Isartrails München: Umsetzung startet 2026

Auch bei der Bestellung einer extra dafür ins Leben gerufenen Sachbearbeiterposition hat sich in der Geschäftsleitung der Sektion offenbar niemand daran erinnert, dass bereits Expertise in den eigenen Reihen besteht (wir sind immerhin über 20 ausgebildete und staatlich geprüfte Fachübungsleiter, Trainer und Guides, welche regelmäßig aktiv sind und die Isartrails wie ihre Westentasche kennen).
krass, dass die mtb-abteilung 0 einbezogen wird. und irre, was eine geldverschwendung: sachbearbeiterposten, konzepterstellung, schilder, bedenkenträger beim unteren naturschutz -- da hat man das budget schnell verbrannt. wie schon oft genug geschrieben hier: da wird keine schaufel erde bewegt in dem ganzen riesenprojekt :-D
 
Der Bürgermeister von Straßlach hat sich aufgrund einschlägiger Erfahrungen bereits um einen neuen Posten dort beworben.
Sein Wahlkampfslogan lautet vermutlich wieder "mit mir als Bürgermeister geht es steil bergab"
 
Ich glaube nicht, dass sich dadurch was "verbessert".
Die Wege werden gemacht und ausgeschildert und wenn die aber zu laff sind, fahren die Biker eben doch wieder überall.
Dann gibts wieder Sperrungen, die wieder umfahren werden... ist doch genauso wie es jetzt ist. Ausgeschildert ist das jetzt auch schon.
Ich versteh das sowieo nicht, die Wege neben dem offiziellen Trampelpfad gabs schon immer.
Es sind halt mehr unterwegs als früher.
 
krass, dass die mtb-abteilung 0 einbezogen wird. und irre, was eine geldverschwendung: sachbearbeiterposten, konzepterstellung, schilder, bedenkenträger beim unteren naturschutz -- da hat man das budget schnell verbrannt. wie schon oft genug geschrieben hier: da wird keine schaufel erde bewegt in dem ganzen riesenprojekt :-D

So läuft es doch häufig: Fürstliche Alimentierung einer Minorität mit fraglicher Kompetenz, die den Karren dann in den Sand setzt. Auf Kosten von Heinz Maler, Erna Edeka und vielen anderen.
 
Immerhin stehen jetzt ein paar konkretere Zahlen im Raum:
"Stadt und Landkreis teilen sich hälftig die Projektkosten von rund 2,7 Millionen Euro" ..., "die Investition wird unterstützt von Fördermitteln des Freistaats." Ohne nähere Angabe...

Jörg Schmidtmann vom Mountainbike Club München: ... "von den 78 Kilometern Gesamtstrecke seien nur etwa 28 Kilometer echte Trails, der Rest Zu- und Verbindungswege"

Ich lese aber auch Hohlphrasen: ... "Mitte 2026 Ausschreibung der Baumaßnahmen an eine Trailbaufirma." Der DAV ... betont: „Mit unserer Erfahrung im Wegebau im Gebirge und alpinen Gelände setzen wir naturverträglich die Wegeertüchtigung und den Unterhalt des offiziell festgelegten Trailnetzes bestmöglich um.“
Was denn nun? Baut eine Trailbaufirma oder der "DAV mit seiner Erfahrung"?
 
Was denn nun? Baut eine Trailbaufirma oder der "DAV mit seiner Erfahrung"?
Das dürfte doch vermutlich klar sein, weil der DAV sicher keinen eigenen Bautrupp, Maschinen.... hat:

Der DAV schreibt die Aufträge aus, begleitet die Baumaßnahmen und macht die Vorgaben zur Umsetzung.
Durchgeführt dann von einer Trailbaufirma.

Eigentlich ein nicht ganz unüblicher Ablauf.
 
Ich befürchte, dass das leidet, was die Isartrails ausmacht:
Kleine verzweigte, naturbelassene Wege mit einer großen Vielfalt.
Viele werden sicherlich gesperrt und manche werden gemacht.
Die Wege waren doch jetzt auch schon Beschildert. Bzw ein paar gesperrt.

Man kann wirklich nicht davon sprechen, dass die Wege irgendwie die natur stören.
Verbesserungswürdig wären die unnötig breit ausgefahrenen Schlammpassagen.
Hier könnte man die Strecke verbessern und gleichzetig Natur zurückgewinnen. Dazu braucht man auch keine 2,7 Mille.
Aber wenn die Bagger schon mal da sind, wirds dabei nicht bleiben.

Auf wen sind die neuen Wege dann zugeschnitten? Biobiker, Ebikes? Oder für jedermann ohne Schwierigkeitsgrad?
Jetzt kann man sich das raussuchen.
Der offizielle Radweg ist ja auch nicht ganz ohne an einigen Stellen.

Das Geld wäre für Radwege für Pendler zum Münchner Umland besser angelegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
... weil der DAV sicher keinen eigenen Bautrupp, Maschinen.... hat
Nun, sehr viel Wegeerhalt im Gebirge wird vom DAV tatsächlich durch eigene ehrenamtliche Helfer mit Schaufel, Pickel und ähnlichem Gerät erbracht. (und dafür bekommt er schon aus staatlichen Töpfen nicht ganz unerhebliche Mittel...)
Insofern hat meine Frage schon eine gewisse Berechtigung.
Aber ich gebe dir insofern recht, dass echtes Trailbau-Know How, wie wir es im MTB-Bereich aus Bikeparks kennen, eher nicht zu den Kernkompetenzen einer AV-Sektion gehört.
 
Nun, sehr viel Wegeerhalt im Gebirge wird vom DAV tatsächlich durch eigene ehrenamtliche Helfer mit Schaufel, Pickel und ähnlichem Gerät erbracht. (und dafür bekommt er schon aus staatlichen Töpfen nicht ganz unerhebliche Mittel...)
Insofern hat meine Frage schon eine gewisse Berechtigung.
Aber ich gebe dir insofern recht, dass echtes Trailbau-Know How, wie wir es im MTB-Bereich aus Bikeparks kennen, eher nicht zu den Kernkompetenzen einer AV-Sektion gehört.
Die MTB-Abteilung wird aber kaum auf die ehrenamtliche Arbeit der Alpinisten zugreifen können.
 
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