Garmin Connect+: Ernährungsprotokoll neu im Premium-Abo

das muss du nicht ...ein Foto von Teller und schon hast du es in deinen Protokol...

Und die KI erkennt dann, wie viel Zucker und Sahne in meiner Pilzsoße sind? Und dass das Austernpilze sind und kein Schweinefleisch?

Aber darum geht es mir auch gar nicht. Wenn du Freude daran hast, zu versuchen, dich über solche Technik zu optimieren sei es dir gegönnt. Ich finde, es wird viel zu viel Zeit, Energie und Geld in solche mutmaßlichen Lifestyle-Verbesserer gesteckt. Ich ernähre mich grundsätzlich gesund und so, dass es mir schmeckt, ich brauche keine App, die mir das bestätigt.
 
Und die KI erkennt dann, wie viel Zucker und Sahne in meiner Pilzsoße sind? Und dass das Austernpilze sind und kein Schweinefleisch?

Aber darum geht es mir auch gar nicht. Wenn du Freude daran hast, zu versuchen, dich über solche Technik zu optimieren sei es dir gegönnt. Ich finde, es wird viel zu viel Zeit, Energie und Geld in solche mutmaßlichen Lifestyle-Verbesserer gesteckt. Ich ernähre mich grundsätzlich gesund und so, dass es mir schmeckt, ich brauche keine App, die mir das bestätigt.
Ich sehe das nicht im Bereich Lifestyle, sondern bei ambitionierten Sportlern, die neben den Trainingsdaten auch ihre Ernährung im Blick haben wollen. Oder eben bei jemandem der Sport treibt und bewusst/gezielt abnehmen will. Das ganze in einer Datenbank zusammengeführt, z.B. noch mit der S2 Waage ist eine tolle Option. Sowas war früher nur mit einem riesigen Betreuerteam im Leistungssport möglich und jetzt kann man es selbst nutzen. Ich finde es eine tolle Weiterentwicklung.

Wen es nicht interessiert, der kann es ja einfach ignorieren.
 
Ich tracke seit Monaten meine Ernährung mit der App MacroFactor, und das hat mir bei einer Gewichtsabnahme von bisher 20kg sehr geholfen und mir nebenher auch sehr viel Einblicke in meinen Metabolismus erlaubt und geholfen zu verstehen, wie sich mein Essen auf meine Leistungsfähigkeit und den Gewichtsverlauf auswirkt je nachdem wie die Makrozusammensetzung so ist... und wie viel Kalorien manches Essen eigentlich überhaupt hat. Wenn man Idealgewicht hat oder sich so wie man ist wohlfühlt braucht man das ganze Gescanne natürlich nicht, die Sinnhaftigkeit pauschal abzulehnen ist allerdings mal wieder typisch Newsbereich. Finde gut dass Garmin sowas auch hat, evtl. schau ichs mir mal an, wobei MacroFactor so extrem gut ist dass Garmin+ schon wirklich was können muss um mich zum Umstieg zu kriegen.

Thema "KI"-gestützte Bilderkennung für Kalorientracking: ich hab das aus Spaß mal gemacht und hab Rezepte, deren Kaloriengehalt ich exakt kannte, weil ich sie mit Abwiegen selber gekocht habe, fotografiert. Je weniger auf dem Teller liegt und je deutlicher das getrennt ist, desto besser funktioniert es, ein Steak mit Salat und zwei Kartoffeln erkennt so eine Bilderkennung z.B. sehr zuverlässig und die Abweichung liegt innerhalb der gesetzlich erlaubten Abweichung für Nährwertangaben (und man sollte halt nicht kiloweise Zucker ins Dressing kippen, denn das "sieht" die "KI" logischerweise wirklich nicht und geht von durchschnittlichen Mengen aus). Gemüseauflauf? Abweichung 100% in beide Richtungen möglich. Suppen und Eintöpfe? Ebenso. Burger? Keine Chance. :) Ist ein nettes Gimmick um irgendwas eintragen zu können wenn man auswärts isst oder so (im Falle von Macrofactor sind einzelne Tage mit 30% Abweichung vom realen Intake für den Algorithmus zu verkraften), aber mehr nicht, bzw. ich komme bei genaueren Werten raus wenn ich einfach schätze was ich da vor mir habe, denn wenn man ständig alles abwiegt beim Kochen kriegt man ein sehr gutes Gefühl dafür.
 
Ich sehe das nicht im Bereich Lifestyle, sondern bei ambitionierten Sportlern, die neben den Trainingsdaten auch ihre Ernährung im Blick haben wollen.

Die Leistungssportler, denen ich auf Social Media folge fotografieren auch ihre Sahnetorten, allerdings nicht für die Garmin App, sondern für ihre Follower :D . Und Sofiane Sehili isst 3 Wochen lang nur Snickers, während er 23 Stunden am Tag Rad fährt :).

Nein, ich verstehe das schon, wenn man Spaß daran hat, sich mit solchen Themen zu beschäftigen und man dadurch am Ende ein paar Watt mehr treten kann ist doch prima. Und wenn es einem Menschen mit Übergewicht zur Dilsziplin beim Ernährungsverhalten verhilft ist das sicher auch hilfreich.

Die nächste App sagt euch dann auch, welches der ideale Zeitpunkt fürs Essen ist

Das gibt es ja schon länger. Insbesondere bei extremen Ausdauersportwettkämpfen sehr sinnvoll.

Wenn man Idealgewicht hat

Gibt es sowas? Idealgewicht für was?
 
Es wäre noch zu erwähnen, dass Amazfit das mit seinen wesentlich günstigeren Uhren und der Zepp App auch schon eine Zeit am Start hat, ohne irgendein Abo.
 
Ich bin seit vielen Jahren bei Garmin und bleibe auch da, habe natürlich das Abo.
Das Gesamtpaket gefällt mir bei Garmin einfach besser, als bei der Konkurrenz.
Ich will keine xyz auch wenn man sie mir schenken würde. Einmal Fenix immer Fenix.
 
Ich ernähre mich grundsätzlich gesund und so, dass es mir schmeckt, ich brauche keine App, die mir das bestätigt.
Damit läufst du halt Gefahr von irgendeinem Nährstoff einen Mangel zu bekommen. Während du von anderen Nährstoffen womöglich viel zu viel bekommst. Äpfel, Bananen, Birnen.....alles gesund aber halt auch viel Zucker drin. Orangensaft oder Apfelsaft haben exakt genau so viele Kohlenhydrate wie Coca Cola. Und deinem Körper bzw. dem Blutzucker ist es prinzipiell egal woher die KH kommen.

Gibt es sowas? Idealgewicht für was?
Nun man kann tatsächlich zu viel wiegen und man kann auch zu wenig auf den Rippen haben. Es gibt eine goldene Mitte zwischen Übergewicht und unterernährt.
 
Nun man kann tatsächlich zu viel wiegen und man kann auch zu wenig auf den Rippen haben. Es gibt eine goldene Mitte zwischen Übergewicht und unterernährt.
Dass Muskeln schwerer sind als fett muss ich hier wohl nicht sagen. Wie viele Leite meinen sie sind nicht gut weil der BMI und solche Kommentare es einem suggerieren.
Sowas einfältiges berücksichtigt aber nicht dass es Menschen mit Muskeln gibt die auch noch wachsen wenn sie nur ans Fitnesstudio denken.
Sorgt aber dafür dass solche Leute sich jahrelang bei der Ernährung kasteien.

Deshalb möchte ich von ganzem Herzen sagen: Du hast keine Ahnung wovon du sprichst und es gibt kein Idealgewicht.
Das Idealgewicht existiert lediglich unter Berücksichtigung des Muskelanteiles.
 
Damit läufst du halt Gefahr von irgendeinem Nährstoff einen Mangel zu bekommen. Während du von anderen Nährstoffen womöglich viel zu viel bekommst. Äpfel, Bananen, Birnen.....alles gesund aber halt auch viel Zucker drin. Orangensaft oder Apfelsaft haben exakt genau so viele Kohlenhydrate wie Coca Cola. Und deinem Körper bzw. dem Blutzucker ist es prinzipiell egal woher die KH kommen.

Wie kommst du darauf, dass ich Säfte trinke und viele Äpfel und Bananen esse? Ich esse Fett, Kohlenhydrate , Proteine ausgewogen, nicht zu viel Fett, Zucker, Salz. Ich habe mit Sicherheit weder Mangel, noch Überschuss an irgendwas.

Ich würde an dieser Stelle auch einmal das Thema Essstörungen anführen. Da sind vulnerable Menschen nämlich ruckzuck, wenn sie Essen fotografieren, um den Körper zu optimieren. Ich habe gerade einen Bericht eines Ausdauersportlers gehört, der durch Optimierung der Ernährung eine Essstörung entwickelt hat.

Nun man kann tatsächlich zu viel wiegen und man kann auch zu wenig auf den Rippen haben. Es gibt eine goldene Mitte zwischen Übergewicht und unterernährt.

Allgemeinplätze. Idealgewicht ist, womit man sich wohl fühlt.
 
Allgemeinplätze. Idealgewicht ist, womit man sich wohl fühlt.
Es gibt einfach Grenzen, ab denen die Wahrscheinlichkeit steigt, daß es gesundheitlich problematisch wird. Evtl nicht sofort, aber auf jeden Fall mittel- langfristig.

Und ja, nicht jeder muss deswegen krank werden, genau wie nicht jeder Raucher an Lungenkrebs stirbt.
 
Es gibt einfach Grenzen, ab denen die Wahrscheinlichkeit steigt, daß es gesundheitlich problematisch wird. Evtl nicht sofort, aber auf jeden Fall mittel- langfristig.

Ist ja klar, aber außer als Motivationshilfe brauche ich die App nicht, um in einem gesunden Gewichtsbereich zu liegen. Menschen mit deutlichem Über- oder Untergewicht wissen in der Regel woran es liegt, ohne Fotos in die Garmin App zu laden.

Aber die App richtet sich ja auch in erster Linie an die Optimierer, mit sportlichem Fokus.
 
Menschen mit deutlichem Über- oder Untergewicht wissen in der Regel woran es liegt, ohne Fotos in die Garmin App zu laden.
Das mag sein, aber das Food Tracking objektiviert das Ganze und Du hast konkrete Zahlen. Auch hilft es Dir herauszufinden, wo Du z.B. vermeidbare Kalorien zu Dir nimmst. Ich hab das auch lange als Gimmick abgetan und habe es dann mal aus Interesse ausprobiert. Ich war tatsächlich von einigen Sachen sehr überrascht.
 
ernährungskonzepte gibt es ja mittlerweile wie sand am meer....

Nicht wenige sind zu ideologien und glaubenssystemen geworden, zu wirtschaftszweigen sowieso

Manche (z.teil) radikalen anhänger hängen bei der strikten einhaltung oft in der symphatikotonen anspannung fest. Kann auch nicht gesund sein...🤷‍♂️

Ernährung ist eh was sehr individuelles und kann kaum pauschal beantwortet werden.

viele menschen haben in unseren massengesellschaften die natürliche anbindung zu sich selbst verloren und haben an natürlicher intuition eingebüsst....

Die erlernte hilflosigkeit treibt sie in ihrer gefühlten ohnmächtigkeit zu "experten" von denen sie riskieren abhängig zu werden. Die selbsteinschätzung und eigenermächtigung wird dabei oft kleiner...🤷‍♂️

will jetzt nicht pauschal "alles" schlechtreden....sind halt ne art werkzeuge, deren wirkung wohl auch mit dem grad des bewusstsein des anwenders steht und fällt 🤷‍♂️
 
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