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Fahren hier viele mit Protectoren bergab? Bringen die was außer als Schutz vor Stürzen?

Du meinst, da gibt es Zusammenhänge zischen dem Registrierungsjahr und dem realen Alter? ... kurz nachrechnenHehe, die 53 habe ich dieses Jahr schon hinter mich gebracht. Sieht man ja auch irgendwie am Datum der Registrierung im Forum bzw. der User-ID
Schutz vor Stürzen wohl eher nicht
Da würde ich gerne widersprechen. Der Anspruch steigt oft mit der Geschwindigkeit, einfach weil die Zeit zwischen einzelnen Elementen auf dem Trail kürzer wird und man mit mehr Präzision und Effizienz unterwegs sein muss. Gleichzeitig hilft Geschwindigkeit oft und viele schwierigere Trailpassagen sind ohne einen gewissen Grundspeed nicht vernünftig fahrbar. Man sollte sich also an die höhere Geschwindigkeit herantasten und das geht am besten auf Trails, die man einerseits gut kennt und beherrscht und wo es andererseits Room for Error gibt, wenn es mal nicht so klappt wie geplant.Hier zuhause gibts genau einen Trail den ich nicht fahren kann, weil sehr enge Spitzkehren und steiles Gelände, den Rest kann ich mittlerweile fahren. Da wirds halt mit Üben schwer.
... Ich hab tatsächlich das Gefühl, dass der Kopf ne große Rolle spielt. ...
... und @scylla hat sehr treffend beschrieben, dass z.B. Protektoren nicht nur im Falles eines Sturzes schützen, sondern - m.M.n. noch wichtiger - alleine durch das Sicherheitsgefühl entspannen und einen deutlich (!) besser / lockerer
fahren lassen.

Hattest du kein GPS dabei?habe da evtl. schon den falschen Weg genutzt.
Saubere Leistung! Aber vielleicht solltest du bei der Tplanung ein bisschen weniger planen. 2.000 hm würde ich als Level setzen. Dann hat man am Ende noch etwas Spielraum. Musst halt dann die Strecke passend umplanen. Dein Tourenplaner wirft dir doch die geplanten hm aus.73 km, 2.650 hm und einer reinen Fahrtzeit von 8:20 h
Erreicht man einen kleinen Rastplatz, ist der Spuk vorbei und es geht auf einem einfacheren Trail zum Rifugio Fallere.

Naja, ob das entspannter ist muss jeder selbst entscheiden, wenn man dann zwar früher im Tal ist, dafür den Druck hat, noch mit dem RR das Auto holen zu dürfen,ganz zu schweigen von der unnötigen Fahrerei!Du meinst sicherlich das Rifugio Chaligne, oder?
Und noch ein Tipp spezifisch für (Ex- / Auch-)Rennradfahrer, um herrlich überplante Tage als Urlaub genießen zu können, ohne sich dabei fertig zu machen. Das Aosta-Tal ist perfekt dafür dafür, geht aber auch in vielen anderen Gebieten sehr gut. Wir nennen das "Rennradshuttle". Hat zwar mit Shutteln nichts zu tun, fühlt sich aber so an:
Man sucht sich eine Unterkunft im Haupttal, möglichst weit unten und möglichst zentral. Da stellt man ein Rennrad (oder Gravel) ab. Morgens fährt man mit dem Mtb im Auto so hoch wie der Asphalt geht, und startet die Tour von dort aus. Ist der Trail geschafft rollt man zur Unterkunft, trinkt einen Kaffee, pellt sich in frischgewaschenes Lycra, und "rettet" mit dem Rennrad das Auto vom Berg. Du weißt ja, wie sich 1000hm Asphalt mit dem Rennrad anfühlen, vs dem nicht wirklich dafür geschaffenen Mtb. Und eine "alternative Sportart" fühlt sich auch manchmal erfrischend an zwischendurch
Btw, auch bei einem reinen Mtb-Kringel würd ich das wo immer möglich so machen: erst mal mit dem Auto hochfahren, soweit es geht, und die Tour von der halben Höhe aus starten. Lieber am Ende nochmal ein Uphill, als alles kumuliert gleich zu Anfang. Ich finde, das nimmt Stress aus dem Tag, und bringt mehr Spaß auf der Abfahrt, weil man dann noch frischer ist. Ist man dann erst mal unten kann man Bestandsaufnahme machen und schauen, ob man sich nochmal die Kante geben will, oder gemütlich hoch leidet, und in welchem Zustand man oben ankommt ist auch schon egal, weil man ja dann nix mehr vor hat am Tag.
.Lieber früh starten, realistisch planen, und um halb sechs einen Americano oder Aperol geniesen, sogeht das in Italien!Nein, man macht Rundtouren und bleibt möglichst weit obenMan sucht sich eine Unterkunft im Haupttal, möglichst weit unten

Da hab ich mich schlecht ausgedrückt. Ich bin schon so gefahren wie ich es geplant hatte, fand den Weg aber nicht wirklich prickelnd. Ich habe dann auf der Karte gesehen, dass es auch noch ne andere Möglichkeit gegeben hätte vom Rifugio zum See zu kommen. Sehe aber eben, dass das auch nicht besser wäre. Dann müsste man nämlich genau da rauf, wo ich runtergekommen bin, von der Tza der Morgnoz zum See und das wäre komplett tragen. Würde ich die Runde nochmal fahren würde ich vom Rifugio runter Richtung Tza de la Comba und von dort auf Schotter Richtung Col de Metz.Hattest du kein GPS dabei?
Danke, ist korrigert.Du meinst sicherlich das Rifugio Chaligne, oder?
Das wäre wohl auch besser gewesen.Nein, man macht Rundtouren und bleibt möglichst weit oben
Aber zu dem Bericht: Man bleibt mal entspannt nen Stündchen auf der (vollen) Hütte, isst was, wartet bis der Speicher wieder etwas voller ist und geht entspannt die nächste Etappe an.
Bei Erschöpfung schaltet das Hirn aus weil verfügbare Enegie woanders gebraucht wird - da habe ich schon öfters (vor GPS) falsche Abzweige genommen, nach dem Motto: Der Abzweig sollte zwar erst in 1000m kommen aber das wird schon der sein wo ich gerade stehe -> Super-Fail
Hängt halt ganz von der Hütte und der Jahreszeit ab. In so große bekannte Hütten mit vielen Wanderern würde ich auch nie rein. Beispiel: die Hütte unterhalb des "Grand Col Ferret" mit riesigem Schlafsaal, wo die Nacht dann schon um 4 Uhr vorbei ist.Hüttenübernachtung dann eher Mehrbettzimmer heißt.