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Insolvenzen in der Bike-Industrie: Gibt es Licht am Ende des Tunnels?

10.000km = 5000km (Einfach) / 230 Arbeitstage = 22,7 km Entfernungskm

Entfernungspauschale = Zahl der Arbeitstage x 0,38 EUR x Entfernungskilometer
Du siehst schon dass sich die Arbeitstage rauskürzen und du einfach 5k*0,38 rechnen kannst ;-)

Auch sind die 38 cent neu dieses Jahr. Bisher haben die Leute meist nur 30cent ansetzen können.

230 * 0,38 * 22,7 = 1.986,36 €
Die 2k kann er absetzen. Jetzt kommt es noch auf den Grenzsteuersatz an und wie weit das Ganze noch den Pauschbetrag überschreitet. Am Ende kann da auch recht wenig hängenbleiben, 500€ klingt nicht mal unrealistisch.
Glauben die Leute echt man bekommt diese 2k vom Staat? Das sind die Kosten die entstanden sind (pauschale Rechnung). Wenn er Glück hat muss er für diese ihm entstandenen Kosten keine Lohnsteuer zahlen. Das war es dann aber auch.
 
So im Prinzip hat es bereits vor 25 Jahren in Hongkong funktioniert. Ja, in der Stadt aus der ja nur billiger chinesischer Plastikkram kommt. Nachtrag: Mittlerweile ist Shenzhen in der nördlichen "Nachbarschaft" eine Megametropole. Menschen und Politiker sollten mal öfter in anderen Ländern das Geschehen beobachten und auch kennenlernen. Damit meine ich nicht in Touristenrefugien am Stand liegen ......

PS: Ein bisschen was zum schmunzeln:
Dort konnte ich auf Anhieb mit der U-Bahn mit dem richtigen Ticket fahren. Hier stehe ich vor dem Automaten und muss erst studieren, ob ich die Einzelkarte, die Seniorenkarte, die Wochenendkarte, die Dauerkarte, die 3 Stationenkarte, die Schülerkarte, die 3 Tageskarte, die Karte für Versehrte, usw. usw. brauche. Purer Deutscher Unsinn!

PS2: Und bereits 2001 fuhr in Shanghai eine Art Transrapid die 40Km vom Flughafen in die City in wenigen Minuten. In unserem Lande wurde das Projekt je politisch eingestellt!
Das der Transrapid hierzulande nicht umgesetzt wurde hat einfache Gründe: ein Großteil der Infrastruktur ist geschaffen, ein neues, nicht kompatibles System zu integrieren ist schwierig. Dazu kommt ein enormer Kostennachteil gegenüber herkömmlichen Systemen.
Dass der Transrapid kostentechnisch nicht mir konventionellen Zügen mithalten kann hat auch der Chinese erkannt, denn sämtliche Ausbaupläne wurden aufgegeben.

So sehr ich mich für die fortschrittliche Technologie begeistern kann, manchmal sollte man aber einfach bei der kostengünstigeren, erprobteren und flexibleren Lösung bleiben.
 
Liegt vielleicht auch an den Kunden. Wenn ich hier immer mal wieder die Erwartungshaltung lese das die Werkstatt die billig im Internet gekauften Teile für die berühmte kleine Spende in die Kaffeekasse montieren soll wie kann man da eine Werkstatt mit Gewinn betreiben
...die Teile aber für über UVP auf die Rechnung schreiben halte ich aber für genauso falsch. Wie will man so Kunden gewinnen?
 
Du siehst schon dass sich die Arbeitstage rauskürzen und du einfach 5k*0,38 rechnen kannst ;-)

Auch sind die 38 cent neu dieses Jahr. Bisher haben die Leute meist nur 30cent ansetzen können.


Die 2k kann er absetzen. Jetzt kommt es noch auf den Grenzsteuersatz an und wie weit das Ganze noch den Pauschbetrag überschreitet. Am Ende kann da auch recht wenig hängenbleiben, 500€ klingt nicht mal unrealistisch.
Glauben die Leute echt man bekommt diese 2k vom Staat? Das sind die Kosten die entstanden sind (pauschale Rechnung). Wenn er Glück hat muss er für diese ihm entstandenen Kosten keine Lohnsteuer zahlen. Das war es dann aber auch.
Dazu kommt das man bis zu diesem Jahr nur ab dem 21km so gerechnet hat . Also kann man nur die 6 km mit dem vollem Satz abrechnen.Es sollten dann nur etwa 300-400€ übrig bleiben Wenn 500€ am Ende noch stehen bleiben , kann man froh sein. Dagegen stehen nun die Steuern auf den Sprit.....mit rund 26€ lasse ich mir nun das "Ponnyhof" leben bezahlen.....geh gleich malnen Kasten Bier holen....den Bierherstellern gehts ja auch schlecht. Prost
 
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Das ist genau das was ich meine. Du bist ziemlich überzeugt von deiner Entscheidung und reagierst hier schon bisschen passiv aggressiv auf andere Meinungen.

Wie kann man mit der Entscheidung wo man wohnt oder ob man mit dem Auto oder der Bahn fährt überhaupt falsch liegen?
Da gibts kein richtig oder falsch. Ist doch rein von den eigenen Prioritäten abhängig was man besser findet.
Und trotzdem läuft die Diskussion immer so, als ob es da ne absolute Wahrheit gäbe.
Darum schrieb ich ja bereits, dass es hier zu einer Vermischung von Gefühlen und Fakten kommt. Die "absolute Wahrheit" ergibt sich an der Stelle aus dem Aspekt von Klimaschutz. Auch wenn es aktuell ziemlich untergeht, werden die Verpflichtungen, die sich aus dem Klimaschutz und der Klimawandelanpassung ergeben, noch recht regulativ in unseren Alltag bzw. die "Persönliche Entscheidungsfreiheit" eingreifen. Umso später Maßnahmen ergriffen werden um so drastischer (verpflichtender und konsequenter) werden Sie ausfallen müssen.

Hätte es vor 30 Jahren einen freiwilligen, von Anreizen begleiteten Umstieg/Wandel zu einem Klimafreundlicheren Verhalten gegeben, müsste heute auch keiner über eine "Verbrennerverbot" o.Ä. diskutieren. Aber da die freiwillige Selbstverpflichtung nicht klappt (=Emotionen) wird es früher oder später die Legislative aufgrund wissenschaftlicher Faktenlage erledigen.

Siehe:
Ueblicherweise durch die Legeslative.


Abwaegung von Interessen zum gesellschaftlichen Vorteil.
Es ist für die gesamte Gesellschaft vorteilhaft (Fakt), dass individuelle Mobilität Edit: Motorisierter Individualverkehr (Emotion) eingeschränkt wird.

Finde ich das gut? Nein!
Ich hätte mir gewünscht, dass man vor längerer Zeit einen langsamen und von positiven Anreizen getriebenen und mit einem entsprechenden öffentlich medialen Narrativ begleiteten Wandel begonnen hätte.
 
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Ein kleiner Schwenk zum eigentlichen Thema.
Wenn vor Saisonstart top aktuelle Räder schon zu 20% rausgehen, scheint mir das Licht am Ende des Tunnels noch etwas entfernter zu sein.

1000069527.png


https://www.bike24.de/p1963334.html...yysLAapUrlWvWKlsh0GsqHWG60riOqWBoCpHAQAvD_BwE
 
Darum schrieb ich ja bereits, dass es hier zu einer Vermischung von Gefühlen und Fakten kommt. Die "absolute Wahrheit" ergibt sich an der Stelle aus dem Aspekt von Klimaschutz. Auch wenn es aktuell ziemlich untergeht, werden die Verpflichtungen, die sich aus dem Klimaschutz und der Klimawandelanpassung ergeben, noch recht regulativ in unseren Alltag bzw. die "Persönliche Entscheidungsfreiheit" eingreifen. Umso später Maßnahmen ergriffen werden um so drastischer (verpflichtender und konsequenter) werden Sie ausfallen müssen.

Hätte es vor 30 Jahren einen freiwilligen, von Anreizen begleiteten Umstieg/Wandel zu einem Klimafreundlicheren Verhalten gegeben, müsste heute auch keiner über eine "Verbrennerverbot" o.Ä. diskutieren. Aber da die freiwillige Selbstverpflichtung nicht klappt (=Emotionen) wird es früher oder später die Legislative aufgrund wissenschaftlicher Faktenlage erledigen.

Siehe:

Es ist für die gesamte Gesellschaft vorteilhaft (Fakt), dass individuelle Mobilität (Emotion) eingeschränkt wird.

Finde ich das gut? Nein!
Ich hätte mir gewünscht, dass man vor längerer Zeit einen langsamen und von positiven Anreizen getriebenen und mit einem entsprechenden öffentlich medialen Narrativ begleiteten Wandel begonnen hätte.
Ich glaube auch daran, dass die Anreize/Aufklärung für klimafreundliches Verhalten fehlen. Der emotionsgetriebene Individualverkehr spielt da aber schon lange keine Rolle mehr. Sowas halte ich nur für polarisierende Hassbotschaften. Umweltschutz und ständiger Wirtschaftswachstum gehen nicht einher, wenn selbst die tollste Lösung für ein Problem, welches es ohne Wachstum nicht gäbe, Rohstoffe und Energie verbrät. Aber so tickt der Mensch. Will toll der Umwelt helfen, frisst vegane Industriewurst direkt aus der Hölle und meint das wärs gewesen. Alles, was uns nicht gut tut, tut auch der Umwelt nicht gut und umgedreht. Was auch irgendwie Sinn macht, wenn man unsere Herkunft bedenkt.

Es ist also fast egal, womit wir jeden Tag 2h pendeln. 2h pendeln ist falsch. Aber in unserer Welt fast unvermeidlich, wenn man eine warme, trockene Wohnung plus ein paar Annehmlichkeiten will, die am Ende alle mehr oder weniger der Umwelt schaden. Ein Maß finden macht da für mich Sinn. Jeder seins in seinem Tempo.

Das geht aber nicht, wenn man das Licht am Ende des Tunnels nicht sieht. Dann muss die Politik das Licht anknipsen. Das dauert, weil vom Wähler nicht gern gesehen, blendet es im ersten Moment doch sehr....
 
Aber Kettensägen Husqvarna ist nie in den Fahrradmarkt eingestiegen.
Ich hab nie geschaut ob die zusammen gehören. Mir ist nur die Marke bei diversen Fahrradversendern aufgefallen.
Was ich sagen wollte: Wenn die Marge groß genug ist, kommen halt andere und bieten mit. Wenn die kleinen Hersteller zu Freudenhauspreisen kein Alleinstellungsmerkmal haben, gehen sie pleite.
 
Die paar Insolvenzen sind doch belanglos im Vergleich zu den durchschnittlich täglich 40 Insolvenzen in der Industrie. Wenn Millionen keinen Job mehr haben, ist ein neues Fahrrad eher ein Luxusproblem. Diese Auswirkungen kommen dann noch zusätzlich.
Boah, ist das ein BS... grundsätzlich sehe ich auch, dass es der Wirtschaft nicht blendend geht und viele aktuell wichtige Sachen schlicht und ergreifend verpennt werden, aber von welchen Millionen sprichst du?

Durch Unternehmensinsolvenzen waren 2025 ca. 285.000 Leute betroffen. Davon sind dann wieder bestimmte Regionen, wie z.B. Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen, und Branchen betroffen, z.B. die Automobilindustrie, Gastro und Maschinenbau... Im Bereich IT, Gesundheit und Immobilien sieht das schon wieder ganz anders aus...

Wenn man Insolvenzen anspricht, dann muss man vielleicht auch mal über Neugründungen sprechen, die ca. um den Faktor 9 - 10 höher liegen... Selbst die Anzahl der Gewerbeabmeldungen + Insolvenzen liegen noch deutlich unter der Anzahl der Neugründungen... kann man einfach nachlesen...

https://www.destatis.de/DE/Themen/B...men/Gewerbemeldungen-Insolvenzen/_inhalt.html

(9,5 % mehr Gründungen größerer Betriebe im 1. bis 3. Quartal 2025 als im Vorjahreszeitraum)
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/11/PD25_407_52311.html

Man kann auch da mal reinschauen... Hat logischerweise ne leichte Tendenz, man muss es auch lesen um es zu verstehen...
https://www.produktion.de/wirtschaft/insolvenzen-steigen-gruendungen-gehen-zurueck/2585988

Selbst die Arbeitslosenzahlen waren schon deutlich höher als in 2025...

Bei den stärksten Wirtschaftsnationen sind wir immer noch auf Platz 3.

Aber man kann natürlich der AFD und Ihren "Windmühlen der Schande" folgen...

By the way - was war noch mal das Thema?
 
Ich hab nie geschaut ob die zusammen gehören. Mir ist nur die Marke bei diversen Fahrradversendern aufgefallen.
Was ich sagen wollte: Wenn die Marge groß genug ist, kommen halt andere und bieten mit. Wenn die kleinen Hersteller zu Freudenhauspreisen kein Alleinstellungsmerkmal haben, gehen sie pleite.
Schlechtes Beispiel.
Husquvarna Fahrräder sind auch Pleite gegangen
 
By the way - was war noch mal das Thema?
Thema war, dass sich Fahrräder nicht mehr gut verkaufen. Fahrräder verkaufen sich gerade etwa so schlecht, wie die vielen miliardenscheren Unternehmen, welche wir gründen um dorthin bestimmte Sparten abzuschieben. Sparten, die sich wohl aufgrund ändernder Rahmenbedingungen in DE und EU zum Problem entwickeln könnten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Boah, ist das ein BS... grundsätzlich sehe ich auch, dass es der Wirtschaft nicht blendend geht und viele aktuell wichtige Sachen schlicht und ergreifend verpennt werden, -STOP-
Hier hättest du mit deinem Beitrag aufhören sollen ;)

Man kann auch da mal reinschauen... Hat logischerweise ne leichte Tendenz, man muss es auch lesen um es zu verstehen...
https://www.produktion.de/wirtschaft/insolvenzen-steigen-gruendungen-gehen-zurueck/2585988
Aus dem obigen Artikel:
Auch branchenbezogen ergibt sich ein differenziertes Bild. Anstieg der Insolvenzen
Autogewerbe: +16 Prozent
Gastgewerbe: +10 Prozent
Maschinenbau: +8 Prozent
Unterhaltungs- und Freizeitindustrie: +3 Prozent
Großhandel: +1 Prozent

Deutliche Rückgänge der Insolvenzen gab es hingegen bei:
Immobilienmaklern und -verwaltungen: –22 Prozent
Herstellern dauerhafter Güter: –11 Prozent
Gesundheitsdiensten: –10 Prozent
IT-Dienstleistern: –9 Prozent

Die Insolvenzwelle trifft damit vor allem Branchen mit hoher Kostenbelastung und starkem strukturellem Anpassungsdruck. Neugründungen weiterhin rückläufig.

Also auf deutsch gesagt: Branchen die wertschöpfend sind (wo Werte entstehen) sind stark von Insolvenzen betroffen und welche die subventionert werden müssen (Geld kosten) weniger.
Wenn jetzt VW 35.000 Stellen abbaut und an jedem hängen noch 5 Arbeitsplätze dran (= ~200.000) welche alle Nettosteuerzahler waren , wird das den Wohlstand in D stärken oder schwächen?
Aber es muss ja nicht immer ein YETI oder PIVOT sein. Radon oder Corratec baut auch gute Räder.
 
Ich kenne mich mit Wirtschaft überhaupt nicht aus, aber als Laie erscheinen mir die Entwicklungen doch irgendwie konsequent. Wir produzieren hier Waren teurer als Andere, deshalb wollen wir diese Waren nicht mehr kaufen und kaufen stattdessen bei den Anderen. Länder des globalen Südens lassen sich von uns nicht mehr ausbeuten, weil die Anderen denen breite Landstraßen in den Wüstensand bauen. Weil unsere teuren Waren keiner mehr haben will verlieren wir unseren Job (also nicht ich, meine "Dienstleistung" wird dadurch sogar verstärkt angefragt) und haben noch weniger Geld für Waren, insbesondere Konsumgüter. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie der Standort Deutschland nochmal attraktiver werden könnte, zumal das vermutlich nur durch kräftiges Anpacken was würde und die Zeiten scheinen mir vorerst vorbei.

Ist alles blöd, aber machen wir das Beste daraus und freuen uns über unser 10 Jahre altes Fahrrad und kaufen in Zukunft nicht mehr XTR, sonder SLX und fliegen nicht mehr 3 mal im Jahr auf irgendeine Insel.
 
Husquvarna verkauft nicht nur Kettensägen.
Ja, Mähroboter

Husqvarna Motorrad hat schon über ein halbes Jahrhundert nichts mehr mit Husqvarna Fichtenmoped und Mähroboter zu tun. Dazwischen war Husqvarna Motorrad sogar im BMW Konzern bevor der Pierer sich Husqvarna als Edelmarke gegönnt hat. Mit Husqvarna Kettensäge und Husqvarna Motorrad verhält es sich in etwa so wie mit KTM AG und KTM Fahrrad, außer dem Namen haben die nichts miteinander zu tun. Fahrräder gab es erst wieder wirklich nach dem Aufkauf vom Pierer, Cagiva und BMW hatten keine Fahrräder unter dem Namen Husqvarna produziert

Kurze Historie: Huskvarna (damals mit k statt q) fing als Stahlwarenproduzent an, anfangs Waffen, Nähmaschinen und Haushaltsgeräte. In den 19010ern kamen Motorräder hinzu und 1920 Handrasenmäher. 1962 übernahm Monark alles mit Motoren und Fahrrädern. Kurz davor, 1959, wurde die erste Kettensäge hergestellt, sprich es gab nur drei Jahre, wo man Moped, Fahrrad und Fichtenmoped vom selben Hersteller bekam. 87 übernahm dann Cagiva die Motorradproduktion, BMW 2007 und Pierer Mobility 2013.
 
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