MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

@trailproof bzw. @cabbagedog wenn ihr nochmals genau lest was ich geschrieben habe, "Sehr viele müssten sich nach ihrem persönlichen Empfinden regelmäßig sehr hart und sehr intensiv sowie lang und intensiv belasten um langfristig gesund zu bleiben!, werdet ihr feststellen das sich das mit euren Aussagen deckt.

Objektiv gesehen wird das eine sehr moderate Belastung sein. Die jeweilige Person wird sie aber als hart, intensiv und lang empfinden. Schlicht weil ihr Empfinden für "Belastung" absolut unterdurchschnittlich ist.

Insgesamt haben wir im Bereich Gesundheit, Ernährung und Sport ein massives Problem in der Allgemeinbildung sowie ein völlig verzerrtes Bild was "Belastung" ist.

z.B. gibt es so "Zielmarken" wie " ein gesunder Mann sollte mit jeder Hand ein Gewicht (50% des eigenen Körpergewichts) für 1 Minute tragen und dabei gehen können...

Daher kommen wahrscheinlich auch die unterschiedlichen Perspektiven. Jeder versteht unter "Sport" etwas anderes. Natürlich ist jede Art von Bewegung positiv zu werten. Aber das was viele unter "Bewegung" oder "Sport" verstehen ist schlicht nicht ausreichend um langfristig "gesund" zu bleiben.
Damit das Individuum entscheiden kann ob es diesen Weg einschlagen möchte oder nicht (muss ja keiner) müsste es zumindest wissen wie der Weg auszusehen hätte und wo es sich auf dem Weg befindet.
 
wie man da schwimmend hin kommt...ganz schönes Stück
Letzteres würde wohl nicht jeder sagen :oops:
https://www.mtb-news.de/news/jonas-deichmann-triathlon-um-die-welt-450-km-geschwommen-ab-aufs-rad/

Ich finde ja E-MTB und Bio-MTB hat ein ähnliches Verhältnis wie Wandern und Laufen (nicht das schwäbische Laufen ;) ).
Der Vergleich hinkt aber schon. Der (gemeine) Wanderer läuft auch trotz geringeren Tempos mit "eigenem Motor". Und oft - beobachte ich als Wanderer und gelegentlicher Bergläufer - haben die Wanderer monströse Rucksäcke dabei, ausgerüstet für Expeditionen im Kongo, auch wenn es nur auf den Pfänder geht ;)
Was ist denn das "schwäbische Laufen"?


Das E-Bike selbst trägt meiner Meinung nach nicht dazu bei, dass die Gesellschaft fauler wird.
Ganz sicher nicht allein. Aber der Mix macht´s aus, und da muss man es dazuzählen.
Am Übelsten finde ich aber schon, dass (tw. ganz junge Leute) sogar in den 2. oder gar 1. Stock der Lift genommen wird. Oder die Scooter, die überall rumstehen, für "Micromobilität"... ja bloss nicht ein paar Meter laufen. Wozu haben wir denn die Haxen, sind ja obsolet :oops:


Ein normales Rad ist ein ganz passabler Gradmesser um die eigene Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Kann ich einen kleinen Anstieg nicht hinauftreten und ich werde von Oma Müller mit einem normalen Rad überholt
Da habe ich eine nette Anekdote. Zwar nicht mit Oma Müller, aber nicht unähnlich...
Baue ja seit vielen Jahren 20 - 30 Bikes auf im Jahr, das meiste sind Race-Hardtails/Race-Fullys, die Gravels werden mehr, Trailbikes sind auch immer ein paar dabei, gelegentlich Rennvelos.
Einem guten Bekannten (den ich seit 15 Jahren vom CH Nationalpark-BM kenne) aus der Schweiz (Nähe Zürich) bin ich bei Auslieferung seines RF´s etwas entgegengefahren, um in etwa auf der Hälfte der Strecke eine kleine Tour mit ihm zu machen und dabei noch die letzten Anpassungen vorzunehmen. Wir trafen uns in Fläsch (Bündner Herrschaft) und hielten uns Richtung Heididorf (gibt ein paar schöne Trails da), dabei fuhren wir bewusst Richtung Luzisteig auf der Asphaltstrasse hoch. Ganz leichte Steigung, glaub man macht um die 250 Hm, bevor es auf einen Trail geht. Er sagte vorher, er sei überhaupt nicht fit, erste Runde im Jahr, aber eine kleine Runde? Unbedingt!
Yo, und da treten wir gemütlichst hoch, kommt von hinten ein (wirklich) älterer Herr mit einem uralten Rennradl, eine winzige Kassette hinten drauf, überholt den Kumpel (nicht mit einem wahnsinnigen Überschuss, aber klar einen Hauch schneller), schliesst zu mir auf. Bin dann mit ihm hochgefahren, wir plauderten. Er sagte, er sei gerade 96 geworden, und den Luzisteig fährt er fast jeden Tag, viel mehr ginge aber nicht mehr, seine jungen Kumpels (auch alle Ü80!) nehmen noch meist den Walensee mit, das sei ihm zu viel... aber es würde ihm immer noch wahnsinnig taugen, ohne könne er sich das Leben nicht vorstellen. Oben trinkt er ein Bier und radelt wieder retour nach Buchs.
Ich sagte ihm - falls er keine Werkstätte hätte (hat er natürlich) - ich würde ihm gerne eine andere Übersetzung verbauen, dann tut er sich leichter. Er im schönsten Schwizerdütsch: "Säb bruch i nöd, so bin i mir´s gwöhnt." :)
Mein Marathon-Kumpel (JG ´65, es ist 2 Jahre her) wäre ihm fast nicht nachgekommen...


Und hackt doch nicht immer auf @Rockside rum... der ist sicher ein richtiger Beisser, jede Wette. Ich habe die gleiche Größe, nur (wenn er jetzt bei knapp 80 Kg ist) bin ich 15 Kg leichter. Muss man erst mal alles treten. Spatzl mit 1.70 wiegt nur 52 Kg, also fett sind wir dagegen beide ;)
 
@trailproof bzw. @cabbagedog wenn ihr nochmals genau lest was ich geschrieben habe, "Sehr viele müssten sich nach ihrem persönlichen Empfinden regelmäßig sehr hart und sehr intensiv sowie lang und intensiv belasten um langfristig gesund zu bleiben!, werdet ihr feststellen das sich das mit euren Aussagen deckt.

Objektiv gesehen wird das eine sehr moderate Belastung sein. Die jeweilige Person wird sie aber als hart, intensiv und lang empfinden. Schlicht weil ihr Empfinden für "Belastung" absolut unterdurchschnittlich ist.

Insgesamt haben wir im Bereich Gesundheit, Ernährung und Sport ein massives Problem in der Allgemeinbildung sowie ein völlig verzerrtes Bild was "Belastung" ist.

z.B. gibt es so "Zielmarken" wie " ein gesunder Mann sollte mit jeder Hand ein Gewicht (50% des eigenen Körpergewichts) für 1 Minute tragen und dabei gehen können...

Daher kommen wahrscheinlich auch die unterschiedlichen Perspektiven. Jeder versteht unter "Sport" etwas anderes. Natürlich ist jede Art von Bewegung positiv zu werten. Aber das was viele unter "Bewegung" oder "Sport" verstehen ist schlicht nicht ausreichend um langfristig "gesund" zu bleiben.
Damit das Individuum entscheiden kann ob es diesen Weg einschlagen möchte oder nicht (muss ja keiner) müsste es zumindest wissen wie der Weg auszusehen hätte und wo es sich auf dem Weg befindet.
Bist du diese britische Gesundheitsbotschafterin?
 
Gekauft habe ich ein Gravel (und bin dadurch dem RR gefährlich nahe gekommen, den einen oder anderen hat es schon erwischt 😂)
Soweit war ich schon vor 10 Jahren. Der ganze Geometriequatsch im 1/2 Grad-Bereich hat mich nicht mehr angesprochen, 1-fach Kurbel find ich scheiße, Federung ist für Weicheier, arschlecken dreifuzzig. Nach dem Umweg über einen Crosser dann zum Flatbar-Gravel mit Semi-Slicks. Grad noch ne GR4 dran und der restliche Haufen lahmer, inkontinenter, erwachsener, in Windeln gepackte feige Tussen, sich Nachts in den Schlaf flennender Baby-Weiber-Männer-Mimosen, kann mich mal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Vergleich hinkt aber schon. Der (gemeine) Wanderer läuft auch trotz geringeren Tempos mit "eigenem Motor". Und oft - beobachte ich als Wanderer und gelegentlicher Bergläufer - haben die Wanderer monströse Rucksäcke dabei, ausgerüstet für Expeditionen im Kongo, auch wenn es nur auf den Pfänder geht ;)
Finde ich nicht. Am Ende vom Tag kommts ja auf die getane Arbeit an "wie viel" oder wie intensiv man Sport gemacht hat.
Der gemeine Wanderer geht selten über GA1 raus. Auch mit schwerem Rucksack. Genauso wie der E-Biker.

Was ist denn das "schwäbische Laufen"?
Gehen ;)
"Ne Runde laufen" ist bei uns "eine Runde spazieren gehen". Der Blick vom Gesprächspartner ist immer witzig wenn man einen nicht Schwaben z.B. in der Mittagspause aus Gewohnheit fragt ob man noch ne Runde laufen will und er denkt du nimmst ihn jetzt mit zum Joggen :D
 
Unterlenker im Geländer

Einen Gräwl mit komischem Lenker hab ich auch. Kann man aber normale Mountainbikez-Bremzen montieren. 1-fach isch mir aber lieber, sind auch so schöne "X" auf´m Trigger und Schaltwerkz.

IMG_2442.jpg
 
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