17.000km - wir fahren also auch viel zusammen. Wir mögen keine Urlaube im herkömmlichen Sinne, wir erleben unsere Abenteuer zu Hause, jede Radfahrt ist wie ein kleiner Urlaub.
Da meine Freundin auch ab und zu an Rennen teilnimmt (voriges Jahr den Ötzi in ihrer AK gewonnen) unterstützen wir uns beide vollkommen, Radfahren, Sport, ist einfach unser Leben.
Bei mir kommt dazu dass ich zwar einen gut bezahlten Job habe, in diesem aber nicht für echtes Arbeiten bezahlt werde sondern dafür dass ich im Notfall remote (IT Job) Probleme löse. Es kann also durchaus mal sein dass ich 1-2 Monate keinen Handgriff zu arbeiten habe - diese Zeit nutze ich dann für Weiterbildung und hier gibts eben freie Zeiteinteilung. Ich kann also meinen gesamten Alltag komplett an meinen geplanten Freizeitaktivitäten ausrichten.....und irgendwann findet sich auch am schlimmsten Regentag das "Loch" wo man eine Runde drehen kann.
Für jemanden mit einem normalen Leben, Haus, Familie, Hund und Garten ist das naütrlich nicht machbar - aber wieso auch. Wer lieber im Garten arbeitet wird daran mehr Spaß haben als ich bei einer 150km Regenfahrt. Wenn ich jedoch an Gartenarbeit denke, an "heimwerken" wird mir übel.
Es wohl nicht erstrebenswert 20k oder 25k zu fahren so man das nicht wirklich will - und es nur zu machen um dann zu sagen "ich habs durchgezogen" erscheint auch nicht motivierend oder sinnvoll zu sein.