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Neues Pivot Les SL Dropbar: XC-Hardtail trifft auf Rennlenker

Für Fans von Klassifikationen poste ich immer gerne diesen Beitrag:
https://theradavist.com/drop-bar-29er-mountain-bikes

Für mich war bei Gravelbikes von vorne herein klar: Rennradtechnik (142 mm Steckachen, RR-Kettenlinie und Q-Faktor) ist ein extrem limitierender Faktor, weil so bei Reifen Richtung 2.0 in der Regel Schluss ist. Sowas und Rigid fährt sich im einfachen Gelände schon richtig bescheiden, wenn man ein Hardtail mit 2.2 und 80-100er Federgabel gefahren ist, erst recht bei Touren über mehrere Tage.

Daher verstehe ich schon die Idee der Dropbar-MTBs, eine kausale Entwicklung durch die Gravelbike-Unzulänglichkeiten, Hardtails sind bewährte MTB-Technik, die sofort liefert, und verfügbar ist, wesentlich weniger kostet und Rigid nicht mehr sondern eher weniger wiegt, während auf der Gravelbike-Seite krude Ideen wie Road-Boost entstehen.

Und wenn man beim nächsten Trip doch viel Teer dazwischen hat, einfach zweiter Laufradsatz mit schmalen Reifen, oder mal eine Starrgabel reinstecken. Die Spielwiese ist also riesig.

Mir reichen aber inner Barends am Hardtail völlig, und somit ist immer ein wirklich geländetauglicher Lenker dabei.
Die Kosten bzw. die Gewinnaussichten der Hersteller sind für mich der wesentlich Grund, warum es überhaupt solche Räder gibt. Eine Dropbar-Mullet-Kombi kostet mal locker das drei- bis vierfache einer vergleichbaren Flatbaraustattung. Klar, Griffmöglichkeiten und evrl. Aerodynamik sprechen immer noch für den Dropbar, auch die bessere Kompatibilität mit Gepäck.
Aber reißen es die 1-2 km/h im Schnitt raus, also etwa 5% der gemittelten Geschwindigkeit? Im Wettbewerb: auf jeden Fall. Auf langen Touren: kommt drauf an. In ruppigeren Gelände: schlägt das Pendel um.
Bleibt noch die Optik und die persönliche Befindlichkeit. Optisch sieht so ein HT mit Dropbar einfach fürchterlich aus. Aber ich mag Dropbars, einfach vom Gefühl her. Macht es mich schneller? Veergleichsfahrten kamen in etwa zum obigen Ergebnis (Gravel gegen HT auf 85 km Runde mit wenig hm und wenig Anspruch - Waldautobahn und Asphalt. Im Hobbytempo spielt das noch kaum eine Rolle. Wäre ich fit und würde Rennen fahren, dann bräuchte es für das HT schon etwas Gerumpel.
Mein Fazit für mich: das HT genügt eigentlich allen Ansprüchen eines Hobbyfahrers, auch im graveltypischen Einsatzzweck. Wenn es dann doch mal was ruppiger wird, ist man entspannt. Bei Gegenwind wir halt der Charakter ein wenig mehr geschult. Alles ist halt ein Kompromiss - jeder muss den seinen finden.

(wenn ich mein HT auf Dropbar umbauen sollte, dann wegen der Affinität zu Dropbars und nicht wegen der Performance)
 
Ich fahre das Les SL mit 100mm Gabel. Bin 188 cm groß und fahre XL mit 60 mm Vorbau. Einen Dropbar kann ich mir hier absolut nicht vorstellen. Das Rad ist echt lang und flach und man sitzt mit geradem Lenker schon sehr sportlich. Denke für Dropbar gibt es bessere Alternativen. Anhang anzeigen 2301468
Ich hoffe, es gibt für dich bessere Alternativen.
Sieht irgendwie nach Sitzzwerg auf Sitzriesengeometrie aus.
Da sieht das Dropbarding stimmiger aus. Obwohl es auch der typische Dropbar-MTB-Hochsitz ist.

Ich bin in den 90er schon zB St. Wendel mit Dropbar und Federgabel gefahren. Bei allem, was wenig technisch ist, bin ich(!) mit einem Rennlenker besser bedient. Da habe ich viel weniger Probleme mit den Händen, Armen und Schultern Da sitze ich einfach besser.
Bergab ist aber alles jenseits von gröberem Schotter besser mit geradem Lenker.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Kosten bzw. die Gewinnaussichten der Hersteller sind für mich der wesentlich Grund, warum es überhaupt solche Räder gibt.
Es gibt solche Räder, weil die Leute das geil finden und sich schon länger selbst gebastelt haben. Da kann "die Industrie" erst mal gar nix für. Die springen sogar dem Trend ziemlich hinterher. Hat jetzt Jahre gedauert, bis die von der Stange liefern. Warum? Hardtails kauft keiner mehr, Gravelbikes schon. Canyon versucht ja auch schon seit nem Jahr das altbackene Grand Canyon als quasi Gravelbike schmackhaft zu machen, weil es sonst keiner haben will. Geht imo als gar nicht so um Gewinnmaximierung, sondern schlicht um überhaupt noch Geld zu machen.
 
Ich hoffe, es gibt für dich bessere Alternativen.
Sieht irgendwie nach Sitzzwerg auf Sitzriesengeometrie aus.
Da sieht das Dropbarding stimmiger aus. Obwohl es auch der typische Dropbar-MTB-Hochsitz ist.
In der Tat sieht das auf dem Bild extremer aus als in Realität. Sattelhöhe ist bei ca. 83 cm. Ein Sitzzwerg bin ich nicht. Beinlänge ist mit 92 cm bei 188 cm aber länger als der Durchschnitt.
Mir passt das Rad sehr gut. Ich mag es mit ordentlich Überhöhung und entsprechendem Reach mit kurzem Vorbau.
Für mich macht ein Dropbar wenig Sinn, da ich mit dem Rad auch technisch Trails fahre und aufgrund der Überhöhung eh schon "aerodynamisch" sitze.
Mir stellt sich nur die Frage, warum man ein so potentes XC Hardtail mit einem Krummbügel ausstatten muss? Vielleicht ist es auch nur der krampfhafte Versuch andere Kundschaft anzusprechen um die Lagerbestände zu räumen? Aber dem ein oder anderen wird es bestimmt taugen.
 
Mir stellt sich nur die Frage, warum man ein so potentes XC Hardtail mit einem Krummbügel ausstatten muss? Vielleicht ist es auch nur der krampfhafte Versuch andere Kundschaft anzusprechen um die Lagerbestände zu räumen? Aber dem ein oder anderen wird es bestimmt taugen.
Oder vielleicht weil wir bei der Diskussion schon auf Seite 5 sind.
 
Oder vielleicht weil wir bei der Diskussion schon auf Seite 5 sind.
was auch aufzeigt, das Interesse am konzept besteht.

selbst wenn restliche Lagerbestände kreativ zusammengebaut werden und ein attraktives rad zusammengestellt wird. das doch gut. dangerholm macht auch nix anderes und lebt gut davon.
ich würde das unter genialen schachzug einordnen.
 
Es gibt solche Räder, weil die Leute das geil finden und sich schon länger selbst gebastelt haben. Da kann "die Industrie" erst mal gar nix für. Die springen sogar dem Trend ziemlich hinterher. Hat jetzt Jahre gedauert, bis die von der Stange liefern. Warum? Hardtails kauft keiner mehr, Gravelbikes schon. Canyon versucht ja auch schon seit nem Jahr das altbackene Grand Canyon als quasi Gravelbike schmackhaft zu machen, weil es sonst keiner haben will. Geht imo als gar nicht so um Gewinnmaximierung, sondern schlicht um überhaupt noch Geld zu machen.

Hab auch schon E-Bike-Tiefeinsteiger mit Körbchen und Dropbar gesehen.
Da war selbst bei mir die Schwelle zwischen tolerieren und "Schwachsinn" erreicht.
 
Ist doch alles ein Abklatsch?
Singular hat es 2006 mit dem Swift und ab 2008 mit dem Gryphon schon aus guten Gründen vorgemacht,
ja ohne Federgabel...aber 29er+Dropbar ist doch nix Neues für mich....
 
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