Akkuwechsel bei der Cateye GVOLT 50 (HL550)

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Hallo zusammen,

bei meiner Cateye GVOLT 50 lässt mich nach nur 2 Jahren und sporadischer Nutzung der Akku im Stich.

Bevor ich die Lampe beim Öffnen irreparabel zerstöre, falls das konstruktionsbedingt ein Feature ist ;), würde ich mich gerne bei Euch erkundigen, ob sich jemand mit den Cateye Lampen auskennt, bei denen der Akku offiziell nicht wechselbar ist.

Keine Ahnung, was mich damals getrieben hat, eine Lampe mit nicht wechselbarem Akku zu kaufen.

Gruß
ransome
 
Es wird immer schwieriger eine Lampe mit wechselbaren Akku zu kaufen. Leider. Ich vermute du wirst das Gehäuse aufhebeln müssen, mit Handywerkzeug:

Plektren um den aufgehebelten Schlitz offen zu lassen

1579610173652.png



und sowas

1579610205181.png
 
Bei Kopsteipflaster fiel die Lampe vom Rad, habe sie anscheinend nicht richtig aufgesteckt. Danach "Licht aus".
War schwer zu öffnen, ein Kabel hatte sich an der Lötung verabschiedet. Frisch angelötet funktioniert wieder alles. Jetzt halt mit Demontagespuren.
 
Ich habe bei der GVolt 70.1 das Problem, dass die Gummiabdeckung der Ladebuchse halb raus ist. Ein Steg gerissen, der andere so auf halb acht, dass die Abdeckung nicht mehr drauf bleibt. Also bei Regen hätte ich Sorgen, dass Feuchtigkeit rein kommt. Ich wäre auch interessiert an Hinweisen, ob und wie man das Gehäuse öffnen kann.
 
Habe die GVOLT50 nun geöffnet. Wie vermutet, muss man den sehr strammen Ring um das "Glas" nach vorne abziehen. Der Ring ist mit 3 flachen Schnappern fixiert, einer genau mittig oben, die anderen jeweils 120° versetzt. Dort sollte man also primär versuchen, den Ring abzuhebeln. Dieser sitzt sehr stramm. Habe versucht, per Fön den Kunststoff ein bisschen weicher zu bekommen. Weiß aber nicht, ob das wirklich was gebracht hat. Auch ich habe jetzt deutliche Öfnnungsspuren, aber nur optischer Natur. Das Glas (ja eigentlich Kunststoff) war bei mir übrigens direkt um den LED-Chip auf die Leiterplatte geklebt. Bei mir war das Glas (und auch der Chip!) allerdingins vom Board abgerissen. Denke aber, das war schon vor dem Öffnen so, schließlich war die Lampe ja defekt. Weiß auch nicht, wie man die Lampe weiter aufbekommen sollte, ohne das Glas zu entfernen, da dieses die beiden Schrauben verdeckt, die die Innereien im Gehäuse befestigen.
Das System an sich finde ich jedoch recht fraglich. Die Lampe starb durch Erschütterung bei Aufprall. Äußerlich kein Schaden zu sehen. Denke aber, durch den Ruck hat sich das Innenteil etwas bewegt, dadurch wurde das Glas vom Board abgerissen und hat gleich noch den Chip mit abgeschert -->eigentlich Totalschaden. Das wäre bei einer anderen, üblichen Konstruktion so nicht passiert...
Werde mal schauen, was sich nun damit noch machen lässt.
 
Hallo,
Ich weiß nicht, ob das noch aktuell ist, aber es ist ein Li-Ion Akku mit 3,6V, 2200mA.
Dann ist noch ein Datum drauf gestempelt, auf meinem steht: 20190619. Also anscheinend Jahr, Monat, Tag.
Viele Grüße
 
Ja, das stimmt – die Taschenlampe verfügt über einen 18650-Akku. Ich habe den Akku gegen einen neueren ausgetauscht, konkret einen KEEPPOWER mit einer Kapazität von 4000 mAh (z. B. erhältlich bei CONRAD.DE).
Vor dem Einbau des neuen Akkus habe ich die Schrumpfhülle aufgeschnitten und auf der Seite der negativen Elektrode die runde Platine mit der Elektronik demontiert. Nach dem Ablöten erhält man einen einfachen Zugang zu den beiden Nickelbändern „+“ und „–“, an die ich kurze Leitungen angelötet habe. Anschließend habe ich alles isoliert und in der Taschenlampe installiert.
 

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Runde, integrierte Platine, die vom Akku entfernt wurde – das ist eine typische Schutzplatine (BMS) für eine 1S-Li-Ion-Zelle. Ich habe sie vollständig entfernt, um Zugang zu den „+“- und „−“-Anschlüssen der Batterie zu erhalten, an die die Drähte direkt angelötet werden konnten (schwarz = Minus, rot = Plus).
Die Taschenlampe verfügt über einen eigenen Laderegler, daher war eine zusätzliche Zellschutzplatine hier nicht erforderlich. Die Drähte habe ich NICHT direkt an den Akku gelötet, sondern an die Enden der Nickel-Bänder (Ni-Streifen). Das ist sehr wichtig, um ein Überhitzen und eine Beschädigung der Zelle selbst zu vermeiden, was äußerst gefährlich sein kann.
 

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warum jetzt ein teurer geschützer Akku? Tut es nicht ein ungeschützer Markenakku (Samsung,..) für 3€?

Ein ungeschützter Akku kann nicht einfach eingesetzt werden?
Ja, das stimmt – die Taschenlampe verfügt über einen 18650-Akku. Ich habe den Akku gegen einen neueren ausgetauscht, konkret einen KEEPPOWER mit einer Kapazität von 4000 mAh (z. B. erhältlich bei CONRAD.DE).
Vor dem Einbau des neuen Akkus habe ich die Schrumpfhülle aufgeschnitten und auf der Seite der negativen Elektrode die runde Platine mit der Elektronik demontiert. Nach dem Ablöten erhält man einen einfachen Zugang zu den beiden Nickelbändern „+“ und „–“, an die ich kurze Leitungen angelötet habe. Anschließend habe ich alles isoliert und in der Taschenlampe installiert.
 
Ja, das reicht aus. Jede 18650-Batterie (also Größe 18 mm × 65 mm, Spannung 3,6 V) passt.
Der Preis hängt von der Qualität und der Kapazität ab. Hersteller geben die Kapazität oft zu hoch an, daher muss man damit rechnen, dass die tatsächliche Kapazität bei günstigen Akkus sogar um die Hälfte geringer sein kann und die Betriebsdauer entsprechend kürzer ist. Die Kapazität der Batterie sinkt außerdem bei niedrigeren Temperaturen, insbesondere im Winter.


Für manche kann es auch ein Problem sein, wenn die Batterie keine Anschlussleitungen hat. In diesem Fall wird ein Punktschweißgerät benötigt, um Nickelstreifen anzuschweißen und anschließend Drähte daran anzulöten. Wichtig ist, dass man die Drähte nicht direkt an das Batteriegehäuse löten darf. Besser ist es, gleich eine fertige Batterie mit bereits angeschlossenen Drähten zu kaufen, die man dann an die Platine anlöten kann.


Zusammenfassend lässt sich sagen: Jede Li-Ion-Batterie mit den Abmessungen 18 × 65 mm und einer Spannung von 3,6 V sollte passen.
 

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Ist das dann wie hier bei der Core 2? An den Drähten nur halt mit Stecker.
https://fahrradbeleuchtung-info.de/images/2238.jpg
Ja, das reicht aus. Jede 18650-Batterie (also Größe 18 mm × 65 mm, Spannung 3,6 V) passt.
Der Preis hängt von der Qualität und der Kapazität ab. Hersteller geben die Kapazität oft zu hoch an, daher muss man damit rechnen, dass die tatsächliche Kapazität bei günstigen Akkus sogar um die Hälfte geringer sein kann und die Betriebsdauer entsprechend kürzer ist. Die Kapazität der Batterie sinkt außerdem bei niedrigeren Temperaturen, insbesondere im Winter.


Für manche kann es auch ein Problem sein, wenn die Batterie keine Anschlussleitungen hat. In diesem Fall wird ein Punktschweißgerät benötigt, um Nickelstreifen anzuschweißen und anschließend Drähte daran anzulöten. Wichtig ist, dass man die Drähte nicht direkt an das Batteriegehäuse löten darf. Besser ist es, gleich eine fertige Batterie mit bereits angeschlossenen Drähten zu kaufen, die man dann an die Platine anlöten kann.


Zusammenfassend lässt sich sagen: Jede Li-Ion-Batterie mit den Abmessungen 18 × 65 mm und einer Spannung von 3,6 V sollte passen.
 
Soweit ich auf dem gezeigten Foto sehen kann, wird im Core 2 eine ähnliche Zelle verwendet – gleiche Abmessungen, gleiche Spannung und eine Kapazität von 3000 mAh. In diesen Taschenlampen wird die Batterie mit einem relativ kleinen Strom geladen, daher passt jeder 18650-Akku mit 3,6 V. Es ist lediglich eine Frage des Anschlusses
 
die Taschenlampe verfügt über einen 18650-Akku. Ich habe den Akku gegen einen neueren ausgetauscht, konkret einen KEEPPOWER mit einer Kapazität von 4000 mAh (z. B. erhältlich bei CONRAD.DE).
Derzeit führt Conrad weder 18650-Zellen mit 4000mAh noch von KeepPower.


Vor dem Einbau des neuen Akkus habe ich die Schrumpfhülle aufgeschnitten und auf der Seite der negativen Elektrode die runde Platine mit der Elektronik demontiert.
Nach dem Ablöten erhält man einen einfachen Zugang zu den beiden Nickelbändern „+“ und „–“, an die ich kurze Leitungen angelötet habe.
Weshalb hast du nicht eine mit Anschlusslitzen/Lötfahnen und ohne BMS genommen?
https://www.conrad.de/de/p/voltcraf...abel-lithium-3-6-v-3400-mah-1-st-3313975.html


Für manche kann es auch ein Problem sein, wenn die Batterie keine Anschlussleitungen hat. In diesem Fall wird ein Punktschweißgerät benötigt, um Nickelstreifen anzuschweißen und anschließend Drähte daran anzulöten.
Es gibt günstig fertige Zellen mit Lötfahnen.
https://www.akkuteile.de/lithium-io...-3-7v-3500mah-green-pluspol-flach_100843_3510
 
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