Jetzt stelle man sich Mal vor, die Canyon-Mitarbeiter hätten (auch) erst gestern davon erfahren und wüssten noch nicht wen es betrifft- der MTB-News-Forenheld würde zum Sturm mit rostigen Mistgabeln aufrufen.
Mal im Ernst:
Ich kann den Aufruhr und die Erschütterung verstehen, aber diese Erwartungshaltung dass man in einem der unwichtigsten Foren global und weltrelevant über solche Internas zu hören bekommt, ist doch unglaublich realitätsfern.
Die Entwicklung von Canyon hat mich jedenfalls immer stutzig gemacht, weil es auf mich wirkte als wäre nie wirklich gewinnbringend gewirtschaftet worden, aber die Kostenstruktur immer extrem hoch erschien (Influencer, Sport Teams, Entwicklung in-house, neue Stores...)
Alleine das hier von den Vorrednern zitierte Mitarbeiterwachstum ist verrückt und hatte ich in diesem Ausmaß gar nicht realisiert.
Als deutscher würde ich Canyon von Herzen gönnen, erfolgreich zu sein.
Als MTBler tue ich mir einfach mit der Marke schwer- obwohl es offensichtlich gut funktionierende Bikes sind, auch das Design gefällt mir oftmals gut und die Ausstattungen sind preislich (gerade mit den in Zukunft sicherlich attraktiveren Preisen) interessant - trotzdem will kein so richtiger Haben-Will-Reiz entstehen.
Und das sage ich, nachdem ich ein Canyon Rennrad dort zu Corona gekauft habe und in meinem Fall das Rad sowie der "Vor dem Kauf", "Währenddessen" und auch "Danach" Kundenservice perfekt war!
Ich drücke allen Betroffenen die Daumen und Canyon dass Sie die richtigen Entscheidungen treffen!