Zeigt her eure Randonneure

Und was ist das nun, wenn die Sommerreifen drauf sind? (alte G-One Speed mit 127 TPI und Vectran - angelehnt an den One Pro)

Noch ein Randonneur oder schon too much? Langstrecke erbrobt ist der Journeyer mit 270 km Orbit360 Runden.

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Mit Rennlenker wärs nicht nur ein Traum, sondern ein Träumchen. :D
Auch das ist es. Aber es wurde von der Geo/ Vorbaulänge und -winkel für einen geraden Lenker (in schmal) entworfen und gebaut.


Und ich dachte immer, dass man solche Räder Trekkingräder nennt.
Das ist es definitiv nicht. Die Geometrie ist viel zu sportlich und ich sitze mit viel Überhöhung darauf.
Gemütliches Trekkingradfahren kann ich nicht. Und für ein Reiserad ist es zu filigran. Es wiegt nur knapp über 10 kg mit Blechen, Licht und 3x11.

Für mich ist mein Sir Francis ein Randonneurgräwel und der letze Wiesmann-Rahmen vor der Florian W. Komplettradzeit - darauf bin ich stolz.

Ursprünglich waren die Randonneure sportliche Räder - abstammend vom Rennrad - mit Schutzblechen (und Gepäckträger), langstreckentauglichen Geometrien und breiteren Reifen. So mein Verständnis.

Ob nun Geradlenker oder Krummbügel beides kann ein Randonneur sein. Da bin ich offen. :)
 
Na dann darf mein Gehirnfurz hier auch mal rein. Meine Vorliebe gilt seit jeher den klassischen französischen Randonneuren und den britischen Club-Bikes. Daran kann ich mich nicht satt sehen. Letztere wurden oft eingängig oder auch fixed gear gefahren, so wie ich eigentlich auch die meiste Zeit unterwegs bin. Klassisches Design aber in geländetauglich und mit Scheibenbremsen (und Singlespeed-Option) war eigentlich nur Custom möglich, wozu ich mich noch nicht durchringen konnte.

Als vor ein paar Jahren das neue Singular Peregrine angekündigt wurde, war da quasi mein Traumrad auf einmal von der Stange erhältlich. Nach einigen Upgrades steht es jetzt so da und ich bin total happy. Es ist sicher kein schnelles leichtes Rad, aber perfekt für lange Tage zum Kilometerfressen auf Straße und im leichten Gelände und bei jedem Wetter.

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Aus dem letzten Jahrtausend: mein erstes Rennrad, dass dann zu Randonneur wurde. Hat viele km in Holland und Belgien gemacht, aber später auch viele Höhenmeter in Österreich.
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Ein regnerisches Novemberwochenende in SüdOstBelgien, zuerst klettern in Freyr, dann mit m Radl zurück

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Dreiländerpunkt NL-B-D. Auf dem Weg nach Basel...

Inzwischen leichter und vor allem stabiler unterwegs mit einem Rose Backroad
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M
 
Hups, der Beitrag sollte hier her. Hab ich heute morgen ausversehen vor dem ersten Kaffee bei der Cyclocrosser-Galerie gepostet...

Mein tägliches Pferd zur Arbeit, für Einkäufe und (langsame) Ausflüge, wenn das Gravelbike der Overkill wäre. Koga Miyata Road Runner aus kp welchem Jahr, aber dafür ist die Farbe umso schöner:

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kleiner Funfact für die Bastler: Die 2x10 Campa Veloce schaltet hier ne 10f GRX/Tiagra Kassette ohne Murren und Geräusche sauber durch. Der Shiftmate liegt daher ungenutzt in der Schublade... Der Veloce Umwerfer hat mit der GRX Kurbel kein Problem, allerdings sind die Anschlagssrauben dem Namen nach am Anschlag.
 
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