Keine legalen Trails, viel Frust: Die MTB-Realität im Deister – eine Bestandsaufnahme

Weil @robzo es ja OK findet, dass alte Trampelpfade fürs Biken genutzt werden, aber neue nicht..

alter Wanderpfadneu
Von Menschenhand geschaffen✅✅
Mit Werkzeug angelegt✅✅
Natur dafür verändert✅✅
Offiziell genehmigt❌✅ / ❌
Geschaffen von Kriminellen für kriminelle Anliegen ¹❌ / ✅✅ / ❌
Auf Drainage geachtet❌✅
Auffallender Mehrwert für Mensch ²❌✅
Auffallender Mehrwert für Tier ³❌✅
Trennung von Nutzern zur
Senkung von Streit- und Unfallpotenzial
❌✅

¹ Alte Schmugglerpfade vs. Kriminalisierung von Mountainbiking
² Es gibt MASSIV mehr Pfade zum Wandern, als notwendig sind. Hier wurde also völlig unnötig die Natur angefasst. Können Wanderer nicht bitte auch einfach die Forstwege nutzen? Der Umwelt zuliebe!
³ Studie im Deister belegt, dass die Wildkatzen sich an den MTB Trails ansiedeln, weil sie sich dort sicherer fühlen
You made my day. 🤣🤣🤣👍
 
Ich erinnere mich jetzt einfach selber an diesen Cartoon.. besser is =)

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Die Dialoge mit euch sind die geilsten =)

@robzo ich komme damit wunderbar klar. Worauf ich nicht so gut klarkomme: Wenn so Leute wie du Argument A bringen und dann auf die Reaktion sofort mit Argument B kommen, statt die Reaktion in irgendeinerweise NICHT zu ignorieren.

Ich habe @hellmachine auf seine angesprochenen Punkte und seine offensichtlich stark reduzierte Kenntnisse über die Situation im Deister hin die Seite verlinkt, damit er sich mit dem Inhalt vertraut machen kann um den ER sich hier um Kopf und Kragen redet.

Du glaubst jetzt mit Thema C ein Argument für Thema A zu bringen, wo wir wir anderen uns grad bei Thema D bewegen. Wenn man das mal in einer Mindmap veranschaulichen würde, würde das vermutlich beim bloßen Anschauen zu Schwindel führen.

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Nur weil ich selber das Buddeln nicht verurteile und sogar eine Sympathie dafür habe, hat das doch nicht die Bohne was mit den MTB-Fakten auf der Deisterfreunde-Seite zu tun. Ich hab auch schon an anderer Stelle gesagt, dass ich kein Vereinsmitglied bin und auch nicht für den Verein spreche. Aber ich hab eine eigene Meinung und die basiert unter-anderem auf den dortigen Fakten und auf eigene Erfahrungen.

Aber vorallem reagiere ich allergisch darauf, dass hier von dir und von anderen, völlig substanzlose "Alternativen Wahrheiten" aus Presse und Blogs aufgegriffen werden, ohne mal hinzuschauen was da dransein kann. Auf dieser Basis dann auch noch mit erhobenen Zeigefinger zu posten, ist und bleibt eine maximale Frechheit.
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Zuletzt bearbeitet:
Ach komm, der Thread braucht noch ein Happy End und kann dann zu. Ich drücke der Deister-Crew jedenfalls die Daumen, lasst euch nicht unterkriegen, ihr habt da legal was Feines geschaffen, sowas kann man nicht einfach wegcanceln.

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Zuletzt bearbeitet:
Da funktioniert es auf vorhandenen Wegen.
So wie es bei uns, da bin ich mir sicher, weniger Stress gäbe, würde man das Mountainbiken auf bereits vorhandene Wege/Trails beschränken.

Was meinst Du, wie schnell in der Schweiz eine ganz andere Stimmung wäre, wenn irgendjemand 500 Meter links oder rechts eines Wanderweges/Trails zu graben und bauen anfangen würde.

Das "Problem" der gemeinsamen Nutzung vorhandener Wege ist etwas völlig anderes, auch in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit und der Behörden, als das unerlaubte Bauen von neuen Trails.
So passiet in Zürich... die illegalen Trails wurden aber sehr lange geduldet.

Resultat die Stadt (auf Nachdruck vom Verein Züritrails) hat den Bedarf an MTB Trails erkannt und entsprechend einen zusätzlichen legalen Trail gebaut (inklusive Jumpline und Übungsparcour).
 
Für jedes "illegal" müsste es einen Tag Forums-Sperre geben!
Sowas manifestiert sich doch auch in unseren Köpfen.

"Nicht öffentlich" wäre eine Alternative.
Besser TÖW (tatsächlich öffentlicher Weg) als ein Weg/Trail, der mit stillschweigender Duldung regelmäßig befahren wird.
 
alle Fäden, die sich hier mit dem Deister befassen, hinterlassen bei mir einen sehr zwiespältigen Eindruck. Die Menschen dort scheinen schwierig zu sein, anders lässt sich das für mich (der aus einem Ballungsraum mit Mittelgebirge und Wald kommt, wo die Lage nicht so eskaliert ist) nicht erklären. Aber ich mochte auch die Skorpions, Fury in the slaughterhouse und Maschmeyer noch nie. 😉
 
....Wenn das so weitergeht dann steige ich um aufs Dirtbike und baue einen Pumptrack im Garten:confused::ka:Waldwege dann zukünftig nur noch mit dem Gravelbike?

Finde es echt schade so ein Verbot im Deister für den MTB-Sport.
Die meisten nutzen ja vorrangig die bestehenden Trails dort...bin vor Jahren mal dort als Gast gefahren im Rahmen eines Pyga/Cotic-Treffens, schöne Trails hatte man damals schon zum Spaß haben.

Ich sehe aber auch immer öfter illegal angelegte Strecken im Wald wo die Natur und die Rückzugsorte der Waldbewohner zerstört wurden, das möchte ich zukünftig gerne auch verbieten.

Drücke den Deisterfreunden gutes Gelingen, vielleicht findet sich noch eine Kompromiss für alle Beteiligten..
 
Ein sehr hoher Anteil der angesprochenen "illegalen Trails" sind Wege die seit mehr als 20 Jahren existieren und von Radfahrern, Wanderern und Reitern verwendet werden. Das sind so ziemlich die Punkte, die diese "illegalen Trails" zu TÖW machen.

Die Deisterfreunde haben mit ihrem Projekt mehr als eindrucksvoll gezeigt, dass in dem Waldgebiet wo sie die Vereinstrails unterhalten haben, keine weiteren Trails entstanden sind. Daran sollten sich die restlichen Waldbesitzer einmal orientieren und vielleicht über den Tellerrand hinausblicken und den Bedarf erkennen.

Es wäre eine absolute Win-Win-Situation für die Besitzer einen kleinen Anteil der bestehenden Wege (Trails) mit dem Verein abzustimmen, ein Schild davor zu setzen mit einem Haftungsausschluss, Benimmregeln (Rücksichtnahme, usw.) und einem QR Code für Spenden an den Besitzer/Verein. Gleichzeitig kümmert sich der Verein und die Nutzer darum, dass nicht noch mehr gebaut wird.

Die ganze Region profitiert von den Besuchern des Deisters. Und das sind nun einmal auch viele Mountainbiker. Das kann man allein daran erkennen, wie viele Räder vor den Gasthäusern und Hütten im Deister stehen. Nicht ohne Grund ist z.B. die Mooshütte ein Unterstützer des Vereins.

Früher wurden wir mit den Skateboards aus der Stadt gejagt und heute stehen gefühlt an jeder zweiten Ecke kleine Skateparks...Man kann nur hoffen.

just my 2 cents
 
Mein Vorschlag, angelehnt an frühere Usenet Regeln:
„Je länger eine Diskussion dauert, desto größer die Wahrscheinlichkeit das jemand ein KI Bild platziert. Derjenige hat automatisch verloren und jede weitere Diskussion ist sinnlos.“
Und ich dachte schon, es käme jetzt ein Vorschlag, der die Trails rettet 🤦
Ein sehr hoher Anteil der angesprochenen "illegalen Trails" sind Wege die seit mehr als 20 Jahren existieren und von Radfahrern, Wanderern und Reitern verwendet werden. Das sind so ziemlich die Punkte, die diese "illegalen Trails" zu TÖW machen.

Die Deisterfreunde haben mit ihrem Projekt mehr als eindrucksvoll gezeigt, dass in dem Waldgebiet wo sie die Vereinstrails unterhalten haben, keine weiteren Trails entstanden sind. Daran sollten sich die restlichen Waldbesitzer einmal orientieren und vielleicht über den Tellerrand hinausblicken und den Bedarf erkennen.

Es wäre eine absolute Win-Win-Situation für die Besitzer einen kleinen Anteil der bestehenden Wege (Trails) mit dem Verein abzustimmen, ein Schild davor zu setzen mit einem Haftungsausschluss, Benimmregeln (Rücksichtnahme, usw.) und einem QR Code für Spenden an den Besitzer/Verein. Gleichzeitig kümmert sich der Verein und die Nutzer darum, dass nicht noch mehr gebaut wird.

Die ganze Region profitiert von den Besuchern des Deisters. Und das sind nun einmal auch viele Mountainbiker. Das kann man allein daran erkennen, wie viele Räder vor den Gasthäusern und Hütten im Deister stehen. Nicht ohne Grund ist z.B. die Mooshütte ein Unterstützer des Vereins.

Früher wurden wir mit den Skateboards aus der Stadt gejagt und heute stehen gefühlt an jeder zweiten Ecke kleine Skateparks...Man kann nur hoffen.

just my 2 cents
Zack! Vielen Dank für ganz konkrete Impulse 💪
Das Skatepark-Thema passt auch, im Sinne von kultureller Akzeptanz auf Gesellschafts- und Verwaltungsebene.

Beim Thema Nutzungsdruck nur begrenzt, weil man Skateparks, Pumptracks, Dirtparks in jedes Gewerbegebiet oder unter Brücken ballern kann, oder wo eben Brachen sind. Bis auf Versiegelungsthemen sind wohl auch die Umweltbehörden raus.
Da aber der Wald nicht automatisch mitwächst, ist die Herausforderung noch größer.

Vermutlich kann man aber, wie du beschrieben hast, Spielräume erst mal besser ausschöpfen.
 

Diese Brachen sind oft ökologisch deutlich wertvoller als so manch Wald in DE.... Ich glaube du hast einfach ein etwas verklärtes Bild vom deutschen Wald.

Bei der ganzen MTB vs Wald bzw. Natur Diskussion geht es zu 90% um das Wild, welches von den MTBs gestört wird und dann "dem Wald" schadet.
Was den Wald aber viel mehr schadet, und zwar schon länger als es MTBs überhaupt gibt, sind zu hohe Wilddichten. Für einen Politiker ist es wohl besser und einfacher die MTBler als Sündenbock darzustellen als zu fordern mehr Tiere im Wald zu töten, auch wenn dem Wald damit wesentlich mehr geholfen wäre.
 
Diese Brachen sind oft ökologisch deutlich wertvoller als so manch Wald in DE.... Ich glaube du hast einfach ein etwas verklärtes Bild vom deutschen Wald.

Bei der ganzen MTB vs Wald bzw. Natur Diskussion geht es zu 90% um das Wild, welches von den MTBs gestört wird und dann "dem Wald" schadet.
Was den Wald aber viel mehr schadet, und zwar schon länger als es MTBs überhaupt gibt, sind zu hohe Wilddichten. Für einen Politiker ist es wohl besser und einfacher die MTBler als Sündenbock darzustellen als zu fordern mehr Tiere im Wald zu töten, auch wenn dem Wald damit wesentlich mehr geholfen wäre.
Unser Wald hat mit Natur nichts zu tun und Tiere würden alles selbst regeln, wenn man sie lassen würde.
Aber ne halbe Millon Hobbymörder möchten gerne was abknallen und deshalb wird dafür gesorgt, daß die Viecher sich ordentlich vermehren.
Das eigentliche Problem ist und bleibt der Eingriff des Menschen.
Wenn man eine Lüge allerdings oft genug wiederholt, wird sie im Kopf zur Wahrheit.
So funktioniert Propaganda von Lobbyisten. Und leider fallen immer noch die meisten Menschen drauf rein. 😉
 
Aber ne halbe Millon Hobbymörder möchten gerne was abknallen und deshalb wird dafür gesorgt, daß die Viecher sich ordentlich vermehren.
Ist es nicht eher so, dass die Jäger in den letzten Jahren die Abschussquoten teilweise nicht erfüllen konnten bzw. sich trotz Jagd z.B. die Wildschweine extrem vermehrt haben?
 
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