Der Gravelreifen-Thread

Ich hatte die Hardpack jetzt schon 2 mal.
Letzte Woche 2 Stück nach 50km wieder verkauft.
Machen mir einfach keinen Spaß, ich finde man merkt die günstige Karkasse doch recht deutlich. Und so toll rollt der auf Asphalt leider nicht.

Die Entscheidung kann ich nachvollziehen. Aber derzeit 23 € / Reifen sind halt schon extrem günstig. Mit den neuen G-ONE Pros ist man ja gerne bei der dreifachen Summe.

Interessant. Laut BRR sollte der auf Asphalt ja gerade ganz gut rollen. Dann ist der G-ONE RS Pro für dich da die einzige Alternative?
 
Was gibt es eigentlich noch für konkrete Gründe (ausser evtl. Optik) um 35er Reifen zu fahren, wenn man mit "guten" 40er oder sogar 45er vergleichbare Rollwiderstandswerte erreicht und mehr Komfort?
 
Was gibt es eigentlich noch für konkrete Gründe (ausser evtl. Optik) um 35er Reifen zu fahren, wenn man mit "guten" 40er oder sogar 45er vergleichbare Rollwiderstandswerte erreicht und mehr Komfort?
Fahrverhalten.
Je breiter desto behäbiger und indirekter wird es.

35mm würde ich nur empfehlen, wenn man eigentlich immer auf Asphalt rumfährt. Fährt sich definitiv knackiger als ein 40mm Caracal Race oder 45mm Conti Terra Speed.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Conti 5000 AS TR in 35c, einer meiner Lieblingsreifen, ist auf normalen Waldwegen ohne Wurzeln und Steine m.E. vollkommen ausreichend. Hatte bisher auch keinen einzigen Platten. Für mehr würde ich ihn allerdings auch nicht empfehlen. Ehrlich gesagt, finde ich den Sprung aber von einem 40er Gravelreifen auf einen 50er Gravelreifen größer als vom Conti 5000 in 35c auf einen 40er Reifen mit mehr Profil.
 
Was gibt es eigentlich noch für konkrete Gründe (ausser evtl. Optik) um 35er Reifen zu fahren, wenn man mit "guten" 40er oder sogar 45er vergleichbare Rollwiderstandswerte erreicht und mehr Komfort?

Die 33er/35er kommen bei oberflächlich angematschten Böden besser auf den festen Untergrund.

Es fährt sich deutlich agiler, gut für stark verwinkelte Strecken.

Super zum Auspowern auf kurzen schnellen Hausrunden, auf denen man jeden Stock und Stein kennt.

Benötigt für maximalen Spaß auch deutlich mehr geistige Wachheit + sehr gute Wahrnehmung (des Untergrundes), gute fahrtechnische Fähigkeiten und eine gute körperliche Mobilität und Fitness, gerade im Gelände.

Ich habe hier jedoch keine breiten Slicks im Hinterkopf (das ist für mich Allroad), sondern mindestens Semislicks bis hin zu Matschreifen mit guter Selbstreinigung. Besonders fein gestrickte Challenge Reifen machen hier viel Spaß.


Für etliche Stunden im Sattel oder für gemütliche Fahrten bei geringer Intensität finde ich jedoch breite Reifen besser.
 
Hi, kann mir jemand von den Profis noch einmal folgende Frage beantworten?

Welche Durchstichfestigkeit laut BRR wird denn der Endurance Karkasse von Rene Herse bescheinigt? Hatte mir schon mal jemand rausgesucht.....ich finds aber nicht mehr, sorry.

Frage deshalb: auch wenn RH glaubhaft beschreibt, dass "echte" Fahrtests viel aussagekräftiger seien als Stahltrommeltests im Labor, muss ich doch sagen, dass ich (bislang) alle Ergebnisse von BRR total gut nachvollziehen kann.

Jedenfalls bin ich von RH ein klein wenig enttäuscht. Zu viele Pannen. Und nein, nicht nur bei der superleichten und wahnsinnig schnell rollenden Extralightkarkasse, nein, auch bei der Endurancekarkasse. Bin deshalb auf die Challenge Strada Bianca gewechselt. Bzw., Getaway beim Alltagsgravell. Passt soweit. Aber nur bis 40 - da die größeren nicht mehr tubeonly sind, nochmals schwerer montierbarbar sind und ich echt Sorge vor Pannen unterwegs hätte. Dasss ich on the road praktisch kaum nen TPU wechseln kann. Und nein, tubeless ist aus diversen Gründen derzeit keine Option.....

Lange Rede. Jedenfalls werde ich im Sommer eine Route fahren, bei der breitere Reifen gut wären. 45 mm min.. z.B. Und da fiele mir derTufo Thundero wieder ein. Hatte ich mal. Und war überwiegend zufrieden. Aber nun mit TPU dürften die gerne pannensicherer sein. Würde deshalb auf die HD gehen. Vorher möchte ich die "Labor"-Durchstichfestigkeit mit der Endurancekarkasse von Rene Herse vergleichen, weil ich die ganz gut kenne.

Btw: Durchstichressistenz wird ja immer im "Profil-Tal" gemessen, also an der schwächsten Stelle, oder ? Damit wäre ein stark profilierter Reifen bei gleichem Wert vermutlich in der Praxis umempfindlicher, da man ja eher auf den dickeren Stollen rollt. Oder sehe ich das falsch?

Ganz lieben Dank erst einmal
 
OK, vieleicht können mich die Erfahrenen hier in eine vernüftige Richtung lenken da mir die große Erfahrung fehlt:
bin bisher ein auf "gravel" umgebautes altes Alu-MTB mit Carbon-Gabel und Dropbar gefahren auf 54er RaceKing die ja erwiesenermaßen recht ordentlich rollen und wg. Breite gut wegdämpfen.
Jetzt wird ein neues Rad mit Stahl-Rahmen und Carbon-Gabel aufgebaut.
Bei dem wird`s aber hinten lt. Verkäufer für 45er schon knapp.
Fahrprofil ist das übliche 80%/20% in Zone2-Tempo max. 60-80km, meist schlechtere Nebenstraßen und Rad/Waldwege mit einfachem Schotter, kein Winter, keine Nässe, kein Schlamm🫣
Da auf meinen übliche Strecken aber auch manchmal bis zu 1km gröberer Kies im Weg liegt und ich schon Ü60 bin ;) scheiden nach den Berichten hier wohl 35er Reifen eher aus.
Bleiben dann eigentlich eh nur 40/40 oder evtl. hinten 40/vorn45?
Die Reifen sollten mindestens so gut rollen wie die RaceKing Protection (E-25), wegen der Dämpfung hoffe ich dass der Stahlrahmen noch einen Teil dazu beiträgt.
Tipps oder Empfehlungen?
 
Zuletzt bearbeitet:
wegen der Dämpfung

Am meisten kannst du über den Reifen bewirken. Breiter Reifen mit wenig Druck.

Tufo Thundero in 44mm? Rollt schön, fährt sich auf Straße anständig , funktioniert auch auf kiesigem Untergrund (ich übertrage mal die Fahreigenschaftendes 40er auf den 44er...) . Oder Speedero.
Den Vergleich zum Race king.... es gibt ganz schön viele verschiedene Race King's auf BRR von 15-27W 😅😅....
 
Wenn wir schon beim Thundero sind, hat jemand nen aktuellen Vergleich bei Rollwiderstand und Pannenanfälligkeit zwischen Thundero 48 (auch in HD) und G-One RS Pro und R Pro?
Ich überlege die Reifen in 48mm bzw. 50mm zu fahren.
 
Mal wieder was zum Thema UNKAPPUTTBAR. Gravelking SK mit Schlauch gefahren am Rad meiner Frau. Hinten nach 2 Jahren mehrfacher Glasschaden.
Dieser hier vorne hat gut 5 Jahre, tausende von Kilometern und musste wirklich getauscht werden.
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Mal wieder was zum Thema UNKAPPUTTBAR. Gravelking SK mit Schlauch gefahren am Rad meiner Frau. Hinten nach 2 Jahren mehrfacher Glasschaden.
Dieser hier vorne hat gut 5 Jahre, tausende von Kilometern und musste wirklich getauscht werden.Anhang anzeigen 2307407
Ist das nicht aufgefallen ? Luftverlust oder so?

🫣 Mein Dad hat das auch schon geschafft. Dem ist zwar aufgefallen, dass er ständig Luft pumpen muss, aber warum der Reifen schlumpfblau auf der Lauffläche war.... hat ihn nicht gestört. Bei ihm wars durch die knallige Farbe eigentlich sehr auffällig...
 
Nein, da war kein Luftverlust und ich hab die Risse und Profilablösungen schon gesehen und meine Frau aufmerksam gemacht. Ist halt ein 23kg Ebike. Dann haben wir es wieder vergessen. Heut morgen war dann die Luft raus. Im Schlauch nur ein winziges Loch, das hab ich geflickt und einen…Achtung….Schwalbe Marathon 365 draufgemacht, den ich noch rumliegen hatte. Mal gespannt was die Dame zu dem „Upgrade“ sagt. Passt grad so unters Schutzblech in 2.1er Grösse. Fährt sich bei dem Panzer besser als von mir vermutet.
Zum Gravelking kann ich sagen, dass ich selbst auch so ne Langzeiterfahrung gemacht habe. Runtergefahren bis aufs Gewebe, nur war mir das Eigenlenkverhalten am Vorderrad bei gravelmässig wenig Luft etwas komisch auf festem Untergrund, auch als er noch Profil hatte. Fiel meiner Frau auch auf. Die Risse wie auf dem obigen Bild hatte mein GK SK aber nicht. Obs an der roten Farbe lag?
 
Ich möchte gerne mal 54-55mm XC Reifen testen. Tubeless. 650B, daher fallen schon einige Kandidaten raus und das Feld ist etwas übersichtlicher. Gerne sub 50€/Reifen
Ich fahre entschleunigt und keine Rennen. Mein Stahlbike mit Rohloff ist eh sackschwer. (Relativ) geringer Rollwiderstand, besonders auf Asphalt, ist mir dennoch wichtig, um z.B. mal ne schnelle Runde über den Radweg.
Ich fahre grundsätzlich alles von Hardpack bis Mixed und auch mal Gröber.
Der innere Monk mag keine Hersteller v/h mischen.
Aktuell habe ich RK Protection 2,2" favorisiert. Die Dubnital sind nochmal ~10€ teurer
Bei Schwalbe wären Thunderburt hinten mir Ray oder Ralph (allerdings 57mm breit - passt auch in den Rahmen) vorn eine Option.
Was denken die Erfahrenen hier?
 
Nein, da war kein Luftverlust und ich hab die Risse und Profilablösungen schon gesehen und meine Frau aufmerksam gemacht. Ist halt ein 23kg Ebike. Dann haben wir es wieder vergessen. Heut morgen war dann die Luft raus. Im Schlauch nur ein winziges Loch, das hab ich geflickt und einen…Achtung….Schwalbe Marathon 365 draufgemacht, den ich noch rumliegen hatte. Mal gespannt was die Dame zu dem „Upgrade“ sagt. Passt grad so unters Schutzblech in 2.1er Grösse. Fährt sich bei dem Panzer besser als von mir vermutet.
Zum Gravelking kann ich sagen, dass ich selbst auch so ne Langzeiterfahrung gemacht habe. Runtergefahren bis aufs Gewebe, nur war mir das Eigenlenkverhalten am Vorderrad bei gravelmässig wenig Luft etwas komisch auf festem Untergrund, auch als er noch Profil hatte. Fiel meiner Frau auch auf. Die Risse wie auf dem obigen Bild hatte mein GK SK aber nicht. Obs an der roten Farbe lag?
Ich bin nach wie vor großer Fan des SK und hab den aktuell auf zwei Rädern montiert. Hatte mal einen auf einem nicht so viel bewegten Rad und da war nach drei Jahren ein deutlicher Unterschied in der Performance spürbar ohne dass das Profil sichtbar abgefahren war. Das Gummi wird einfach hart/spröde und man sieht dann auch diese Risse um bzw. zwischen den Profiblöcken. Auf Asphalt rollte das immer noch gut, wenn nicht gar besser aber Grip und Dämpfung werden deutlich schlechter. Je nach Einsatzzweck des Rads macht das sicher kaum einen Unterschied und maximal Nutzen find ich ohnehin gut.
 
Ich möchte gerne mal 54-55mm XC Reifen testen. Tubeless. 650B, daher fallen schon einige Kandidaten raus und das Feld ist etwas übersichtlicher. Gerne sub 50€/Reifen
Ich fahre entschleunigt und keine Rennen. Mein Stahlbike mit Rohloff ist eh sackschwer. (Relativ) geringer Rollwiderstand, besonders auf Asphalt, ist mir dennoch wichtig, um z.B. mal ne schnelle Runde über den Radweg.
Ich fahre grundsätzlich alles von Hardpack bis Mixed und auch mal Gröber.
Der innere Monk mag keine Hersteller v/h mischen.
Aktuell habe ich RK Protection 2,2" favorisiert. Die Dubnital sind nochmal ~10€ teurer
Bei Schwalbe wären Thunderburt hinten mir Ray oder Ralph (allerdings 57mm breit - passt auch in den Rahmen) vorn eine Option.
Was denken die Erfahrenen hier?

Habe vorne den RK, hinten TB. Macht Spaß. Auf Asphalt noch ok. Auf Hardpack ist ein Caracal sicherlich schneller. Aber auf tiefem Rollsplitt ist die Breite nicht zu schlagen und ab cat2 ist auch der Thundero nicht mehr schneller.
 
Caracal gibt's nur in 622-x oder irre ich mich? Aktuell fahre ich meine vorhandenen 47er wegen der Nachhaltigkeit runter. Teravail Rutland geht eh weg wie nix. Cinturato M hat viele Stiche und einen Cut (Milch macht dicht) und ist trotzdem bald durch. Die Terreno Dry sind ans Kidsbike gewandert.
Ich habe noch etwas Zeit mich zu entscheiden. Ich suche meinen eierlegende Wollmilchsau. Kompromissbereit.
 
Caracal gibt's nur in 622-x oder irre ich mich? Aktuell fahre ich meine vorhandenen 47er wegen der Nachhaltigkeit runter. Teravail Rutland geht eh weg wie nix. Cinturato M hat viele Stiche und einen Cut (Milch macht dicht) und ist trotzdem bald durch. Die Terreno Dry sind ans Kidsbike gewandert.
Ich habe noch etwas Zeit mich zu entscheiden. Ich suche meinen eierlegende Wollmilchsau. Kompromissbereit.

Sry, 650B ist die Kombi aus RaceKing 2,2“ und ThunderBurt 2,1“. Die anderen gibts nicht in 650B.
 
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