Ich habe keine Vermutung angestellt...
Es ging um die Frage, ob es für eine komplette Transalp (3-4 Länder) EINE dokumentierende Stelle für Wegesperrungen gibt. Deine regionalen Erfahrungen in allen Ehren, aber eine Transalp deckt mehr Fläche ab als das Trentino.
Oder kennst du eine Karte, die alle aktuellen Wegsperrungen in D, AUT und IT beinhaltet? Wohl kaum...
Wir bekommens nicht mal hin die gleichen Farben bei den Autobahnschildern zu haben, zwischen DE, AT und IT und dann glaubste es gibt ne allgemeine Karte wo alle Verbote drin sind?
Spaß bei Seite, es gibt schon einen Grund wieso isartrails angfangen hat von nur einer Region zu sprechen, von den vielen die durchqueren wirst. So ein gesammeltes Werk gibts nicht. Alpenverenaktiv z.b. ist ja auch sehr jung, das Portal hatten wir komplett kostenfrei mit allen Wegen nur für Südtirol, wurde dann aber ins "große" inegriert und dann musste man zahlen...
Outdooraktiv bzw. Alpenvereinaktiv, wennde da zahlst dann ist n bissl was drin, ob das aktuell ist, ist aber so ne sache, denn die Wege selbst sind teilweise ja nicht aktuell.
Hier mal n Ausschnitt von Schlinig nach Prämajur, da siehste mal ein Verbot, aber du wirst nicht drum rum kommen Region für Region bzw. Gemeinde für Gemeinde abzutelefonieren. Und selbst dann kann ich dir sagen, in Südtirol wissen die Tourismusvereine auch nicht immer alles.
Ich pers. würd ne Route raussuchen, telefonieren und dann schaun wieviel "nicht"
100% definiert übrig bleibt, abwägen ob abändern und dann fahren. Kommste dann wirklich zu nem Schild, kurz Map aufmachen, schaun obs ne alternative gibt, wenn nicht, abwägen ob grad viel Wanderer unterwegs sind und falls nicht, runterrollen (hilft ja nix). Solang man sich zivilisiert verhaltet wirds auch gut ausgehen (zumindest in Italien, in DE wo gfühlt jeder den Anwalt auf der Kurzwahltaste hat

, k.a.)
Ich hatte bisher echt nur einmal eine rießen diskussion im Vinschgau, aber auf nem extra ausgeschilderten MTB Trail, der Vinschger Wanderer wollts halt nicht verstehn. Ansonsten, nie probleme gehabt, die Wanderer respektieren, die vorfahrt lassen und eventuell ins Gespräch mit einbeziehen, dann ists egal ob da n Schild steht oder nicht, Begeisterung für die Natur teilen.