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Sehe das mittlerweile weniger kritisch. Bei gutem Wetter ist man da oben nicht alleine unterwegs. Da war die Tour über das Fenetre Durand letztes Jahr schlimmer. Durch das Unwetter zuvor waren einige Brücken zerstört und es wurden gerade erst behelsmäßig neue errichtet. Evtl. war der Übergang offiziell noch gesperrt. Das Wetter war auch nicht prickelnd. Ich hatte da überhaupt keine Probleme, bin mir aber sicher, dass ich der einzige war, der an den Tag drüber ist. Letztlich kann man das nicht am Pass festmachen, sondern muss immer die Gesamtsituation betrachten.Erstmal Danke für den Bericht.
Außer dem Übergang Malatra war ich bereits mehrfach dort unterwegs.
Würde das definitiv nicht alleine angehen.
Dein Kopfkino spricht Bände...
Dazu gibt es das hier, du dürftest also im erlaubten Bereich unterwegs gewesen sein. Vom Bertone direkt nach Courmayeur dürfte für dich eventuell eh nicht so optimal gewesen sein, also alles richtig gemacht.Noch ein Wort zum Balcon Ferret. Ich habe glaube ich hier gelesen, dass er gesperrt wäre, habe aber selber zu Beginn kein Schild gesehen. Zu der Zeit war schon einiges los. Ich hatte da kein schlechtes Gewissen, den Weg mache ich sicher nicht kaputt und wenn mir jemand entgegenkam, hab ich eben Platz gemacht. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Wenn ich die Strecke noch mal fahren würde, würde ich versuchen ne andere Zeit zu wählen. Gerne früher, aber das dürfte schwer werden und evtl. nicht viel bringen. Wenn man deutlich später dran ist, dürfte das die Situation entspannen. Und noch was habe ich gelernt. Wenn ich die Wanderer richtig den Nationen zugeordnet habe, dann vertragen Chinesen keine Kälte, die waren alle eingemummt als ob es 0 Grad hätte und Inder sind entweder sehr langsam oder Spätaufsteher.
Deshalb war ich auch immer noch nicht auf der Wallfahrt in Susa, da fahren ja auch die meisten die ersten 1600hm Auto![]()
muss man durchKannst du was zum Sereina sagen. Uphill dürfte ab Rantin schieben und tragen sein. Wie sieht die Abfahrt aus?Zum letzten Tag noch:
Am effektivsten außer ohne Berg außenrum von Morgex zurück nach Etroubles bzw. St. Rhemy als Ausgangspunkt vom Malatra dürfte das/die Fenetre de Sereina sein. Wäre zwar zu Beginn derselbe Hang wie bei deinem dritten Tag gewesen, ist aber deutlich kürzer und man spart sich auch einige Höhenmeter.
Hab ihn auch schon gemacht. Ist genau so, ab Rantin entspannte 200 hm schieben oder tragen, weiss nicht mehr so genau. Abfahrt habe ich als ziemlich gut in Erinnerung. Glaub einige verblockte Abschnitte, aber grösstenteils fahrbar.Kannst du was zum Sereina sagen.
Wie @Ventoux. hab ich den auch eher entspannt in Erinnerung. Also was heißt entspannt, von Morgex ist es halt schon ne lange Auffahrt, aber das im Prinzip das Gleiche wie zum Fetita. Das Gelände ist aber beidseitig recht gemäßigt, von dem her wird das nirgendwo extrem. Berghoch gut zu tragen - ich trage generell lieber, kann sein, dass es auch gut zu schieben geht - und nur 200 Hm, ist also überschaubar. Runter zu hab ich den Anfang etwas schottrig in Erinnerung, später eher erdig/steinig, unten dann etwas botanischer.Kannst du was zum Sereina sagen. Uphill dürfte ab Rantin schieben und tragen sein. Wie sieht die Abfahrt aus?
Naja, für die 3k am Stück bin ich wohl zu altWeil die meisten anderen wegen ihren eigenen Gründen das anders machen als du es für gut hältst, lässt du den Berg lieber aus? Muss man jetzt auch nicht verstehen. Es ist glaub nicht verboten sich die 3000hm am Stück zum Frühstück zu gönnen, oder zu versuchen in der Hütte eine Nacht lang Schlaf zu finden, wenn dir das so lieber ist?
Am Ende muss ja jeder selber wissen wo die Präferenzen liegen. Hüttenübernachtungen mach ich auch nur, wenn es garnicht anders geht. Übernachten im Tal hat von einem praktischen Standpunkt aus gesehen halt einfach Vorteile: meistens ist der Komfort deutlich größer, der Preis geringer, man schläft besser, kann seine Wäsche vernünftig waschen (lassen), und hat ein reichhaltigeres Frühstück (oder Optionen sich noch was zusätzliches zu besorgen falls das doch nicht hinkommt). Klar, wenn man Hüttenflair des Ambientes wegen bevorzugt, dann macht man das halt aus subjektiv persönlichen Gründen so, aber ein Dogma für jeden muss man auch nicht draus machen. Manche "brauchen" ja auch unbedingt den Gardasee als Ende eines vernünftigen Alpencross, andere radeln halt einfach wo's ihnen gefällt.
Von welchem Pass/Gipfel habt ihr es denn gerade?Naja, für die 3k am Stück bin ich wohl zu alt, oder zu schlecht trainiert. Abgesehen davon muss man dann ja auch das gleiche Stück wieder runter, und glaub dafür sollten noch Körner übrig sein. Vielleicht bleib ich ja doch mal auf der oberen Hütte über Nacht. Irgendwie mag ich diese italienischen Hütten, immer gutes Essen, und oft schön rustikale Zimmer
. Nur die Mezzalama Hütte kann ich nicht unbedingt empfehlen.
Zum Susa Thema: da würde ich eignes Auto für die drittbeste Lösung halten, weil der Trail vom Rifugio der bessere Teil der Abfahrt ist.
RocciameloneVon welchem Pass/Gipfel habt ihr es denn gerade?
Wie @Ventoux. hab ich den auch eher entspannt in Erinnerung. Also was heißt entspannt, von Morgex ist es halt schon ne lange Auffahrt, aber das im Prinzip das Gleiche wie zum Fetita. Das Gelände ist aber beidseitig recht gemäßigt, von dem her wird das nirgendwo extrem. Berghoch gut zu tragen - ich trage generell lieber, kann sein, dass es auch gut zu schieben geht - und nur 200 Hm, ist also überschaubar. Runter zu hab ich den Anfang etwas schottrig in Erinnerung, später eher erdig/steinig, unten dann etwas botanischer.
Citrin ist halt doppelt so viel zu tragen und steiler, deshalb fiel damals meine Wahl auf Sereina. Ist der Citrin an sich empfehlenswert? So wie ich das im Kopf hab, las sich das jetzt nicht so überzeugend, als dass es mir das damals wert gewesen wäre. Sind halt beides eher Pässe als Mittel zum Zweck, deshalb ist da auch nicht so viel los.Wenn man es trailtechnisch ein wenig deftiger mag ist der Citrin nebenan die bessere Wahl.
Citrin ist halt doppelt so viel zu tragen und steiler, deshalb fiel damals meine Wahl auf Sereina. Ist der Citrin an sich empfehlenswert? So wie ich das im Kopf hab, las sich das jetzt nicht so überzeugend, als dass es mir das damals wert gewesen wäre. Sind halt beides eher Pässe als Mittel zum Zweck, deshalb ist da auch nicht so viel los.
Ich hatte vor ein paar Jahren auf dem Rif. Fallère übernachtet, kurz bevor die Winterpause anfing und es entsprechend leer war. Da hatten die Wirte (zwei Brüder) etwas Zeit, sich mit den Gästen zu unterhalten. Einer der Beiden ist Hobby-Holzschnitzer - eher Bildhauer mit Kreissäge und später feinerem Werkzeug. Er hat schon mehrere Preise gewonnen. Als Aufheiterung für die Gäste liegt neben dem Fußweg zum Rifugio schon mal eine Kreuzotter aus Holz ... Am nächsten Morgen standen zwei Gämsen auf dem Hang oberhalb vom Haus. Erst nach fünf Minuten wurde mir klar, dass eine von beiden echt war.So ab 2.200 Metern Höhe fangen dann die ersten Holzschnitzerein an. So ein wirkliches Thema habe ich nicht ausgemacht, viele Tiere irgendwann kommen Römer dazu, jedenfalls hilft es auf den letzten Metern die Schmerzen zu vergessen![]()
Als Aufheiterung für die Gäste liegt neben dem Fußweg zum Rifugio schon mal eine Kreuzotter aus Holz ...