wie man da schwimmend hin kommt...ganz schönes Stück
Letzteres würde wohl nicht jeder sagen
https://www.mtb-news.de/news/jonas-deichmann-triathlon-um-die-welt-450-km-geschwommen-ab-aufs-rad/
Ich finde ja E-MTB und Bio-MTB hat ein ähnliches Verhältnis wie Wandern und Laufen (nicht das schwäbische Laufen

).
Der Vergleich hinkt aber schon. Der (gemeine) Wanderer läuft auch trotz geringeren Tempos mit "eigenem Motor". Und oft - beobachte ich als Wanderer und gelegentlicher Bergläufer - haben die Wanderer monströse Rucksäcke dabei, ausgerüstet für Expeditionen im Kongo, auch wenn es nur auf den Pfänder geht

Was ist denn das "schwäbische Laufen"?
Das E-Bike selbst trägt meiner Meinung nach nicht dazu bei, dass die Gesellschaft fauler wird.
Ganz sicher nicht allein. Aber der Mix macht´s aus, und da muss man es dazuzählen.
Am Übelsten finde ich aber schon, dass (tw. ganz junge Leute) sogar in den 2. oder gar 1. Stock der Lift genommen wird. Oder die Scooter, die überall rumstehen, für "Micromobilität"... ja bloss nicht ein paar Meter laufen. Wozu haben wir denn die Haxen, sind ja obsolet
Ein normales Rad ist ein ganz passabler Gradmesser um die eigene Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Kann ich einen kleinen Anstieg nicht hinauftreten und ich werde von Oma Müller mit einem normalen Rad überholt
Da habe ich eine nette Anekdote. Zwar nicht mit Oma Müller, aber nicht unähnlich...
Baue ja seit vielen Jahren 20 - 30 Bikes auf im Jahr, das meiste sind Race-Hardtails/Race-Fullys, die Gravels werden mehr, Trailbikes sind auch immer ein paar dabei, gelegentlich Rennvelos.
Einem guten Bekannten (den ich seit 15 Jahren vom CH Nationalpark-BM kenne) aus der Schweiz (Nähe Zürich) bin ich bei Auslieferung seines RF´s etwas entgegengefahren, um in etwa auf der Hälfte der Strecke eine kleine Tour mit ihm zu machen und dabei noch die letzten Anpassungen vorzunehmen. Wir trafen uns in Fläsch (Bündner Herrschaft) und hielten uns Richtung Heididorf (gibt ein paar schöne Trails da), dabei fuhren wir bewusst Richtung Luzisteig auf der Asphaltstrasse hoch. Ganz leichte Steigung, glaub man macht um die 250 Hm, bevor es auf einen Trail geht. Er sagte vorher, er sei überhaupt nicht fit, erste Runde im Jahr, aber eine kleine Runde? Unbedingt!
Yo, und da treten wir gemütlichst hoch, kommt von hinten ein (wirklich) älterer Herr mit einem uralten Rennradl, eine winzige Kassette hinten drauf, überholt den Kumpel (nicht mit einem wahnsinnigen Überschuss, aber klar einen Hauch schneller), schliesst zu mir auf. Bin dann mit ihm hochgefahren, wir plauderten. Er sagte, er sei gerade 96 geworden, und den Luzisteig fährt er fast jeden Tag, viel mehr ginge aber nicht mehr, seine jungen Kumpels (auch alle Ü80!) nehmen noch meist den Walensee mit, das sei ihm zu viel... aber es würde ihm immer noch wahnsinnig taugen, ohne könne er sich das Leben nicht vorstellen. Oben trinkt er ein Bier und radelt wieder retour nach Buchs.
Ich sagte ihm - falls er keine Werkstätte hätte (hat er natürlich) - ich würde ihm gerne eine andere Übersetzung verbauen, dann tut er sich leichter. Er im schönsten Schwizerdütsch: "Säb bruch i nöd, so bin i mir´s gwöhnt."

Mein Marathon-Kumpel (JG ´65, es ist 2 Jahre her) wäre ihm fast nicht nachgekommen...
Und hackt doch nicht immer auf
@Rockside rum... der ist sicher ein richtiger Beisser, jede Wette. Ich habe die gleiche Größe, nur (wenn er jetzt bei knapp 80 Kg ist) bin ich 15 Kg leichter. Muss man erst mal alles treten. Spatzl mit 1.70 wiegt nur 52 Kg, also fett sind wir dagegen beide
