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Canyon streicht bis zu 320 Stellen: Harter Einschnitt in Koblenz

Ist halt wie immer, Corona ist schuld. Es kam der große Boom, Kapazitäten aufgebaut weil man geglaubt hat es fegtbewig so weiter, schnelles Wachstum, noch wichtiger schnelle Gewinne....dann die Überraschung, nach dem Gipfel kommt die Talfahrt. Konnte niemand ahnen
In jeder Meldung über Entlassungen oder Insolvenzen ist Corona schuld, aber nie die Gier nach schneller Gewinnmaximierung
 
Ist halt wie immer, Corona ist schuld. Es kam der große Boom, Kapazitäten aufgebaut weil man geglaubt hat es fegtbewig so weiter, schnelles Wachstum, noch wichtiger schnelle Gewinne....dann die Überraschung, nach dem Gipfel kommt die Talfahrt. Konnte niemand ahnen
In jeder Meldung über Entlassungen oder Insolvenzen ist Corona schuld, aber nie die Gier nach schneller Gewinnmaximierung
Die „Gier nach schneller Gewinnmaximierung“ hat immerhin dazu geführt, dass CANYON seit Corona die Anzahl der Mitarbeiter verdoppelt, zahlreichen Menschen ein Gehalt gezahlt und ordentlich Steuern an den Staat abgeführt hat. Aber ja, CANYON ist natürlich durch und durch ein ganz böser Kapitalist. Man sollte die Firma staatlich enteignen und in einen volkseigenen Betrieb umwandeln, der ausschließlich gemeinnützige Zwecke erfüllt.
 
Die „Gier nach schneller Gewinnmaximierung“ hat immerhin dazu geführt, dass CANYON seit Corona die Anzahl der Mitarbeiter verdoppelt, zahlreichen Menschen ein Gehalt gezahlt und ordentlich Steuern an den Staat abgeführt hat. Aber ja, CANYON ist natürlich durch und durch ein ganz böser Kapitalist. Man sollte die Firma staatlich enteignen und in einen volkseigenen Betrieb umwandeln, der ausschließlich gemeinnützige Zwecke erfüllt.
War halt nicht nachhaltig...das hat nix mit böse zu tuen, hat auch niemand gesagt.
 
Früher war alles besser lt. dem netten Herr Manager? Vor gut 12 Jahren hatte ich ein Canyon Strive. Aufgrund eines Defekts musste/durfte ich Kontakt mit deren Kunden"support" aufnehmen - eine schlimme Erfahrung. Was ich damals so gelesen habe, war ich da aber kein Einzelfall. Also war früher wirklich alles besser (agiler und schneller)? Und das soll mit weniger Mitarbeiter und ein vielfaches an Umsatz besser werden? Aha. Viel Glück.
Das ist anekdotische Evidenz; eine ähnliche habe ich bei Canyon auch, zur selben Zeit.

Aber tatsächlich ist etwas dran. Je mehr Leute im Unternehmen, umso träger und langsamer wird es. Denn jeder will seine Position rechtfertigen und sorgt damit für noch mehr interne Arbeit und Komplexität. Gleiches kann man bei jeder Konzernzentrale oder auch Beamten beobachten.

Ob es besser wird, bleibt abzuwarten. Nach meiner Erfahrung mit Canyon habe ich jedenfalls keines mehr gekauft.
 
War halt nicht nachhaltig...das hat nix mit böse zu tuen, hat auch niemand gesagt.
Was ist denn nachhaltig? Endloses Wachstum? Wo sind denn all die solventen Käufer? Geht es in der deutschen Wirtschaft aktuell steil bergauf? Ist CANYON einfach zu deppert, seine Räder an die Kunden zu verkaufen, in einem Land, in dem Milch und Honig fließen, Strom spottbillig ist und jeder ein hohes Gehalt verdient? Ach nein, das ist ja gar nicht der Fall. Das hätte der Arnold alles schon wissen müssen, als der Boom 2020 losging.
 
Man sollte die Firma staatlich enteignen und in einen volkseigenen Betrieb umwandeln, der ausschließlich gemeinnützige Zwecke erfüllt.
Also ich will jetzt nicht zu tief ins Detail gehen. Aber wenn man bei CANYON einen Buchstaben durch einen anderen ersetzt, hat man einen super Namen für einen Rüstungskonzern. Von daher...
 
Genossenschaft überführen die den eigenen Mitarbeitern gehört.
Wer die Eier hat das mitzumachen hat es dann auch verdient dran zu verdienen.
Orbea machts in der Fahrradwelt vor. Das weltgrößte Beispiel ist wohl die Mondragon Corporacion
https://www.orbea.com/de-de/about-us/1930-1968
https://www.mondragon-corporation.com/en/about-us/
Dann sollen diese Genossenschaftler bitte auch alle persönlich haften und die Verantwortung tragen ...

https://www.rennrad-news.de/news/orbea-avant-rueckruf/
 
Was ist denn nachhaltig? Endloses Wachstum? Wo sind denn all die solventen Käufer? Geht es in der deutschen Wirtschaft aktuell steil bergauf? Ist CANYON einfach zu deppert, seine Räder an die Kunden zu verkaufen, in einem Land, in dem Milch und Honig fließen, Strom spottbillig ist und jeder ein hohes Gehalt verdient?
Und dummerweise ist das kein rein deutsches Problem, sondern trifft weltweit alle Nationen und Märkte irgendwann.
Endloses Wachstum (bzw. das extreme Streben danach) sorgt letztlich für immer mehr Opfer und immer weniger "Gewinner".
Es ist das direkte Gegenteil von Nachhaltigkeit.
Und "die Welt" nimmt das sehenden Auges in Kauf, anstatt endlich die Reißleine zu ziehen.
 
Und dummerweise ist das kein rein deutsches Problem, sondern trifft weltweit alle Nationen und Märkte irgendwann.
Endloses Wachstum (bzw. das extreme Streben danach) sorgt letztlich für immer mehr Opfer und immer weniger "Gewinner".
Es ist das direkte Gegenteil von Nachhaltigkeit.
Und "die Welt" nimmt das sehenden Auges in Kauf, anstatt endlich die Reißleine zu ziehen.
Das nennt sich Markbereinigung und tritt alle paar Dekaden ein.
 
Und dummerweise ist das kein rein deutsches Problem, sondern trifft weltweit alle Nationen und Märkte irgendwann.
Endloses Wachstum (bzw. das extreme Streben danach) sorgt letztlich für immer mehr Opfer und immer weniger "Gewinner".
Es ist das direkte Gegenteil von Nachhaltigkeit.
Und "die Welt" nimmt das sehenden Auges in Kauf, anstatt endlich die Reißleine zu ziehen.
 
Dann sollen diese Genossenschaftler bitte auch alle persönlich haften und die Verantwortung tragen ...

https://www.rennrad-news.de/news/orbea-avant-rueckruf/
Finanziell tragen alle Genossenschaftler das mit. Gewinne und Verluste.
persönliche Haftung? das ist doch lächerlich? Inwiefern sollen denn alle Genossenschaftler persönlich haftbar gemacht werden?
da greift zumindest in D. unabhängig der Unternehmensform das Produkthaftungsgesetz.
 
Kann mir mal jemand erklären wie man durch Stellenabbau schneller wird? Ich verstehe das Canyon Leute entlassen muss. Mir erschließt sich aber nicht wie ein Unternehmen mit weniger Mitarbeitern schneller wird...
 
Kann mir mal jemand erklären wie man durch Stellenabbau schneller wird? Ich verstehe das Canyon Leute entlassen muss. Mir erschließt sich aber nicht wie ein Unternehmen mit weniger Mitarbeitern schneller wird...
Indem sich weniger um Dinge gekümmert wird, die nicht profitabel waren und mit dem daraus eingesparten Kapital mehr Fokus auf Kundennähe und Service gelegt wird: PURE CYCLING halt.

Ein Beispiel dazu: Braucht CANYON eigene Bekleidung, Radschuhe oder Helme? Werden diese nicht fast ausschließlich von Kunden gekauft, die ein CANYON fahren? Das wäre ein Geschäftsbereich, auf den man verzichten sollte.
 
Kann mir mal jemand erklären wie man durch Stellenabbau schneller wird? Ich verstehe das Canyon Leute entlassen muss. Mir erschließt sich aber nicht wie ein Unternehmen mit weniger Mitarbeitern schneller wird...
Rolf arbeitet in der Produktentwicklung, Sabine im Einkauf. Rolf hätte von Sabine gerne die Muster vom Lieferanten, muss aber warten, bis Sabine die Zeit findet diese anzufordern.
Sabine wird entlassen und Rolf nun “befördert“, den Einkauf mit zu übernehmen. Rolf kann nun direkt selbst mit dem Lieferanten kommunizieren und spart dadurch Zeit. Es wird ein billiger Barista eingestellt, der es Rolf in den Pausen erträglicher machen soll.
 
Jetzt stelle man sich Mal vor, die Canyon-Mitarbeiter hätten (auch) erst gestern davon erfahren und wüssten noch nicht wen es betrifft- der MTB-News-Forenheld würde zum Sturm mit rostigen Mistgabeln aufrufen.

Mal im Ernst:
Ich kann den Aufruhr und die Erschütterung verstehen, aber diese Erwartungshaltung dass man in einem der unwichtigsten Foren global und weltrelevant über solche Internas zu hören bekommt, ist doch unglaublich realitätsfern.

Die Entwicklung von Canyon hat mich jedenfalls immer stutzig gemacht, weil es auf mich wirkte als wäre nie wirklich gewinnbringend gewirtschaftet worden, aber die Kostenstruktur immer extrem hoch erschien (Influencer, Sport Teams, Entwicklung in-house, neue Stores...)

Alleine das hier von den Vorrednern zitierte Mitarbeiterwachstum ist verrückt und hatte ich in diesem Ausmaß gar nicht realisiert.

Als deutscher würde ich Canyon von Herzen gönnen, erfolgreich zu sein.
Als MTBler tue ich mir einfach mit der Marke schwer- obwohl es offensichtlich gut funktionierende Bikes sind, auch das Design gefällt mir oftmals gut und die Ausstattungen sind preislich (gerade mit den in Zukunft sicherlich attraktiveren Preisen) interessant - trotzdem will kein so richtiger Haben-Will-Reiz entstehen.

Und das sage ich, nachdem ich ein Canyon Rennrad dort zu Corona gekauft habe und in meinem Fall das Rad sowie der "Vor dem Kauf", "Währenddessen" und auch "Danach" Kundenservice perfekt war!

Ich drücke allen Betroffenen die Daumen und Canyon dass Sie die richtigen Entscheidungen treffen!
 
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