Keine legalen Trails, viel Frust: Die MTB-Realität im Deister – eine Bestandsaufnahme

Da hier immer wieder von Kontrollen die Rede ist - wie funktioniert das? Stehen die dann an vielfrequentierten Wegen/Trails die nach der jeweiligen regionalen Regelung "illegal" sind (in BaWü wäre das z.B. ja AFAIK alles was <2m breit ist), halten die Leute an und stellen dann Tickets aus? Was machen sie, wenn die Leute kein Geld und keine Ausweispapiere dabei haben? Oder einfach nicht anhalten/kehrtmachen? Also wie (=mit wie viel "Nachdruck"/"Gewalteinsatz") werden flüchtige Sünder gestoppt? Ist dann gleich der zornige Jäger/Förster dabei und schießt die vom Rad?
Genauso sieht es aus. Stehen dann am Ausgang des Trails wo man nicht mehr "abhauen" kann. Der Ranger ist berechtigt deine Personalien festzustellen. Wenn du dich weigerst darf er dich sogar "festsetzen" und die Polizei einschalten. Einige sind dennoch abgehauen. Mit wie viel Nachdruck, kommt vermutlich auf die Person an.

Der hier zitierte A. Gellern fährt mit dem E-Bike durch den Wald:

Man einfach versuchen positiv bleiben, sorry. Ich fahre Zuhause jedesmal mit den misen Gefühlen los . daß ich heute vllt von unserem überangagierten Heißsporn-Ranger , Aaron Gellern, angehalten werde. Wie gehe ich dann damit um. Das beschäftigt mich. Diskussionen, die wenig Gutes nix brachten, gab es da Zuhauf, auch mit dem Ranger.

Also was tun ,wenn er plötzlich den Trail versperrt. Viele Kumpels von mir bekamen schon teure Anzeigen. Hier wird richtig Druck auf Radler im Wald generell gemacht. Nicht nur auf gebauten Trails, sondern auch auf schmalen Wanderwegen , die es seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten gibt. Alte Saumpfade. Der Ranger zitiert auch gernbe unser NRW Waldgesetz falsch. Das ist Strategie bei ihm, um zu verunsichern.

@crossboss: wir scheinen Nachbarn zu sein ;-)
 
Was mich noch interessiert: Bei den Sperrungen von Trails sind ja manchmal extra Schilder aufgestellt.. könnte man da nicht noch eine Karte dazustellen, wo man die anderen Sperrschilder findet? Strava is da nicht sooo aktuell.. man will sich ja informieren können um nicht ausversehen illegal zu werden!

Frage für einen Freund :troll:
 
Nein.. nicht durch das Bauen von Trails, sondern durch die Leute die sich darüber aufregen und keine stichhaltigen Begründungen vorweisen können, warum das ein Problem sein soll - wesentlicher Unterschied.
Puh, also für mich ist genau das die Grundeinstellung, die zu den vorherrschenden Problemen führt.

Wer im Wald, so es nicht der eigene ist, ohne vorherige Erlaubnis etwas baut/verändert/einen Weg anlegt/umgräbt/fällt...., tut dies ohne das Recht dazu zu haben.

Da braucht es zunächst keine weitere Begründung. Es ist fremdes Eigentum, da darf keiner dran rumbasteln.

Sich dann darüber zu wundern, das der Eigentümer/andere sich darüber aufregen ist ganz schön naiv.
 
Puh, also für mich ist genau das die Grundeinstellung, die zu den vorherrschenden Problemen führt.

Wer im Wald, so es nicht der eigene ist, ohne vorherige Erlaubnis etwas baut/verändert/einen Weg anlegt/umgräbt/fällt...., tut dies ohne das Recht dazu zu haben.

Da braucht es zunächst keine weitere Begründung. Es ist fremdes Eigentum, da darf keiner dran rumbasteln.

Sich dann darüber zu wundern, das der Eigentümer/andere sich darüber aufregen ist ganz schön naiv.
Das wir da unterschiedlicher Meinung sind, haben wir ja an anderer Stelle schon ordentlich durchgekaut.

Mein Statement dazu, was ich an anderer Stelle postete: https://www.mtb-news.de/forum/t/sor...n-trails-mehr-am-deister.990900/post-20186745

Dies würde ich heute noch erweitern um den Aspekt, dass die Gründe, die immer wieder gegen das Trailbauen vorgebracht werden im Regelfall nicht nur wenig stichhaltig, sondern vorgeschoben und oftmals unwahr sind. Ohne einen ehrlichen Diskurs auf Augenhöhe, habe ich Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass der Umgang mit frei-zugängliche Natur von vielen mitbestimmt wird, nur nicht von Mountainbikern.

Hinzu kommt dann noch, dass die drei bis vorkurzem noch genehmigten Trails alle auf dem Gebiet der Landesforsten sind - also kein Privatbesitz.

EDIT:
Zudem kündigt ja die Behörde sogar ein ganzes Trailnetz an.. es ist also der Wille da, dass in den Wald hineingebaut wird.
Mir hat nur noch nie jemand erklären können, warum ein von der Behörde angelegter oder genehmigter Trail mit quasi keinem Spaß, für die Umwelt einen weniger negativen Impact haben soll, als ein Trail der Spaß macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von den Waldbesitzern
kommt oft wenig Gegenwehr, mit uns (ja, mir gehört auch ein bisschen Wald) kann man sich oft einigen, leider nicht immer. Aber sobald eine Behörde die Finger im Spiel hat, wird es extrem schwierig.

Da hier immer wieder von Kontrollen die Rede ist - wie funktioniert das?
Beispiel aus dem Rhein Sieg Kreis: Das Ordnungsamt steht mit 2-3 Leuten am Trailexit und wer da raus kommt, bekommt den Weg versperrt. Wenn man dann anhält, werden Personalien aufgenommen und man bekommt Post vom Amt. Wichtig ist dann, dass man alles absteitet und Wiederspruch einlegt. Dazu kann man einen Anhörungsbogen verlangen, was dann manch einem so viel Arbeit macht, dass der Bogen nie verschickt wird.

Aber es läuft immer auf ein Katz und Maus Spiel heraus.

Und damit ist auch klar, warum ich neben dem MTB auch ein Voldemort Bike habe.


Ich fürchte aber, Ranger ist nicht gleich Ordnungsamt, es kommt sehr wahrscheinlich darauf an, wer dir da gegenuber steht. Wir haben hier zum Glück keine Ranger außer im Siebengebirge. Da geht es noch schlimmer zu als gerade im Deister. Seit Jahren. Da darf man z.t. nicht mal auf 4m breiten Schotterwegen fahren, wo die 40-Tonner Holz abtransportieren. Kann man sich nicht ausdenken...

E-Scooter ihre Nutzungsrechte einfordern, auf deinen Trails
Ja und? Hast du etwas auch mit denen ein Problem? Noch nie einen Trottiplausch mitgemacht? Ein bisschen mehr Toleranz wäre wünschenswert. Was stört es dich, mit welchem Gefährt sich andere unglücklich machen?
 
Ja und? Hast du etwas auch mit denen ein Problem? Noch nie einen Trottiplausch mitgemacht? Ein bisschen mehr Toleranz wäre wünschenswert. Was stört es dich, mit welchem Gefährt sich andere unglücklich machen?
Wieso ich? Es wird wieder den Nutzungsdruck erhöhen, und dann wieder Entscheider stören.

So eine Toleranzfloskel ist hier völlig fehl am Platz, darum geht es nicht.

Wobei: Es ist ja nicht nur Nutzungsdruck: Wenn du in einem Skatepark, für den sich Skater jahrelang eingesetzt und lobbyiert haben, ja gebaut haben, nur noch Eltern mit Kleinkindern auf Kinderrädern und Scootern hast, erhöht das nicht nur den Nutzungsdruck, unterschiedliches Nutzungsverhalten sorgt auch für Frust, z.B wenn nicht verstanden wird, was snaken bedeutet. Unfallrisko dann noch nicht mal thematisiert.

Kannst ja mal mit dem E-Bike auf dem Fussballplatz während eines Spiels fahren, und Toleranz fordern. Berichte bitte dann wieder hier 🙏
 
ich will nicht stänkern, aber wo gibt es (gerade in Großstadtnähe) wirklich erfolgreiche Projekte in Deutschland?
Koblenz als Großstadt und im kleineren Sinne (Ort, nicht Trailnetzwerk) Eberbach.
Freiburg hat ebenfalls gut zugelegt, was ein attraktives Trailnetzwerk angeht.

Es funktioniert, wenn der Wille da ist.
Bei Freiburg hab ich die Trails nicht gezählt, Koblenz und Eberbach haben über 10 jeweils.
 
Koblenz als Großstadt und im kleineren Sinne (Ort, nicht Trailnetzwerk) Eberbach.
Freiburg hat ebenfalls gut zugelegt, was ein attraktives Trailnetzwerk angeht.

Es funktioniert, wenn der Wille da ist.
Bei Freiburg hab ich die Trails nicht gezählt, Koblenz und Eberbach haben über 10 jeweils.
Und in Hamburg, da gibt es in den Harburger Bergen nen Haufen legaler Trails.
 
Wieso ich? Es wird wieder den Nutzungsdruck erhöhen, und dann wieder Entscheider stören.
Nutzungsdruck. Ja, das gibt es rund um Ballungsräume. Es wäre der eigentlich logische Weg, den Nutzungsdruck durch ein besseres Angebot zu steuern. Du hast ein gutes Beispiel geliefert: Das Skatepark Thema kenne ich auch. Interssanterweise hat das jetzt zu mehr Skateparks und Punptracks geführt.

Dein Argument verstehe ich so, dass du dem Nutzungsdruck durch Regulierung oder auch Ausschluss mancher Nutzer entgegenwirken willst.
Die Dosis macht das Gift. Mofas raus aus dem Wald für geringeren Nutzungsdruck und scheinbar vorher gelungener Selbstregulierung.

Das ist halt die lahmste, unkreativste Lösung. Wenn du von Domplatte und KAP686 sprichst, kennst du ja die Gegend. Es ist jetzt nicht so, als könne man im Bergischen oder an der Sieg keine legalen Trails unterbringen. Die sogar mit Öffis erreichbar wären/sind.

Ich denke, so ganz falsch lag ich nicht mit der Forderung nach mehr Toleranz. Solange die Situation ist, wie sie ist, kann man eigentlich nicht fordern, dass andere verzichten müssen, damit man selbst fahren kann. Ich meckere auch keine Wanderer an, wen die auf einem nicht legalisieren Trail rumlaufen.
Was mich zu deinem nächsten Argument bringt:
Kannst ja mal mit dem E-Bike auf dem Fussballplatz während eines Spiels fahren, und Toleranz fordern.
Oder in einer Halle fahren, wo gerade geturnt wird. Das ist ja nicht mal ein Argument, sondern schlicht Polemik.
Mit dem Tretroller würde ich mich aber eher nicht den Inda in Altenberg runter trauen. Wenn das jemand macht, klatsche ich Beifall.
 
Hier im Teuto ist noch schlimmer als im Deister. Wir haben nichtmal "legale Trails" die man wegnehmen könnte. Scheiße ja!

Um die Deistertrails und die ganze Liebe und Arbeit die da in 2 Dekaden reingesteckt wurde ist es sehr traurig. Ich werde aber weiter dort fahren. Und ich gebe auch den neuen , angedachten konzepten ne Chance, bevor ich sie zerrede.

Man einfach versuchen positiv bleiben, sorry. Ich fahre Zuhause jedesmal mit den misen Gefühlen los . daß ich heute vllt von unserem überangagierten Heißsporn-Ranger , Aaron Gellern, angehalten werde. Wie gehe ich dann damit um. Das beschäftigt mich. Diskussionen, die wenig Gutes nix brachten, gab es da Zuhauf, auch mit dem Ranger.

Also was tun ,wenn er plötzlich den Trail versperrt. Viele Kumpels von mir bekamen schon teure Anzeigen. Hier wird richtig Druck auf Radler im Wald generell gemacht. Nicht nur auf gebauten Trails, sondern auch auf schmalen Wanderwegen , die es seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten gibt. Alte Saumpfade. Der Ranger zitiert auch gernbe unser NRW Waldgesetz falsch. Das ist Strategie bei ihm, um zu verunsichern.

Viele Anzeigen hatte nach Widerspruch , bei Ordnungsamt, keinen Bestand. Die versuchen nur, uns die "Milch sauer " zu machen.

Es schlägt auf die Stimmung bei uns Radlern, ja ist übel.
Aufgeben ist keine Option. Manchmal fahre ich dann ersatzweise einfach mal entspannt Gravelbike. Da denke ich eher garnicht an sowas bescheuertes , wie den Ranger und habe einfach Freude an Licht und Natur.
Und meist treffe ich da viel weniger Wanderer, weil ich auch viel durch Felder, im flacheren Hügelland fahre, wo fast nix los ist. Und ich sehe das die wanderer so gut wie 99 Ṕrozent freundlich und höflich bleiben. Wie man" in den Wald hineinruft" eben.

Rad fahren geht also... Trails im Teuto fast nur im inneren "Kampfmodus", mit Bereitschaft auf Stress, den echt keiner Braucht. Ich mache es dennoch! fahre aber auch oft asymmetrisch zu Zeiten an denen niemand stört.
@crossboss Warst Du das?😅 Angriff auf Aaron Gellern
 
Dein Argument verstehe ich so, dass du dem Nutzungsdruck durch Regulierung oder auch Ausschluss mancher Nutzer entgegenwirken willst.

Wenn alles und jeder die Erwartung hat, über Wald frei verfügen zu können, haben wir das aktuelle Problem. Für einen Moment der Demut sollte man den Wald mal nicht als Spielplatz sondern Lebensraum betrachten. Experten sind dann gefragt, zu entscheiden, wieviel Mensch der Wald als Habitat verträgt.

Das ist halt die lahmste, unkreativste Lösung.
Bessere Lösungen jenseits von „will ich aber“ und „sollen sich mal nicht so anstellen“ sind immer gefragt. Aber manche wollen ja auch aus Prinzip Grönland 😂
Wald mal eben für deine Wünsche vergrößern wirst du wohl zu Lebzeiten auch nicht erleben ☺️



Was immer geht:


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Solange die Situation ist, wie sie ist, kann man eigentlich nicht fordern, dass andere verzichten müssen, damit man selbst fahren kann.

Logisch, die die das bisherige möglich gemacht haben, sollen natürlich auch nicht mehr fahren, wenn andere die Rahmenbedingungen negativ beeinflussen 🤨

Oder in einer Halle fahren, wo gerade geturnt wird. Das ist ja nicht mal ein Argument, sondern schlicht Polemik.
Dann mache es doch mal, dann merkt du, das es eine sehr reale, völlig unpolemische Wirkung hat, und Toleranz nicht so einfach auf Kosten anderer eingefordert werden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn alles und jeder die Erwartung hat, über Wald frei verfügen zu können, haben wir das aktuelle Problem. Für einen Moment der Demut sollte man den Wald mal nicht als Spielplatz sondern Lebensraum betrachten. Experten sind dann gefragt, zu entscheiden, wieviel Mensch der Wald als Habitat verträgt.

Völig realitätsfremd. Wenn Experten gefragt werden, werden Mountainbiker nicht verdrängt. Hier wird von einer Machtposition heraus völlig eigennützig gegen Mountainbiker entschieden. Das ist keine Frage von Demut oder "Spielplatzsuche" oder "freie Verfügung".. meine Fresse, stehst du sonst auf einer Kanzel unterm Kreuz?

Bessere Lösungen jenseits von „will ich aber“ und „sollen sich mal nicht so anstellen“ sind immer gefragt. Aber manche wollen ja auch aus Prinzip Grönland 😂
Wald mal eben für deine Wünsche vergrößern wirst du wohl zu Lebzeiten auch nicht erleben ☺️
Was immer geht:

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Gehts nur mir so?
Ich empfinde deinen Wink zu Trump einerseits und Stephane Hessel andererseits gerade als maximale Frechheit denjenigen gegenüber, die sich mehr als 1 Jahrzehnt massiv engagiert haben.. die sich als große Gruppe gegen die Willkür einzelner wehren.. die pädagogisch wertvolle Kinder- und Jugendarbeit leisten.. und das alles nicht nur für sich selbst, sondern für eine breite überregionale community.

Oder übersehe ich die Ironie?
 
Völig realitätsfremd. Wenn Experten gefragt werden, werden Mountainbiker nicht verdrängt. Hier wird von einer Machtposition heraus völlig eigennützig gegen Mountainbiker entschieden. Das ist keine Frage von Demut oder "Spielplatzsuche" oder "freie Verfügung".. meine Fresse, stehst du sonst auf einer Kanzel unterm Kreuz?
Du solltest mal etwas runterkommen, realitätsfremd ist höchstens, zu meinen, in den Wald passen beliebig mehr Nutzer. Vielleicht hilft ja ein Bild?

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Gehts nur mir so?
Ich empfinde deinen Wink zu Trump einerseits und Stephane Hessel andererseits gerade als maximale Frechheit denjenigen gegenüber, die sich mehr als 1 Jahrzehnt massiv engagiert haben.. die sich als große Gruppe gegen die Willkür einzelner wehren.. die pädagogisch wertvolle Kinder- und Jugendarbeit leisten.. und das alles nicht nur für sich selbst, sondern für eine breite überregionale community.

Oder übersehe ich die Ironie?
Du liest scheinbar nicht richtig. Hessel habe ich mit: „Was immer geht“ eingeleitet. Denn Engagement geht immer. Und das hat die Deister-Crew offensichtlich bisher vorbildlich getan.

Wenn du gelesen hättest, würdest du die Argumente ja kennen, welche die Vereinbarungen jetzt zum kippen brachten:
… über 80 illegale Trails im Deister eingetragen sind. Vor allem in den letzten 3–4 Jahren hätte die Anzahl zugenommen.
… Der Radsport hat schließlich in den letzten 3–4 Jahren einen regelrechten Boom hingelegt, es ist also naheliegend, dass seitdem deutlich mehr Druck auf den Wegen herrscht
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich behaupte mal, ich bin ganz gut im Thema.. und solche Phrasen wie "realitätsfremd ist höchstens, zu meinen, in den Wald passen beliebig mehr Nutzer" haben halt so rein gar nichts mit dem Thema zu tun und lenken nur ab.

Ob nun gewollt oder nicht gewollt.. mit deinem Wink zu Trump und Hessel, richtest du einen Zeigefinger darauf, dass man sich ja nicht breitmachen solle wie trump und sich mal engagieren sollte wie es Hessel beschreibt.. damit bügelst du in einem Satz alles platt, was bisher gelaufen ist.
 
Wenn alles und jeder die Erwartung hat, über Wald frei verfügen zu können, haben wir das aktuelle Problem.
Wenn du dich da auf den Deister beziehst, ist das glaube ich dünnes Eis...

Bessere Lösungen jenseits von „will ich aber“ und „sollen sich mal nicht so anstellen“ sind immer gefragt.
Und das soll deine sein? Die, die immer wieder scheitert?
Es gibt diese Lösungen ja. Einige wurden schon genannt. Koblenz wäre von Köln /Bonn das nächste.

Dann noch gepflegt rumsticheln und wieder zurück rudern. Was soll das mit dem Bild?
 
Du solltest mal etwas runterkommen, realitätsfremd ist höchstens, zu meinen, in den Wald passen beliebig mehr Nutzer. Vielleicht hilft ja ein Bild?

Anhang anzeigen 2307536


Du liest scheinbar nicht richtig. Hessel habe ich mit: „Was immer geht“ eingeleitet. Denn Engagement geht immer. Und das hat die Deister-Crew offensichtlich bisher vorbildlich getan.

Wenn du gelesen hättest, würdest du die Argumente ja kennen, welche Vereinbarungen jetzt zum kippen brachten:
Wie niedlich die Tierchen gucken, süß.
Schade, wenn die hinten auf dem Pick Up liegen, schaut keines mehr so süß.
Schau doch mal einfach zum Thema Fuchsjagd und Schliefenanlagen. Vielleicht findest du da was richtig Ekliges und kannst dir den Mist sparen.
Was hier abgeht...🤢🤮
 
@Evel Knievel Bin ich bei dir, aber ein völlig anderes Thema.

@Schn33fraese @moerk
Ich habe meine Perspektive genannt, man sieht auch, das es nicht wenige ähnlich sehen. Statt sich daran abzuarbeiten, macht doch einfach einen kreativeren Vorschlag. Dafür wäre aber trotzdem die Grundvoraussetzung, die Kritikpunkte zu fixen oder zu widerlegen.
… über 80 illegale Trails im Deister eingetragen sind. Vor allem in den letzten 3–4 Jahren hätte die Anzahl zugenommen.
… Der Radsport hat schließlich in den letzten 3–4 Jahren einen regelrechten Boom hingelegt, es ist also naheliegend, dass seitdem deutlich mehr Druck auf den Wegen herrscht
Da motorisierte MTBs als größter Wachstumstreiber der Elefant im Raum ist, sollte man sich auch differenziert damit auseinandersetzen, insbesondere, wenn ein Kritikpunkt mehr Nutzungsdruck ist.
Das Problem ist jedenfalls nicht neu, und wird auch aus den gleichen Gründen in anderen Ländern konkret benannt. Die IMBA beschreibt genau das Problem:
eMTBs may increase ridership and stewardship of trails. No management, poor management and misinformation, however, have the potential to jeopardize the current and future access that mountain bikers, local organizations and IMBA have pursued for decades.
In Norwegen zeichnet sich auch gerade was ab. In DE köchelt es auch seit Jahren.
Wenn man die Kritikpunkte ernst nimmt statt als böse Konspiration der herrschenden Spassbremsen, kann man eher etwas erreichen.
Wie ich schon sagte, die Dosis macht das Gift, und es hat lange durch viel Engagement funktioniert.
Diese Ergebnisse möchte ich persönlich nicht verspielen, und mit E-Bikes in Sippenhaft genommen werden, indem aus Nutzungsdruck und anderem Nutzungsverhalten generelle MTB-Verbote entstehen.

Ich denke, alles weitere dreht sich nur im Kreis, also her mit den anderen Ideen und Vorschlägen 👍
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn du im Thema wärst, wüsstest du, dass es sinnfrei ist, die 80 mit e-mtb in Kontext zu bringen.
Siehe:

Der Pilotversuch vor mehr als einem Jahrzehnt ist auch nicht entstanden, weil da auf Forstwegen Spazierfahrten stattfanden.. im Deister wird seit 30 Jahren gebuddelt.. wenn dann die immer währende Mär von "Tendenz steigend" angesetzt wird, müssten heute 4000 und mehr Trails im Deister sein.

Wer es vorher noch nicht erkannt hat, sieht dann nun: Scheinargumentation lenkt vom Thema ab
 
@hellmachine - ich denke auch, du bist auf genau den hoax reingefallen, den die Verantwortlichen da in Hannover den Leuten aufbinden wollen, nämlich dass es hier darum geht, die Natur vor den Bikern zu schützen. Tut es aber nicht. Es geht dem Politiker doch nur darum seine Agenda durchzudrücken gegen jede Erkenntnisse....
Dann würde doch aber einfach helfen diese Politiker abzuschaffen und andere zu wählen oder selber in die Politik zu gehen. Kenne das aus eigener Erfahrung und das ist überhaupt nicht so lustig und wird dich ins Grab bringen.... meinen Vater hat es soweit gebracht!
 
realitätsfremd ist höchstens, zu meinen, in den Wald passen beliebig mehr Nutzer.
Btw.. selbst wenn das inhaltlich ein echtes und relevantes Argument wäre, bliebe die Frage offen, warum nur die Mountainbiker zurückstecken sollen. Wieso haben alle anderen im Wald nicht zurückzustecken?

Und warum verhalten sich die anderen im Wald dann wie die letzten Arschlöcher? Es wurden Bäume angeschnitten und auf Trails geknickt, damit man da nicht mit dem MTB fährt. Es wurde öffentlich aufgerufen sich in den Weg zu stellen, wenn ein MTB auf dem Trail rollt, etc. etc.

Du hast anscheinend ein Bild vom Deister und der Situation, was völlig unzureichend ist um mit Vorwürfen und Handlungsempfehlungen zu werfen.
 
Und wenn du im Thema wärst, wüsstest du, dass es sinnfrei ist, die 80 mit e-mtb in Kontext zu bringen.
Siehe:

Der Pilotversuch vor mehr als einem Jahrzehnt ist auch nicht entstanden, weil da auf Forstwegen Spazierfahrten stattfanden.. im Deister wird seit 30 Jahren gebuddelt.. wenn dann die immer währende Mär von "Tendenz steigend" angesetzt wird, müssten heute 4000 und mehr Trails im Deister sein.

Wer es vorher noch nicht erkannt hat, sieht dann nun: Scheinargumentation lenkt vom Thema ab
Dann ist die Redaktion nicht im Thema, denn ich verweise die ganze Zeit auf den von dir scheinbar immer noch nicht gelesen Bericht und den Schlußfolgerungen:
Der Verein Deisterfreunde analysiert die Situation anders – und ehrlich gesagt fällt es auch etwas schwer, der Argumentation der Behörde zu folgen. Der Radsport hat schließlich in den letzten 3–4 Jahren einen regelrechten Boom hingelegt, es ist also naheliegend, dass seitdem deutlich mehr Druck auf den Wegen herrscht.
Bitte wende dich also mit Lob und Kritik an die Redaktion 👍
 
Dann ist die Redaktion nicht im Thema, denn ich verweise die ganze Zeit auf den von dir scheinbar immer noch nicht gelesen Bericht undden Schlußfolgerungen:

Bitte wende dich also mit Lob und Kritik an die Redaktion 👍
Die Kritik ist bei dir wunderbar platziert. DU bist derjenige, der hier wie ein Harvester die Schneisen aufreißt.
 
@Schn33fraese @moerk
Ich habe meine Perspektive genannt, man sieht auch, das es nicht wenige ähnlich sehen
😂 mit Polemik und komischen Bildchen Likes abgreifen ist jetzt Meinungshoheit?

Du hast anscheinend ein Bild vom Deister und der Situation, was völlig unzureichend ist um mit Vorwürfen und Handlungsempfehlungen zu werfen.
Der hat auch keinen Plan, was vor seiner Haustüre passiert. Da ist so viel Platz und viele über seit Jahrzehnten entstandene Trails die von allen möglichen Nutzern geschätzt werden.

@hellmachine : Diese arrogante, paternalistische Art ist einfach eine Frechheit denen gegenüber, die sich seit Jahren/Jahrzeiten um den Sport kümmern.
Du hast alle Infos, es gibt genug Beispiele, wo ein vernünftiges Miteinander funktioniert.
Da brauchst du nicht weit schauen.

Schau auch mal in die Schweiz, wie gut es mit shared Trails funktioniert.

Da brauche ich auch nicht zum Ölkrösus des Nordens schauen, die dürfen das handhaben wie sie wollen. Aber ebikes aus Umweltgründen verbieten und gleichzeitig die Infrastruktur für Ölförderung ausbauen. Genau mein Humor.
 
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