• MTB-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Raaw Madonna V3 Komplettbike im Wert von 9.000 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei Bike im Wert von 9.000 €!
    Jetzt abstimmen!

Canyon streicht bis zu 320 Stellen: Harter Einschnitt in Koblenz

Niemand. Bei dem Einkommen leicht über Armutsgrenze kauft sich doch keiner ein E-Auto und auch noch neu und aus D.
Das meinte ich schon mal bei einem anderen Thema

" früher hat man am Rad erkannt wie lange er sich schon mit dem Thema geschäftig"

Und heute Ratenkauf , Leasing, jobrad , PayPal und co ....... entschloss Geschichte

Früher wo sowas noch nicht gab ...mussten nur wenige/keine Hersteller Insolvenz anmelden und jetzt die Nachfrage gestiegen ist....die Hersteller mehr Mitarbeiter eingestellt haben.....der Hype vorbei ist ....Tod für die Industrie
 
Zuletzt bearbeitet:
Gehen wir mal davon aus, dass die Mitarbeiter das in einer außerordentlichen Betriebsversammlung mindestens schon gestern erfahren haben. Wer ist so naiv und denkt, die Mitarbeiter haben das heute Morgen beim Lesen der Tageszeitung mitbekommen?! 🤦🏻‍♂️

Durfte ich schon 2 mal erfahren. Aus dem Handelsblatt, dass unsere Firma abbaut. Die MA wurden erst Tage später informiert. Die GS hat sich da Zeit gelassen.
 
Durfte ich schon 2 mal erfahren. Aus dem Handelsblatt, dass unsere Firma abbaut. Die MA wurden erst Tage später informiert. Die GS hat sich da Zeit gelassen.
Da laut Pressemitteilung bereits Gespräche mit dem Betriebsrat geführt wurden, ist dieser verpflichtet, die Mitarbeiter über die wesentlichen Inhalte zu informieren. Dies kann durch eine außerordentliche Betriebsversammlung erfolgen, die der Betriebsrat auch unter Ausschluss der Geschäftsführung und der leitenden Angestellten durchführen kann. Ist dies zeitlich nicht möglich, ist zumindest eine interne Mitarbeiterinformation erforderlich. Zudem muss der Wirtschaftsausschuss als gesetzlich vorgesehenes Gremium frühzeitig und umfassend über die wirtschaftlichen Hintergründe, insbesondere einen geplanten Stellenabbau, informiert werden müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
neben Covid und der daraus erfolgten Überkapazitäten, welche ein Gesundschrumpfen leider erfordern, gibt es noch ein weiteres:

Wenn nicht jetzt, wann dann! Überall auf der Welt Krisen (nicht am Aktienmarkt) aber ist gerade en vogue Stellen abbauzubauen, da es alle machen und man die allgemeine Stimmung gut mitnehmen kann (BR, Belegschafft, ...). Lieber mehr Abbauen und dann wieder einstellen ist die Praxis.
 
Ich kann schon nachvollziehen, dass die für den Corona-Boom (vermutlich?) erforderlichen Mitarbeiter außerhalb des Booms (auch vermutlich) nicht bezahlt werden können.

Ihr habt ja die Zahlen gesehen: 2019 800 Mitarbeiter. 2025 1600 Mitarbeiter.
Wenn der Umsatz sich jetzt wieder auf dem Niveau von 2019 +X einpendelt, wird's halt schwierig.
 
Gestern erst ein Bericht über PayPal gesehen und dessen Optionen mit dem Käuferschutz.....so bald man was kauft über PayPal "käuferschutz" ... behält erstmal PayPal das Geld wegen der Option und wenn die denn vorbei ist ...kriegen erst dann die Verkäufer ihr Geld .....
 
Kanns nicht mehr hören solche Pressemitteilungen...Corona, blabla...
Einziger Informationswert: Bei Canyon werden jede Menge Leute entlassen.
Die Begründungen in solchen Pressetexten mit schlechten Nachrichten sind stets beliebig und austauschbar.

Und wenns nicht Corona ist, dann die gestiegenen Beschaffungs- / Energiekosten, Wirtschaftskrise in X, etc.
Wie lange wird Corona noch als Sündenbock hingehalten? 2, 3, 10 Jahre?
Jede Privatperson ohne Qualifikation im wirtschaftlichen Bereich wusste, wann das Ende des Booms war.

Aber auf gar keinen Fall hat jemand während Corona (oder schon davor) und danach den Hals nicht voll gekriegt!

Und auf keinen Fall passieren solche Entlassungen immer dann wenn ein Kapitalanleger oder Private Equity Fund eingestiegen ist oder übernommen hat und der neu zugekaufte Geschäftsbereich danach schön "abgemolken" werden soll!
 
Leider schon ....wie viel sind denn in der Corona zeit auf Rad gestiegen ...wo drauf sich die Hersteller eingestellt haben und ja ....wir werden noch in 10j. Von Corona reden 😉

Gutes b.s. der gebr. Markt "nach Corona" ... überfüllt
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann schon nachvollziehen, dass die für den Corona-Boom (vermutlich?) erforderlichen Mitarbeiter außerhalb des Booms (auch vermutlich) nicht bezahlt werden können.

Ihr habt ja die Zahlen gesehen: 2019 800 Mitarbeiter. 2025 1600 Mitarbeiter.
Wenn der Umsatz sich jetzt wieder auf dem Niveau von 2019 +X einpendelt, wird's halt schwierig.

Könnte man als Argument nehmen wenn er nicht erst bei der FT das Ziel 1 Milliarde Euro Umsatz bis 2028 rausgelassen hätte. Aktuell sind es wohl ca. 750 Millionen Euro und damit knapp das Doppelte wie vor Corona (Quelle FT).
 
Zuletzt bearbeitet:
@Redaktion
Das Thema ist doch eigentlich ganz interessant. Könnte mal wer das Geschwurbel und den den völlig irren Unsinn löschen? Am Ende glaubt das noch wer.

Andernorts wird jede Kleinigkeit als Themenfremd gelöscht und der Account gesperrt.
 
Was soll man also tun, wenn die Nachfrage sprunghaft ansteigt und dann wieder nachlässt?

Ich bin zwar nur Ingenieur, aber Ressourcen anpassen klingt sinnvoll. :ka:

ich denke in der automobilbranche hat man das problem mit leiharbeit am unteren ende und mit frühverrentung und abfindungen am oberen ende gelöst.
 
Schon mal 1.000 oder 2.000 Mitarbeiter entlassen?
Da sind so viele Schicksale dahinter, wenn Du hier anfangen würdest nachzudenken….
Ich war schon in solcher einer Lage. Für die meisten Manager sind Menschen nichts anderes als Invest, anders kriegst Du das mental nicht gepackt.
Vermutlich heißt es deswegen Human (menschliche) Ressource. Und diese werden zuvor, wie Soldaten, "rekrutiert".
 
Das Thema ist doch eigentlich ganz interessant.
Was ist daran interessant?
Verkauf/Dienstleistung in Deutschland:
Pkw: läuft nicht mehr
Motorräder: läuft nicht mehr
Möbel: läuft nicht mehr
Gastronomie: läuft nicht mehr
Fahrrad: läuft nicht mehr

Rüstung: läuft gerade ganz gut.

Fazit: der deutsche Bürger spart wo er kann, insbesondere bei nicht dringend benötigte Konsumgütern.

Damit ist alles gesagt.
 
Da laut Pressemitteilung bereits Gespräche mit dem Betriebsrat geführt wurden, ist dieser verpflichtet, die Mitarbeiter über die wesentlichen Inhalte zu informieren. Dies kann durch eine außerordentliche Betriebsversammlung erfolgen, die der Betriebsrat auch unter Ausschluss der Geschäftsführung und der leitenden Angestellten durchführen kann. Ist dies zeitlich nicht möglich, ist zumindest eine interne Mitarbeiterinformation erforderlich. Zudem muss der Wirtschaftsausschuss als gesetzlich vorgesehenes Gremium frühzeitig und umfassend über die wirtschaftlichen Hintergründe, insbesondere einen geplanten Stellenabbau, informiert werden müssen.
Mit Verlaub, aber Deine Kenntnis über die realen Abläufe bei sozialplanpflichtigen Massenentlassungen (bei den hier angegebenen Größenordnungen ist Sozialplanpflicht gegeben) ist realitätsfremd.
Gespräche mit dem/den Betriebsrät(en) unterliegen grundsätzlich der Vertraulichkeit. Bei Veröffentlichung solcher Fakten macht sich ein Betriebsrat strafbar. Der Kündigungsschutz für Betriebsräte gilt nur für betriebsbedingte Kündigungen. Verhaltensbedingt, auch bei derartigen Verstößen speziell im Amt als Betriebsrat, kann man ziemlich problemlos gekündigt werden (und wird es auch).
Wenn die Zusammenarbeit funktioniert, informiert die Geschäftsleitung vorab vertraulich den Betriebsrat. Wenn es gut läuft, weiß der Betriebsrat vielleicht 1 oder 2 Tage vorher, das da "etwas Größeres kommt", aber keine Details. Da lädt niemand vor der öffentlichen Bekanntgabe zu einer Betriebsversammlung ein...
(K. A. wie das bei Canyon ist, wahrscheinlich ist der alte-neue Chef jetzt nicht so erfahren mit Mitarbeiter-Vertretung, das lief ja sehr lange Zeit ohne Betriebsrat und ohne Gewerkschaft.)
Im Wirtschaftsausschuss erfährt man kaum mehr, als wir hier im Forum zu den allg. Zahlen Umsatz usw. rausgefunden haben. Vielleicht noch auf die willkürlich definierten "Profit-Center" runtergebrochen, und zur Erklärung genauso viel Konkretes wie der Chef hier im Interview ausgeführt hat: Wir müssen agil werden, Zukunft, bla-bla.
In der Pressemitteilung stand auch nur,: "Canyon hat den Betriebsrat bereits informiert und die Gespräche aufgenommen." Das kann auch einfach nur heißen, dass der Betriebsrat diese Information 30 Minuten vor Veröffentlichung in Kopie auf dem Tisch hatte.

Davon abgesehen hat Canyon m. W. seit einiger Zeit einen Haustarif innerhalb IG Metall-Flächentarif, da sitzt dann sowieso unmittelbar der Gewerkschaftssekretär mit am Tisch.
 
Kanns nicht mehr hören solche Pressemitteilungen...Corona, blabla...
Einziger Informationswert: Bei Canyon werden jede Menge Leute entlassen.
Die Begründungen in solchen Pressetexten mit schlechten Nachrichten sind stets beliebig und austauschbar.

Und wenns nicht Corona ist, dann die gestiegenen Beschaffungs- / Energiekosten, Wirtschaftskrise in X, etc.
Wie lange wird Corona noch als Sündenbock hingehalten? 2, 3, 10 Jahre?
Jede Privatperson ohne Qualifikation im wirtschaftlichen Bereich wusste, wann das Ende des Booms war.

Aber auf gar keinen Fall hat jemand während Corona (oder schon davor) und danach den Hals nicht voll gekriegt!

Und auf keinen Fall passieren solche Entlassungen immer dann wenn ein Kapitalanleger oder Private Equity Fund eingestiegen ist oder übernommen hat und der neu zugekaufte Geschäftsbereich danach schön "abgemolken" werden soll!
 

Anhänge

  • FB_IMG_1769004516692.jpg
    FB_IMG_1769004516692.jpg
    117,2 KB · Aufrufe: 84
Zurück