MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

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Wenn ich mich nicht irre ist hier hauptsächlich die lycra Fraktion am wettern.

Dafür fallen mir nur 2 gründe ein:

1. Engstirnigkeit, man kann sich irgendwie nicht vorstellen das andere Mountainbiker andere Vorlieben haben als man selbst. Natürlich gibt es nur eine wahre Art das Radfahren zu betreiben, nämlich die eigene.

2. Äußerst fragile Egos die schon daran zerbrechen das irgend so ein typ mit dem E-Bike schneller den Berg hoch fährt.

Die Trail und Enduro Biker sind komischerweise deutlich entspannter und aufgeschlossener. Scheint ein komischer Schlag Mensch zu sein der besonders aufs bergauf fahren abfährt.
 
Falls Du auch mich in dieses Szenario miteinbeziehst, junger (oder auch alter) stromgetriebener Mann... lesen oder gar genau hinschauen scheint nicht zwingend Deine Stärke zu sein ;)

Wie ich sagte und auch stets betone, muss niemand Alpenbrevets mit vielen tausenden und abertausenden Höhenmetern fahren, oder Marathon durch enge, bollige Schluchten und Trails in der Schweiz, um Gottes Willen - mit mehr Hm, als die Akkuladung einer Stromgurke jemals halten wird. Von einem Jonas Deichmann oder ähnlichen Kalibern (für mich Überwesen) rede ich gar nicht.

Und ich spreche von gesunden Menschen egal welchen Alters, nicht von Leuten, deren Herzklappen rasseln, Lungenflügel flattern, denen ein Arm oder Bein fehlt... ja, fein.
Arbeitet ihr auf einer Bohrinsel 20 Stunden am Tag, zieht ihr 10 Kinder groß? Seid ihr Manager von Siemens, Apple, Mercedes, oder Herzchirurgen, die permanent auf Bereitschaft sein müssen?
Ansonsten ist es für uns schwer zu verstehen, dass man immer "so müde", "träge" oder sonstwie erschöpft ist, dass man sich nicht mal ein bissl hochrafft und immer "Unterstützung" braucht?

Und ich glaube eher, dass manche (sicher nicht alle!) der Stromsauger mit einem richtigen Radl ein Problem hätten, wenn ihnen ein Ü60- oder gar Ü70-Mädel (die sind alle real da oben, sogar ich ;)) einfach so davonfährt oder gleich schnell ist. Und glaube mir, das passiert, selbst schon beobachtet - das Ü70-Mädel ist zwar nicht mehr so schnell unterwegs wie früher, aber wirklich langsam auch nicht, wird aber einfach niemals müde, die fährt 2.000 Hm rauf und schultert dann noch über einem Kamm drüber, und hat einen Grinser im Gesicht. Sie hat übr. enorm viel gearbeitet und arbeitet immer noch zwei Tage in der Woche, hat 4 Kinder großgezogen, die werden schon bald 50, keiner davon saugt Strom, alle sportlich, geben das ihrerseits wieder weiter. Mir gefällt das sehr, unser großes Vorbild. Wie ich es geliebt hätte, wenn meine Mama so fit gewesen wäre in dem Alter.
Und Du vergisst ausserdem eines: wir haben auch die ganzen Tiefenmeter, und es wird jeder Trail mitgenommen, auch wenn ein XC-Bike mit 100 bis 120mm FW nicht alles zulässt, geht doch Einiges.

Ich habe übrigens mind. 30 Bikes für (unmotorisierte) Trail- bzw. Enduro-Piloten aufgebaut, weil sie eine größere Reichweite wünschen (bedeutet mehr Vortrieb im Uphill, 25km-Zufahrten bei Touren flotter/leichter), und mit den modernen Geos ja auch enorm viel geht.
Und stell Dir vor, die können ihre Klamotten weiterfahren, sie müssen nicht auf Assos-Bibs umsteigen ;) (eines der 60er-Mädels hat übr. auch meistens Flatterhosen an, das hat auch Gründe :love:).

Wo man natürlich ein richtiges Fass aufmachen könnte, was vor einigen Jahren schon ein Thema war (mittlerweile ist´s wohl eh vollkommen Wurscht)... völlig unnötiger zusätzlicher Verbrauch von Ressourcen für Akkus, Motor etc, massiv größerer Verschleiss an Reifen/Antrieb/Bremsen. Braucht es denn wirklich Hunderttausende Motoren/Akkus in den Bergen?
Vorbildwirkung auf unsere Kinder/Jugendliche... aber das ist sowieso gegessen. Da ist Hopfen und Malz verloren, da hilft nichts mehr (wird mir auch stets von einer Schulpsychologin und einer Sportlehrerin bestätigt, das Gesamtbild ist echt übel). Bei uns hat man in den meisten Schulen etwa die (von uns immer geliebten) Sprossenwände abmontiert, weil mittlerweile eh die Hälfte der Kids sich nicht mehr festhalten kann, geschweige denn rauf- und runterklettern. Jene, die es nicht schaffen, könnten zudem gemobbt werden. Habe die Ehre. Und Sportsgeist? Wenn Papi und/oder Mami auch schon nur noch Stromteile in der Garage haben und im Übrigen sowieso nur die meiste Zeit auf das Schmierphone starren? Übergewichtige Kinder/Jugendliche, Erwachsene... tja.

P. S. Rauf fahren macht wirklich Spass - glaube das einem Fuzzi, der dies schon mehr Jahre praktiziert, als Du (oder vielleicht die meisten hier) alt bist ;).
Das wissen übrigens auch ein paar aus dem Forum, mit denen ich schon geradelt bin.
 
Falls Du auch mich in dieses Szenario miteinbeziehst, junger (oder auch alter) stromgetriebener Mann... lesen oder gar genau hinschauen scheint nicht zwingend Deine Stärke zu sein ;)

Wie ich sagte und auch stets betone, muss niemand Alpenbrevets mit vielen tausenden und abertausenden Höhenmetern fahren, oder Marathon durch enge, bollige Schluchten und Trails in der Schweiz, um Gottes Willen - mit mehr Hm, als die Akkuladung einer Stromgurke jemals halten wird. Von einem Jonas Deichmann oder ähnlichen Kalibern (für mich Überwesen) rede ich gar nicht.

Und ich spreche von gesunden Menschen egal welchen Alters, nicht von Leuten, deren Herzklappen rasseln, Lungenflügel flattern, denen ein Arm oder Bein fehlt... ja, fein.
Arbeitet ihr auf einer Bohrinsel 20 Stunden am Tag, zieht ihr 10 Kinder groß? Seid ihr Manager von Siemens, Apple, Mercedes, oder Herzchirurgen, die permanent auf Bereitschaft sein müssen?
Ansonsten ist es für uns schwer zu verstehen, dass man immer "so müde", "träge" oder sonstwie erschöpft ist, dass man sich nicht mal ein bissl hochrafft und immer "Unterstützung" braucht?

Und ich glaube eher, dass manche (sicher nicht alle!) der Stromsauger mit einem richtigen Radl ein Problem hätten, wenn ihnen ein Ü60- oder gar Ü70-Mädel (die sind alle real da oben, sogar ich ;)) einfach so davonfährt oder gleich schnell ist. Und glaube mir, das passiert, selbst schon beobachtet - das Ü70-Mädel ist zwar nicht mehr so schnell unterwegs wie früher, aber wirklich langsam auch nicht, wird aber einfach niemals müde, die fährt 2.000 Hm rauf und schultert dann noch über einem Kamm drüber, und hat einen Grinser im Gesicht. Sie hat übr. enorm viel gearbeitet und arbeitet immer noch zwei Tage in der Woche, hat 4 Kinder großgezogen, die werden schon bald 50, keiner davon saugt Strom, alle sportlich, geben das ihrerseits wieder weiter. Mir gefällt das sehr, unser großes Vorbild. Wie ich es geliebt hätte, wenn meine Mama so fit gewesen wäre in dem Alter.
Und Du vergisst ausserdem eines: wir haben auch die ganzen Tiefenmeter, und es wird jeder Trail mitgenommen, auch wenn ein XC-Bike mit 100 bis 120mm FW nicht alles zulässt, geht doch Einiges.

Ich habe übrigens mind. 30 Bikes für (unmotorisierte) Trail- bzw. Enduro-Piloten aufgebaut, weil sie eine größere Reichweite wünschen (bedeutet mehr Vortrieb im Uphill, 25km-Zufahrten bei Touren flotter/leichter), und mit den modernen Geos ja auch enorm viel geht.
Und stell Dir vor, die können ihre Klamotten weiterfahren, sie müssen nicht auf Assos-Bibs umsteigen ;) (eines der 60er-Mädels hat übr. auch meistens Flatterhosen an, das hat auch Gründe :love:).

Wo man natürlich ein richtiges Fass aufmachen könnte, was vor einigen Jahren schon ein Thema war (mittlerweile ist´s wohl eh vollkommen Wurscht)... völlig unnötiger zusätzlicher Verbrauch von Ressourcen für Akkus, Motor etc, massiv größerer Verschleiss an Reifen/Antrieb/Bremsen. Braucht es denn wirklich Hunderttausende Motoren/Akkus in den Bergen?
Vorbildwirkung auf unsere Kinder/Jugendliche... aber das ist sowieso gegessen. Da ist Hopfen und Malz verloren, da hilft nichts mehr (wird mir auch stets von einer Schulpsychologin und einer Sportlehrerin bestätigt, das Gesamtbild ist echt übel). Bei uns hat man in den meisten Schulen etwa die (von uns immer geliebten) Sprossenwände abmontiert, weil mittlerweile eh die Hälfte der Kids sich nicht mehr festhalten kann, geschweige denn rauf- und runterklettern. Jene, die es nicht schaffen, könnten zudem gemobbt werden. Habe die Ehre. Und Sportsgeist? Wenn Papi und/oder Mami auch schon nur noch Stromteile in der Garage haben und im Übrigen sowieso nur die meiste Zeit auf das Schmierphone starren? Übergewichtige Kinder/Jugendliche, Erwachsene... tja.

P. S. Rauf fahren macht wirklich Spass - glaube das einem Fuzzi, der dies schon mehr Jahre praktiziert, als Du (oder vielleicht die meisten hier) alt bist ;).
Das wissen übrigens auch ein paar aus dem Forum, mit denen ich schon geradelt bin.
Und was willst jetzt damit zum Ausdruck bringen 🤷‍♂️
Soll man euch huldigen ?
In der Kirche ne Kerze anzuzünden ?
Ist doch schön für euch wenn ihr das wollt….! 👍
 
Spricht er und wettert im Folgenden gegen die Lycra Fraktion 😉

als jemand der sich nicht einordnen kann empfand ich bei soviel selbstbeweihräucherung und respektlosigkeiten in einem beitrag zusammen ein paar seiten vorher aber auch sehr viel fremdschamgefühl. ich kann seinen beitrag nachvollziehen.

je mehr sich die mtb szene untereinander schlecht macht, desto unattraktiver wird sie.
 
Wenn sich jemand so sehr selbst beweihräuchert wie Du @tonzone, dann ist die Frage nach dem fragilen Ego wohl auch schon geklärt. Mehr Worte über sich selbst geschrieben und die unfassbaren Leistungen die er vollbringt, als übers Thema, obwohl er ja quasi ein schon fast mumifizierter Methusalem ist. Das war sogar für mich zum fremdschämen und ich fahre nichtmal E-Bike.
Und ich kenne genug schlanke und fitte E-Biker, die Deinen Post nur noch alberner wirken lassen. Der „Schaut mal die Mädels“ Post, war nur noch der Gipfel der Peinlichkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls Du auch mich in dieses Szenario miteinbeziehst, junger (oder auch alter) stromgetriebener Mann... lesen oder gar genau hinschauen scheint nicht zwingend Deine Stärke zu sein ;)

Wie ich sagte und auch stets betone, muss niemand Alpenbrevets mit vielen tausenden und abertausenden Höhenmetern fahren, oder Marathon durch enge, bollige Schluchten und Trails in der Schweiz, um Gottes Willen - mit mehr Hm, als die Akkuladung einer Stromgurke jemals halten wird. Von einem Jonas Deichmann oder ähnlichen Kalibern (für mich Überwesen) rede ich gar nicht.

Und ich spreche von gesunden Menschen egal welchen Alters, nicht von Leuten, deren Herzklappen rasseln, Lungenflügel flattern, denen ein Arm oder Bein fehlt... ja, fein.
Arbeitet ihr auf einer Bohrinsel 20 Stunden am Tag, zieht ihr 10 Kinder groß? Seid ihr Manager von Siemens, Apple, Mercedes, oder Herzchirurgen, die permanent auf Bereitschaft sein müssen?
Ansonsten ist es für uns schwer zu verstehen, dass man immer "so müde", "träge" oder sonstwie erschöpft ist, dass man sich nicht mal ein bissl hochrafft und immer "Unterstützung" braucht?

Und ich glaube eher, dass manche (sicher nicht alle!) der Stromsauger mit einem richtigen Radl ein Problem hätten, wenn ihnen ein Ü60- oder gar Ü70-Mädel (die sind alle real da oben, sogar ich ;)) einfach so davonfährt oder gleich schnell ist. Und glaube mir, das passiert, selbst schon beobachtet - das Ü70-Mädel ist zwar nicht mehr so schnell unterwegs wie früher, aber wirklich langsam auch nicht, wird aber einfach niemals müde, die fährt 2.000 Hm rauf und schultert dann noch über einem Kamm drüber, und hat einen Grinser im Gesicht. Sie hat übr. enorm viel gearbeitet und arbeitet immer noch zwei Tage in der Woche, hat 4 Kinder großgezogen, die werden schon bald 50, keiner davon saugt Strom, alle sportlich, geben das ihrerseits wieder weiter. Mir gefällt das sehr, unser großes Vorbild. Wie ich es geliebt hätte, wenn meine Mama so fit gewesen wäre in dem Alter.
Und Du vergisst ausserdem eines: wir haben auch die ganzen Tiefenmeter, und es wird jeder Trail mitgenommen, auch wenn ein XC-Bike mit 100 bis 120mm FW nicht alles zulässt, geht doch Einiges.

Ich habe übrigens mind. 30 Bikes für (unmotorisierte) Trail- bzw. Enduro-Piloten aufgebaut, weil sie eine größere Reichweite wünschen (bedeutet mehr Vortrieb im Uphill, 25km-Zufahrten bei Touren flotter/leichter), und mit den modernen Geos ja auch enorm viel geht.
Und stell Dir vor, die können ihre Klamotten weiterfahren, sie müssen nicht auf Assos-Bibs umsteigen ;) (eines der 60er-Mädels hat übr. auch meistens Flatterhosen an, das hat auch Gründe :love:).

Wo man natürlich ein richtiges Fass aufmachen könnte, was vor einigen Jahren schon ein Thema war (mittlerweile ist´s wohl eh vollkommen Wurscht)... völlig unnötiger zusätzlicher Verbrauch von Ressourcen für Akkus, Motor etc, massiv größerer Verschleiss an Reifen/Antrieb/Bremsen. Braucht es denn wirklich Hunderttausende Motoren/Akkus in den Bergen?
Vorbildwirkung auf unsere Kinder/Jugendliche... aber das ist sowieso gegessen. Da ist Hopfen und Malz verloren, da hilft nichts mehr (wird mir auch stets von einer Schulpsychologin und einer Sportlehrerin bestätigt, das Gesamtbild ist echt übel). Bei uns hat man in den meisten Schulen etwa die (von uns immer geliebten) Sprossenwände abmontiert, weil mittlerweile eh die Hälfte der Kids sich nicht mehr festhalten kann, geschweige denn rauf- und runterklettern. Jene, die es nicht schaffen, könnten zudem gemobbt werden. Habe die Ehre. Und Sportsgeist? Wenn Papi und/oder Mami auch schon nur noch Stromteile in der Garage haben und im Übrigen sowieso nur die meiste Zeit auf das Schmierphone starren? Übergewichtige Kinder/Jugendliche, Erwachsene... tja.

P. S. Rauf fahren macht wirklich Spass - glaube das einem Fuzzi, der dies schon mehr Jahre praktiziert, als Du (oder vielleicht die meisten hier) alt bist ;).
Das wissen übrigens auch ein paar aus dem Forum, mit denen ich schon geradelt bin.
Bla bla bla bla...

Du kannst das mit dem Unterschied zwischen Dir und anderen Menschen nicht verstehen, gell.
Du bist nicht mein Maßstab!!!
 
Und obwohl Du selber E-Biker bist und sogar noch mit dem Avinox durch die Gegend pflügst, meinst Du trotzdem hier immer wieder andere E-Biker blöd anmachen zu müssen?
Muss man nicht verstehen.
Das Reason geht in 3 Wochen an meinen Schwager. Der wird vorraussichtlich damit "durch die Gegend pflügen". Für mich ist das Thema E-Bike eh durch, warum habe ich ja geschrieben...
 
Auch bergauf gilt Gauß :o
Mit oder ohne Strom. Beide genießen die Tour, das Training oder sehen in jedem ob vor oder dahinter den "Endgegner".
Jeder hat seinen eigenen Trigger und der sei ihm gegönnt wenn er andere damit nicht nervt oder gefährdet.

Gauß gilt übrigens auch für die vertretenen Positionen hier im Thread. :D

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Du hast wahrscheinlich auch ein Problem, wenn es um Olympiaden geht.

Eine Tagestour ist natürlich keine Olympiade der Besten, aber ein kleines bischen um Konkurrenz unter Freunden geht doch auch immer, auch wenn man keine Rennen fährt.

So ein bischen wenigstens, für den Spaß ....
Nein, da geht’s mir um den Spaß und einen schönen Tag. Fahre kein ebike, aber daraus muss man nicht krankhaften Ehrgeiz ableiten.
Und, Du meinst die Olympischen Spiele, nicht die Olympiade.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch bergauf gilt Gauß :o
Mit oder ohne Strom. Beide genießen die Tour, das Training oder sehen in jedem ob vor oder dahinter den "Endgegner".
Jeder hat seinen eigenen Trigger und der sei ihm gegönnt wenn er andere damit nicht nervt oder gefährdet.

Gauß gilt übrigens auch für die vertretenen Positionen hier im Thread. :D

Anhang anzeigen 2309435
Genau.

Wenn beim Uphill vom jeweiligen Biker 150, 200, 300 Watt getreten werden, dann bleiben das zunächst 150, 200, 300 Watt , egal, ob motorlos oder mit E.
Dass da dann XXX Watt vom Motor oben drauf kommen, ändert an der eingebrachten Leistung nix.
Nur der "Output" = die Geschwindigkeit und die benötigte Zeit sind anders und das ärgert die Laktat-Hansel irgendwie.

Dabei könnte es ihnen doch völlig egal sein, denn das ist ja eine Zugabe des Motors, die sich jeder "sportlichen" Bewertung entzieht.
Motorlos tritt man das länger, mit Motor dafür ggfs. öfter, weil man eventuell mehr Uphills fährt.
So what???
 
Immer, wenn ich hier rein schaue, hab ich das starke Bedürfnis mir direkt noch ein zweites E-Enduro zu kaufen. :D
Aber jetzt wird erst Mal ne Gravity Card bestellt. :)

Der Gedanke mir eine 100-120mm XC Mühle hinzustellen und die Haxn zu rasieren wirkt im Gegenzug dazu bei den Gestalten wie @uphillslow, @Rockside oder @tonzone so sexy wie ein Stein am Kopf.

Wann sind "wir" eigentlich falsch abgebogen von "wir fahren bekifft auf Klunkern die Berge runter und haben Spaß" zu "wir quetschen uns in enge Hosen und tragen den pseudo-elitären Rennrad-Spirit auf Forstwege"?
 
Falls Du auch mich in dieses Szenario miteinbeziehst, junger (oder auch alter) stromgetriebener Mann... lesen oder gar genau hinschauen scheint nicht zwingend Deine Stärke zu sein ;)

Wie ich sagte und auch stets betone, muss niemand Alpenbrevets mit vielen tausenden und abertausenden Höhenmetern fahren, oder Marathon durch enge, bollige Schluchten und Trails in der Schweiz, um Gottes Willen - mit mehr Hm, als die Akkuladung einer Stromgurke jemals halten wird. Von einem Jonas Deichmann oder ähnlichen Kalibern (für mich Überwesen) rede ich gar nicht.

Und ich spreche von gesunden Menschen egal welchen Alters, nicht von Leuten, deren Herzklappen rasseln, Lungenflügel flattern, denen ein Arm oder Bein fehlt... ja, fein.
Arbeitet ihr auf einer Bohrinsel 20 Stunden am Tag, zieht ihr 10 Kinder groß? Seid ihr Manager von Siemens, Apple, Mercedes, oder Herzchirurgen, die permanent auf Bereitschaft sein müssen?
Ansonsten ist es für uns schwer zu verstehen, dass man immer "so müde", "träge" oder sonstwie erschöpft ist, dass man sich nicht mal ein bissl hochrafft und immer "Unterstützung" braucht?

Und ich glaube eher, dass manche (sicher nicht alle!) der Stromsauger mit einem richtigen Radl ein Problem hätten, wenn ihnen ein Ü60- oder gar Ü70-Mädel (die sind alle real da oben, sogar ich ;)) einfach so davonfährt oder gleich schnell ist. Und glaube mir, das passiert, selbst schon beobachtet - das Ü70-Mädel ist zwar nicht mehr so schnell unterwegs wie früher, aber wirklich langsam auch nicht, wird aber einfach niemals müde, die fährt 2.000 Hm rauf und schultert dann noch über einem Kamm drüber, und hat einen Grinser im Gesicht. Sie hat übr. enorm viel gearbeitet und arbeitet immer noch zwei Tage in der Woche, hat 4 Kinder großgezogen, die werden schon bald 50, keiner davon saugt Strom, alle sportlich, geben das ihrerseits wieder weiter. Mir gefällt das sehr, unser großes Vorbild. Wie ich es geliebt hätte, wenn meine Mama so fit gewesen wäre in dem Alter.
Und Du vergisst ausserdem eines: wir haben auch die ganzen Tiefenmeter, und es wird jeder Trail mitgenommen, auch wenn ein XC-Bike mit 100 bis 120mm FW nicht alles zulässt, geht doch Einiges.

Ich habe übrigens mind. 30 Bikes für (unmotorisierte) Trail- bzw. Enduro-Piloten aufgebaut, weil sie eine größere Reichweite wünschen (bedeutet mehr Vortrieb im Uphill, 25km-Zufahrten bei Touren flotter/leichter), und mit den modernen Geos ja auch enorm viel geht.
Und stell Dir vor, die können ihre Klamotten weiterfahren, sie müssen nicht auf Assos-Bibs umsteigen ;) (eines der 60er-Mädels hat übr. auch meistens Flatterhosen an, das hat auch Gründe :love:).

Wo man natürlich ein richtiges Fass aufmachen könnte, was vor einigen Jahren schon ein Thema war (mittlerweile ist´s wohl eh vollkommen Wurscht)... völlig unnötiger zusätzlicher Verbrauch von Ressourcen für Akkus, Motor etc, massiv größerer Verschleiss an Reifen/Antrieb/Bremsen. Braucht es denn wirklich Hunderttausende Motoren/Akkus in den Bergen?
Vorbildwirkung auf unsere Kinder/Jugendliche... aber das ist sowieso gegessen. Da ist Hopfen und Malz verloren, da hilft nichts mehr (wird mir auch stets von einer Schulpsychologin und einer Sportlehrerin bestätigt, das Gesamtbild ist echt übel). Bei uns hat man in den meisten Schulen etwa die (von uns immer geliebten) Sprossenwände abmontiert, weil mittlerweile eh die Hälfte der Kids sich nicht mehr festhalten kann, geschweige denn rauf- und runterklettern. Jene, die es nicht schaffen, könnten zudem gemobbt werden. Habe die Ehre. Und Sportsgeist? Wenn Papi und/oder Mami auch schon nur noch Stromteile in der Garage haben und im Übrigen sowieso nur die meiste Zeit auf das Schmierphone starren? Übergewichtige Kinder/Jugendliche, Erwachsene... tja.

P. S. Rauf fahren macht wirklich Spass - glaube das einem Fuzzi, der dies schon mehr Jahre praktiziert, als Du (oder vielleicht die meisten hier) alt bist ;).
Das wissen übrigens auch ein paar aus dem Forum, mit denen ich schon geradelt bin.
Ein bisschen ein differenzierter Blick auf das Thema wäre vielleicht nicht verkehrt.
Mir fehlen so ca. 20 Jahre Lebenserfahrung im Vergleich zu Dir, aber bei einem bin ich mir ziemlich sicher. Hätte es vor 30 Jahren schon potente E-Enduros gegeben hätte ich mir garantiert ein solches statt eines ungefederten Trek 8000 Hardtails gekauft.
Damals war schlicht unglaublich was mit einem MTB im Vergleich zu konventionellen Rädern möglich war. Objektiv gesehen war das ganze ziemlich lächerlich. Ich weiß noch wie ich mich gefeiert habe als ich es endlich geschafft hatte 300hm ohne Pause durchzufahren. Bergab war einfach dauerbremsen auf Forststraßen angesagt.
Im Vergleich zu heute war "Mountainbiken" völlig anders definiert und die Grenzen was möglich ist viel, viel enger.
Wir älteren hatten schlicht das Glück das sich unsere Fähigkeiten parallel zur Entwicklung des MTB-Sports entwickelt haben. Wir standen nie vor der Problematik das wir besonders große Defizite hinsichtlich Kondition bzw. Fahrtechnik im Vergleich zum "durchschnittlichen MTBer" hatten. Im Gegenteil wir haben den Sport "mitgestaltet und geprägt".

Wer heute neu einsteigt ist meist sowohl fahrtechnisch als auch konditionell meilenweit vom "ambitionierten Mountainbiker" entfernt. Der "ambitionierte Mountainbiker" fährt heute 2000hm Touren mit dem 18kg Enduro um anschließen eine S2-S3 Abfahrt runter zu ballern. Objektiv gesehen ist das leistungsorientierter Amateursport mit sehr zeitintensiven Trainingsaufwand.
Wer innerhalb von 2-3 Jahren eine vergleichbare Fitness wie Du oder ich sie uns in über 30 Jahren (mehr oder weniger nebenbei aufgebaut haben) erreichen will muss ein Leben wie ein Leistungssportler führen.

Auch wenn man "nur" 300hm fahren will, braucht das einiges an Training um das zu schaffen.

Wer seine persönliche Befriedigung nicht aus dem Leistungsorientierten Training zieht wird kaum Spaß an einem konventionellem MTB haben. Es ist für einen Anfänger schlicht eine brutale Schinderei!

Natürlich entscheiden sich die meisten für ein Ebike. Wir wollten damals auch ein möglichst "leichtes" Bike. Wir wollten uns das Bergauf fahren so leicht wie möglich machen, oder?

So sensationell viel besser ein MTB vor 30 Jahren war. So sensationell "besser" ist heute eben ein Ebike im vergleich zu einem konventionellen Rad.
Man muss schon sehr, sehr fit sein, das ein Ebike für einem persönlich die schlechtere Wahl ist.

Objektiv gesehen wäre es natürlich positiver wenn sich gesunde Menschen für das normale Bike entscheiden. Aber wie bei so vielen Dingen im Leben muss jeder selber entscheiden welchen Weg er wählt.
 
Für mich hat beides seine Daseinsberechtigung. Ich fahre beides. In der Gruppe fast immer ohne Motor, alleine fast nur noch mit. Für mich stand schon immer der Spaß im Vordergrund. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das manuelle MTB ausstirbt, es wird aber nischiger und vermutlich weiter Richtung Abfahrt ausgerichtet. Der aktuelle Trends von schweren Trailbikes zeigt schon in welche Richtung es geht….
 
WIE man zielgerichtet trainiert, hast du ausführlich beschrieben. OB das der Hauptgrund ist, sich ein eBike zuzulegen,
Wer mit e-mtb einsteigt, wird das vermutlich so nicht machen. Wer aber umsteigt und vorher ohne Motor gezielt trainiert hat, könnte das durchaus tun. Konjunktiv! Reden von % oder sind wir schon bei Promille?

Ich sehe keine Lycras auf e-mtb. Lycras sehe ich nur auf Fahrrädern ohne Motor. Irgendwie habe ich Zweifel, dass Lycra-XC-Rider ihre Wettkampf-GA auf e-mtb dann in Baggies erfahren. => Promille?

Ich kenne genau eine Person, die das nutzt um nach Feierabend so die Möglichkeit zu ergreifen, den Hometrail mehrere Male zu befahren um seine Reflexe für Endurorennen zu trainieren.
Dazu musst du kein Wettkampfsportler sein. Ein Charme von Bikeparks mit irgendeiner Form des Uphill-Support ist das Fahrtraining gerade für Anfänger effektiver ist, weil sie durch Wiederholung einen höheren Trainingseffekt haben als 1-2x/ Woche auf dem Home-Trail. Mit dem e-mtb kannst du dieses Training nach Hause verlegen.
Es ist eine Kombination. Mein Hausarzt sagt: "Ab 50; gefühlt doppelt so viel bewegen, halb so viel essen"

Ist aber wie die meisten Tipps von Ärzten: Unrealistisch :D
Du musst hier die Vergleiche verschieben und dann ist richtig und realistisch:
  • ab 55 (dann geht das familiär meist wieder)
  • doppelt so viel bewegen wie mit 40
  • halb so viel essen, wie mit 20
Werden eigentl. alle stromlosen Mountainbiker für so bekloppt gehalten,
Irgendwie schon
"Respekt, wer es selber macht."

GA1 Training: wie hat man das vor 10y und die 100y zuvor gemacht?
HF2 am Berg nicht möglich? Ich kann es nichtmals in der Ebene. Es ist für mich so langsam, dass ich es nicht schaffe. Es erfordert ungeheure Disziplin, sich sportlich zu betätigen, aber eben irgendwie doch nicht.
Am Berg ist oder wäre es durchaus denkbar, wenn sich die Steigung nicht ändern würde. Wenn ich mich bei 4% eingegroovt habe kommen 7% und ich schieße durch.
Ich sehe da mit e-mtb erstmal keinen wirklichen Unterschied, denn der Motor verflacht den Anstieg ja nur. Das Gefühl meines Körpers, gerade Sport zu machen aber keine Leistung zu erzeugen, käme genauso, wie das Phänomen, dass der Wechsel der Steigung ja auch wieder "triggert".

Ich sage nicht, dass es im (seltenen) Einzelfall stimmt und funktioniert.
Wir verblödeten Bios leugnen nur in seltenen Fällen, dass es sinnvolle Einsatzbereiche für e-mtb gibt. Nur erscheint es in vielen Fällen mehr Probleme schafft als löst.
Ein vernünftiger Meinungsaustausch ist in größeren anonymen Gruppen unmöglich, weil es anstatt Fakten und Einsicht ganz schnell Provaktion und Hating gibt.

Ja, der Text ist sehr lang. Sorry. Aber ich muss die Anzahl meiner Beiträge reduzieren. Dafür werden sie jetzt länger.
😝
 
Zuletzt bearbeitet:
Und dabei hab ich nicht mal ein E-Bike 🫣

Leute, wenn Ihr Grundlage fahren wollt, dann benutzt halt flachere Wege - oder eine Gangschaltung! Man kann seinen Puls auch an Steigungen im Grundlagenbereich halten. Pro-Tipp: Indem man laaaaaangsaaaamer fährt. Aber schneller macht mehr SPAAAASSS
Eben, genau das ist der Punkt. Grundlagen und flache Wege auf dem MTB ist sowas von langweilig.
Und bergauf bin ich dann so langsam dass ich fast umfalle, oder gleich laufen kann...dann geh ich lieber Wandern ...mach ich übrigens auch, beim Wandern hab ich "Spaß" bergauf, beim MTB nicht.

Ich glaube hier liegt auch das "Missverständnis" zwischen den beiden Gruppen hier:
Freizeit-MTB-Fahrer machen den "Sport" wegen Spaß mit dem positiven Effekt sportlicher Betätigung. Ganz besonders auch die die erst recht spät mit Sport und MTB angefangne haben. Wenn da kein Spaß im Vordergrund steht fällt man ganz schnell wieder zurück auf "Sofa, Netflix und Bier".

Die Gruppe der leistungorientierten Amteure/Leistungsportler hier hat da wohl ne andere Motivation und deviniert "Spaß" anders. Spaß kommt da wohl eher durch Erfolge, Leistungsgrenzen überschreiten etc. Ist halt ne andere Sichtweise...

Da ist ein Hilfsmotor ne Motivationsspritze.
Auch das ist richtig. Ohne Motivationsspritze ist man wieder bei "Sofa, Netflix und Bier" s.o. ...wenn die Motivationsspritze der Hilfsmotor ist, ist´s ja nur gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade Intervalle kann ich mir auf dem E-Bike gar nicht gut vorstellen. Arbeitet man da nicht durchgehend gegen die 25 kg? Da sehe ich eher das Rennrad oder das Mountainbike auf der langen mäßigen Steigung. Lasse mich aber gerne belehren.

Edit: Ich habe auch noch nie einen XC Racer auf dem E-Bike Intervalle oder G1-G2 trainieren sehen.
Der Vorteil beim Intervalltraining mit dem Ebike liegt bei den Pausen zwischen den Intervallen. Mit dem Rennrad oder MTB kann man Intervalle praktisch nur am Berg fahren. In der Ebene ist der Widerstand zu gering. Bergauf hat man jedoch das Problem das man in den Pausen zwischen den Intervallen meist eine zu hohe Belastung hat.
Mit dem Ebike fährt man die Intervalle ohne Motor und stellt in den Pausen den Motor an.

Ein Rollentrainer zu Hause ist allerdings billiger und noch effektiver
:)

Im Leistungssport ersetzt das Ebike langsam die Rollentrainer zum aufwärmen vor dem Wettkampf. Mit dem Ebike kann man nicht nur das Herz-Kreislaufsystem in Gang bringen sondern sich auch auf dem Trail für den fahrtechnischen Part aufwärmen. Wyn Masters nutzt das seit geraumer Zeit vor DH Rennen und fährt kurze Up-und DH Runden auf einem Trailsegment. Das scheinen inzwischen immer mehr Racer aufzugreifen.
 
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