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Rücklicht direkt an Dynamo statt an Scheinwerfer - möglich?

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Ich hab hier einen Scheinwerfer, der sehr schön leuchtet, aber das Rücklicht nicht zum Leuchten bringt, wenn ich das Rücklicht am Scheinwerfer anstöpsele.
Was spricht dagegen, daß ich das Rücklicht (so wie den Scheinwerfer) direkt am Dynamo (SON, uralt, noch mit zylindrischem Gehäuse) anschließe?

Das Rücklicht ist ein BUMM, müßte Top Line (Plus?) sein - ist schon einige Jahre alt, Beschriftung nicht mehr vorhanden, Verpackung ist längst recycled.

Das Argument "beides wird gemeinsam eingeschaltet" zählt nicht, weil ich sowieso immer mit Licht fahre ...
 
Eventuell ist das Kabel kaputt oder dein Rücklicht aber mach so wie du denkst, es dürfte und sollte doch total egal sein wo du es anklemmst.
 
Funktioniert das Rücklicht an sich?
Liegt beim Scheinwerfer an den Rücklicht Pins Spannung an?
Mal einen Kreuztausch (anderes Rad) probiert?
 
Der Dynamo liefert üblicherweise 6V/3W, wobei die Verteilung bei 2,4 W für Scheinwerfer und 0,6 W für das Rücklicht (bei LED eher weniger ca. 0,3W) ist.
Bei sehr hohen Geschwindigkeiten steigt aber auch die Spannung, die der Dynamo abgibt. 12V und mehr sind da locker möglich. Es gibt (zumindest früher gab es das) aber Spannungsbegrenzer von Bum, die man dazwischen schalten konnte, um eine Überlastung zu verhindern. Heute wird das im Scheinwerfer durch eine Schutzschaltung geregelt. Du würdest diese mit der Parallelschaltung aber umgehen. Es kann also sein, dass das Rücklicht früher oder später den Geist aufgibt.

Aber Versuch macht kluch....

Edit:
Hab die Dinger in der Teilekiste gefunden. Habe sogar zwei davon.
Die sind auch nicht von Busch & Müller, wie angenommen, sondern direkt von Shimano.

TYP NR.: SM-DH10
 

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Ich glaube, ich habe so einen Spannungsregler noch irgendwo in der Teilekiste liegen. Der ist ungefähr so groß wie eine Streichholzschachtel. Also ziemlich klobig. Mache bei Gelegenheit mal ein Foto, wenn ich ihn denn finde.

Eine schnelle google Suche ergab aber keine Treffer, da die Dinger wohl obsolet geworden sind, aufgrund der Schutzschaltung in den heutigen Scheinwerfern.
 
Die Frage ist, ob das Rücklicht Gleichspannung erwartet (ich meine der Rücklichtausgang an den typischen Scheinwerfern gibt Gleichspannung aus). Das kann dir ggfs BUMM beantworten, der Support per E-Mail ist recht hilfreich.

Wenn das Rücklicht Wechselstrom akzeptiert: Bei mir dürfte noch dieser recht klobigen Überspannungsschutz von Shimano rumfliegen, der (früher?) bei den NaDys beilag. Den gebe ich gerne gegen Portokosten ab.
 
Früher hatte man immer beide Funzeln am Dynamo dran.
Und dann die vier losen Kabelenden versucht bei Dunkheit wieder in die Klemmkontakte vom Seitenläufer wieder reinzufisseln.

Ich würde von SON so ein Koax Kabel mit Abzweigung nehmen und dort das Rücklicht einstecken.
 
Das Rücklicht funktioniert. Getestet mit anderen Scheinwerfern (einmal selbes Modell, einmal anderes Modell).
Habe die von mir angebrachten Stecker am Rücklichtkabel (das andere Ende ist im Inneren des Scheinwerfers) nochmal überprüft - sauber aufgepreßt und zusätzlich verlötet.
 
Ich hab hier einen Scheinwerfer, der sehr schön leuchtet, aber das Rücklicht nicht zum Leuchten bringt, wenn ich das Rücklicht am Scheinwerfer anstöpsele.
Möglicherweise hast Du irgendwo einen unerwünschten Massekontakt. Du verwendest aber schon zweiadriges Kabel? Schau mal, ob es funktioniert, wenn du das Rücklicht abschraubst und beim Testen auf isolierendes Material legst.
Auch würde ich testen, ob ein anderes Rücklicht am Scheinwerfer funktioniert. Nicht, dass jener die Problemursache darstellt.
 
Früher hatte man immer beide Funzeln am Dynamo dran.
Die bestanden bloß aus einer Glühlampe mit Fassung. Keine Elektronik drin. Aber wenn die Birne im Scheinwerfer durchgebrannt war, folgte dieser die des Rücklichts nach kürzester Zeit.
Heute brauchst Du eine Spannungsbegrenzung. Die steckt meist im Scheinwerfer, weswegen dieser einen Anschluss fürs Rücklicht hat. Ansonsten wird ein externer Spannungsbegrenzer benötigt. Beispiele wurden bereits genannt.
 
Die bestanden bloß aus einer Glühlampe mit Fassung. Keine Elektronik drin. Aber wenn die Birne im Scheinwerfer durchgebrannt war, folgte dieser die des Rücklichts nach kürzester Zeit.
Heute brauchst Du eine Spannungsbegrenzung. Die steckt meist im Scheinwerfer, weswegen dieser einen Anschluss fürs Rücklicht hat. Ansonsten wird ein externer Spannungsbegrenzer benötigt. Beispiele wurden bereits genannt.
Nö.
LEDs können im Gegensatz zu Glühlampen nicht direkt an 6V AC betreiben werden und daher haben Lampen für Dynamobetrieb immer intern einen Spannungswandler + Gleichrichter + einen Pufferkondensator für Standlicht

Manche Hersteller wie Supernova verbauen jedoch die Elektronik im Frontscheibwerfer und haben daher einen Anschluss für DC Scheinwerfer.

Wenn du also Scheinwerfer / Rücklicht beide parallel am Dynamo betreiben willst müssen einfach beide für 6V AC sein, dann ist die nötige Elektronik für Standlicht und Spannungswandlung eben 2x vorhanden.
 
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