• MTB-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Raaw Madonna V3 Komplettbike im Wert von 9.000 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei Bike im Wert von 9.000 €!
    Jetzt abstimmen!

Leichtgängige Remote-Hebel für Sattelstützen - Kauftipp

Registriert
6. Oktober 2011
Reaktionspunkte
187
Ort
Koblenz
Bike der Woche
Bike der Woche
Hallo zusammen,

meine Freundin und eine Freundin haben beide das Problem, dass der Sattelstützenhebel zu schwergängig ist, da sie die Kraft mit dem Daumen nicht so aufbringen. Einmal einfach wegen kleinen Händen und kurzen Fingern und das andere Mal durch eine Sehnenverletzung. In einem Fall wurde nur deswegen auf eine Funkstütze umgebaut.

Meine Freundin hat mich geben, mal zu schauen, was man machen kann, da sie mit dem Shimano SL-MT500 eben den billigsten Remote-Hebel hat, den man kaufen kann.

Ich hatte so einige bisher im Einsatz, muss aber sagen, dass ich genug Muskeln im Daumen habe, dass es für mich wurscht ist...
Jetzt bin ich auf der Suche nach einem Hebel, der eben sehr leichtgängig läuft, damit sie sich nicht so anstrengen muss und handschmerzen bekommt.

Was mich betrifft, war der leichteste Hebel der Fox Remote Hebel. Jedoch war der auch einer Transfer montiert, und die Sattelstütze selbst hat ja nunmal auch einen maßgeblichen Faktor, was die nötige Kraft am Hebel angeht.

So die Hauptfrage ist:
Hat jemand irgendwo mal ein Vergleich gefunden/gelesen, der die Übersetzungen auflistet oder selbst Erfahrung welcher Hebel besonders geschmeidig und kraftarm zu betätigen ist. Es kann ruhig mehr Weg für weniger Kraft sein, aber ich finde nichts zu den Übersetzungsverhältnissen oder eine subjektive Vergleichsübersicht.

Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass der "Wolftooth Remote Light Action Hebel" gut sein soll. Es steht ja sogar im Namen drin.. Jedoch hatte ich den noch nie und der ist auch etwas teuer. Sie will nicht sooo viel ausgeben. Es ist ja auch an sich kein Qualitätsaspekt sondern nur ein Mechanisches Thema wie der Hersteller sich das überlegt hat. Abgesehen natürlich von Kugellager oder nicht..

Für Erfahrung oder Tipps wäre ich dankbar! Lg Günter

Schalthebel: Shimano ISpec EV, linke Hand,
Sattelstütze: Canyon G5 Dropper Post
 
Kugellager bringen definitiv was.
Auch neue Züge laufen merklich besser als alte.

Ansonsten macht die Sattelstütze den größten Unterschied (abgesehen von Remotes mit extra langem Hebel)
Meine Bike Yoke Revive geht leichter als die OneUp V2.

Alternativ zum Wolftooth gibts noch den Bikeyoke Triggy Alpha Long. Günstig ist der aber auch nicht.
 
Hallo Günter,

einer meiner Bikekollegen hat sich, aufgrund der Nachwirkungen einer Daumenverletzung (Kapsel), ebenfalls auf die Suche nach einem möglichst leichtgängigen Dropperhebel gemacht. Er ist dann zufrieden bei dem von „Hope“ gelandet (auch nicht günstig) und meint den kann er zuverlässig und schmerzfrei bedienen.

Beste Grüße und gutes Gelingen
 
Meine Bike Yoke Revive geht leichter als die OneUp V2.
Genau die beiden habe ich auch. An meinem alten Rad die Revive. Im neuen ist die OneUp und ich war auch überrascht, um wie viel schwerer die geht. Habe an beiden den Triggy montiert, nachdem ich mehrere ausprobiert habe, aber nicht wegen der Leichtgängigkeit. Die gingen alle ungefähr gleich schwer, der große Unterschied liegt bei der Dropper Post, nicht beim Hebel.
 
Hope Dropperhebel, ist kugelgelagert und kann auch mit Schelle montiert werden- dann weiter Richtung Vorbau und die Daumenauflagefläche ganz nach aussen, längerer Hebel=weniger Kraft erforderlich.
 
da sie mit dem Shimano SL-MT500 eben den billigsten Remote-Hebel hat, den man kaufen kann.

Den habe ich an einem Bike im Einsatz, auch mit der Canyon G5 Dropper. Also Budget-Version.
Im anderen Bike steckt eine BikeYoke mit Hope-Dropper, also das Premium-Programm.

Beide laufen super leichtgängig! Das Geheimnis ist weniger der Hebel, sondern mehr der sauber verlegte Zug der nirgends geknickt oder gequetscht wird.

Was ich als Tuningmaßnahme absolut empfehlen kann: das Premium-Zugset von BikeYoke. Die Außenhülse ist etwas dünner als normal und hat bei mir für deutlich reduzierte Bedienkräfte gesorgt. Das könnte ein erster, günstiger Versuch für dich sein: Klick
 
Ja, die Stütze hat enormen Einfluss. Die Revive kann ich mit dem linken Daumen problemlos mit einem Remote, der dem Bikeyoke für 2x ähnelt, bedienen. Und das obwohl meiner noch einen kleineren Hebel hat.
Die Divine SL dagegen nur mit deutlichen Mühen mit rechts und dem deutlich besser übersetzten Triggy bedienen. Die Divine ist allerdings auch extrem durch die fehlende Umlenkung an der Stütze.
Schlussendlich habe ich sie durch eine Reverb AXS ersetzt und bin trotzt des verhältnismäßig gewaltigen Mehrgewichts extrem zufrieden. Die Gen 1 gibt es ja zurzeit häufig zu guten Kursen.
 
Ich habe Revive und Devine und beide lassen sich mit dem kurzen Bikeyokehebel gleichermaßen leicht bedienen.

Wenn einem Optik und Fertigungsqualität egal sind, ist der oben verlinkte ZTTO Hebel eine Alternative, hatte ich mal kurz an einem Bike. Der ist halt einfach lang und erlaubt dadurch geringe Kräfte. Aber labberig und hässlich ist der.
 
Revive mit Triggy ist wirklich sehr leichtgängig, ich hab noch den dünnen Jagwire-Zug verbaut, der bringt aber wohl nur an nem Rad mit ungeschickten Radien nochmal einen Vorteil.
 
Zurück